August 2019

Viele neue Eindrücke haben die sechs neuen Azubis bereits gesammelt: Katarina Debelnogic aus Hagen und Melissa Hansberg aus Sprockhövel lernen den Beruf Kauffrau für Dialogmarketing. Anna Zimmermann aus Schwelm absolviert parallel zu ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau ein Duales Studium Marketing und Digitale Medien. "In diesen Berufen bilden wir zum ersten Mal aus. Das ist uns wichtig, weil es zu den Anforderungen passt, die die Digitalisierung in der Kundenkommunikation mit sich bringt," erklärt Markus Schwandt, Ausbildungsleiter der AVU-Gruppe.
Einen "klassischen" Beruf haben Nick Höhne ((Ennepetal) und Niclas Reuter (Schwelm) gewählt - sie werden Elektroniker für Betriebstechnik. Und Lena Wessel (Gevelsberg) macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau.
Direkt nach dem Start gingen die "neuen" mit den "alten" Auszubildenden auf eine zweitägige Exkursion nach Bremen und Bremerhaven: Passend zu den aktuellen Themen der Energiewirtschaft stand auch ein Besuch im Klimahaus "Bremerhaven 8° Ost" auf dem Programm. In dieser Wissens- und Erlebniswelt geht man entlang des achten Längengrades auf Weltreise und kann die Klimaveränderungen auf spannende und beeindruckende Weise hautnah erleben.
Für das Ausbildungsjahr 2020 nimmt die AVU schon jetzt Bewerbungen entgegen: Gesucht werden Elektroniker*innen für Betriebstechnik, Anlagenmechaniker*innen, Fachinformatiker*innen (in den Fachrichtungen Systemintegration bzw. Anwendungsentwicklung) und Industriekaufleute. Interessante Projekte, Werksunterricht zur optimalen Prüfungsvorbereitung, sehr gute Übernahmemöglichkeiten nach Ende der Ausbildung Möglichkeiten zur weiteren Qualifizierung nach der Ausbildung und vieles andere mehr bietet die Ausbildung bei dem Energieversorger. Mehr dazu auf der Internet-Seite
www.avu.de/ausbildung.
 

Auf dem Foto (v.l.): Markus Schwandt, Melissa Hansberg, Uwe Träris, Katarina Debelnogic, Lena Wessel, Astrid Wollbaum, Anna Zimmermann, Nick Höhne und Niclas Reuter (Foto: Henkel).
 
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Jahnstraße/Körnerstraße: AVU Netz erneuert Leitungen
Bereits begonnen haben Bauarbeiten der AVU Netz im Bereich Jahn- und Körnerstraße am Möllenkotten: Die AVU Netz erneuert dort die Leitungen für Strom und Erdgas. Im Bereich der Grundschule in der Jahnstraße sollen die Arbeiten innerhalb der Schulferien abgeschlossen sein. Im Bereich der Körnerstraße werden sie voraussichtlich zwei bis drei Wochen länger dauern.
Erneuert werden die Kabel auf einer Länge von ca. 110 Metern, dafür wird die Straße halbseitig gesperrt. Gleichzeitig wird in Abstimmung mit der Stadt der Gehweg erneuert. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

 

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Juli 2019

4. AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft: Spieler-Paare sind bereit für das große Turnier im September

"Hallo, ich bin die Imke": So begrüßte Bürgermeisterin Imke Heymann das Nachwuchstalent Mika Guderian von Blau-Weiß Voerde: Das Duo traf sich jetzt zum TippKick-Probetraining bei der AVU. Denn für die 4. AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft am 14. September in der Schwelm ArENa müssen die Spieler sich ja kennenlernen. Und in diesem Jahr sind es ganz besondere Paare: Landrat Olaf Schade und die Bürgermeister*innen aller neun Städte spielen zusammen mit Jungen und Mädchen aus den Sportvereinen der jeweiligen Stadt. Und der Nachwuchs hatte es schnell raus - auch dank der Anleitung durch die Tipp-Kick-Profis vom TKC 1986 Gevelsberg: Henry Klöpfel vom FC Herdecke-Ende zum Beispiel schoss sogar gegen Manuela Winter vom TKC, immerhin amtierende Deutsche Tipp-Kick-Meisterin , ein Tor!
Und nicht nur die Vorfreude bei den großen und kleinen Tipp-Kickern steigt. Natürlich auch bei AVU-Vorstand Uwe Träris: "Die Einrichtungen der Demenzhilfe stehen schon fest, sie wurden ausgewählt vom Landrat und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. Ich freue mich, dass sie alle wieder mitmachen für die gute Sache." Denn für jedes Tor am 14. September fließt wieder Geld in den Spendentopf. Letztes Jahr kam so eine AVU-Spende von 2.000 Euro pro Einrichtung zusammen. Insgesamt waren es bei den ersten drei Turnieren über 100.000 Euro für die Demenzhilfe in der Region. Natürlich können auch die Fußball-Kinder etwas gewinnen: 100 Euro bekommt jede/r für die Mannschaftskasse. Und der Tipp-Kick-Meister kann sich sogar über 500 Euro und ein Pizza-Essen für sein Fußballteam freuen.

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Das Spieler-Duo Mika Guderian und Bürgermeisterin Imke Heymann im "Trainingsfieber"(Foto: AVU / Jonas Güttler)

 
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AVU: Schon jetzt für nächstes Jahr bewerben

Kein Platz mehr frei – das ist die positive Bilanz der AVU für das Ausbildungsjahr 2019. Den letzten freien Platz – Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik – hatte die AVU per „Speed Dating“ ausgeschrieben. Die Bewerberinnen und Bewerber hatten an einem Nachmittag im Juni Test und Bewerbungsgespräch absolviert und bekamen am übernächsten Tag schon ihre Ergebnisse. 
Ausbildungsstart in diesem Jahr ist am 12. August: Dann beginnt für sechs junge Leute ihr Berufsleben – neben den „klassischen“ AVU-Berufen Elektroniker für Betriebstechnik und Industriekaufleute bildet das Unternehmen erstmals Kaufleute für Dialogmarketing aus. Auch ein duales Bachelor-Studium Marketing & Digitale Medien in Verbindung mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau ist erfolgreich vergeben worden.
Vielfalt im kommenden Jahr: Bereits jetzt können sich interessierte Schülerinnen und Schüler für das Ausbildungsjahr 2020 bewerben. Und zwar in folgenden Berufen: Anlagenmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufleute und Fachinformatiker (in jeweils beiden Fachrichtungen „Anwendungsentwicklung“ und „Systemintegration“). Alle Informationen im Internet unter www.avu.de/ausbildung. 
 

 

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Aktionstag im Eltern-Kind-Büro der AVU
Mila Sophie und ihre Schwester Dana Marie sind beim Memory voll bei der Sache. Und die Jungs – natürlich – haben erst einmal den Teppich mit den Spielzeug-Autos besetzt. Aber natürlich finden die fünf Kinder im Eltern-Kind-Büro der AVU auch Spielzeug, um zusammenzuspielen . Zum ersten Mal bot das Unternehmen in Zusammenarbeit mit einer AWO-Mitarbeiterin einen Aktionstag an, um das besondere Büro in der AVU-Verwaltung noch attraktiver zu machen.
Denn wie ein normales Büro sieht es ja nicht aus: Die Schreibtische haben einen Kantenschutz und neben den beiden voll eingerichteten Büro-Arbeitsplätzen steht ein Bällebad. Und jede Menge Spielzeug gibt es auch.
Das Eltern-Kind-Büro gibt es seit November 2017 – jetzt gab es zum ersten Mal Unterstützung durch Nathalie Anders, Kinderpflegerin in der AWO-Kita Blumenhaus in Sprockhövel. 
Zurzeit ist das Eltern-Kind-Büro einmal im Monat belegt, berichtet Lisa Kraftscheck, Mitarbeiterin der AVU Netz, die sich zusammen mit anderen Kolleginnen um das Organisatorische kümmert. In den Sommerferien wird die Nutzung erfahrungsgemäß steigen: Denn Schulen und Kitas sind geschlossen. Und mit diesem Angebot ist die Kinderbetreuung einfacher zu organisieren. 
„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor für Väter und Mütter bei der Wahl des Arbeitgebers. Unser Dank gilt der AWO, dass wir heute diese professionelle Unterstützung bekommen haben.“, erklärte Uwe Träris, Vorstand der AVU.
Und für Mila Sophie, ihre Schwester Dana Marie sowie für die drei Jungs Dean, Pepe und Lars war es auch klasse. Als Mama oder Papa sie abholten, haben sie sofort gefragt, wann sie wieder kommen dürfen…

Bildzeile: Nathalie Anders, Kinderpflegerin in der AWO-Kita Blumenhaus inmitten der Kinder (Foto: AVU / Bernd Henkel).
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Erdgaspreise waren fast sechs Jahre stabil 

Die AVU muss die Preise für Strom und Erdgas erhöhen: Ab 1. September 2019 kostet die Kilowattstunde Strom brutto 0,34 Cent mehr, also 29,94 ct/kWh (bisher: 29,60 ct/kWh). Der Grundpreis beträgt 110,81 Euro pro Jahr (bisher 92 Euro). Bei einem typischen Mehr-Personen-Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch sind das 2,7 Prozent oder 2,56 Euro im Monat mehr.
Beim Erdgas für einen Mehr-Personen-Haushalt mit 20.000 kWh Jahresverbrauch erhöht sich der Arbeitspreis um 0,4 Cent pro kWh auf brutto 6,7 ct/kWh. Dieser Musterhaushalt zahlt 5,5 Prozent oder 7 Euro mehr im Monat. Der Grundpreis ändert sich nicht. 
Die letzte Preiserhöhung beim Erdgas war Anfang 2014. Beim Strom liegt die letzte Anpassung eineinhalb Jahre zurück. Die AVU informiert in diesen Tagen alle Kunden in der Grundversorgung (Strom und Gas Comfort) mit einem Brief und einer Anzeige ausführlich über die Veränderungen.
Netznutzungsentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen sowie die seit Anfang 2017 massiv gestiegenen Großhandelspreise beim Strom und Erdgas wirken sich weiterhin stark auf die Energiepreise aus. Der Spielraum zur Preisgestaltung bei Strom und Erdgas wird für die AVU immer kleiner – weniger als ein Viertel beim Strom und nur rund die Hälfte beim Erdgas kann der Energieversorger direkt beeinflussen.
Für alle Fragen rund um die Strom- und Gastarife bietet die AVU telefonisch unter der Extra-Hotline 02332 73-174, in den sieben AVU-Treffpunkten und im Internet Beratung an. Die AVU empfiehlt den Fixstrom2021 bzw. das Fixgas2021 mit einer Preisgarantie bis zum 31. Dezember 2021.

 

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Erste Ladesäule an der Sparkasse in Betrieb
Besucher der Sparkasse in Gevelsberg haben sich vielleicht schon gefragt: Was verbirgt sich unter der Plane auf dem Parkplatz? Nun sind Verhüllung und Baustellen-Baken entfernt: Heute (11. Juli 2019) nahmen die beiden Vorstände Thomas Biermann (Sparkasse Gevelsberg-Wetter) und Uwe Träris (AVU) die Ladesäule in Betrieb.
Und die beiden kommunalen Unternehmen teilten sich für die Premiere die beiden Ladepunkte an der Säule: Ein BMW i3 eines Sparkassen-Mitarbeiters und ein VW E-Golf aus der Kooperation der AVU mit dem Autohaus Tepass & Seiz waren die ersten Fahrzeuge, die dort „tankten“.
„Wir bieten unseren Kunden und Mitarbeitern aber auch allen anderen Besuchern der Innenstadt hier die Möglichkeit, ihr E-Auto zu laden. Unsere erste Ladesäule ist damit auch die erste in der Innenstadt auf einem öffentlichen Parkplatz“, freute sich Thomas Biermann. „Der Ausbau der Infrastruktur nimmt Fahrt auf“, ergänzte Uwe Träris. „Wir haben zurzeit 14 Ladesäulen an 13 Standorten in der Umsetzung, davon allein 6 Ladesäulen in Gevelsberg.“
Die AVU bietet für das öffentliche Laden zu gleichbleibenden Konditionen einen Stromtarif an („Ladestrom unterwegs“). Sowohl für das Laden mit dem AVU-Vertrag als auch für spontanes Laden ist ein Smartphone und die E-Charge-App erforderlich. Ohne Vertrag können Nutzer*innen der Ladesäule mit Kreditkarte, PayDirekt oder PayPal zahlen. Mehr Informationen dazu und zu den weiteren Dienstleistungen der AVU finden Sie im Internet unter www.avu.de: E-Mobilität. 
Bisher gibt es eine öffentliche Ladesäule auf dem Gelände der AVU an der Drehbank. Zwei weitere Säulen sind dort geplant. Weitere Standorte in Gevelsberg befinden sich auf den Parkplätzen Weststraße, Großer Markt und Ochsenkamp (Schwimm-In). Auch Firmen haben Interesse an Ladesäulen für ihre Kunden bzw. als Service-Angebot für die Belegschaft. So hat zum Beispiel das Hotel Alte Redaktion letztes Jahr eine Ladebox für seine Gäste in Zusammenarbeit mit der AVU installiert.

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Sparkassen-Vorstand Thomas Biermann (re.) und AVU-Vorstand Uwe Träris bei der ersten "Betankung" der zwei E-Autos an der Ladesäule der Sparkasse Gevelsberg-Wetter. (Foto: Bernd Henkel)

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AVU Netz erneuert Leitungen in Schwelm und Gevelsberg
Nach der Kirmes in Gevelsberg (und rechtzeitig vor dem Heimatfest im Schwelm) beginnen in diesen Tagen mehrere Modernisierungsmaßnahmen der AVU Netz für die sichere Versorgung mit Energie und Wasser. Die Bauarbeiten fallen in die verkehrsärmeren Ferienzeit. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

Römer- /Untermauerstraße – Schwelm
Im Rahmen der Neugestaltung des ehemaligen Brauerei-Geländes sind auch Leitungsarbeiten notwendig. In dieser Woche beginnen die Arbeiten im Bereich der Römerstraße und des Bürgerplatzes. Die Parkmöglichkeiten in diesem Bereich sind dadurch eingeschränkt.
Grund für die Maßnahmen ist, dass die Trafostation auf dem ehemaligen Brauereigelände außer Betrieb genommen und dann wegen der geplanten Neubauten abgerissen wird. Diese 10kV-Anlage wird durch eine bereits errichtete Station auf dem Sparkassen-Gelände ersetzt. In diesem Zusammenhang werden die Stromkabel sowie die Erdgas- und Wasserrohre erneuert und Glasfaser-Kabel gelegt. Die Trasse der Neuverlegung (ca. 220 Meter) verläuft durch die Römer- und die Untermauerstraße. Die Arbeiten sollen bis Ende August abgeschlossen sein.
Neu hinzu kommt auf Bitten der Stadt in der Untermauerstraße gegenüber dem Patrizierhaus ein „Marktverteiler“: Dieser Verteilerschrank bietet Stromanschlüsse für Veranstaltungen (Wochenmarkt, Heimatfest etc.) – die Investition übernimmt die Sparkasse. 

Wittener Straße – Gevelsberg
In der Wittener Straße in Gevelsberg (zwischen den Haus-Nr. 161-171 bzw. 174 bis Oberbröking) erneuert die AVU Netz die Versorgung mit Strom-, Gas und Wasser. Alle drei Leitungen stammen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts und sind Haupttransportleitungen. Die Wittener Straße wird halbseitig gesperrt, der Verkehr per Ampel geregelt. Gleichzeitig erneuert die Stadt Gevelsberg Bordsteine und Gehweg. Voraussichtlicher Abschluss der Arbeiten ist Ende August.

Mylinghauser Straße/ Lindengraben/ Elberfelder Straße – Gevelsberg
Hier werden bis voraussichtlich Ende September „nur“ die Stromleitungen im Bereich Mylinghauser Str. von Nr. 18 bergaufwärts und dann in der Lindengrabenstraße bis zur Elberfelder Straße 35 ausgetauscht. Hinzu kommt die Installation von LWL-Kabeln. Eine besondere Verkehrsregelung ist nicht geplant – teilweise werden Stellplätze für die Zeit der Bauarbeiten wegfallen.
 
Schultenstraße/ Rosendahlerstraße – Gevelsberg
Und in der Schultenstraße (Nr. 9-23) bzw. Rosendahler Straße (Nr. 2-42) sind die gleichen Modernisierungen geplant: Hier sind die Erneuerungen der Stromleitungen und die Installation der LWL-Kabel bis Ende Oktober geplant. 

 

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Vor 40 Jahren ging das AVU-Wasserwerk Rohland in Betrieb

Pro Stunde liefert die AVU rund 1.200 m³, also 1,2 Mio. Liter, Trinkwasser in die Haushalte der Region: Die Menschen in Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Sprockhövel und Wetter schätzen die hohe Qualität und zuverlässige Versorgung mit dem kostbaren und auch alltäglichen Gut.
Diese Spitzenleistung passiert im Wesentlichen im Wasserwerk Rohland in Breckerfeld. Unweit der Ennepe-Talsperre wird aus Talsperren-Wasser Trinkwasser gemacht. Jetzt gibt es ein kleines Jubiläum: Vor 40 Jahren nahm die AVU den Neubau in Betrieb. Das Wasserwerk Rohland löste das Werk Ahlenbecke ab, das – näher an der Talsperre – seit Beginn der Wasserversorgung 1905 in Betrieb war.
„Gerade in diesen heißen Sommertagen wird uns allen wieder bewusst, wie gut unser Trinkwasser ist – sowohl bei der AVU als auch in ganz Deutschland“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris und weist auf die guten Ergebnisse der Stiftung Warentest hin, die in einem aktuellen Vergleich Leitungswasser besser als stille Mineralwässer bewertet.
Natürlich ist dafür technischer Aufwand notwendig: Dazu gehören die Aufbereitungsstufen, die das Rohwasser zu Trinkwasser „veredeln“ ebenso wie die elektrischen Pumpen. Denn das Trinkwasser muss ja in alle Höhenlagen und Täler der Region gelangen. Die Pumpen im Wasserwerk Rohland bringen es zuerst nach Breckerfeld (Wasserbehälter Wengeberg) und Ennepetal (Behälter Schweflinghausen). 
„Wir haben über die 40 Jahre kontinuierlich investiert, um Aufbereitung und Technik im Wasserwerk auf den modernsten Stand zu halten“, weiß Klaus Döhmen, Geschäftsführer der AVU-Wasserwerke. Besonders hebt er die Umstellung auf die voll-automatisierte Leittechnik hervor, die Mitte der 90er Jahre erfolgte. Seitdem wird das Werk über die zentrale Leitwarte in Gevelsberg gesteuert und nicht mehr mittels Schichtbetrieb vor Ort im Rohland. Aktuell stehe z.B. die Erneuerung der Kalk-Dosierungsanlage an, die für die Einstellung des pH-Werts gebraucht wird, so Döhmen. 
Neben den technischen Aspekten ist auch in wasserrechtlicher Sicht die Trinkwasser-Versorgung aus der Ennepetalsperre über Jahrzehnte gesichert: Die 2002 festgesetzte Wasserschutzgebietsverordnung gilt mindestens bis 2042. Die im Jahr 2006 erneuerte wasserrechtliche Erlaubnis zur Rohwasserentnahme aus der Talsperre ist bis Mitte 2036 gültig. Und seit fast 30 Jahren gibt es eine Kooperation mit den Landwirten im Wasserschutzgebiet. „Das ist eine echte Erfolgsstory“, freut sich Döhmen.
Erfreulich ist auch das Interesse von Schulklassen, Vereinen und anderen Gruppen an einer Besichtigung des Wasserwerks: Denn anders als bei Strom und Gas ist die Wasserversorgung ein Thema, das anschaulich vermittelbar ist. 
Und die Besucher wissen dann beim nächsten Mal am Waschbecken, wenn sie den Wasserhahn aufdrehen: Dahinter steckt ein Wasserwerk, das läuft und läuft und läuft…

Bildhinweise:
Einweihung am 22. Juni 1979 mit dem obligatorischen Knopfdruck von Staatssekretär Dr. Arnold Ebert (NRW-Landwirtschaftsministerium), links AVU-Direktor Karl Marx.

AVU-Vorstand Uwe Träris (rechts) und Wasserwerke-Geschäftsführer Klaus Döhmen bei den Filterbecken der zweiten Aufbereitungsstufe im Wasserwerk Rohland [Foto: Henkel/AVU]

 

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Juni 2019


AVU Netz erneuert über 100 Jahre alte Versorgungsleitungen
In dieser Woche (KW 26, 24.-28. Juni) richten AVU Netz und das beauftragte Tiefbau-Unternehmen die Baustelle Kölner Straße/Rahlenbecke ein. Anfang Juli beginnen dann die Bauarbeiten zur Verlegung der Trinkwasser-, Gas- und Stromleitungen. Der Verkehr wird während des ersten Bauabschnitts seitlich versetzt und zweispurig geführt. Dieser erste Bauabschnitt reicht vom Rahlenbecker Tunnel bis zur Kreuzung Hembecker Talstraße (künftiger Kreisverkehr). Eine Regelung des Fahrzeugverkehr durch eine Bauampel ist hier nicht erforderlich.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz und die Stadt Ennepetal bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 
Die Baumaßnahme ist notwendig, damit im kommenden Jahr der Kreisverkehr Kölner Straße/ Hembecker Talstraße / Schachtstraße errichtet werden kann. Vorher muss die AVU Netz ihre Leitungen verlegen. Dazu zählt eine Haupttransportleitung, mit der das Trinkwasser vom Wasserwerk Rohland (Ennepetalsperre) nach Schwelm und (über die Hembecker Talstraße) nach Gevelsberg fließt. Für die sichere Wasserversorgung wird während der Bauarbeiten eine provisorische Leitung in Betrieb genommen.
Dann werden die Rohrleitungen aus dem Jahr 1907 entfernt und durch neue Rohre ersetzt. Die alte Leitung stammt also aus der ersten Generation der Wasserversorgung der Region und hat über 110 Jahre zuverlässig ihren „Dienst“ getan.
Gleichzeitig wird auch eine Gasleitung der ersten Generation (Baujahr 1912) ersetzt. Zusätzlich modernisiert die AVU Netz die Stromleitungen, baut eine neue Trafo-Station (Standort Kölner Straße beim Betriebshof) für die jetzige Station am Rahlenbecker Tunnel. 
Diese umfangreichen Modernisierungen sind nur möglich, nachdem die Kanalerneuerung im Rahlenbecker Tunnel abgeschlossen war. Voraussetzung für diese umfangreichen Modernisierungsarbeiten war der vollständige Abschluss der Kanalbaumaßnahme der Stadt Ennepetal. Zum einen hätten sich parallele Arbeiten in unterschiedlichen Bauhöhen gegenseitig ausgeschlossen. Zum anderen wären die Versorgungssicherheit als auch die Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen und Bussen sowohl während der Kanalerneuerung als auch jetzt beim Leitungsneubau nicht jederzeit gewährleistet.
Im zweiten Bauabschnitt ist dann die Erneuerung der Leitungen vom künftigen Kreisverkehr Richtung Schwelm geplant. Hier wird die Fahrbahn ebenfalls in voller Breite verlegt, dadurch wird der Bürgersteig auf der Nordseite verengt. Fußgänger können ihn aber weiter nutzen. An zwei Stellen muss die Kölner Straße gequert werden, um die neue Trafostation bzw. die neue Gasrohre an die vorhandene Leitung anzuschließen. Diese Arbeiten sind für die Sommer- und Herbstferien geplant und bedeuten für ca. eine Woche eine einspurige Verkehrsregelung mit Ampeln. Die gesamte Baumaßnahmen in beiden Abschnitten dauert voraussichtlich bis Ende 2019 – die AVU Netz wird weiter informieren.

 

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AVU lud zur Preisverleihung der EN Krone ein

Fast so etwas wie eine Gala-Veranstaltung in den drei Kategorien Sport, Kultur und Soziales, jede Menge Aus-zeichnungen als „Sonderkronen“ und vor allem strahlende Gesichter bei über 100 Gästen am Mittwochabend bei der AVU – das war die diesjährige Preisverleihung der EN Krone.
Moderator Stefan Erdmann machte es spannend und nahm sich Zeit für ein Gespräch mit jedem Verein. Nach gut zwei Stunden stand schließlich fest: Das „Atelier Sieben e.V.“ aus Schwelm mit dem Projekt „Essbare bunte Stadt – Pflanzen im Nostalgieviertel“ bekam die beste Beurtei-lung der unabhängigen Jury (43,85 Punkte). Nur knapp da-hinter war der TuS Breckerfeld (42,75 Punkte) mit der „AVU-Sportwoche“. Gleichzeitig gab es dafür die Sonder¬krone für Breitenwirkung. Platz Drei belegte der Verein „Schach für Kids“ aus Sprockhövel mit „Lebendschach“ (42,1 Punkte) plus Sonderkrone für Innovation. 
“Unsere Preisverleihung zeigt erneut, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in der Region ist. Mit unseren Sonderkronen kommt das jetzt gut zur Geltung“, erklärte AVU-Vorstand Uwe Träris in seiner Begrüßung und ver-sprach einen kurzweiligen und interessanten Abend. 
Denn insgesamt hatte die AVU 13 Sonderkronen ausge-lobt, um auf die vielfältigen Projekte aufmerksam zu ma-chen. Die Preisträger waren auch diesmal teils bekannte Vereine, die bereits mehrere EN Kronen gewinnen konn-ten, wie zum Beispiel das Kulturzentrum Lichtburg aus Wetter (Platz 14 / 35,6 Punkte) mit ihrer Eröffnungs-veranstaltung zur Woche der Nachhaltigkeit im Septem¬ber. Für die Kinovorführung mit Podiumsdiskussion gab es – passend – die Sonderkrone für Nachhaltigkeit. 
Nachhaltig war auch der inoffizielle Teil nach der Preis-verleihung: Wie immer nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken, zu Gesprächen und zum Kennenlernen. Denn auch so werden Vielfalt und Engagement in der Region gefördert…

Stichwort EN Krone
Die EN Krone als Engagement-Preis gibt es seit fünf Jahren. Über 200 Projekte hat die AVU bisher mit einer Fördersumme von insgesamt 190.000 Euro unterstützt. Der Gesamtsieger erhält in diesem Jahr eine Förderung von 4.000 Euro. Die Preisträger der Sonderkronen werden mit je 1.300 Euro gefördert. Und alle anderen Preisträger der Engagement-Krone bekommen je 500 Euro. Auch für die Publikumskrone (Online-Voting) gibt es 500 Euro. Für den Energieversorger ist der Wettbewerb ein wichtiger Baustein für das Unternehmensziel, Beiträge für die Lebensqualität im Ennepe-Ruhr-Kreis zu leisten.
 

Hier die tabellarische Übersicht der geförderten Projekte und Verreine nach Städten sortiert.

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Es ist jeden Tag da: selbstverständlich und zuverlässig. Die Rede ist von der Versorgung mit Energie und Trinkwasser – dafür sorgt in den meisten Städten der Region die AVU. Der kommende Sonntag (23. Juni) ist der Tag der Daseinsvorsorge. An diesem Tag machen die Stadtwerke in ganz Deutschland auf ihre alltägliche Leistung aufmerksam.
Auch die AVU ist als kommunal geprägtes Unternehmen für viele Bürger und Unternehmen in der Region der erste Ansprechpartner in Sachen Daseinsvorsorge. Diese selbstverständliche Leistung für Bürger und Unternehmen erbringen die Mitarbeiter*innen der AVU-Gruppe mit hohem Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Im letzten Jahr, während der langen Trockenphase, wurde dies für die Versorgung mit Trinkwasser deutlich. Durch das Zweitwasserwerk in Wetter-Volmarstein konnten das Wasserwerk Rohland und die Ennepetalsperre geschont werden.
„Wir sollten uns alle bewusst sein, dass so ein Jahrhundertsommer mit Blick auf Erderwärmung und Klimaveränderung sich wiederholen kann. Wir müssen alle verantwortlich mit unseren Ressourcen umgehen“, meint AVU-Vorstand Uwe Träris. „Die AVU hilft und berät gerne bei effizientem Energie-Einsatz und gibt Tipps rund um den Trinkwasser-Verbrauch.“ 
Mehr Informationen unter https://daseinsvorsorge.vku.de/. 
 

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Hier wird das Sprichwort einmal umgekehrt: Viele Köche sind notwendig, damit das neue EN Crowd-Projekt Erfolg hat. Der Verein Pro Kid e.V. aus Herdecke hat es gestartet.  „Junge Köche brauchen Allerlei“ soll vor allem Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht und Diabetes zugutekommen. Der Verein möchte über die Plattform 3.500 € sammeln, um eine neue Lehrküche in der Wittener Innenstadt auszustatten: Vom Besteck über Geschirr bis hin zu Kochtöpfen, Elektrogeräten und Tischen: Hier gibt es einiges anzuschaffen. Die bisherige Lehrküche in Herdecke steht nicht mehr zur Verfügung, dort wurden in den letzten Jahren bereits durch die Arbeit von Pro Kid e.V, über 300 Familien aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis in Ernährungsfragen unterstützt.
„Bei unseren Schulungen geht es nicht um Diäten, sondern das gemeinsame Kochen und Essen soll junge Menschen und ihre Familien nachhaltig zu einem gesunden, aktiven Lebensstil inspirieren“, sagt Dr. Dörte Hilgard, Vorstandsmitglied und Ärztliche Leitung von Pro Kid. „Es ist uns besonders wichtig, dass den kleinen und großen Kursbesuchern das Kochen viel Spaß macht und die Sinne anspricht, genau dafür ist die Qualität und Quantität unserer Ausrüstung in der Lehrküche entscheidend!“, betont Helene Fischer, Geschäftsführerin des Vereins. 
Jeder, der die Arbeit von Pro Kid in der neuen Lehrküche unterstützen möchte, kann bis zum 7. Juli eine kleine Spende über www.en-crowd.de/gesunde-kinderernährung hinterlassen: Für jede Spende ab 5 € spendet die AVU 5 € für das Projekt hinzu.
 

Stichwort EN Crowd 
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online- Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls bekommen die Spender ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU Spendentopf – bei 20 Spenden also 100 Euro zusätzlich. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen. 
Mehr Informationen unter www.en-crowd.de oder www.avu.de/en-crowd. 
 

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Neue Leitungen für Strom und Wasser - AVU Netz baut in der Schemmstraße

Die AVU Netz beginnt in der kommenden Woche mit Bauarbeiten in der Schemmstraße: Auf einer Länge von ca. 75 Metern werden die Leitungen für die Strom- und Wasserversorgung erneuert. Dabei geht es um die Häuser 2 bis 10 (Strom) und 1 bis 11 (Wasser für den Wasserbeschaffungsverband Milspe). Die Schemmstraße selbst wird während der Bauzeit zur Einbahnstraße (Fahrtrichtung Neustraße). Die Bauarbeiten sind voraussichtlich in der 32. KW abgeschlossen.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

 

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AVU Netz sucht noch Elektroniker für Betriebstechnik
Das ganze Bewerbungsverfahren an einem Tag: Mit einer Art "Speed Dating" können junge Männer und Frauen sich für eine Ausbildung als Elektroniker*in für Betriebstechnik bei der AVU Netz bewerben.
"Wohin mit Deiner Energie?" - so lautet die Überschrift für den Aktionstag am Montag, 24. Juni 2019: Ab 15 Uhr gibt es Informationen, den Einstellungstest und das Vorstellungsgespräch - alles an einem Nachmittag bei der AVU, An der Drehbank 18, in Gevelsberg. Und das Ergebnis des Speed Dating für Azubis erfahren die Bewerber*innen dann innerhalb von 48 Stunden.
Die AVU bittet um Anmeldung für den Aktionstag auf der Internet-Seite www.avu.de/elektroniker bis zum 18. Juni 2019. Dort gibt es einen Bewerbungsbutton und weitere Informationen (Angaben zum letzten Zeugnis u.a.). "Wir probieren etwas Neues aus und sprechen mit diesem Aktionstag Schüler und Eltern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen an", erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris.
Die Ausbildung startet am 12. August 2019. In diesem Jahr bieten AVU und AVU Netz diese Ausbildungsberufe an: Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Dialogmarketing und Duales Studium Bachelor of Arts Marketing & Digitale Medien. Im letzten Jahr waren durchschnittlich 19 Auszubildende in der AVU-Gruppe beschäftigt.

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Mai 2019

Vollständige Erneuerung der Ortsversorgung

Die AVU Netz erneuert auf zwei Abschnitten der Talstraße in Schwelm die Strom-, Erdgas- und Wasserleitungen und verlegt zugleich neue Glasfaserkabel. Der erste Abschnitt befindet sich zwischen der Kreuzung Hattinger Straße bis zur Talstraße 24
(Kreuzung Obi), der zweite von der Talstraße 24 bis zur Kreuzung Ruhrstraße. Die Baumaßnahmen starten am 3. Juni 2019 und werden voraussichtlich bis November 2019 dauern: Dabei wird es abschnittsweise zu Einschränkungen des Durchgangsverkehrs und der Parkmöglichkeiten geben. Je nach Zustand und Alter der betroffenen Hausanschlüsse wird es eine kostenlose Erneuerung oder Umbindung geben. Die ausführende Baufirma ist die Diedrich GmbH & Co. KG aus Gevelsberg, die bei Rückfragen unter 02332/6311 kontaktiert werden kann.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner*innen und Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.

 

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Erstmals kam die Jury für den AVU-Engagement-Preis zu zwei Sitzungen zusammen, um über die eingereichten Projekte und die Bewertungen ausführlich zu diskutieren. Der unabhängigen Jury gehören an: Klaus Bröking (Redakteur i. R. Westfalenpost EN-Süd), Harald Heuer (Redakteur FUNKE Mediengruppe Essen), Omar Rahim (Geschäftsführer EN Baskets), Armin Suceska (Kommunales Integrationszentrum Ennepe-Ruhr), Jan Schulte (Moderator Radio Ennepe-Ruhr), Philipp Topp (Kreisportbund Ennepe-Ruhr Kreis) und Andreas Wiese (Chefredakteur Radio Ennepe-Ruhr).
So vielfältig wie die Projekte war auch die Diskussion und die Bewertung der sieben Juroren: Mal wurde das Engagement im Verborgenen gelobt - mal die Breitenwirkung durch die Großveranstaltungen, die förderungswürdig sind. Einig sind sich alle Juroren, dass die neuen Kategorien in Verbindung mit den Bewertungskriterien die Punktevergabe erleichtern.
Denn der Aufwand ist schon enorm, den die - ebenfalls ehrenamtlich tätigen - Juroren leisten. "Der Preis ist ungeheuer wichtig. Ehrenamt muss stärker gefördert werden", betonte Harald Heuer die Engagement-Förderung durch die AVU.
Omar Rahim lobte die sozialen Aspekte, die bei vielen Projekten eine Rolle spielen, auch bei den Sportvereinen. Die Jury hat auch beobachtet, dass viele Vereine schon mit der Bewerbung um die ENKrone Werbung machen. "Das ist ein Qualitätssiegel geworden", stellte Jan Schulte fest.
Insgesamt haben sich 44 Projekte aus allen Städten des AVU-Gebiets (Ennepe-Ruhr-Kreis ohne Witten und Herdecke) beworben und zwar aus diesen Bereichen: Sport 18, Kultur: 15, Soziales: 11. Breckerfeld, Ennepetal, Schwelm und Wetter sind mit je vier Bewerbungen vertreten. Aus Hattingen kommen fünf, aus Sprockhövel 11 und aus Gevelsberg 12 Projekte. Wer genau die meisten Punkte und die erstmals verliehenen Sonderkronen bekommt, bleibt bis zur Siegerehrung am 19. Juni ein Geheimnis.
Nur ein Gewinner steht bereits fest: Neben den Jury-Punkten konnten alle Projekte an einer Online-Abstimmung teilnehmen. Hier bekam "Unsichtbar e.V." mit ihrem Projekt "SOS Kapsel" die meisten Stimmen und darf sich schon über 500 Euro und die "Publikumskrone" freuen.

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Allmählich steigt die Vorfreude auf das Turnier: Heute hat Landrat Olaf Schade die Spieler-Paarungen ausgelost. Bei der 4. AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft am 14. September in der Schwelm ArENa spielen Landrat Olaf Schade und alle Bürgermeister*innen der Region zusammen mit Jungen und Mädchen aus E-Jugend-Fußball-Teams der Region. "Der Kader steht nun fest, jetzt beginnen die Trainingslager", meinte Schade. Noch sind nicht alle Tipp-Kick-Helden informiert - deshalb werden die genauen Paarungen erst in einigen Tagen bekannt gegeben.
Der Erlös des Turniers kommt wieder Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region zugute. Aber natürlich können auch die ausgelosten Fußball-Kinder etwas gewinnen: 100 Euro bekommt jede/r für die eigene Mannschaft. Und der Tipp-Kick-Meister kann sich sogar über 500 Euro und ein Pizza-Essen für sein Fußballteam freuen.
Unterstützt wird das Charity-Turnier wieder vom Tipp-Kick-Verein TKC 1986 Gevelsberg und erstmals auch von den EN Baskets Schwelm. Bei den ersten drei Turnieren kamen über 100.000 Euro für Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region zusammen.

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Der geplante Kreisverkehr Kölner Straße/ Hembecker Tal-straße / Schachtstraße bedeutet, dass bereits jetzt einige vorbereitende Maßnahmen durch die AVU Netz beginnen. Zurzeit werden Probelöcher gebohrt, damit eine Haupt-transportleitung für die Trinkwasserversorgung (40 cm Durchmesser) umgelegt werden kann. Das bedeutet, dass die Fahrspuren auf der Kölner Straße verengt werden. Von Schwelm kommend wird die Linksabbiegespur für Hem-becker Talstraße und Schachtstraße auch als Geradeaus-Spur benutzt. Linksabbiegen ist natürlich weiterhin möglich.
Die eigentlichen Umlege-Arbeiten beginnen zu einem späteren Zeitpunkt und werden voraussichtlich bis Ende 2019 dauern. Darüber wird die AVU Netz dann weiter informieren.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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AVU-Vorstand: "Hohe Verbundenheit mit dem Unternehmen"
Die AVU als traditionelles und in der Region verwurzeltes Unternehmen bedankt sich jedes Jahr mit einer Jubilarfeier bei den langjährig tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dazu gehören natürlich auch die Beschäftigten, die durch Altersteilzeit oder regulären Ruhestand aus dem Unternehmen ausgeschieden sind.
Für ihr 40jähriges Betriebsjubiläum im vergangenen Jahr wurden diese Mitarbeiter geehrt: Ute Schweflinghaus, Frank Jehl, Heiner Ring und Eckhard Walter. Übrigens gab es im vergangenen Jahr nur Arbeitsjubiläen mit 40jähriger Betriebszugehörigkeit. Für AVU-Vorstand Uwe Träris ein "eindrucksvoller Beleg für die hohe Verbundenheit und Identifikation mit dem Unternehmen", wie er auf der Feierstunde erklärte.
Wesentlich länger war bei der Feierstunde die Liste der Mitarbeiter mit der Notiz "Renteneintritt" oder "Passivphase Altersteilzeit": Michael Borchardt, Klaus Bruder, Udo Cremer, Gabriele Hoffmann, Thomas Hoffmann, Günter Jellinghaus, Susanne Jost, Eberhard Just, Wolfgang Knoch, Jörg Kriegsmann, Norbert Lohoff, Peter Rothe, Horst-Günter Rummler, Ingo Scharwächter, Ulrich Schulte, Dorothea Schweer, Burkhard Schweflinghaus und Wilfried Stemmann. Dem Dank von Uwe Träris an die Jubilare und neuen Ruheständler schlossen sich Ralf Holtmann (Geschäftsführer AVU Netz) und Klaus Reisiger (AVU-Betriebsratsvorsitzender) bei der Feierstunde in Hattingen an.

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Bei den Jubilaren und Ruheständlern der AVU-Gruppe bedankten sich Geschäftsleitung und Betriebsrat mit einer Feierstunde bei Diergardts in Hattingen (Foto: AVU / Bernd Henkel).

 

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April 2019

Die Masse macht’s: Das zeigte sich bei drei Projekten aus Gevelsberg und Wetter, die mit Hilfe der AVU-Plattform EN Crowd jetzt realisiert werden können.
Das Voltigierzentrum im Sunderholze aus Gevelsberg-Silschede kann mit Hilfe 84 kleiner Spenden spezielle elektrische Schubkarren kaufen. So können die Hinterlassenschaften der Vierbeiner, besser bekannt als „Pferdeäpfel“, einfacher auf den Weiden gesammelt und entfernt werden. „Pferdesport statt Schwertransport“ war das Motto, denn so können sich die jungen Pferdefans aufs Reiten und Voltigieren konzentrieren. Und die Idee zog: Innerhalb von zwei Monaten kamen 102 Prozent der geforderten Summe von 2.700 Euro zusammen!
Noch schneller war ein weiterer Verein aus dem Höhendorf: Der Tennisclub Grün-Weiß Silschede sammelte bereits 129 Prozent bzw. fast 4.300 Euro ein, um eine moderne, energieeffiziente LED-Flutlichtanlage zu finanzieren. „Die Magie des Lichts“ war die Überschrift für ihre Projektbeschreibung: Spielzeiten der Turniere sowie Angebote und Veranstaltungen besonders für die Jugendarbeit bekommen mehr zeitliche Flexibilität, erläutert der Verein.
Das überzeugte bislang 158 Menschen oder Gruppen, die das Projekt mit ihrer Spende unterstützen. Und offizielles Ende der Crowdfunding-Phase ist erst jetzt Ende April. 
Das dritte erfolgreiche Projekt stammt vom SC Wengern 5813 in Wetter. Unter dem Titel „Neue Heimat für die Wengeraner Sportjugend“ suchten die Vereinsmitglieder Unterstützung für den Bau eines neuen Vereinsheims für die Jugendmannschaften. Mit 5.000 Euro sollen insbesondere die Umkleiden und Duschen am Sportplatz finanziert werden. Das Projekt läuft zwar noch einige Tage – aber es sind bereits 5450 Euro (109 %) durch 71 Unterstützer zusammengekommen. Ab einem Spendenbetrag von über 5.000 € fließt der Überschuss in den weiteren Ausbau des Vereinsheims. Auch das gehört zum Prinzip der EN Crowd: Wenn das Spendenziel überschritten wird, kann der Verein den Überschuss für seine weitere Arbeit nutzen. Umgekehrt erhalten die Spender ihr Geld zurück, wenn die Zielsumme nicht erreicht wird.
„Alle drei Beispiele zeigen, wie man mit Crowdfunding erfolgreich sein kann“, freut sich Daniel Flasche, Marketing-Leiter der AVU. „Noch vor dem offiziellen Projektstart haben die Vereine ihre Crowd mobilisiert und immer wieder über die Fortschritte per Mail und Social Media aufmerksam macht. Mein Kompliment an alle drei Vereine für dieses großartige Engagement!“
Seit dem Start letztes Jahr sind sechs Projekte in der EN Crowd gestartet, fünf davon erfolgreich. Die AVU als Initiatorin der Plattform möchte so gemäß ihrem Unternehmensziel die Lebensqualität in der Region fördern und hofft auf weitere Vereine oder Gruppen und deren interessante Projekte. 

Stichwort EN Crowd 
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online- Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls bekommen die Spender ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU Spendentopf – bei 20 Spenden also 100 Euro zusätzlich. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen. 
Mehr Informationen unter www.en-crowd.de oder www.avu.de/en-crowd. 

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Pferdesport statt Schwertransport - so lautete das Motto eines der drei erfolgreichen Crowdfunding-Projekte (Foto: Voltigierzentrum im Sunderholze)

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Kommunale Unternehmen unter einem Dach

Die ersten Kunden waren natürlich schon längst da: Seit Anfang des Monats ist der AVU-Treffpunkt in den Räumen der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, Frankfurter Straße 39, zu finden.
Heute besuchten Bürgermeister André Dahlhaus, die Sparkassen-Vorstände Bodo Bongen und Uwe Volkmer und AVU-Vorstand Uwe Träris das neue Kundenbüro. Bodo Bongen begrüßte die neuen Mieter: „Hier sind zwei kommunale Unternehmen unter einem Dach – so können unsere Kunden auch Beratung und Dienstleistungen der AVU in Anspruch nehmen.“ Und Uwe Träris erläuterte: „Damit setzen wir auch in Breckerfeld das um, was schon in Schwelm und Wetter erfolgreich ist: die gute Zusammenarbeit mit der Sparkasse vor Ort. Auch in Zeiten der Digitalisierung halten wir es für wichtig, mit unserem bewährten Angebot rund um Energie vor Ort zu sein.“ Benjamin Kreikebaum, AVU-Vertriebschef, ergänzte: „Und vor allem mit erfahrenen Mitarbeiterinnen, die sich in Breckerfeld auskennen und bekannt sind.“
Über die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen freute sich natürlich auch Bürgermeister André Dahlhaus: „Mit der neu aufgestellten Kundenberatung zeigt die AVU, dass ihr die Präsenz bei uns in der Stadt wichtig ist – dafür meinen herzlichen Dank.“
Der AVU-Treffpunkt in Breckerfeld ist dienstags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 14:30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Übersicht über alle sieben AVU-Treffpunkte gibt es im Internet: www.avu.de/privat/service/avu-treffpunkte. 

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v.r. Uwe Volkmer (Sparkasse), Bürgermeister André Dahlhaus, Bodo Bongen (Sparkasse); AVU: Susanne Schmaling, Uwe Träris und Benjamin Kreikebaum - Foto: Bernd Henkel

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In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten der AVU Netz im Ennepetaler Ortsteil Homberge: In der Straße Friedenshöhe werden auf einer Länge von 500 Metern Stromkabel, Wasser- und Gasleitungen erneuert. Außerdem werden Lichtwellenleiter-Kabel gelegt, so dass auch das Schulgebäude (zurzeit übergangsweise vom Berufskolleg genutzt) an das Glasfaser-Netz angeschlossen werden kann.
Die Bauarbeiten werden bis Ende dieses Jahres dauern. Kurzzeitig kann es sein, dass Einfahrten und andere Zuwege nicht erreichbar sind. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

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AVU-Kreismeisterschaft für Demenzhilfe-Einrichtungen / Stadtspitzen spielen mit E-Jugend-Kickern

Mit dem Bürgermeister oder dem Landrat ein Team bilden und Tipp-Kick spielen: Das kann für zehn Jungen oder Mädchen wahr werden - die AVU sucht für ihr Tipp-Kick-Turnier fußballbegeisterte Spielerinnen im Alter von von 8 bis 10 Jahren.
Denn bei der 4. AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft am 14. September in der Schwelm ArENa spielen Landrat Olaf Schade und alle Bürgermeister*innen der Region wieder für Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region. Gesucht werden Jungen und Mädchen, die jetzt oder im September in der E-Jugend spielen, um mit der Stadtspitze bzw. dem Landrat ein Team zu bilden. Bewerben können sich interessierte Kinder - selbstverständlich nur zusammen mit ihren Erziehungsberechtigen - auf der Internet-Seite www.avu.de/tippkick. Und es gibt natürlich etwas zu gewinnen: Jedes ausgeloste Fußball-Kind gewinnt 100 Euro für die Mannschaft. Der Tipp-Kick-Meister bekommt sogar 500 Euro und ein Pizza-Essen für sein Fußballteam. Die Bewerbungsphase endet am 12. Mai 2019.
Die AVU bittet auch alle Trainer von E-Jugend-Mannschaften um Unterstützung und hofft auf viele Bewerbungen und Fans beim Turnier im September in der Schwelm ArENa. Unterstützt wird das Unternehmen wieder vom Tipp-Kick-Verein TKC 1986 Gevelsberg und erstmals auch von den EN Baskets Schwelm. Bei den ersten drei Turnieren kamen über 100.000 Euro für Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region zusammen. 

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Kleine Figuren, großer Spaß: In diesem Jahr spielen Jungen und Mädchen der E-Jugend mit den Tipp-Kick-Figuren (Foto: Güttler /AVU).

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Die Kunden der Energycoop Services SE im Gebiet der AVU Netz werden ab sofort von der AVU mit Energie versorgt. Dafür ist die AVU als Grundversorger in der Region zuständig. Darüber hinaus bietet der heimische Energieversorger Beratung und sinnvolle Alternativen zu dem insolventen Anbieter an.
Zum Hintergrund: Die Vertriebsgesellschaft Energycoop Services SE hatte am Montag dieser Woche Insolvenz beantragt. Betroffen ist davon im AVU-Netzgebiet nur eine zweistellige Zahl an Kunden. Doch AVU-Vorstand Uwe Träris betont: "Das Insolvenzverfahren der Energycoop ist bereits der dritte uns bekannte Fall seit Weihnachten. Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt funktioniert - auch auf den Schattenseiten. Die AVU ist ein wirtschaftlich leistungsfähiges und regional verwurzeltes Unternehmen - mit uns gehen die Kunden kein Risiko ein."
Die AVU bietet Beratung in den sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder im Internet (www.avu.de) an. Vertriebsleiter Benjamin Kreikebaum erklärt dazu: "Wir kümmern uns zuverlässig um die Kunden und bieten ihnen unseren attraktiven Fix-Vertrag an." Vor dem Wechsel in diesen Tarif mit zweijähriger Preisgarantie stehe aber die sogenannte Ersatzversorgung. Mit dem Beratungsangebot mache das Unternehmen deutlich, dass es auch günstigere Konditionen als die Ersatzversorgung anbietet, so Kreikebaum weiter. 

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Zusammenfassung
Der AVU-Aufsichtsrat hat einstimmig für eine zweite Amtszeit von Uwe Träris gestimmt, die Anfang 2020 beginnt. Das erklärte Landrat Olaf Schade als Aufsichtsratsvorsitzender heute beim Jahrespressegespräch des Energieversorgers. Träris dankte für das Vertrauen und stellte aktuelle Projekte und Investitionen vor. Insgesamt will die AVU-Gruppe in diesem Jahr 15,3 Mio. Euro investieren, davon entfallen 13,8 Mio. Euro auf die AVU Netz und somit auf die weiterhin qualitativ hohe und sichere Versorgung mit Strom, Gas und Wasser in der Region. 

Langfassung
Zweite Amtszeit für Uwe Träris
AVU-Aufsichtsrat einstimmig für Wiederwahl des Vorstands - In diesem Jahr über 15 Mio. Euro an Investitionen

Der Aufgabenzettel ist gut gefüllt für eine zweite Amtszeit: Mitte März hat der AVU-Aufsichtsrat Uwe Träris, seit 2015 Allein-Vorstand des Energieversorgers, für fünf Jahre wiederbestellt. „Das war für uns eine klare Sache. Der Aufsichtsrat ist sehr zufrieden mit der Arbeit von Herrn Träris und der Entwicklung der AVU“, erklärte Landrat Olaf Schade als Vorsitzender des Aufsichtsrats das einstimmige Votum. Schade nannte einige Erfolge und Leistungen aus der ersten Amtszeit Uwe Träris‘: „Da ist natürlich gleich zu Beginn die Verlängerung der Konzessionsverträge zu nennen, die die Grundlage für den Netzbetrieb und damit für sichere Arbeitsplätze bei der AVU ist. Weiterhin hat sich die AVU als Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Energiewende profiliert. Sie ist damit einer der Motoren der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr. Und nicht zuletzt möchte ich die Präsenz von Herrn Träris hervorheben, der in der Öffentlichkeit die AVU hervorragend repräsentiert“, lobte Schade.
Diplom-Volkswirt Uwe Träris (55) bedankte sich für das Vertrauen und das Lob: „Die Zusammenarbeit mit den Anteilseignern, aber auch mit allen anderen Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis ist gut. Uns ist es in den letzten Jahren gelungen, die AVU für die Herausforderungen der Energiebranche kontinuierlich weiterzuentwickeln, vor allem für den Wettbewerb. Die Basis dafür ist die feste Verbundenheit der AVU in der Region“, erklärte Träris und schloss in seinen Dank auch ausdrücklich die Belegschaft der AVU-Gruppe ein.

Digitalisierung und Projektarbeit
Denn die Mitarbeiter*innen der AVU und der AVU Netz sind es, die den besagten Aufgabenzettel mitgestalten und umsetzen werden. Da ist vor allem die Digitalisierung, die alle Bereiche und Aufgaben berührt. So wird zurzeit das virtuelle Kundenbüro der AVU, der „Online-Treffpunkt“, komplett umgestaltet. Er wird in diesem Jahr mehr Service bieten. „Wir merken, dass die Kunden uns online und mobil erreichen wollen. Also müssen wir auch dort unsere Produkte und Dienstleistungen in gewohnter Qualität anbieten“, so Träris.
Die Neugestaltung des Online-Treffpunkts ist ein gutes Beispiel, wie sich der Arbeitsalltag ändert. Statt klassischer Strukturen fordert die Digitalisierung mehr Projektarbeit: Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen und Hierarchie-Ebenen arbeiten zusammen, bis die vorab festgelegten Projektziele erreicht sind – teilweise auch in mehreren Projektgruppen parallel. 
„Zurzeit sind es rund 20 Projekte mit entsprechender Projektstruktur, regelmäßiger Berichterstattung und beein-druckender Themenvielfalt“, weiß Uwe Träris. Der bereits erwähnte Online-Treffpunkt gehört ebenso dazu wie die Gesundheitsförderung der Belegschaft oder die Digitali-sierung des Messwesens. „Alle Unternehmensbereiche sind betroffen. Und alle Kolleginnen und Kollegen gehen den Weg konstruktiv mit“, beschreibt Uwe Träris anerkennend und ein wenig stolz die aktuelle Situation.

Weniger Personal
Gleichzeitig sinkt die Zahl der Mitarbeiter*innen in der AVU-Gruppe: Zum Jahresende 2018 waren 443 Menschen bei AVU, AVU Netz und AVU Serviceplus beschäftigt. Zum Vergleich: Ende 2016 waren es noch 470 Beschäftigte. Der Personalabbau erfolgt natürlich sozialverträglich, zum Beispiel über 90 bereits abgeschlossene Altersteilzeit-Verträge. Davon befinden sich 26 Mitarbeiter*innen bereits in der Passivphase und sind somit aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Investitionen
Auf annähernd gleichem Niveau bleibt das Investitionsvolumen des Unternehmens: Insgesamt will die AVU-Gruppe in diesem Jahr 15,3 Mio. Euro investieren: Darin enthalten sind 13,8 Mio. Euro der AVU Netz für die weiterhin qualitativ hohe und sichere Versorgung mit Strom, Gas und Wasser in der Region. Größere Einzelmaßnahmen sind die Erneuerung des Umspannwerks Steinenhaus an der Stadtgrenze Hattingen/Witten und das Pumpwerk Am Kaltenborn für die Wasserverbindungsleitung zum Wasserwerk Hengstey der Mark-E.

Engagement: AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft
Eine lohnenswerte Investition ganz anderer Art ist das Engagement der AVU für Vereine und Gruppen in der Region: Zum vierten Mal gibt es ein AVU-Tipp-Kick-Turnier zugunsten von Demenzhilfe-Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. In diesem Jahr spielen der Landrat und die Bürgermeister*innen mit Nachwuchs-Kickern zusammen. Die AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft findet am 14. September 2019 in der Schwelm ArENa statt. „Ich freue mich schon auf das Turnier und hoffe, dass ich mich gut halte neben meinem jungen Mitspieler“, erklärte Landrat Schade augenzwinkernd beim Jahrespressegespräch.

Strategiediskussion gestartet
Noch viele weitere Themen stehen auf dem Aufgabenzettel – damit alles zusammenpasst, haben die Führungskräfte der AVU im Januar dieses Jahres eine Strategiediskussion begonnen. Die Fragestellungen lauten: Was hat man schon geschafft? Welche Aufgaben kommen auf die AVU zu? Und vor allem: Welche Ziele will man in den nächsten Jahren erreichen? Über diesen laufenden Prozess sind alle Mitarbeiter*innen in Veranstaltungen informiert worden. 
Ein Fazit steht für Uwe Träris bereits fest: „Es bleibt spannend und eine tolle Aufgabe – ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre“.


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Landrat Olaf Schade (li.), AVU-Aufsichtsratsvorsitzender, und Uwe Träris, AVU-Vorstand, sind gut gelaunt und vorbereitet für die zweite Amtszeit des Vorstands. (Foto: Bernd Henkel / AVU).

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44 Bewerbungen für den Engagement-Wettbewerb der AVU
Bis Ende März haben sich 44 Vereine und Gruppen für die EN Krone, den Engagement-Preis der AVU beworben. Gestern trafen sich die Jury-Mitglieder erstmals um die eingegangenen Bewerbungen entgegenzunehmen. Nun hat Sie bis Mitte Mai Zeit, um alle Projekte zu bewerten und die diesjährigen Gewinner zu ermitteln.
Am Freitag, 5. April 2019 startet die Online-Abstimmung auf der Seite www.avu.de/en-krone/voting. Dort kann für maximal drei Vereine abgestimmt werden. Das Projekt mit den meisten Online-Stimmen ist dann Sieger in der Kategorie „Publikumskrone“ und erhält damit eine zusätzliche Förderung. 
Die Online-Abstimmung dauert bis zum 30. April 2019. Die Siegerehrung für alle geförderten Projekte findet am 19. Juni 2019 um 18 Uhr bei der AVU statt.

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März 2019

AVU hisst Europaflagge
Die heiße Wahlkampfphase zur Europawahl naht und die AVU setzt ein kleines, aber bedeutsames Zeichen der Verbundenheit mit Europa: Bis zur Wahl am 26. Mai hängt die Europaflagge an der AVU Hauptverwaltung in Gevelsberg. Zu dieser Aktion hatten die Arbeitgeberverbände in NRW aufgerufen, um damit sowohl Mitarbeiter*innen als auch Bürger*innen zum Wählen zu motivieren.

Dabei geht es auch darum, auf den erstarkenden Populismus in Europa aufmerksam zu machen: „Ist die Wahlbeteiligung niedrig, haben Populist*innen leichtes Spiel. Wir glauben nicht, dass dies unser aller Interesse widerspiegelt. Täglich arbeiten wir mit vielen Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis zusammen und erleben sie stets als freundlich und weltoffen“, sagt Uwe Träris, Vorstand der AVU. „Wir schätzen das Europa der offenen Grenzen für Menschen und Güter und wir befürworten natürlich den Energiebinnenmarkt, der uns bei der täglichen Arbeit begleitet.“

Die Europaflagge soll den vielen Gästen, den Spaziergänger*innen, die in ihrer Freizeit auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe zur Ennepe unterwegs sind, und nicht zuletzt den AVU Mitarbeiter*innen als kleine Erinnerung dienen, den Wahltermin nicht zu versäumen.

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Ein spannender Beruf
Das ist ein spannender und vielfältiger Beruf: Bei der AVU Netz sind kurzfristig noch Ausbildungsplätze frei. Ab 12. August 2019 können junge Leute den Beruf Elek­troniker/in für Betriebstechnik erlernen – Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Mit dieser Maßnahme will die AVU den Schulabgängern in der Region, die bis jetzt noch keinen Ausbildungsplatz haben, die Möglichkeit zu einer qualitativ hochwertigen und interessanten Ausbildung bieten. Bewerber können ihre Bewerbungsunterlagen einschließlich des letzten Schulzeugnisses über die Seite avu.de/elektroniker hoch­laden oder per E-Mail an ausbildung@avu.desenden. Mehr Informationen zur Ausbildung im Internet: www.avu.de/ausbildung.

Die Elektroniker sind in der Energiebranche ebenso wie im Handwerk und in der Industrie gesuchte Fachkräfte. Sie sind die Experten für die elektrischen und elektroni­schen Anlagen der Energieversorgung und der Mess-, Steuer-, Regelungs- und Antriebstechnik. Die Ausbildung erfolgt an unterschiedlichen Standorten des Unternehmens sowie in Kooperation mit der Ausbildungswerkstatt der SIHK Hagen.

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Die AVU Netz hat diese Woche begonnen, die Wasser­leitung im Ortsteil Bühren zu erneuern. Sie wird im Zuge der allgemeinen Instandhaltung auf einer Länge von 1,2 km ausgetauscht – und zwar im sogenannten Relining-Verfahren: Die neuen Rohre mit 11 cm Durchmesser werden in die alte Leitung eingezogen. Dazu werden alle 150 Meter Kopflöcher angelegt. Dabei kann es zu kurz­fristigen Beeinträchtigungen der Zuwege kommen. Die Baumaßnahme ist voraussichtlich im Oktober 2019 fertig. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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AVU Netz setzt Anschlussarbeiten für Umspannwerk fort

Die AVU Netz setzt die Arbeiten in Haßlinghausen fort, um das neue Umspannwerk an das Stromnetz anzu­schließen. Die Bauarbeiten in der Flur- und in der Heidestraße haben bereits begonnen. Dazu ist die Zufahrt in die Flurstraße von der Mittelstraße gesperrt. Die Ein­bahnstraßen-Regelung ist aufgehoben, so dass man die obere Flurstraße über die Heidestraße erreicht. Diese Beeinträchtigung wird ca. zwei Wochen dauern. Bei dieser Baumaßnahme durch die Firma Haas werden nur Leer­rohre verlegt – die eigentlichen Stromkabel werden später eingezogen.

Die AVU Netz baut im Bereich Flurstraße ein neues Um­spannwerk für die sichere Stromversorgung der Ortsteile Hiddinghausen, Haßlinghausen und Gennebreck. Der Ein­zug der eigentlichen Strom-Kabel und die Anbindung des Umspannwerkes sind für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

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Februar 2019

Erfolgreiche AVU-Beteiligung an Trianel Erneuerbare Energien GmbH

Die Erneuerbaren-Portfolien der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) haben sich 2018 mit einer guten Ertragslage behauptet. Die AVU ist an der TEE mit 3,8 Prozent beteiligt – gemeinsam mit 37 Stadtwerken und dem Stadtwerke-Verbund Trianel.
„Das positive Ergebnis bestätigt den Kooperationsansatz unserer Gesellschafter für ein gemeinsames und diversifiziertes Erneuerbaren-Portfolio“, kommentiert TEE-Geschäftsführer Markus Hakes das zurückliegende Ertragsjahr.
Ein starkes Jahr 2018 für Photovoltaik mit einem langanhaltenden und besonders sonnenreichen Sommer hat die Ertragslage des TEE-Portfolios wesentlich geprägt. Dazu AVU-Vorstand Uwe Träris: „Der Mix aus Wind- und PV-Anlagen hat das in den Sommermonaten geschwächte Windjahr 2018 sehr gut kompensieren können.“
Im zurückliegenden Ertragsjahr 2018 erzeugten die Windkraft- und PV-Freiflächenanlagen der TEE- insgesamt rund 353 GWh Strom aus Wind- und Sonnenenergie und haben die Ertragserwartungen damit voll erfüllt. Damit können rechnerisch rund 100.000 Haushalte versorgt werden – also zweimal der Ennepe-Ruhr-Kreis.  Zum Ende des Jahres 2018 umfasste das TEE-Portfolio eine Kapazität von 175 MW, verteilt auf PV-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von 43 MW und 132 MW an Windparks. Für 2019 rechnet die TEE weiterhin mit einer soliden Ertragslage. „Wir werden die Wind- und PV-Kapazitäten weiter ausbauen“, soTEE-Geschäftsführer Hakes. Aktuell sind weitere 250 MW an Windenergie- und PV-Projekten deutschlandweit „in der Pipeline“, die nach und nach realisiert werden sollen.
37 Stadtwerke und die Trianel GmbH engagieren sich im Rahmen der TEE für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Gemeinsam investieren sie bis Ende 2020 rund eine halbe Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau von Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland. 

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„Klimaschutz spielt für den Ennepe-Ruhr-Kreis eine sehr wichtige Rolle und dabei freut es mich besonders, dass unsere Industrieunternehmen sich in diesem Bereich so stark engagieren“. Landrat Olaf Schade sparte nicht mit Lob, als er jetzt gemeinsam mit Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser und Martin Serres, dem Leiter der Hattinger Wirtschaftsförderung, die Firma AVOLA besuchte. Das Unternehmen beteiligt sich, so wie acht weitere Betriebe aus der Region, an dem Umweltprojekt ÖKOPROFIT. Und das mit viel Erfolg.
Das 1836 gegründete Familienunternehmen stellt Baukreissägen, Steintrennsägen und modulare Zimmerei- Kreissägemaschinen her. Bei ÖKOPROFIT hat ein Umweltteam bestehend aus Mitarbeitern zum Beispiel die Beleuchtung in den Fabrikhallen unter die Lupe genommen. Die alten Leuchten sollen nun gegen moderne LED Beleuchtung ausgetauscht werden und so können fast 40.000 Kilowattstunden Strom gespart werden. 
Beim Betriebsrundgang waren für die Gäste allerdings nicht nur die Ergebnisse des Umweltprojektes interessant, sondern auch die Produktionsprozesse der großen Sägen. „Unsere Produkte hat sicher jeder von Ihnen schon einmal gesehen, denn sie sind an jeder Baustelle zu finden.“ erklärte AVOLA-Geschäftsführerin Barbara Volkenborn-Gehrmann. Sie leitet das Unternehmen in fünfter Generation. 
Auch Bürgermeister Dirk Glaser betonte, dass er es spannend findet, die Unternehmen in seiner Stadt besser kennen zu lernen und betonte, wie wichtig es ist, gerade beim Thema Klimaschutz auch die Industrie mit einzubeziehen. 
„ÖKOPROFIT ist Wirtschaftsförderung und Umweltschutz zugleich und daher werden wir auch intensiv daran arbeiten, eine fünfte Runde des Projektes für den Ennepe-Ruhr-Kreis zu realisieren“, betonte schließlich auch AVU-Vorstand Uwe Träris. Neben der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr mit Sitz in Hattingen, den Stadtwerken Witten und der SIHK unterstützt die AVU das Projekt von Anfang an personell als auch finanziell.

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Dirk Strauch (links), Technischer Geschäftsführer bei Avola, informiert die Besucher über die Produktion der Sägen (Foto: AVU / Bernd Henkel).

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Endspurt beim Engagement-Preis EN Krone: Noch bis zum 25. März 2019 können sich Vereine und Gruppen bewerben. Mit dem Wettbewerb unterstützt die AVU Projekte von ehrenamtlichen Organisationen mit bis zu 4.000 Euro pro Projekt. Wer mit welchem Beitrag gefördert wird, entscheidet wie bisher eine unabhängige Jury mit Fachleuten aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Medien. Bewerben kann man sich online unter www.avu.de/en-krone.  
„Wir haben unseren Engagement-Preis nach fünf erfolgreichen Jahren überarbeitet und bieten jetzt mehr Kategorien für eine Förderung. So können wir die Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements noch besser unterstützen“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. Neu sind zum Beispiel Kategorien wie „EN Krone für Nachhaltigkeit“ oder „EN Krone für das beste Kidsprojekt“.
Über 200 Projekte hat die AVU bisher mit der EN Krone unterstützt – die Fördersumme beträgt 190.000 Euro. Für den Energieversorger ist der Wettbewerb ein wichtiger Baustein für das Unternehmensziel, Beiträge für die Lebensqualität im Ennepe-Ruhr-Kreis zu leisten. „Und wir sind immer wieder begeistert über den Einsatz der Menschen, die mit ihrem Engagement Besonderes leisten“, berichtet Uwe Träris. Das wird bei der Preisverleihung deutlich, die gleichzeitig ein Netzwerk-Treffen für Ehrenamtliche ist. Für die EN Krone 2019 findet diese Abschluss-Feier am 19. Juni 2019 statt.

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EN Crowd hilft dem Voltigierzentrum am Sunderholze
Viertes Projekt in der AVU-Plattform startet

Das junge „Voltigierzentrum im Sunderholze“ aus Gevelsberg sucht über die regionale Crowdfunding-Plattform der AVU, die EN Crowd, Unterstützer*innen für sein Projekt "Pferdesport statt Schwertransport". 
Viele Vereinsmitglieder packen täglich bei der anfallenden Arbeit rund um die Anlage mit an. „Insbesondere ist uns wichtig, dass die Jüngsten den Reitsport mit Spaß, Vergnügen, aber auch mit allen Pflichten bei uns erleben,“ sagen Sarah und Gabi Kühnhauser, die 2017 gemeinsam den Verein gegründet haben. Deswegen helfen Kinder und Jugendliche gleichermaßen bei der Pflege der Anlage und der Weiden, die den dreizehn Pferden und Ponys für den Freigang zur Verfügung stehen. 
Hier ergibt sich ein schwerwiegendes Problem: Die Hinterlassenschaften der Vierbeiner, besser bekannt als „Pferdeäpfel“, müssen regelmäßig auf den Weiden gesammelt und entfernt werden, da es ansonsten dort nicht mehr grünen kann. Die steilen Weiden machen den Vereinsmitgliedern das Schippen und Schleppen schwer, insbesondere bei Regenwetter und bei hohen Temperaturen. Großer Wunsch des Vereins sind zwei Schubkarren mit elektrischem Antrieb, die auf dem unwegsamen Gelände Abhilfe schaffen sollen. 
 
Für diese Anschaffung benötigen die Voltigierer*innen 2.700 €, die sie seit Mitte Januar über die Plattform EN Crowd sammeln. Über die Hälfte des Finanzierungsziels ist bereits erreicht! Jetzt hat jeder bis zum 02. März die Gelegenheit, den Verein bei seiner Investition auf die Sprünge zu helfen – gesucht werden Unterstützer aus dem ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis, gerne auch darüber hinaus.
Im Gegenzug bietet der Verein tolle Prämien an – so ist noch ein Platz frei bei einer Herbstferienwoche auf dem Ponyhof, ebenso wie Workshop-Plätze oder ein Ponyreiten-Gutschein für Kinder. Mehr Informationen zum Projekt des Voltigierzentrums im Sundernholze unter: https://www.en-crowd.de/elektrokarren. 

Stichwort EN Crowd 
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online- Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls erhalten sie ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU Spendentopf – bei 20 Spenden also 100 Euro zusätzlich. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen.
Mehr Informationen unter www.en-crowd.de oder www.avu.de/en-crowd.

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Es ist schon der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit: Die Bayerische Energieversorgung (BEV) hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Betroffen davon sind bundesweit eine halbe Million Strom- und Gaskunden, auch im Gebiet der AVU Netz.
„Wir kümmern uns zuverlässig um die Kunden und bieten ihnen unseren attraktiven Fix-Vertrag an“, sagt Uwe Träris, Vorstand der AVU. Vor dem Wechsel in den Tarif mit zweijähriger Preisgarantie steht aber die gesetzlich geregelte, sogenannte Ersatzversorgung durch die AVU. Für Haushaltskunden und kleinere Betriebe ist das Verfahren bei Ausfall eines Lieferanten klar vorgeschrieben: Die AVU als Grund- und Ersatzversorger sorgt für Strom und Gas, ohne dass es zu einer Unterbrechung kommt. „Wir beraten Sie gern über unseren Fix-Vertrag oder andere Angebote, in unseren sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder auf avu.de“, erklärt Uwe Träris weiter. Zusätzliche Informationen, sowohl zu den gesetzlichen Vorgaben als auch zum AVU-Service, gibt es auf den Internet-Seiten. 
Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten hatte der Energielieferant DEG Insolvenz beantragt. Davon waren besonders Unternehmen betroffen.
 

 

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Januar 2019

Die Auszeichnung ist in der Stadtwerke-Branche etabliert: Über 600 Unternehmen haben sich für das Siegel „Top-Lokalversorger“ beworben. 269 Energieversorger haben es bekommen – die AVU wird zum neunten Mal ununterbrochen für Strom und Gas ausgezeichnet. Beim TOP-Lokalversorger für Wasser ist das Unternehmen seit dem Start 2017 dabei. 
Durchgeführt wird die Untersuchung vom Energieverbraucherportal – einer unabhängigen Internet-Plattform, bei der neben dem Preis zum Beispiel auch regionales Engagement, Umweltaspekte und Datenschutz bewertet werden. Neben den Tarifangeboten musste die AVU für ihre Bewerbung einen ausführlichen Kriterienkatalog zu Bereichen wie Regionalität, Nachhaltigkeit und Service einreichen. Dieser Kriterienkatalog wird dann geprüft und bewertet. 
AVU-Vorstand Uwe Träris bedankte sich für das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartnern: „Das ist die Grundlage für die Auszeichnung als TOP-Lokalversorger. Gleichzeitig bekommen wir durch den Kriterienkatalog gezeigt, wo wir noch besser werden können.“
Informationen über die Tarife und Services der AVU gibt es in jeder Stadt des Versorgungsgebiets im AVU-Treffpunkt, telefonisch unter 02332 73-123 oder im Internet unter www.avu.de. 

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Flüchtlingshilfe Sprockhövel erreicht Finanzierungsziel
Über 1.000 Euro durch die EN Crowd der AVU

Mit dem Motto „Sharing is CARing“ ging die Flüchtlingshilfe Sprockhövel Ende des letzten Jahres an den Start: Mit Spenden auf der Plattform EN Crowd wollten die Ehrenamtlichen ihren Transporter für bedürftige Menschen auch in 2019 finanzieren.
Mit Erfolg: Am Mittwoch endete der Spendenzeitraum und der Verein konnte sich 1.340 Euro sichern. Hiervon werden Betriebs- und Wartungskosten für den Transporter bezahlt, die ansonsten auf die Nutzerinnen und Nutzer umgelegt werden müssten. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die damit das Angebot für Bedürftige in Sprockhövel erhalten!“ sagt Miriam Venn von der Flüchtlingshilfe.
Der Transporter wird über gemeinnützige Organisationen an die Menschen vermittelt, insbesondere an bedürftige Familien, Senioren und Bürger*innen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Nicht nur der Ford Transit gehört zum Angebot, auch ein internationales ehrenamtliches Umzugshelferteam bietet tatkräftige Hilfe beim Schleppen an. Dieser wundervolle Anlass für den interkulturellen Austausch in einer alltäglichen Situation kommt in Sprockhövel sehr gut an: Der Wagen wurde zwischen September 2018 und Mitte Januar 2019 rund 100 Mal ausgeliehen. 
Für den Verein ist es wichtig, mit dem Konzept des „Sharing-Transporters“ benachbarte Kommunen zu inspirieren, ähnliche Angebote auf die Beine zu stellen. Bei einem solchen Projekt sind aber viele helfende Hände der wichtigste Aspekt: „Jeder ist bei uns ganz herzlich willkommen, der ehrenamtlich bei den Umzügen innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises mit anpacken möchte!“, erklärt die Flüchtlingshilfe. Insbesondere freut sich der Verein über zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer, die den Sharing-Transporter bei den Einsätzen von A nach B bringen. 

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Unterstützung für die „Hasengrube“
Die Spende kommt in die „Hasengrube“. So heißt eine neue Wohngruppe der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach in Gevelsberg-Silschede, die letztes Jahr eröffnet wurde. Mit der Weihnachtsspende 2018 unterstützt die AVU Netz die Sirach gGmbH – heute besuchten AVU Netz-Geschäftsführer Ralf Holtmann und AVU-Marketingleiter Daniel Flasche die Einrichtung. 
„Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Nachricht von der Spende bekamen“, erklärte Torsten Bickert, Geschäftsführer und pädagogischer Leiter von Sirach. Die Wohngruppe “Hasengrube” bietet bis zu 8 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren einen sicheren Ort, an dem sie sich wohl fühlen können. Das Besondere an der „Hasengrube”: Mit Methoden und Aktivitäten der tiergestützten Pädagogik wird der Bindungs- und Beziehungsaufbau unterstützt. So leben auf dem Hof auch ein Hund und zwei Katzen. „Jedes Kind wird Pate eines Kaninchens“, erzählt Bickert – so gelinge es, anfängliche Ängste der Kinder zu überbrücken. 
Weiterhin wolle man mit der Spende die Ferienfreizeiten und Projekte des Sprecherrats finanzieren, so Bickert weiter. Denn durch den Sprecherrat entscheiden die Kinder und Jugendlichen selbst über Anschaffungen und Projekte.
„Das ist eine wichtige Arbeit, die Sie hier leisten“, erklärte Ralf Holtmann von der AVU Netz. „Es ist gut zu wissen, dass es Einrichtungen wie Sirach gibt und interessant zu erfahren, was Sie alles machen.“ Im Jahr 2018 habe man als AVU-Gruppe Kinder- und Jugendhilfe unterstützen wollen. Neben der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach bekommt die Ev. Stiftung Lohernocken in Ennepetal eine Zuwendung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. 
Bereits zum zwölften Mal verzichtet die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weih¬nachtszeit. Mit den Weihnachtskarten informierte man über den Zweck der Spende. Das Motiv der Karte stammt von Heba Hejazi, einem zwölfjährigen Mädchen aus Syrien, das nach vier Jahren durch Familien¬zusammenführung ihren Vater und den älteren Bruder wiedersehen konnte. Zur Verfügung gestellt hat es der Verein „Atelier Sieben“ aus Schwelm.

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v.l.: Ralf Holtmann, Miriam Mußmann (Sirach-Gruppenleiterin "Hasengrube" mit Gruppenhund Monte), Stefanie Queißer-Abdelraouf (Sirach-Erziehungsleiterin mit dem Kaninchen Schlappohr), Daniel Flasche und Torsten Bickert (Geschäftsführer und Pädagogischer Leiter von Sirach) - Foto: AVU / Bernd Henkel

 

 

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AVU-Weihnachtsspende für Ev. Stiftung Lohernocken 
Das Schloss in Voerde ist fast fertig. Ein Robinienschloss entsteht gerade auf dem Gelände der Ev. Stiftung Lohernocken: Das Spielgerät wird die Attraktion auf dem Kinder-Campus der Stiftung und soll Kindern und Familien aus Ennepetal und Umgebung zur Verfügung stehen.
Möglich wurde dies unter anderem durch die Weihnachtsspende der AVU. Heute besuchten AVU-Vorstand Uwe Träris und Marketing-Leiter Daniel Flasche die Stiftung und schauten sich das Schloss an: „Die Spielidee des Robinienschlosses beinhaltet sowohl Rollenspiel- als auch Klettermöglichkeiten“, erklärte Dr. Thomas Trapper, Geschäftsführer der Stiftung. „Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns sehr und ermutigen uns Projekte zu starten, die sonst nicht finanzierbar wären“, bedankte sich Trapper. 
Zusammen mit Nesrin Goy Gesamtleitung (Tages- und Kindergruppen) und Alessandro Leanza (Bereichsleitung Kindergruppen) stellte er das pädagogische Konzept der Stiftung vor. Man arbeite eng mit den Familien zusammen, denn Ziel sei es ja, dass die Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren können. Bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sei die Stiftung aber eine „Heimat auf Zeit“, so Trapper weiter.

„Die Kinder können es sicherlich kaum abwarten, das Schloss endlich einzuweihen“, vermutete AVU-Vorstand Uwe Träris. „Beeindruckend für mich ist natürlich auch das vielfältige Angebot der Stiftung, das Kindern und Jugendlichen Hilfe, Schutz und Zukunftsperspektiven bietet. Das unterstützen wir als AVU gerne.“

In diesem Jahr habe man als AVU-Gruppe Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ausgewählt. Neben der Ev. Stiftung Lohernocken bekommt die gemeinnützige Gesellschaft für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach in Gevelsberg eine Spende der AVU Netz. Die beiden Einrichtungen erhalten eine Zuwendung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. 


Bereits zum zwölften Mal verzichtet die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weih¬nachtszeit. Mit den Weihnachtskarten informierte man über den Zweck der Spende. Das Motiv der Karte stammt von Heba Hejazi, einem zwölfjährigen Mädchen aus Syrien, das nach vier Jahren durch Familienzusammenführung ihren Vater und den älteren Bruder wiedersehen konnte. Zur Verfügung gestellt hat es der Verein „Atelier Sieben“ aus Schwelm.

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Im Robinienschloss v.l.: Uwe Träris und Daniel Flasche (AVU), Dr. Thomas Trapper, Alessandro Leanza und Nesrin Goy (Ev. Stiftung Lohernocken) - Foto: AVU/Bernd Henkel

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AVU hilft Unternehmen nach Insolvenz des Strom- und Gaslieferanten DEG
Keine Unterbrechung für Haushalte dank gesetzlicher Absicherung


Die Nachricht kam am letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen: Der Strom- und Gaslieferant DEG (Deutsche Energie GmbH) aus Baden-Württemberg muss Insolvenz anmelden, nachdem die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Amprion die gesetzlich geregelte Durchleitung gekündigt haben. Grund seien laut Tennet Zahlungsrückstände von mehr als einer EEG-Abschlagsforderung. Davon betroffen ist auch eine einstellige Anzahl von Strom- und Gaskunden im Gebiet der AVU Netz GmbH, die die Energie bei DEG eingekauft haben.
Für Haushaltskunden und kleinere Betriebe ist das Verfahren bei Ausfall eines Lieferanten klar in Gesetzen und Verordnungen vorgeschrieben: Hier tritt die sogenannte „Ersatzversorgung“ in Kraft – das heißt: Der Grundversorger sorgt für Strom und Gas, ohne dass es zu einer Unterbrechung kommt. Das ist in diesem Fall die AVU AG - die Preise der Ersatzversorgung für Haushaltskunden entsprechen den AVU-Grundversorgungs-Tarifen „comfortstrom“ bzw. „comfortgas“. Die Ersatzversorgung läuft aus, sobald ein neuer Vertrag geschlossen wird – spätestens nach drei Monaten. Sollte kein Vertrag geschlossen werden, geht die Lieferstelle in die Grundversorgung über. „Gerne beraten wir die Kunden in der Ersatzversorgung zuverlässig über unsere attraktiven Tarife – in unseren sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder auf avu.de“, erklärt AVU-Vertriebschef Benjamin Kreikebaum.
Anders ist die Situation bei Kunden aus der Industrie, die über einen individuellen Liefervertrag versorgt werden: Sie müssen sich selbst einen neuen Energie-Lieferanten suchen. Und hier reagierten die AVU-Kundenberater schnell, denn zwischen den Feiertagen wäre eine Lieferanten-Suche eine kaum lösbare Aufgabe für viele Betriebe gewesen. Mit Erfolg: Die meisten Unternehmen nahmen das Angebot an und schlossen einen Liefervertrag mit der AVU ab.
„Mit einer seriösen Kalkulation durch uns als Energieversorger vor Ort ist man auf der sicheren Seite“, meint Kreikebaum. Immer wieder hätten Unternehmen die Erfahrung machen müssen, dass vermeintlich günstigere Angebote nicht in die Belieferung kommen. „Mit der AVU als starkem Partner lassen sich Unsicherheiten wie jetzt mit der DEG vermeiden“, so Kreikebaum weiter.
Und AVU-Vorstand Uwe Träris erklärt: „Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt funktioniert – auch auf den Schattenseiten. Wir sind Teil der heimischen Wirtschaft und sehen uns deshalb in der Verantwortung. Also sprechen wir die Unternehmen an und wollen sie auch gerne wieder mit Energie beliefern.“

 

 

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