Dezember 2018

Harald Sydows Buch erinnert an die Geschichte der AVU-Zeche Neuwülfingsburg
Es ist längst Geschichte und doch im Moment wieder hochaktuell: Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis hat der Steinkohle-Bergbau Spuren hinterlassen. Und weckt Erinnerungen bei den Menschen, die damit zu tun hatten.
Sichtbar wird ein Teil dieser Spuren jetzt in dem Buch „Zeche Neuwülfingsburg 1934-1967. Die Geschichte einer Kraftwerkszeche im Niederbergisch-Märkischen Hügelland“ von Harald Sydow. Der Autor war früher selbst im Bergbau tätig und hat nach mehrjähriger Recherche viele interessante unternehmerische und technische Details über die Zeche in Wetter-Albringhausen zusammengetragen. 
Geforscht hat Sydow in Archiven – unter anderem bei der AVU – und bei ehemaligen Bergleuten der Zeche Neuwülfingsburg: Sieben von ihnen kamen am Mittwochabend zur Buchpräsentation ins „Landhaus zum alten Bahnhof“. Und das ist ein historischer Ort: Vom Bahnhof in Albringhausen wurde die Kohle nach Gevelsberg transportiert.
„Das ist lebendige Vergangenheit. In diesen Tagen endet ja die Steinkohle-Förderung im Ruhrgebiet. Da ist es wichtig zu wissen, dass der Bergbau auch unsere Region geprägt hat“, erklärte Bürgermeister Frank Hasenberg, der in Esborn aufgewachsen ist und weiß, wie sehr die Zeche Albringhausen geprägt hat. Er suchte das Gespräch mit den Bergleuten ebenso wie AVU-Vorstand Uwe Träris. „Die Zeche ist Teil unserer Unternehmensgeschichte. Es ist wichtig, dieses Erbe zu bewahren und daran zu erinnern“, ergänzte Träris.
Seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts war der Energieversorger Pächter und später auch Eigentümer der Zeche. Die Kohle wurde vor allem für die Stromerzeugung im Gevelsberger Kraftwerk der AVU genutzt. In den 60er Jahren musste das Unternehmen dann feststellen, dass ein wirtschaftlicher  Betrieb nicht mehr möglich war. Auch über den Beschluss zur Stilllegung 1964 berichtet Sydow in seinem Buch ausführlich. 
„Ich habe versucht, eine abwechslungsreiche Mischung aus Technik- und Unternehmensgeschichte abzubilden“, sagt Sydow. Wesentliche Unterlagen hat er über Jahre selbst zusammengetragen und bereits ein Buch über die Zeche Ullrich in Sprockhövel-Hiddinghausen veröffentlicht. Es sei eine „Reise in eine längst vergangene Zeit“, schreibt Sydow in seinem Nachwort. Mit dem Buch bleibt diese Zeit auf jeden Fall in Erinnerung.

Über das Buch
Das Buch ist in diesen heimischen Buchhandlungen erhältlich:
• Der Buchladen, Hauptstraße 34, Niedersprockhövel
• Schreibwaren Siggi's Shop, Mittelstraße 19, Haßlinghausen
• Bücherstube Draht, Bismarckstraße 52, Wetter
• Buchhandlung Appelt, Mittelstraße 76, Gevelsberg

Das Buch erscheint im Selbstverlag, kostet 25 Euro, hat 241 Seiten mit insgesamt über 250 Fotos, Skizzen und Plänen.

Bildzeile:
Buchautor Harald Sydow (hinten re.) präsentierte das Buch den Bergleuten der Zeche Neuwülfingsburg, Bürgermeister Frank Hasenberg (hinten Mitte) und AVU-Vorstand Uwe Träris. (Foto: Bernd Henkel)
 

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AVU-Grünstrom-Kunden fördern Photovoltaik-Anlage
Für die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzi ist das Display in der Pausenhalle gar nicht so wichtig. Seit heute (11.12.2018) wissen sie aber, was hinter den Zahlen auf der Anzeige steckt: ein kleines Sonnenkraftwerk auf dem Dach ihrer Schule, das Strom erzeugt. Und wie eine Photovoltaik-Anlage funktioniert, hat ihnen nämlich der „Laborfuchs“ beigebracht.
Umweltpädagoge Kolja Bruch aus Hattingen besuchte als Laborfuchs die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse und vermittelte Wissenswertes rund um Strom und erneuerbare Energien. Und dann kamen auch noch der Bürgermeister, der AVU-Vorstand und die Vertreter der AVU-Grünstrom-Kunden zu Besuch. Es war also viel los in der Pestalozzi-Schule!
Seit diesem Sommer arbeitet die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Schulgebäudes. Mit einer Leistung von 48 kWp hat sie bis Anfang Dezember ca. 21.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt. Das reicht schon für den Jahresverbrauch von ca. sieben Familien-Haushalten. Wichtig dabei: Die Investition für die Anlage stammt aus dem Fördertopf der AVU-Grünstrom-Kunden, die freiwillig zwei Euro mehr pro Monat zahlen. Und damit werden Anlagen und Projekte in der Region gefördert. 
„Immer wenn die Sonne scheint, machen wir Strom“, erklärte Schulleiterin Heike Feldmann den Kindern. Und das hat nicht nur einen Effekt für die Umwelt – auch die Kasse des schulischen Fördervereins profitiert davon. Denn für die Nutzung der Dachfläche zahlt die AVU dem Förderverein ein Pachtentgelt, das dieser für sein Engagement nutzen kann.
Besonders freute sich Bürgermeister Claus Jacobi beim Besuch seiner alten Grundschule: „Das Engagement der Grünstrom-Kunden, der AVU und des Fördervereins  gehen hier Hand in Hand.“ Das Lob nahmen sowohl Alexa Link als Vorsitzende des Pestalozzi-Fördervereins als auch Gisela Cappel, Alexander Dyck und Rolf Reick für den Grünstrom-Beirat gerne entgegen. Und AVU-Vorstand Uwe Träris betonte, wie wichtig das Engagement der Grünstrom-Kunden sei: „Die Energieversorgung wird immer dezentraler. Viele kleine Photovoltaik-Anlagen verdrängen große Kraftwerke. Das ist ein Trend, den wir unterstützen.“
Für die Kinder aus der 4. Klasse war das ein abwechslungsreicher Schultag. Und jetzt können sie zu Hause erzählen, was die roten Zahlen auf dem Display in der Pausenhalle bedeuten…

Bildzeile: Die Kinder der Klassen 4a und 4b freuen sich über die Photovoltaik-Anlage und wissen jetzt auch, wie das mit dem Strom funktioniert - Bürgermeister Claus Jacobi, AVU-Vorstand Uwe Träris und der GrünStrom-Kundenbeirat konnten sich am Dienstag davon überzeugen. (Foto: AVU /Bernd Henkel).

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November 2018

AVU Netz muss Trasse für Hochspannungs-Leitung frei schneiden
In der kommenden Woche beginnen umfangreiche Rodungsarbeiten auf dem Wittener Hauptfriedhof zwischen Pferdebachstraße und Radweg "Rheinischer Esel". Die AVU Netz als Betreiber der 110-kV-Hochspannungsleitung muss dort die Trasse frei schneiden lassen. Der Baum- und Pflanzenwuchs beeinträchtigt den Schutz- und Sicherheitsbereich für die Stromleitung. Diese Leitung dient der sicheren Stromversorgung für die Stadt Witten.
Die Maßnahme ist mit der unteren Naturschutzbehörde beim Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Witten abgestimmt. Betroffen ist nur der Bereich auf dem Friedhof. Rechtlich verpflichtende Ausgleichsmaßnahmen muss die AVU Netz nicht durchführen. Dennoch wird das Unternehmen Nisthilfen für dort lebende, schützenswerte Tierarten aufstellen und auch Hecken oder andere Sträucher anpflanzen. Die dort vorhandenen Weiden werden so beschnitten, dass sie wieder Kronen ausbilden können. Insgesamt sollen die Arbeite eine Woche dauern.

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Wenn die Wohneinrichtung für Menschen mit Assistenzbedarf vom Automobil-Zulieferer lernt und die Bäder der Stadtwerke vom Edelstahl-Granulat-Hersteller: Dann ist das ÖKOPROFIT. Die vierte Runde des Projekts im Ennepe-Ruhr-Kreis zog jetzt nach einem halben Jahr eine Zwischenbilanz: Die neun  Unternehmen (mit zehn Standorten) kamen dazu im Rathaus Sprockhövel zusammen und stellten erste Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor.
Denn bei ÖKOPROFIT geht es eben um ökonomische Stärkung (vor allem Kostensenkung und Effizienzverbesserung) bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen wie Wasser und Energie sowie Abfallvermeidung. Das Projekt der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr wird von zahlreichen Partnern begleitet und unterstützt (siehe Info-Kasten).
Und wie diese Ergebnisse in der Praxis aussehen, erfuhren die Besucher vor dem Workshop bei einem Betriebsrundgang in der Firma Ervin Germany GmbH in Niedersprockhövel. Der Hersteller von Edelstahl-Granulat zur Oberflächen-Behandlung fängt mit Hilfe von Tauchpumpen sein Kühlwasser auf und führt es zurück in den Kreislauf, erzielt eine Einsparung von 50% und schont die Umwelt.
"Nebenbei" konnten die Besucher auch noch einen interessanten Blick hinter die Kulissen des amerikanischen Familien-Unternehmens werfen: Dazu gehörte der Schmelzofen mit 1.500 Grad Celsius ebenso wie das Labor für die Qualitätskontrolle.

Übersicht der teilnehmenden Unternehmen und Projekte
Hier eine Übersicht der Teilnehmer der vierten Runde und ihrer vorgestellten Projekte:

  • AVOLA MASCHINENFABRIK A. Volkenborn GmbH & Co. KG (Hattingen): neues Lagerungs- und Entsorgunskonzept für Lacklager, Umstellung auf LED-Beleuchtung
  • Christopherus Haus e.V. (Witten): Optimierung Außenbeleuchtung, Klimatisierung Serverraum und Heizungspumpe
  • Ervin Germany GmbH (Sprockhövel): Optimierung Wasserverbrauch und Umstellung auf LED-Beleuchtung
  • Hallenbad + Freibad Annen der Stadtwerke Witten: Optimierung Pumpenbetrieb, Wasserverbrauch, Umstellung auf LED-Beleuchtung
  • Otto Vollmann Group (Gevelsberg) & AZ Ausrüstung und Zubehör (Hattingen): Optimierung Lastgang-Management, neue Kompressoren-Anlage incl. Wärmerückgewinnung
  • Püschel Elektrotechnik GmbH (Wetter): Umstellung auf LED-Beleuchtung, Abfallmanagement, Neukozept der Lagerhaltung
  • Sander GmbH (Ennepetal): Umstellung auf LED-Beleuchtung, Wärmerückgewinnung, Optimierung Lastgang-Management
  • TS GmbH Transport- und Sicherungssysteme (Gevelsberg): Überprüfung Druckluft-System. Abfallmanagement 

Bildzeile: Interessante Einblicke gab es für die ÖKOPROFIT-Teilnehmer beim Betriebsrundgang in der Firma Ervin (Foto: AVU / Bernd Henkel).

 

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 Zusammenarbeit Caritas und AVU geht weiter
Zehn Jahre Stromsparcheck der Caritas in Deutschland, acht Jahre davon unterstützt die AVU den Caritas-Verband Hagen bei der Beratung einkommensschwacher Haushalte. Noch eindrucksvoller aber ist die Zahl der Beratungen im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis: 952 Stromsparchecks haben die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas durchgeführt. Die Stromspar-Teams gehen in Haushalte, überprüfen den Stromverbrauch und verteilen kostenlose Soforthilfen wie Energiespar- und LED-Lampen, schaltbare Steckdosenleisten und vieles mehr. Melanie Schreiber und Ingo Marzina sind zwei von acht Stromsparhelfern, die mit Erfahrung und Geduld heimliche „Stromfresser“ finden, aber auch Tipps zum richtigen Verbrauchsverhalten geben.
Genau das sei wichtig, betont Thomas Koslowski vom Caritas-Verband Hagen: „Die kostenlos zur Verfügung gestellten Hilfen sind das eine. Genauso wichtig ist es auch für effizientes und sparsames Verhalten ein Bewusstsein zu schaffen.“ Auch AVU-Vorstand Uwe Träris betont diesen Ansatz: „Wir haben seit mehreren Jahren Rückgänge bei Mahnungen und Sperrungen. Das ist auch auf unsere Zusammenarbeit mit der Caritas, der Verbraucherzentrale und anderen Partnern zurückzuführen.“
Zu den Partnern gehört natürlich auch das Job-Center des Ennepe-Ruhr-Kreises. Sabine Schoen vom Job-Center erläutert: „Wichtig ist der erste Schritt, der vom Verbraucher ausgehen muss. In Anspruch nehmen können den Stromsparcheck Personen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld erhalten bzw. Rentner mit niedrigem Einkommen oder Schuldner unterhalb der Pfändungsfreigrenze.“
Informationsmaterial gibt es in allen AVU-Treffpunkten, und im Internet unter www.stromspar-check.de. Für Beratungstermine ist die Caritas Hagen erreichbar unter 02302 2035336 oder per Mail unter stromspar-check@caritas-hagen.de.

"Stecki", das Maskottchen der Stromsparhelfer sorgte für viel Aufmerksamkeit im AVU-Foyer. Auf dem Foto v.l.: Sabine Schoen (Job-Center EN), Ingo Marzina, Jacques Deterra als "Stecki" und Melanie Schreiber (Stromsparhelfer), Thomas Koslowski (Caritas) und Uwe Träris (AVU) - Foto: Bernd Henkel.

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Spezialtransport trifft am Freitagmorgen ein

Mit einem spektakulären Schwerlasttransport werden am Freitag, den 9. November, zwei neue Transformatoren im neu erbauten Umspannwerk Haßlinghausen angeliefert. Der Transport der jeweils 37,5 Tonnen schweren Trafos startete bereits am Dienstag, den 6. November, vom Werk des Transformatorenherstellers der SGB-SMIT in Regensburg per Spezialtransport in Richtung Sprockhövel-Haßlinghausen, wo er am Freitag, um ca. 8:00 Uhr plangemäß ankommen wird. Auf der letzten Etappe der Reise im Bereich zwischen Flurstr. und Heidestr. in Haßlinghausen, wird Präzisionsarbeit gefragt sein, um den Schwerlasttransport rangieren zu können. Dabei wird es zu Einschränkungen durch Halteverbote im Bereich der Einfahrt von Mittelstr. zur Flurstr. kommen.

Die Transformatoren messen 5 m in der Länge, 3 m in der Breite und sind 3,6 m hoch. Sie werden zukünftig die Eingangswechselspannung von 30.000V auf 10.000 V umwandeln. Der Neubau des Umspannwerkes Haßlinghausen wurde nach zweijähriger Projektplanung im Oktober 2017 begonnen und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 fertiggestellt sein. Die Transformatoren haben jeweils eine Leistung von 20 MVA (Megavoltampere). Das neue Umspannwerk wird die Stromversorgung für die Ortsteile Hiddinghausen, Haßlinghausen und Gennebreck sicherstellen. Die Investitionen für den Bau des Umspannwerks belaufen sich auf ca, 3,5 Mio. Euro.
Leichte Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

(Foto: AVU / Bernd Henkel)

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Neues Projekt startet auf der EN Crowd

Ein neues Projekt sucht bis zum 30.12.2018 über die Plattform EN Crowd Unterstützerinnen und Unterstützer im ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Flüchtlingshilfe Sprockhövel hilft bedürftigen Menschen seit drei Jahren bei Transporten innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises – und davon seit September diesen Jahres auch mit einem „Sharing-Transporter“, den sie kostenlos ausleihen können. „Warum mit drei kleinen PKW fahren, wenn ein geeignetes Fahrzeug es auch tut?“ erklärt Miriam Venn, ehrenamtliche Koordinatorin der Flüchtlingshilfe Sprockhövel. Die Initiative und der dazugehörige Förderverein setzen sich dabei dafür ein, dass die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger nicht von den finanziellen Möglichkeiten abhängt.
Der Transporter wird über gemeinnützige Organisationen an Menschen vermittelt, zusätzlich bietet ein ehrenamtliches Team aus Einheimischen und Neuzugewanderten tatkräftige Hilfe an, beispielsweise bei einem Umzug. Dies ein wundervoller Anlass für den interkulturellen Austausch in einer alltäglichen Situation, der in Sprockhövel gut ankommt: Der Transporter wurde seit September 2018 bereits 30 Mal ausgeliehen, Tendenz steigend.
Um den fortlaufenden Betrieb mit für das nächste Jahr zu sichern, möchte der Förderverein Flüchtlingshilfe Sprockhövel e.V. 1.000€ über die Crowdfunding-Plattform der AVU, die EN Crowd, sammeln. „Jeder, der den Transporter nutzt, muss lediglich die Benzinkosten tragen. Das Angebot muss kostenlos bleiben, wir hoffen auf die Solidarität aller Menschen in EN, die mit einem kleinen Beitrag eine großen Beitrag leisten können!“ sagt Miriam Venn.

Stichwort EN Crowd
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen. Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online-Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls erhalten sie ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU Spendentopf. Mehr Informationen zum Projekt unter: www.encrowd.de/sharing

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Oktober 2018

Vorzeigeunternehmen in Sachen Material- und Energieeffizienz

Sie ist beeindruckend, die neue Produktionshalle der bilstein group in Ennepetal. Das fand auch die nordrhein-westfälische-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser. Sie besuchte heute die Fertigung des Familienunternehmens, um sich über effiziente und nachhaltige Energiekonzepte und Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz im Ennepe-Ruhr-Kreis zu informieren.
„Die bilstein group ist ein Paradebeispiel für betriebliche Ressourceneffizienz und für die erfolgreiche Vernetzung von Unternehmen und Akteuren in der Region. In der Praxis können wir heute bei dem Unternehmen sehen, wie mit Unterstützung der Effizienz-Agentur NRW und dem Netzwerk Energie-Effizienz-Region EN konkrete ökonomische und ökologische Verbesserungen erreicht werden können – eine Entwicklung, die wir hier und in weiteren Unternehmen auch künftig unterstützen wollen. Denn der effiziente Einsatz von Ressourcen ist entscheidend, um den Wirtschaftsstandort NRW zu stärken und gleichzeitig die Umwelt nachhaltig zu schonen“, sagte Heinen-Esser nach dem Besuch.
Bürgermeisterin Imke Heymann, Landrat Olaf Schade und Detlev Bankstahl, Leiter Technik bei der bilstein group, nahmen die Ministerin in Empfang und führten sie nach einem offiziellen Teil durch den imposanten, modernen Bau, der es energetisch in sich hat. Das gesamte Gebäude, in dem unter anderem Autoersatzteile hergestellt werden, entspricht den allerneuesten Energiestandards. Auf dem Dach befindet sich eine der zwei größten Photovoltaikanlagen in der Region, mit der das Unternehmen mehr als die Hälfte des in der Produktion benötigten Stroms selbst erzeugen kann. Zudem wird die Abwärme von Druckluftkompressoren und Maschinen zur Warmwasseraufbereitung genutzt. So werden 45 Prozent weniger Energie verbraucht als in einem vergleichbaren Neubau ohne Effizienzmaßnahmen.
„Wir versuchen seit jeher, effizient zu wirtschaften und Ressourcen zu schonen. Deshalb spielt insbesondere bei Neubauten und Modernisierungen das Thema Energieeffizienz eine große Rolle. Dies fängt bereits bei der Planung an. Beim Neubau unserer Produktion konnten wir dabei auf starke Partner aus der Region vertrauen und so gemeinsam einen direkten Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten“, so Geschäftsführer Jan Siekermann.
Die bilstein group ist eines von vielen Vorzeige-Unternehmen im EN-Kreis. Das ist mit ein Grund, warum Landrat Olaf Schade Ursula Heinen-Esser eingeladen hat. „Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist Industriestandort mit einer breiten Produktionspalette und er ist der Energieeffizienz-Kreis überhaupt in Deutschland“, erklärt Schade mit Stolz. „Und einen großen Anteil an der
herausragenden Stellung hat das Netzwerk Energie-Effizienz-Region EN (EER), das seit 2011 Hand in Hand mit den Unternehmen sehr erfolgreich ist, wenn es um den ressourcen-sparenden Einsatz von Energie, Wasser und Material geht.“
Bei der EER arbeiten die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, die Stadtwerke Witten und die AVU zusammen. Ein weiterer wichtiger Partner in dem Netzwerk ist die Effizienz-Agentur NRW (EFA). Bei der bilstein group hat die EFA nach einer intensiven Analyse aller Produktionsprozesse ein optimiertes Wertstromkonzept mit effizienten Fertigungszellen und der Einführung eines Shop-Floor-Managements umgesetzt. „So können nun circa 47,4 Tonnen Material, 140.400 Kilowattstunden Prozessenergien und somit insgesamt etwa 155.000 Euro im Jahr gespart werden“, erklärte Matthias Graf von der EFA der Ministerin.
Auch Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW, betonte: „Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist einer der Hotspots des produzierenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen. In beispielhafter Weise zeigt die bilstein group, wie sich Material- und Energieeffizienz durch innovative Produkte und ausgeklügelte Produktionsverfahren gewinnbringend steigern lässt. Die im Unternehmen im Rahmen unserer Ressourceneffizienzberatung realisierten Maßnahmen sind aber auch ein Beleg dafür, wie gut das Zusammenspiel der Akteure hier vor Ort funktioniert. Die erfolgreiche Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, der AVU und den Stadtwerken Witten ermöglicht es uns, regelmäßig erfolgreiche Projekte in der Region anzustoßen – zum Nutzen von Umwelt und Wirtschaft.“

Hintergrund-Information
Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr

Das Netzwerk Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr ist ein Projekt der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, der Stadtwerke Witten und der AVU. Sie hat das Ziel, die Energie- und CO2-Ziele der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 zu erfüllen. Durch Workshops, sogenannte „Energie-Werkstätten“, Lobbyarbeit und Vortragsveranstaltungen wurde ein großes Netzwerk in der Region geschaffen, das daran arbeitet, die Energiewende vor Ort umzusetzen. Neben der Ermittlung von Potenzialen für erneuerbare Energie ist das Projekt ÖKOPROFIT einer der erfolgreichen Bausteine der EER.
In Zusammenarbeit mit der Effizienz-Agentur NRW wurden seit 2013 insgesamt 26 Projekte mit Unternehmen in der Region durchgeführt. Dabei wurden Einsparungen von circa 2,95 Millionen Euro pro Jahr bei Investitionen von 5,2 Millionen Euro erzielt, jährlich rund 8.304 Tonnen CO2 und 990 Tonnen Material eingespart.

Effizienz-Agentur NRW
Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) wurde 1998 auf Initiative des NRW-Umweltministeriums gegründet, um Industrie und Handwerk in Nordrhein-Westfalen Impulse für ein ressourceneffizientes Wirtschaften zu geben.
Die Agentur unterstützt produzierende Unternehmen mit der Ressourceneffizienz-Beratung dabei, ihre Produkte und Prozesse noch effizienter zu gestalten und damit Kosten und Umweltbelastungen zu reduzieren. Darüber hinaus bietet die EFA mit der Finanzierungsberatung Unterstützung bei der Finanzierung von notwendigen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben oder Investitionen und begleitet die Umsetzung von Maßnahmen.
Im Rahmen von Veranstaltungen, Schulungen und Workshops informiert die EFA über aktuelle Entwicklungen im Themenfeld. Auch initiiert und unterstützt sie zahlreiche Unternehmensnetzwerke.

„bilstein group“:
- gegründet 1844 in Ennepetal, bis heute in Familienhand
- weltweit führendes Unternehmen im freien Ersatzteilmarkt mit über 60.000 verschiedenen Verschleißteilen im Programm
- Lieferant und Produzent mit eigener Fertigung (bilstein group Engineering)
- 21 Tochtergesellschaften in Europa, Asien, Afrika und Amerika
- 2.100 Mitarbeiter insgesamt, davon circa 1.300 in Ennepetal
- 2017: Neubau der bilstein group Engineering nach modernsten Energiestandards wird eröffnet
o Halle erfüllt Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55.
o Primärenergiebedarf liegt 45 Prozent unterhalb der aktuellen Energieeinsparverordnung.
o zum Eröffnungszeitpunkt zweitgrößte Fotovoltaikanlage im Ennepe-Ruhr-Kreis (700.000 kWh/Jahr „grüner“ Strom)
o Wärmeenergie der Druckluftkompressoren wird ausgekoppelt und zur Heizung sowie zur Warmwasseraufbereitung genutzt.
o Maschinenabwärme wird zur Beheizung der Produktionshalle eingesetzt.
Unter dem Dach der bilstein group vereint die Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG die bekannten Produktmarken febi, SWAG und Blue Print. Insgesamt bietet die bilstein group mehr als 60.000 verschiedene technische Verschleißteile für die professionelle Fahrzeugreparatur. Die international agierende Unternehmensgruppe liefert ihre Produkte in über 170 Länder. Mehr Informationen finden Sie auf www.bilsteingroup.com.

Foto: Ministerin Heinen-Esser (4.v.r.) beim Rundgang durch die neue Produktionshalle der bilstein group (Foto: AVU / Henkel).

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Seniorenbeauftragte Daniela Alze informiert über Vorsorge-Vollmacht und Patienten-Verfügung

Das Thema interessiert viele, aber so richtig darum kümmern will man sich auch nicht: Was umfasst eine Vorsorge-Vollmacht? Und was muss ich alles bei einer Patienten-Verfügung bedenken? Über diese Themen informierte jetzt die Gevelsberger Seniorenbeauftragte Daniela Alze bei der AVU.
Über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen außerhalb der Arbeitszeit in die Kantine des Energieversorgers - eingeladen hatte der Arbeitskreis Frauenförderung der AVU. Vorstand Uwe Träris machte in seiner Begrüßung deutlich, dass das Unternehmen dreifache Hilfe anbieten kann - Verständnis für Mitarbeiter in ihrer Rolle als pflegende Angehörige, individuelle Lösungen in dieser Situation und Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen. Unterstützung gibt es formal durch eine Betriebsvereinbarung zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - darauf wies AVU- Betriebsratsvorsitzender Klaus Reisiger hin.
Doch im Mittelpunkt des Nachmittags standen die beiden Vereinbarungen, um die man sich rechtzeitig kümmern sollte: Daniela Alze betonte die Bedeutung der Vorsorge-Vollmacht. Damit können Vertrauenspersonen im Falle einer Erkrankung für den Vollmachtgeber wichtige Entscheidungen bei Ämtern, Krankenhäuser, Banken etc. treffen. Und in einer Patientenverfügung wird im Voraus festgelegt, ob und wie man in der Sterbephase ärztlich behandelt werden möchte.
Neben diesen beiden Dokumenten gab Daniela Alze den AVU-Mitarbeitern auch praktische Tipps mit auf den Weg: Sie empfahl zum Beispiel eine "SOS-Notfalldose" mit wichtigen Dokumenten, die im Kühlschrank aufbewahrt wird. Denn in jedem Haushalt gibt es einen Kühlschrank und ein Aufkleber an seiner Tür weist zum Beispiel Rettungskräfte darauf hin.
Die interne Veranstaltungsreihe zum Thema Familie, Pflege und Beruf wird vom Arbeitskreis Frauenförderung fortgesetzt: Die AVU-Mitarbeiterinnen planen weitere Termine zu den Themen Pflegeversicherung, Demenz und Erbrecht. Denn der Hinweis von Daniela Alze gilt für alle diese Themen: "Beschäftigen Sie sich rechtzeitig damit!"

 

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In dieser Woche haben Bauarbeiten der AVU Netz in Ennepetal-Ahlhausen begonnen. Das Unternehmen instal-liert dort in einer Wasser-Haupttransportleitung eine Durchfluss-Messung. Der Einbau ist Teil der regulären Instandhaltung für die sichere Trinkwasser-Versorgung. Die Bauarbeiten im Bereich der Straße Ahlhausen 1 wer-den ca. zwei Wochen dauern.
Durch die Schachtarbeiten werden sich Verkehrs-beeinträchtigungen nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Bisher war das AtelierSieben nur etwas versteckt am Altmarkt zu finden – ab dem Wochenende 13./14 Oktober wird die Initiative für nachhaltige und kreative Projekte aus verschiedenen Kulturen und Nationen sichtbarer. Dann eröffnet der Verein ein noch leerstehendes Ladenlokal in der Fußgängerzone, genauer in der „Nostalgiezone“ (Hauptstraße 35). Dort sollen dann die selbst produzierten Kleidungsstücken, Accessoires, Taschen und andere Produkte angeboten und verkauft werden.
Die AtelierSieben-Macherinnen rund um Heike Philipp und Tina Grams denken aber auch an einen „Showroom“, in dem man bei der Produktion zuschauen kann. Und natürlich wird es in dem Ladenlokal auch Workshops geben: Denn ein wesentliches Ziele von AtelierSieben ist ja die Vermittlung von nachhaltigen Handwerkstechniken und der Einsatz umweltfreundlicher Materialien.
Genau für diese Vermittlung sammelt der Verein Geld mit Hilfe der EN Crowd der AVU: Am Wochenende der Ladeneröffnung ist Halbzeit für die 60tägige Spenden-Aktion. „Global denken, lokal handeln“ ist das Motto der kostenlosen Workshops für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren. Für das Angebot im gesamten nächsten Jahr benötigt der Verein 15.000 Euro, die per Crowdfunding zusammenkommen sollen. „Wir setzen jetzt zum Endspurt an und vertrauen darauf, dass viele auf das Projekt aufmerksam werden und uns unterstützen“, erklärt Heike Philipp. Mit Videos, Handzetteln und auf Veranstaltungen wollen sie auf die EN Crowd aufmerksam machen. 

Stichwort EN Crowd
Die EN Crowd ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen! Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online-Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls erhalten sie ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU-Spendentopf. Mehr Informationen zum Projekt von „ateliersieben“ unter:
www.en-crowd.de/globaldenkenregionalhandeln 

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September 2018

Die AVU Netz baut im Bereich Flurstraße ein neues Umspannwerk für die sichere Stromversorgung der Ortsteile Hiddinghausen, Haßlinghausen und Gennebreck. In diesem Zusammenhang beginnen jetzt die Tiefbauarbeiten, um die neue Anlage an das Stromnetz anzuschließen.
Zuerst werden Leerrohre parallel zum Bachlauf vom Neubau in der Flurstraße bis zur Straße Untere Heide gelegt. Diese ca. 150 Meter lange Trasse verläuft über das Feld mit den erforderlichen Genehmigungen des Eigentümers. Außerdem wird die Senke bei der Bachquerung in der Flurstraße angehoben, damit die schweren Transformato-ren angeliefert werden können. Der Bachlauf wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Der weitere Leitungsbau in der Flurstraße bis zur Mittelstraße und in der Heidestraße ist dann für 2019 geplant: Die Leerrohre sollen bis Mai 2019 gelegt sein. Der Einzug der eigentlichen Strom-Kabel und die Anbindung des Umspannwerkes sind für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer schon im Voraus um Verständnis.

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AVU überreicht Spenden vom TippKick-Turnier

Da wurden noch einmal schöne Erinnerungen wach an das TippKick-Turnier vom Juni dieses Jahres. Heute überreichten Bürgermeister Claus Jacobi und AVU-Vorstand Uwe Träris zehn Spenden an Demenzhilfe-Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis in Höhe von insgesamt 20.000 Euro. Mit dabei auch Landrat Olaf Schade, der ebenso wie andere Bürger­meister/-innen der Region und Unternehmer für den guten Zweck „tippkickten“.

Denn darum geht es am Vortag des Welt-Alzheimer-Tages (21.09.2018): Mit dem TippKick-Turnier unterstützt die AVU zum dritten Mal Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region. „Das ist eine klasse Idee, denn es hilft gegen das Vergessen und Verdrängen bei dieser Krankheit“, erklärte Bürgermeister Claus Jacobi als Gastgeber. „Und das sage ich nicht nur als Turniersieger, sondern weil hier Spaß und Hilfe für eine ernste Sache ideal zusammenpassen.“

AVU-Vorstand Uwe Träris ergänzte: „Gemeinsam mit unse­ren Kunden – in diesem Jahr Unternehmen aus jeder Stadt und natürlich die Kommunen selbst – unterstützen wir die Demenzhilfe-Einrichtungen, die ja meist ehrenamtlich tätig sind. Denn eines unserer Unternehmensziele ist es ja, die Lebensqualität in der Region zu fördern.“

Spielerinnen und Spieler und unterstützte Einrichtungen nach Städten sortiert:

  • Breckerfeld:
    Thomas Lay (1. stv. Bürgermeister) & Stephan Wertmann (GF Baumeister Frischei)
    für:      Evangelische Jakobuskirchengemeinde Breckerfeld
  • Ennepe-Ruhr-Kreis:
    Landrat Olaf Schade & Marcus Lusebrink (GF Autohaus Tepass & Seiz)
    für:      dreizett Plus – Ambulanter Pflegedienst,
  • Ennepetal:
    Stephan Langhard (Fachbereichsleiter Stadtverwaltung) & Ralf Stoffels (GF BIW Isolierstoffe und SIHK-Präsident)
    für:      Haus am Steinnocken
  • Gevelsberg:
    Bürgermeister Claus Jacobi & Klaus Agarius (GF TS Transport- und Sicherungssysteme)
    für:      Tagespflege „Die Oase“
  • Hattingen:
    Margret Melsa (1. stv. Bürgermeisterin) & Christoph Wiesmann (Leiter Kundencenter HWG)
    für:      Alzheimer Gesellschaft Hattingen und Sprockhövel e.V.
  • Herdecke:
    Georg Torwesten (2. stv. Bürgermeister) & Johannes Einig (GF AHE) für: Ev. Kirche Herdecke-Ende, Cafe Vergissmeinnicht
  • Schwelm:
    Bürgermeisterin Gabriele Grollmann & Harry Kaiser (Stadtbäckerei Harry Kaiser) für: Förderverein HELIOS Klinikum
  • Sprockhövel:
    Bürgermeister Ulli Winkelmann & Stephan Schlösser (GF Wicke GmbH) für: AWO Tagespflege An der Steinklippe
  • Wetter (Ruhr):
    BM Frank Hasenberg & Martin Bremicker (GF Zeschky Galvanik) für: Seniorenresidenz Wetter
  • Witten:
    Lars König (2. stv. Bürgermeister) & Andreas Schumski (GF Stadtwerke Witten) für: TuS Bommern 1879 e.V. Witten für Demenzsport

Ergebnisse auf einem Blick

• Tore: 135
• Gesamtbetrag TippKick-Turnier 2018: 16.890 €, aufgestockt auf: 20.000 €
• Gesamtbetrag 2016-2018 106.550 €
• Halbfinale: Witten – Hattingen: 1-2 & Gevelsberg – Breckerfeld: 8-3
• Spiel um den 3. Platz: Hattingen – Breckerfeld: 4-1
• Finale: Witten – Gevelsberg 1-

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Freie Umweltbildung für alle Kinder

Der Schwelmer Verein „ateliersieben“ sucht ab heute UnterstützerInnen im ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis für sein Projekt "Global denken, regional handeln" über die Crowdfunding-Plattform EN Crowd. 
Die Idee: Eine jahreszeitengebundene Workshop-Reihe, bei der Kinder und Jugendliche zwischen 7-13 Jahren alte Handwerkstechniken neu entdecken und systematisch lernen, natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Hierzu stellt der Verein sein Atelier in der Schwelmer Innenstadt und den Färbergarten zur Verfügung. „Die Betreuung der Kinder und Jugendliche übernehmen sieben Ehrenamtliche“ sagt Heike Philipp, die gemeinsam mit Tina Grams ateliersieben gegründet hat. Die wichtigste Rahmenbedingung für ateliersieben ist, dass die Workshops ohne Teilnahmegebühren für die Kinder durchgeführt werden können, damit wirklich jedes interessierte Kind die Chance hat, mitzumachen. Die Gruppen sollen bunt gemischt sein. Jede Religion, jede Nationalität ist willkommen.
Der Verein benötigt finanzielle Unterstützung, um die Kursmaterialien zu finanzieren sowie für die Verpflegung der kleinen KursteilnehmerInnen. Fester Bestandteil sind verschiedene Exkursionen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz, darunter zu einer Imkerei, zur AGU oder zum Bandwirker. Die Besetzung der KursteilnehmerInnen ändert sich dabei zu jeder Jahreszeit, sodass insgesamt etwa 100-120 Kinder über das Jahr begleitet und geschult werden. „ateliersieben“ möchte über die EN Crowd für die Workshop-Reihe 15.000€ „einsammeln“.


Stichwort EN Crowd
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen! Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online-Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls erhalten sie ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU-Spendentopf. Mehr Informationen zum Projekt von „ateliersieben“ unter: www.en-crowd.de/globaldenkenregionalhandeln 

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"Kooperation auf Augenhöhe", "Win-Win-Situation für Stadt, Bürger und AHE/Vorberg-Gruppe": Bei der Vertragsunterzeichnung heute im Rathaus gab es viel Lob für diese Entscheidung: Die AHE/Vorberg-Gruppe übernimmt die Wertstoffannahme von den Technischen Betrieben der Stadt Herdecke (TBH). Sowohl Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster als auch AHE-Geschäftsführer Johannes Einig äußerten sich zufrieden und erfreut über die Entscheidung, die die politischen Gremien der Stadt getroffen haben.
Ab 1. Oktober 2018 können die Bürgerinnen und Bürger aus Herdecke ihren Grün- und Mischabfall, Elektroschrott und andere haushaltsnahe Abfälle auf dem Vorberg-Gelände in der Nierfeldstraße 8 abgeben, also in unmittelbarer Nachbarschaft der bisherigen Annahmestelle bei den Technischen Betrieben. Der große Vorteil: "Wir erweitern die Annahmezeiten", erklärt AHE-Chef Einig. Montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr wird die Wertstoffannahme geöffnet sein. Bisher war es bedingt durch das TBH-Tagesgeschäft nur am Freitag und Samstag möglich.
Natürlich hat auch die Stadt Vorteile - sonst wäre es ja nicht die erwähnte Win-Win-Situation: "Für Politik und Verwaltung war es wichtig, dass unterm Strich eine finanzielle Einsparung entsteht", erklärt Katja Strauss-Köster. "Außerdem können wir die Lärm- und Luftbelastung reduzieren", so die Bürgermeisterin weiter zu der Kooperation, die zunächst als Probebetrieb für ein Jahr geplant ist.
Der nächste Vorteil: Darüber hinaus können CO2-Einsparungen realisiert werden, weil überflüssige Transporte der verschiedenen Abfallarten auf dem TBH-Gelände entfallen. Auch für die TBH-Mitarbeiter passt die Kooperation: Sie kümmern sich wie gehabt am Freitag und Samstag um die Wertstoff-Annahme - nun aber "nebenan" bei Vorberg.
Der nächste Vorteil - und so entsteht die Kooperation auf Augenhöhe - kommt sowohl der AHE/Vorberg-Gruppe als auch den Anwohnern zu Gute: Eine neue Verkehrslenkung über die Ausfahrt Loerfeldstraße von dem Vorberg-Gelände reduziert den Verkehr auf der Nierfeldstraße. Ferner wird das Entsorgungsunternehmen die freiwerdende Fläche bei den Technische Betrieben anmieten, so dass Lkw und Anhänger dort parken können - statt wie bisher am Straßenrand.
Offiziell erfolgt die Übergabe am 1. Oktober. Doch bei diesen Vorteilen wird der Start um zwei Tage vorverlegt: Am Samstag, 29. September, sind die Herdeckerinnen und Herdecker eingeladen ihre "neue" Wertstoffannahme kennenzulernen.

Bildzeile:
"Fliegende Übernahme": Bei AHE/Vorberg können die Herdecker Bürger ab Oktober Grünschnitt, Elektroschrott u.a. abgeben: AHE-Geschäftsführer Johannes Einig übernimmt einen symbolischen Müllsack von Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster und Volker Kioschis, Kaufmännischer Leiter der Technischen Betriebe (Foto: AHE / Bernd Henkel).

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August 2018

In Zusammenarbeit mit der Fa. Diedrich (Gevelsberg)
werden auf einem Bauabschnitt von 300 Metern eine alte
Gasleitung aus dem Jahr 1930 und weitere
Versorgungsleitungen von der AVU Netz erneuert. Die
Baumaßnahme wird voraussichtlich bis zum 14.12.2018
durchgeführt. Die Anwohner müssen sich für die Dauer
der Baustelle auf ein Parkverbot im jeweiligen
Bauabschnitt einstellen. Die Erneuerung der
Hausanschlüsse wird kostenlos für sie erfolgen. Im
kommenden Jahr wird der Stadtbetrieb Wetter an dieser
Stelle den Kanal- und Straßenausbau fortführen.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht
immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner
und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Auch unter der Erde wird alles neu gemacht in der Hagener Straße: Die AVU Netz baut ab Ende August die Strom- und Wasserleitungen im Abschnitt zwischen Gas- und Hundeicker Straße. Auf einer Länge von ca. 360 Metern werden die Rohre und Kabel von 1959 ausgetauscht und Glasfaser-Kabel gelegt. Weiterhin erneuert das Unternehmen die Strom-Ortsnetzstation Grünewaldstraße (Standort: Hagener Straße 152). Die Arbeiten werden voraussichtlich bis November 2018 dauern - im Baustellenbereich gibt es ein Parkverbot.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Ihren ersten Schritt ins Berufsleben machten heute drei junge Männer bei der AVU Netz: Florim Delija, Sergen Demirel (beide aus Gevelsberg) und Felix Weißmann (Breckerfeld) beginnen ihre Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik. AVU-Vorstand Uwe Träris, Werner Becker (stv. Betriebsratsvorsitzender) und Ausbilder Jörg Zimmermann begrüßten die neuen Kollegen. 

Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr: Monique Klein kann aufgrund der Insolvenz ihres bisherigen Arbeitgebers ihre Lehre als Elektronikerin für Betriebstechnik nicht abschließen. Die AVU Netz ermöglicht die weitere Ausbildung der jungen Frau aus Wuppertal einschließlich der Abschlussprüfung. „Für uns ist es selbstverständlich einzuspringen und so der Kollegin zu helfen“, betont Betriebsrats-Vize Werner Becker. 
„Elektroniker sind in der Energiebranche – ebenso wie im Handwerk und in der Industrie – anerkannte und gesuchte Fachkräfte“, erklärte Vorstand Uwe Träris. „Die Ausbildung bei unserer Netzgesellschaft hat einen guten Ruf“, so Träris weiter.
Bei der AVU Netz sind die Elektroniker/innen für Betriebstechnik die Experten für die elektrischen und elektronischen Anlagen der Energieversorgung und der Mess-, Steuer-, Regelungs- und Antriebstechnik. Nach einer dreieinhalbjährigen Ausbildung werden sie mindestens für ein Jahr garantiert übernommen. Neben dem Berufsschulunterricht bietet die AVU für alle Ausbildungsgänge Werkunterricht an, um optimal auf die Prüfung vorzubereiten.
Das gilt auch für das Ausbildungsjahr 2019, für das sich interessierte junge Männer und Frauen bis 14. Oktober 2018 bewerben können. „Wir erweitern unser Angebot und bieten kommendes Jahr erstmals den Ausbildungsgang Kaufmann/-frau Dialogmarketing und ein Duales Bachelor-Studium Marketing/Digitale Medien an“, erläutert Ausbildungsleiter Markus Schwandt. Weiterhin werden zwei Elektroniker/in für Betriebstechnik und ein/e Industriekaufmann/-frau gesucht. Insgesamt beschäftigt die AVU-Gruppe zurzeit 19 Auszubildende sowie eine Studierende für ein kaufmännisches, praxisintegriertes Studium.

Auf dem Foto (v.l.): Ausbildungsleiter Markus Schwandt, Sergen Demirel, Ausbilder Jörg Zimmermann, Felix Weißmann, Florim Delija und AVU-Vorstand Uwe Träris (Foto: AVU / Bernd Henkel).

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Seit 40 Jahren an der gleichen Stelle: Der AVU-Treffpunkt in der Augustastraße feiert Geburtstag. Seit 1978 gibt es die Anlaufstelle für die Kunden des Energieversorgers. Und am Freitag (10. August 2018) lud das Unternehmen unter dem Motto „Feiern, spielen, gewinnen!“ ein.
Von montags bis freitags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr kommen die Kunden vorbei: Sie bekommen Tipps für den sparsamen Stromverbrauch, suchen den für sie passenden Tarif, stellen Fragen zur Rechnung, geben Adressänderung und Zählerstände durch oder schauen einfach nur nach den aktuellen Prospekten zu Veranstaltungen in der Stadt. Denn der AVU-Treffpunkt versteht sich ja nicht nur als Beratungsstelle, sondern auch als Informationsbörse für die Bürgerinnen und Bürger in Hattingen.
„Nah am Kunden“ wolle man sein, erklärte die AVU 1978 bei der Eröffnung ihres ersten Kundenzentrums. Die Entfernung von Hattingen nach Gevelsberg war sicherlich einer der Gründe für das erste Kundenzentrum gerade hier in Hattingen. Bis 1989 kamen dann in allen sieben Kommunen des AVU-Gebietes Büros hinzu. Im Jahr 2013 er-fuhr das Büro in Hattingen eine gründliche Modernisierung.
Und das Angebot ist erfolgreich: Über 15.000 Besucher verzeichnet die Besucher-Statistik für das Jahr 2017. „Wir sind in allen sieben Städten in bester Lage präsent. Das ist unser großes Plus und wir freuen uns, wenn die Kunden die Treffpunkte so rege nutzen“, meinte AVU-Vorstand Uwe Träris. Und Susanne Schmaling, Teamleiterin für die Treffpunkte, betonte, dass Silvia Zimmermann als Beraterin im Hattinger Treffpunkt für viele das stets freundliche Gesicht der AVU sei. Und das zeigte sich auch bei der Geburtstagsfeier: Viele Kunden kamen „einfach mal so“ vorbei oder gönnten sich einen Schluck kühles, frisch gesprudeltes Trinkwasser.

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Gerade starten bei vielen Unternehmen junge Leute ihre Ausbildung – und gleichzeitig beginnen auch schon die Auswahlverfahren für das kommende Ausbildungsjahr 2019. Die AVU-Gruppe erweitert ihr Angebot und bietet ab dem nächsten Jahr zwei neue Ausbildungen an: Erstmals wird eine Kauffrau oder ein Kaufmann für Dialogmarketing ausgebildet. Diese dreijährige Ausbildung kombiniert kaufmännische Inhalte mit Themen rund um die vorrangig telefonische Kundenberatung und -betreuung. Zu den Aufgaben gehört der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen der AVU. Einsatzgebiete sind vor allem Vertrieb und Marketing.
Auch ein neues duales Studium bietet das Unternehmen an. Diese Ausbildung umfasst eine zweijährige Ausbildung als Industriekaufmann/-frau mit einem parallelem Studium zum Bachelor of Arts Marketing & Digitale Medien an der privaten FOM-Hochschule in Dortmund. Die Studiengebühren übernimmt die AVU komplett. Voraussetzung für die Bewerbung ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife,
„Mit diesen beiden neuen Angeboten erweitern wir unser Ausbildungsspektrum und setzen einen Schwerpunkt im Bereich Kundenorientierung und Digitalisierung“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. 
Auch die „traditionellen“ Ausbildungsberufe können junge Männer und Frauen bei der AVU lernen: Ab sofort nimmt das Unternehmen Bewerbungen als Elektroniker/-in für Betriebstechnik oder als Industriekaufmann/-frau entgegen. 
Elektroniker sind in der Energiebranche – ebenso wie im Handwerk und in der Industrie – gesuchte Fachkräfte. Bei der AVU sind Elektroniker/innen für Betriebstechnik die Experten für die elektrischen und elektronischen Anlagen der Energieversorgung und der Mess-, Steuer-, Regelungs- und Antriebstechnik.
Ein „Klassiker“ ist die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau: Die Ausbildung umfasst alle kaufmännischen Tätigkeiten eines Dienstleistungs- und Industrieunternehmens. Zu den Ausbildungsinhalten gehören Personalwesen, Finanzen und Rechnungswesen, Materialwirtschaft sowie Vertrieb und Marketing. 
Bewerbungsschluss für alle Angebote ist der 14. Oktober 2018. Und für alle Ausbildungsberufe gibt es besondere AVU-Standards: garantierte Übernahme nach der Ausbildung für mindestens ein Jahr, zusätzlicher Werkunterricht für optimale Prüfungsvorbereitung, flexible Arbeitszeiten, übergreifende Projektarbeiten, kostenloses Mittagessen in der AVU-Kantine, kostenlose Parkplätze. 
Ausführlich informiert die AVU über die Ausbildungsgänge im Internet (www.avu.de/ausbildung) und bei der Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr am 28. September im VER-Busdepot.

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AVU Netz erneuert Leitungen im Schöntal

In der kommenden Woche beginnen Bauarbeiten der AVU Netz in Alt-Wetter. Im Schöntal erneuert bzw. legt das Unternehmen Leitungen für Wasser, Strom (Mittel- und Niederspannung), Straßenbeleuchtung und Telekommuni­kation. Die ca. 450 Meter langen Abschnitte befinden sich in der Mühlenfeld-, Stein-, Rathenau- und Heinrich-Kamp-Straße. Die Bauarbeiten werden bis zum Frühjahr 2019 andauern – Sperrungen oder besondere Verkehrs­regelungen sind bisher noch nicht vorgesehen.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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AVU Netz baut in drei Abschnitten

In der kommenden Woche setzt die AVU Netz die Bau­arbeiten in der Schulstraße fort. Rund um die Jakobus-Kirche erneuert das Unternehmen seit April die Gas- und Wasserleitungen in der Denkmal- und der Schulstraße. Die Arbeiten in der Denkmalstraße waren planmäßig vor der Kirmes beendet – nun geht es in der Schulstraße weiter.

Und zwar in drei Bauabschnitten, beginnend von der Denkmalstraße. Der jeweilige Bauabschnitt wird komplett für den Verkehr gesperrt, die Einbahnstraßen-Regelung ist dann aufgehoben. Auf einer Länge von 115 Metern wer­den die ca. 50 bis 60 Jahre alten Leitungen erneuert. Teil­weise werden auch die Hausanschlüsse kostenlos ausge­tauscht. Pro Bauabschnitt sind ca. zwei Wochen  Bauzeit eingeplant, für den Abschluss der Baumaßnahme dann  noch einmal zwei Wochen.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Über 30 Millionen Liter an einem Tag
AVU Netz: Trinkwasserversorgung gesichert

Am vorletzten Tag im Juli war die Rekordgrenze erreicht: Am Montag, 30. Juli, betrug die Tagesabsatzmenge im Wasserversorgungsgebiet der AVU 30,7 Millionen Liter. Zum Vergleich: Der Durchschnittswert im Juli 2017 lag bei rund 22 Millionen Liter pro Tag. Gerade in den Abendstunden steigt der Verbrauch spürbar an – die Wässerung im heimischen Garten steht dann bei vielen auf dem Programm.
Die Trinkwasser-Versorgung insgesamt ist gesichert, so die Fachleute der AVU Netz: Das Unternehmen ist für die Verteilung des Trinkwassers in den Städten Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Sprockhövel und Wetter (Ruhr) zuständig. Neben dem Wasserwerk Rohland an der Ennepetalsperre ist seit Mitte letzter Woche auch das Wasserwerk Volmarstein im Ruhrtal hochgefahren worden, das sonst als Reserve-Wasserwerk dient. Normalerweise reicht die Trinkwasser-Produktion aus dem Wasserwerk Rohland für die ca. 145.000 Menschen im AVU-Versorgungsgebiet aus.
Und die Menschen wässern ja nicht nur den Garten – sie folgen auch den Ratschlägen und trinken das Wasser gesprudelt oder „pur“. Im Energiesparshop der AVU-Vorteilswelt (www.avu.de) gibt es Geräte und Zubehör, um aus stillem Trinkwasser einen lecker sprudelnden Durstlöscher zu machen. Und in den AVU-Treffpunkten kann man die Patronen der Sprudler tauschen, wenn sie nach dem Dauereinsatz in diesen heißen Tagen leer sind…

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Juli 2018

Wegen Wasserrahmen-Richtlinie: AVU muss Wehr in der Ennepe zurückbauen

Die Fische in der Ennepe schwimmen bald wieder ein­facher flussaufwärts. Aktuell lässt die AVU das Stauwehr Bröking in Gevelsberg (hinter der Firma Busch an der Mühlenhämmerstraße) zurückbauen. Aufgrund der EU-Wasserrahmenrichtlinie müssen nämlich unter anderem die Stauwehre für den Fischaufstieg durchlässig gemacht werden.

Dafür wurden zunächst auf dem Firmengelände im Früh­jahr Bäume gefällt – später in diesem Jahr werden wieder neue Bäume gepflanzt. Vor Beginn der Bauarbeiten in der Ennepe hat dann der Angel- und Gewässerschutzverein Ennepe e.V. bei sommerlich-warmen-Temperaturen den Fischbestand „elektrobefischt“, d.h. die Fische betäubt und flussaufwärts am Ennepebogen wieder eingesetzt. So ist sichergestellt, dass bei den Bauarbeiten keine Fische ge­tötet werden. Interessant ist dabei der Fischbestand: Selbst ein eher seltener Aal wurde gefunden! Die Enten haben das Terrain schon wieder in Besitz genommen. Die Fische kommen erst nach Bauende wieder.

Bei den eigentlichen Bauarbeiten wurden zuerst die Betonschwellen in der Ennepe entfernt. Zurzeit wird das Ufer neu modelliert. Das Bröking-Wehr hat der Energie­versorger beim Kauf des Grundstückes von der Firma Bröking mit übernommen, auf dem heute das AVU-Verwaltungsgebäude steht.

Insgesamt sind es im Lauf der Ennepe drei Wehre, die die AVU als Eigentümerin gemäß den Vorgaben der Wasser­rahmen-Richtlinie fischdurchlässig muss. Dazu gehört auch das Wehr an der Jahnstraße (Ennepebogen), das mit dem bereits beseitigten „Sparkassenwehr“ für die Strom­produktion im Kraftwerk am Nirgena das nötige Kühl­wasser lieferte. Zurzeit wird geplant, die Reste des Wehrs „Kottenhoff“ direkt am Gelände der AVU zurückzubauen. Die Bau­arbeiten werden voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen.

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Mit dem Kauf zweier kleiner Windparks in Rheinland-Pfalz baut die Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) ihr Portfolio im Bereich der erneuerbaren Energien aus. Die AVU ist mit 3,8 Prozent an der TEE beteiligt. Die beiden Neuerwerbungen befinden sich im Donnersbergkreis bzw. im Landkreis Mainz-Bingen.
Im Donnersbergkreis kaufte die TEE zwei Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 139 Metern: Sie sind Teil eines umfangreichen lokalen Repowerings und befinden sich im Randbereich des Windparks Zellertal auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Zellertal. Seit Dezember 2015 sind die Anlagen in Betrieb. Für den Windpark Zellertal wird in den Ertragsprognosen mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 16 Millionen Kilowattstunden gerechnet.
Im Landkreis Mainz-Bingen gehören der TEE jetzt zwei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 5,06 MW im Windpark Waldalgesheim. Errichtet wurden die Anlagen mit einer Nabenhöhe von 139 Metern auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe. Seit Dezember 2014 ist der Windpark in Betrieb und produziert jährlich rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Vergütung des eingespeisten Stroms für beide Windparks erfolgt nach dem EEG 2014.

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In dieser Woche beginnen Bauarbeiten im Ortsteil Milspe: In der Schulstraße, zwischen den Häusern 10 bis 26, erneuert die AVU Netz auf einer Länge von ca. 200 Metern die Stromleitungen und legt Glasfaser-Kabel. Die Bauarbeiten sollen ca. fünf Wochen dauern. Besondere Verkehrsregelungen gibt es nicht. Es stehen allerdings weniger Parkplätze zur Verfügung.
Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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An der Kreuzung Wittener Straße / Silscheder Straße / Am Beermannshaus entsteht ein Kreisverkehr. Vor dieser Baumaß-nahme der Stadt Sprockhövel beginnen ab kommender Woche (16. Juli 2018) Leitungsarbeiten der AVU Netz: Das Unter-nehmen erneuert auf einer Länge von ca. 100 Metern die Gas- und Wasserleitungen, die aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammen. Die Firma Jakobi aus Hattingen führt die Arbeiten aus.
Der Verkehr wird mit verengter Fahrspurbreite an der Baustelle vorbeigeführt. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet An-wohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Der Bau des Kreisverkehrs soll dann im August starten.

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Hotel Alte Redaktion bietet seinen Gästen Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge

Elektromobilität ist ein Thema für alle Bereiche des All­tags – jetzt gibt es die erste Ladesäule für Hotelgäste in Gevelsberg, die elektrisch mit dem Auto reisen: Das Hotel Alte Redaktion bietet seinen Gästen auf dem Hotel-Park­platz eine Ladestation ein.

Heute (13. Juli 2018) stellte Inhaberin Claudia Pfeiler das Angebot vor. „Die Nachfrage ist da und sie wird zuneh­men“, ist Pfeiler überzeugt. „Und da versteht es sich von selbst, dass wir unseren Gästen diesen kostenfreien Service bieten“, erläutert sie ihre Beweggründe.

Gemeinsam mit der AVU hat die Alte Redaktion die Ladebox realisiert. „Wir bieten unseren Kunden Komplettlösungen an, zum Beispiel einschließlich Installationsarbeiten in Kooperation mit dem heimischen Handwerk“, erklärt Dirk Locatelli, Leiter Geschäfts­kunden-Vertrieb bei der AVU. Und es gibt Varianten bei den Ladeboxen – diese ist von der Rezeption aus steuer­bar. Für Kunden in Industrie und Gewerbe, im Einzel­handel oder bei den Kommunen seien andere individuelle Lösungen machbar, so Locatelli weiter.

Durchaus denkbar, dass es in Zukunft bei der Reservie­rung des Hotelzimmers also lautet: Übernachtung mit Frühstück und Auto-Aufladen, bitte.

Auf dem Foto (v.l.): Katrin Wübbecke und Claudia Pfeiler vom Hotel Alte Redaktion, Dirk Locatelli (AVU) - Foto: Bernd Henkel

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Bauarbeiten der AVU Netz in Sprockhövel

Am Dienstag, den 10. Juli, beginnen in Sprockhövel,
Herzkamper Mulde, Bauarbeiten zur Erneuerung von
Netzanschlüssen sowohl für die Strom- als auch für die
Wasserversorgung. Die Firma Korte GmbH + Co KG wird
die Arbeiten durchführen und es wird mit einer Bauzeit
von 14 Tagen gerechnet. Auch wenn es keine Voll- oder
Teilsperrungen geben wird, befindet sich die Baustelle in
einer engen Sackgasse und daher werden sich kurzfristige
Verkehrsbehinderungen nicht verhindern lassen. 

Die AVU Netz entschuldigt sich für die Umstände und bittet die
AnwohnerInnen und VerkehrsteilnehmerInnnen um
Verständnis.

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Workshop-Einheit zum Thema Ressourcen und Mobilität

An zwei Terminen waren 40 Auszubildende verschiedener Unternehmen in der Verwaltung der AVU in Gevelsberg zu Gast. Die SIHK hat als Veranstalterin des Projektes "Energie-Scouts" das Ziel, die Fachkräfte von morgen für das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren. In den Workshops werden die Auszubildenden dabei unterstützt, im eigenen Ausbildungsbetrieb energetische Schwachstellen zu erkennen und mögliche Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Im Rahmen des Projektes sind die Auszubildenden für die Workshop-Reihe in Betrieben unterwegs, um möglichst viele Maßnahmen und Perspektiven zum Thema kennenzulernen. So auch in der Workshop-Einheit bei der AVU, die die Themen Ressourcen und E-Mobilität im Fokus hatte. Unter den TeilnehmerInnen waren auch AVU-Azubis dabei, die im Rahmen des Gesamtprojektes ebenfalls einen Vorschlag zur effizienteren Energienutzung erarbeiten werden. So lässt sich beispielsweise in Lagerräumlichkeiten spürbar Energie einsparen, wenn diese mit LED-Technologie und Bewegungsmeldern ausgestattet werden. Dies ist nur eineder vielen Vorschläge der zukünftigen Fachkräfte der verschiedenen Unternehmen, die am Projekt teilnehmen. Die TeilnehmerInnen diskutierten auch das Thema der E-Mobilität und begutachteten die E-Fahrzeuge des AVU-Fuhrparks. „Die Auszubildenden profitieren von diesem frühen und unternehmensübergreifenden Austausch, sodass gerade in Sachen Energieeffizienz keine Betriebsblindheit aufkommt.“ sagt Markus Schwandt, Leiter Personalentwicklung und Ausbildung bei der AVU AG.

Bei der kommenden Workshop-Einheit im September werden die „Energie-Scouts“ lernen, wie Ideen zur Energieeffizienz auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden können und sie werden weiter an ihrer Präsentationstechnik arbeiten.

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Juni 2018

Austausch von Leitungen für Wasser, Strom
und Gas


Am Montag, den 2. Juli, beginnen Baumaßnahmen im
Bereich An der Egge in Gevelsberg: Die AVU Netz legt
hier neue Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und
Gas und erneuert im gleichen Zuge die
Anschlussleitungen über eine Länge von 330 m. Die alten
Leitungen wurden zwischen 1950 und 1963 gelegt.
Während der Baumaßnahmen kann es abschnittsweise zu
Einschränkungen des Durchgangsverkehrs sowie bei den
Parkmöglichkeiten kommen. Die Baumaßnahme wird bis
Ende September andauern.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht
immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet
AnwohnerInnen und VerkehrsteilnehmerInnen um
Verständnis.

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Holzblockmodell der Stadt Hattingen erhält 196% der gewünschten Fördersumme

Jetzt steht dem Bau des Holzblockmodells der Stadt Hattingen nichts mehr im Wege: Über die EN Crowd, die regionale Crowdfunding-Plattform der AVU, hat der Heimatverein Hattingen e.V. Unterstützung aus dem ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis gesucht und gefunden: Statt der geforderten 350 Euro, hat der Verein für dessen Idee 687 Euro erhalten. Für jede Unterstützung ab 5 Euro hat die AVU 5 Euro dazu gespendet.

Der Projektstarter Heimatverein Hattingen e.V. besucht regelmäßig Hattinger Grundschulen und Kindertageseinrichtungen und möchte mit einem mobilen Holzblockmodell den Kleinsten erklären, wie es zur Gründung der Stadt gekommen ist, nämlich durch ein stetiges Wachstum an Bauernschaften, der Stadtmauer, Wehrtürmen und weiteren Gebäuden. So wird sich vor den Augen der Kinder nach und nach die Stadt Hattingen aufbauen, wie sie historisch gewachsen ist. Geschichte zum Anfassen eben!

Mit der „EN Crowd“ entwickelt die AVU den erfolgreichen Wettbewerb um die EN Krone weiter: So entsteht eine Plattform, mit der gemeinnützige Projekte und Ideen gefördert werden. Gerade wer keine Zeit hat, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren, sucht vielleicht nach Gelegenheiten und Projekten in der Region (Witten ausgenommen), die es wert sind, unterstützt zu werden. Über die AVU-Plattform www.en-crowd.de können auch größere Investitionen und Ideen Unterstützung finden.

Wer noch Fragen zur EN Crowd oder ebenfalls eine schöne Projektidee hat, kann sich direkt bei der Projektleiterin der AVU, Sara Piludu, melden (piludu@avu.de).

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Am 23. Juni ist der Tag der Daseinsvorsorge. An diesem Tag machen die kommunalen Unternehmen in Deutschland auf etwas Alltägliches aufmerksam, das dennoch nicht selbstverständlich ist: Strom, Wärme (oder Kühlung), Trinkwasser, schnelles Internet ist immer da. Das wird unter dem Ober-Begriff „Daseinsvorsorge“ zusammengefasst.

Und die AVU als kommunal geprägtes Unternehmen ist für viele Bürger und Unternehmen in der Region der erste Ansprechpartner in Sachen Daseinsvorsorge. Auch im Wettbewerb der Energieversorgung setzt die Mehrheit auf den Service der AVU. Das bedeutet unter anderem eine Wertschöpfung von fast 74 Mio. Euro im letzten Jahr für die Region Ennepe-Ruhr. Oder beispielsweise geringe Ausfallzeiten bei der Strom- und Gasversorgung, die weit unter den bereits guten Werten für ganz Deutschland liegen: Pro Kunde waren es beim Strom im AVU-Netzgebiet 3,7 Minuten im Jahr 2017 (Bundesdurchschnitt: 12,8 Minuten).

„Daseinsvorsorge bedeutet für uns: Wir sind die Kümmerer für diesen alltäglichen Komfort der Bürgerinnen und Bürger. Und natürlich auch für den Erfolg der Unternehmen“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris.

Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) macht mit dem Tag der Daseinsvorsorge auf diese Leistungen der Stadtwerke aufmerksam. VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Daseinsvorsorge ermöglicht gleiche Lebensverhältnisse. Überall in Deutschland wollen Bürger und Wirtschaft einen guten Zugang zu schnellem Internet, zu einer sicheren Energie- und Trinkwasserversorgung und Abfall- und Abwasserentsorgung haben. Die kommunalen Unternehmen sind dafür der zentrale Infrastrukturbetreiber.“

Mehr Informationen zur Daseinsvorsorge unter: http://daseinsvorsorge.vku.de/

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Die ersten Vorbereitungsarbeiten für ein umfangreiches Projekt der AVU Netz in Ennepetal beginnen in diesen Tagen: Das Unternehmen erneuert alte 110-kV-Stromkabel zwischen den Umspannwerken Voerde und Altenvoerde. Die dafür benötigten Leerrohre sind in den vergangenen Jahren bereits gelegt worden. Der Kabeleinzug und die Montagen sind für den August geplant: Das passiert mit Hilfe mehrerer Zuglöcher und Muffengruben in der Wehr-, Milsper und Königsberger Straße. Insgesamt sollen die Arbeiten Mitte September abgeschlossen sein. 
Die Erneuerung der 110-kV-Stromkabel ist Teil der lang-fristigen Investition in das zuverlässige Stromnetz: Zwi-schen Gevelsberg-Nirgena und Ennepetal-Voerde werden in einem mehrjährigen Projekt die Leitungen und Anlagen erneuert.
Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Einschränkungen auf dem Sparkassen-Parkplatz in Voerde und halbseitigen Sperrungen in der Königsberger Straße Höhe Nr. 5 und Milsper Straße Höhe Nr. 142 (mit Ampel) einstellen. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

 

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In ein paar Tagen ist es soweit: Die Kirmes in Gevelsberg beginnt. Beim traditionellen Kirmesumzug sind auch 13 Auszubildende der AVU und der AVU Netz dabei. Passend zum allgemeinen Motto des Volksfests („Die schrägste Kirmes in Europa“) haben sie einen VW-Pritschenwagen gestaltet mit dem Motto „Die schrägsten Azubis“. Dabei handelt es sich um ein freiwilliges Projekt mit Teilnehmern aller Lehrjahre und Berufe. „Es ist toll, dass unsere Auszubildenden dabei sein dürfen. Wir bedanken uns dafür herzlich beim Gevelsberger Kirmesverein“, erklärt Astrid Wollbaum von der AVU, die als Ausbilderin das Projekt begleitet.

Die AVU als Ausbildungsbetrieb möchte so Kenntnisse in Projektarbeit und Organisation vermitteln. Kaufmännische Azubis arbeiten handwerklich, technische Azubis kümmern sich um Zeitpläne und leiten Projektgruppen-Sitzungen. Bei vorherigen Azubi-Projekten bauten die Auszubildenden zum Beispiel eine Seifenkiste und nahmen am GevelsBERG-Rennen teil.

Insgesamt sind zurzeit rund 20Auszubildende in fünf verschiedenen Berufen einschließlich zwei Bachelor-Studenten (Ausbildung und Studium kombiniert) in der AVU-Gruppe tätig.

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AVU Netz erneuert Kabel

In der kommenden Woche (ab 18. Juni 2018) beginnen Bauarbeiten der AVU Netz in Schwelm-Oehde: In der Präsidentenstraße erneuert der Netzbetreiber die Strom­leitungen und legt Leerrohre für Glasfaserkabel. Die Bau­arbeiten finden im Gehwegbereich der geraden Haus­nummern 14 bis 48 statt. Falls erforderlich werden die Hausanschlüsse (der geraden Hausnummern) kostenlos mit ausgetauscht.

Einfahrten und Hauszugänge sind über Stahlplatten und Gehwegbrücken zugänglich. Für die Dauer der Maßnahme gibt es ein Parkverbot im Baustellen-Bereich. Insgesamt sollen die Bauarbeiten Ende August abgeschlossen sein. Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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AVU zahlt wieder 1 Euro Dividende je Aktie (Zusammenfassung)
Mit der Hauptversammlung vergangenen Donnerstag ist das Geschäftsjahr 2017 formell abgeschlossen: Die Aktionäre der AVU beschlossen eine Gewinnausschüttung von 14,4 Mio. € (1 € Dividende je Aktie). Damit bleibt die AVU unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich. Der Bilanzgewinn ist seit 2011 stabil und kommt zur Hälfte dem Wirtschaftsstandort Ennepe-Ruhr zu Gute – denn der Kreis und die Städte Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal halten 50% der Aktien. Möglich wurde dies durch eine Entnahme aus den Gewinnrücklagen.
Der Umsatz stieg von 345,2 im Vorjahr auf 373,6 Mio. Euro. Im Jahresdurchschnitt waren in der AVU-Gruppe 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich AVU Netz GmbH und AVU Serviceplus GmbH) beschäftigt.
 
AVU bleibt erfolgreich: Bilanzgewinn für den Standort Ennepe-Ruhr (Langfassung)
Mit der Hauptversammlung vergangenen Donnerstag ist das Geschäftsjahr 2017 formell abgeschlossen: Die Aktionäre der AVU beschlossen eine Gewinnausschüttung von 14,4 Mio. Euro. Damit bleibt die AVU unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich und kann eine Dividende von einem Euro je Aktie ausschütten. Dieser Bilanzgewinn ist seit 2011 stabil und kommt dem Wirtschaftsstandort Ennepe-Ruhr zu Gute – denn der Ennepe-Ruhr-Kreis und die Städte Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal halten 50% der Aktien. Insgesamt ist die regionale Wertschöpfung um 5,3 Prozent auf 73,7 Mio. Euro gestiegen. In diese Summe fließen weitere Leistungen und Zahlungen der AVU-Gruppe für die Region mit ein, vor allem die Konzessionsabgaben (9 Mio. Euro) und die Gewerbesteuern für alle Kommunen im Kreis (6,2 Mio. Euro).
Vorstand Uwe Träris und Prokurist Hans-Jörg Beckmänning zogen auf der Bilanz-Pressekonferenz heute (11. Juni 2018) diesen positiven Schlussstrich unter das Geschäftsjahr 2017. Sie machten aber auch deutlich, dass trotz eines Umsatzplus von 8,2 Prozent der Jahresüberschuss wettbewerbsbedingt um über 1 Mio. Euro gesunken ist. 
Der Bilanzgewinn ist dank vorhandener Gewinnrücklagen auf Vorjahresniveau. Die AVU zeigt sich hier wieder als verlässlicher Partner der Kommunen. „Die Energiewirtschaft verändert sich und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Belastungen durch die Pensionsrückstellungen machen das Geschäft nicht einfacher“, beschrieb Träris die Situation.

Umsetzung Strategieprogramm 
Kontinuierlich arbeitet die AVU daran, sich auf die Anforderungen aus dem Wettbewerb einerseits und auf neue Vorgaben durch Regulierungsbehörden andererseits einzustellen. Uwe Träris erläuterte: „Im Herbst letzten Jahres haben wir ein Strategieprogramm gestartet, um Prozessverbesserungen in der AVU-Gruppe zu erreichen.“ Hans-Jörg Beckmänning ergänzte: „Neben Projekten zur Stabilisierung des Kerngeschäfts haben wir  in der AVU-Gruppe viele Projekte gestartet, die eine erhebliche Verbesserung der Kostenstruktur zum Ziel haben. Die Beziehung zum Kunden und die internen Prozesse werden digitaler.“ Dabei gehe es um eher interne Arbeitsschritte wie die Digitalisierung des Posteingangs ebenso wie um die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für die Kunden der AVU. Uwe Träris betonte: „Mein Dank gilt dabei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Projektgruppen aktiv sind.“ 
 
AVU-Vorteilswelt gestartet
Zum Jahresbeginn 2018 hat die AVU die Preise für Strom und – erstmals nach fast 20 Jahren - für Wasser erhöht. Die Strompreise stiegen wegen der gesetzlich festgelegten Netzentgelte, die wieder erhöht wurden. „Der Großteil des Preises entfällt auf Steuern, Abgaben und Netznutzungsentgelte – wir haben kaum noch Gestaltungsmöglichkeiten“, erinnerte Träris an die Gründe für die Erhöhung. Gleichzeitig startete der Energieversorger für seine Privatkunden die „AVU Vorteilswelt“ mit exklusiven Mehrwerten und Vergünstigungen, abrufbar über eine App oder der Internetseite www.avu.de/shop.

AVU bleibt verlässlicher Partner für Menschen und Unternehmen
Wie sich die Stadtwerke-Landschaft weiterentwickelt, bleibt ein spannendes Thema. Die angekündigten Veränderungen bei Eon, RWE und Innogy haben zurzeit keine Auswirkungen auf die AVU. Man beobachte das aber aufmerksam, so Träris.
Sicher ist sich die AVU-Führungsspitze aber in der Positionierung des Unternehmens: Die AVU-Gruppe bleibe der verlässliche Partner für die Menschen und Unternehmen in der Region in allen Fragen rund um die Energie- und Wasserversorgung.

Mehr Informationen über die AVU-Gruppe im Presse-Center. 

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Tipp-Kick-Turnier war ein voller Erfolg
20.000 Euro für die Demenzhilfe bringt

Der Heimvorteil kombiniert mit einer überraschend guten Schusstechnik: Beim AVU-TippKick-Turnier ging das Gevelsberger Team als Sieger hervor. Bürgermeister Claus Jacobi und Klaus Agarius, Geschäftsführer der TS Transport- und Sicherungssysteme GmbH, steuerten ins­gesamt 27 Tore bei und sorgten so entscheidend mit für einen vollen Spendentopf.

Denn das Turnier beim AVU-Familienfest war im dop­pelten Sinn ein voller Erfolg: Zum einen hatten Teil­nehmer und Zuschauer viel Spaß bei tropischen Tempe­raturen im Zelt. Zum anderen brachte jedes Tor ja Geld für insgesamt zehn Demenzhilfe-Einrichtungen: 75 Euro in den Gruppenspielen, 150 Euro in Halbfinale und im Spiel um den 3. Platz sowie 300 Euro im Finale. Ergänzt um einen gesetzten Betrag der AVU und 840 Euro beim TippKick-Turnier der AVU-Mitarbeiter kamen 16.890 Euro zusammen. Das rundete AVU-Vorstand Uwe Träris bei der Siegerehrung spontan auf 20.000 Euro auf.

Und auch das Ziel für alle drei TippKick-Turnier wurde erreicht: Insgesamt 106.550 Euro sind seit 2016 erspielt worden und unterstützen so verschiedene Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis, die die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. der Landrat vorgeschlagen haben. Damit ist die 100.000-Euro-Grenze „geknackt“.

Die Stimmung war von Anfang an klasse – dafür sorgte auch Entertainer Friedhelm mit seiner Sportreporter-Moderation. Er sprach Spieler und Zuschauer an, taufte das Gevelsberger Team „Claus und Klaus“ und suchte zwischendurch sogar verloren gegangene Kinder auf dem Familienfest per Durchsage.

Die Spieler-Duos beim Turnier setzten sich aus den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aller neun EN-Städte und Unternehmern aus der Region zusammen. So­wohl erfahrene TippKick-Spieler wie Vorjahressieger Frank Hasenberg oder Landrat Olaf Schade als auch „Neulinge“ wie das Wittener Team zeigten sich begeistert: Lars König, stellvertretender Bürgermeister und Andreas Schumski, Geschäftsführer der Stadtwerke Witten, waren so etwas wie das Überraschungsteam und schafften es aufs Anhieb ins Finale. Sie mussten sich mit einem knap­pen 1:2 dem Gevelsberger Duo geschlagen geben, das nicht zuletzt durch die Anfeuerungsrufe zum Sieg getragen wurde. Heimvorteil eben...

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Am Montag beginnen Bauarbeiten der AVU Netz im Gevelsberger Blumenviertel. Im Gehwegbereich Nelkenstraße Nr. 3 bis 20 und Asternstraße 36 bis 83 werden die Leitungen für Nieder- und Mittelspannung erneuert. Die Stromkabel für Niederspannung stammen aus dem Jahr 1963. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis September dauern. Bereits neu errichtet wurde eine neue Ortsnetzstation am Ochsenkamp. In Kooperation mit der Stadt Gevelsberg wird die Asphalt-Oberfläche der Bürgersteige in der Nelkenstraße mit erneuert. Je nach Bedarf werden die Hausanschlüsse für die Kunden bei dieser Baumaßnahme kostenlos ausgetauscht.
Parkmöglichkeiten und Bürgersteig werden während der Bauarbeiten nicht vollständig zur Verfügung stehen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Beeinträchtigungen um Verständnis. 

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Ab Montag, 11. Juni 2018, ist die Kreuzung Langscheider Straße / Prioreier Straße gesperrt. Die AVU Netz muss eine Wasserleitung austauschen. Dabei handelt es sich um eine kurzfristig notwendig gewordene Maßnahme wegen der Störanfälligkeit der Leitung. Die Sperrung dauert voraussichtlich eine Woche, Fußgänger sind nicht betroffen. Die Langscheider Straße ist über die Windmühlen- oder die Egenstraße erreichbar.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Bereits begonnen haben die Bauarbeiten der AVU Netz in der Goethe- und Lessingstraße im Ortsteil Grundschöttel. Der Netzbetreiber erneuert dort bis ca. Ende August die Erdgas- und Wasserleitungen, die aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen. Die Arbeiten finden in den Abschnitten Goethestraße 1-9 bzw. 2b-20 und Lessingstraße 9-11 und 26-28 statt. Gleichzeitig werden Glasfaser-Kabel verlegt.
Verkehrsregelungen sind nicht geplant. Zeitweise stehen die Parkplätze im öffentlichen Bereich nicht zur Verfügung. Generell werden sich Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Der Heimatverein Hattingen e.V. sucht Unterstützerinnen und Unterstützer im ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis über die neue Crowdfunding-Plattform der AVU, der EN Crowd. Er möchte für seine Besuche in KiTas und Grundschulen ein mobiles Modell der mittelalterlichen Stadt Hattingen mitbringen: „Wir möchten die Geschichte unserer Stadt für Kinder so greifbar wie möglich machen“, sagt Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins. Zum mobilen Modell gehören Bauernschaften, die Stadtmauer mit Wehrtürmen und Stadttoren, natürlich die St. Georgs-Kirche und vieles mehr. „Auf diese Weise können wir gemeinsam mit den Kindern nach und nach die Stadt zusammenbauen, so wie sie historisch gewachsen ist: Zuerst fünf Bauernschaften, dann die Kirche, später dann die Stadtmauer und so weiter“, sagt Friedrich, der für die Schul- und KiTa-Besuche stets eine mittelalterliche Verkleidung trägt. So trägt das Modell auch zur Orientierung in der Stadt bei, da sich die Kinder mit einprägsamen Gebäuden den Stadtaufbau besser merken.

Der Verein besucht regelmäßig Hattinger Grundschulen und Kindertageseinrichtungen und weiß, wie man spielerisch das Verständnis und Begeisterung für Geschichte bei den Kleinsten weckt. Unter dem Hashtag #bauklötzestaunen mobilisieren die Vereinsmitglieder treue und neue Fans über Instagram und andere soziale Netzwerke. So hat jeder die Möglichkeit, zwischen dem 1. Juni und dem 14. Juni auf der Plattform EN Crowd diese Idee mit einer Spende ab 1 Euro zu unterstützen. Gegen feste Spendenbeträge können ProjektunterstützerInnen auch Prämien des Heimatvereins auswählen, darunter Museumsführungen, Hanse-Stadtrundgänge, Hattingen-Buttons und vieles mehr. Der Heimatverein benötigt insgesamt 350 Euro: Werden diese bis zum Stichtag am 14. Juni nicht erreicht, erhalten die ProjektunterstützerInnen ihr Geld zurück.

Mit der „EN Crowd“ entwickelt die AVU den erfolgreichen Wettbewerb um die EN Krone weiter: So entsteht eine Plattform, mit der Projekte aus dem sozialen Bereich gefördert werden. Das Ziel für 2018 ist es, 25 Projekte über die Plattform zu finanzieren. Gerade wer keine Zeit hat, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren, sucht vielleicht nach Gelegenheiten und Projekten in der Region, die es wert sind, unterstützt zu werden. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU-Spendentopf. Unterstützen Sie jetzt den Heimatverein jetzt unter: https://www.en-crowd.de/holzblockmodell  

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Mai 2018

Es war noch voller als sonst und es war ein bunter Abend mit Sport und Kultur: Die Siegerehrung der ENKrone, dem Engagement-Wettbewerb der AVU, präsentierte sich in neuer Form. Insgesamt wurden 37 Vereine und Gruppen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ausgezeichnet. Sie allen hatten sich mit einem Projekt und der damit verbundenen ehrenamtlichen Arbeit erfolgreich beworben. 
Die Moderation übernahm erstmals Stefan Erdmann, freier Journalist unter anderem bei Radio Ennepe-Ruhr: Alle Preisträger bekamen in Kurzinterviews die Gelegenheit, ihr Projekt und den Verein, kurz vorzustellen. 
Wie immer hatten unabhängige Jurys (je eine für Sport und Kultur) ihre Entscheidungen getroffen: Beim Sport belegen die drei ersten Plätze der Rotaract Club Gevelsberg mit der „Ersten Gevelsberger Spaß-Rallye“ (175 Punkte) vor dem Förderverein des LWL-Industriemuseums Henrichshütte mit dem 15. Hattinger Hüttenlauf (132 P.) knapp vor der Behinderten-Sportgemeinschaft Wetter-Volmarstein mit dem „Brückenlauf“ (131 P.)
Insgesamt knapp war es bei den Spitzenreitern in der Sparte Kultur: Der Hattinger Heimatverein mit dem „Hattinger Sagenwald“ bekam die beste Jury-Bewertung (194 P.). Es folgt der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier (Instandsetzung eines Stollens der Zeche Alte Haase in Sprockhövel – 191 P.). Und dann die „Lesefreunde – Förderverein der Stadtbücherei Gevelsberg“ mit dem Projekt „Märchen bauen Brücken“ (188 P.).

 

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Vor einem wichtigen Turnier muss man trainieren, sich als Team einspielen und den Gegner kennenlernen. Das gilt für die Fußball-Weltmeisterschaft der Profis genauso wie für das TippKick-Turnier auf dem AVU-Familienfest. Heute (24.05.2018) kamen bei der HWG in Hattingen einige Spieler aus Gruppe B zusammen, um mit den kleinen Figuren zu trainieren.
Das TippKick-Turnier für Einrichtungen der Demenzhilfe in der Region findet beim AVU-Familienfest am 9. Juni in Gevelsberg statt. Und jedes geschossene Tor beim Turnier kommt Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region zugute: „Mit unserem TippKick-Turnier machen wir jetzt zum dritten Mal auf das Thema aufmerksam. Und in den vergangenen Jahren kam eine Spendensumme von insgesamt 86.000 Euro zusammen“, berichtet AVU-Vorstand Uwe Träris. „In diesem Jahr knacken wir die 100.000-Euro-Grenze“, hofft Träris.
Ihre Trainingseinheit absolvierten zum Beispiel Landrat Olaf Schade, Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg und Gast-geber Christoph Wiesmann von der HWG. Die Spieler-Duos beim Turnier bestehen aus den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aller neun EN-Städte und Unternehmern aus der Region. So spielen zum Beispiel für Hattingen eben Christoph Wiesmann und die stellvertretende Bürger-meisterin Margret Melsa zusammen.
Außerdem treten in Gruppe B an: für den Ennepe-Ruhr-Kreis: Landrat Schade und Marcus Lusebrink (Autohaus Tepass und Seiz), für Gevelsberg: Bürgermeister Jacobi und Doris Entrup (DEH Entrup-Haselbach), für Wetter: Bürger-meister Hasenberg und Martin Bremicker (Zeschky Galva-nik) so:wie für Herdecke Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster und Johannes Einig (AHE).
Wer also den TippKick-Spaß für die gute Sache erleben möchte, sollte sich den Termin schon mal notieren: Das Turnier mit anschließender Siegerehrung findet von 14 bis 15:30 Uhr am Samstag, 9. Juni, auf dem Gelände der AVU, An der Drehbank 18 in Gevelsberg, statt. Und am ganzen Wochenende bietet das AVU-Familienfest ein attraktives Programm für Jung und Alt.

 

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Hier passt die Redewendung: Es ist schon so etwas wie eine Ära, die bei der AVU Anfang Juni zu Ende geht: Klaus Bruder, Leiter des Marketings beim Gevelsberger Energieversorger, tritt in den Ruhestand. Besser gesagt: Die passive Altersteilzeit beginnt für den 62jährigen Fachmann für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
„Fast 22 Jahre haben Sie mit Ihren Kontakten in die Region, mit Ihrer Kreativität und Ihrem Interesse für neuen Themen und Trends das Unternehmen bereichert. Und sicherlich auch mitgestaltet und geprägt“, lobte AVU-Vorstand Uwe Träris heute in einem Pressegespräch den gelernten Grafik-Designer.
Wettbewerb in der Energiewirtschaft, Aktivitäten rund um AVUgrünstrom, das 100jährige Bestehen der AVU im Jahr 2005, Elektromobilität, die ENKrone und zahlreiche andere Projekte mit Vereinen und Organisationen in der Region: Es hat sich in der Tat viel getan in diesen mehr als zwei Jahrzehnten. Klaus Bruder findet eine für ihn typische Formulierung: „Ich gehe mit zwei lachenden Augen“ und erklärt sofort, dass er sein persönliches Interesse für die Region und die Menschen mit beruflichen Erfolgen gemeinsam mit seinem Team realisieren konnte. Natürlich – das ist das zweite lachende Auge – freue er sich auf seinen neuen Lebensabschnitt mit Kunst, Musik und Reisen…
Und lachende Augen wird es weiter bei der AVU geben – denn dafür wird Daniel Flasche schon sorgen. Mit viel Neugier, großem Interesse und eben einer Prise Humor lernt er seit Anfang April die AVU, die Region und die Branche kennen. Der 41jährige Betriebswirt (VWA) bringt Erfahrungen aus Industrie, Handel und Agenturen mit. Zuletzt war er bei einem großen Hörgeräte-Hersteller in Dortmund tätig.
Auf seine neue Aufgabe bei der AVU freut er sich: „Hier kann ich Marketing für und mit den Menschen machen“, erklärt der Wuppertaler, der in seinem Berufsleben auch schon in Sprockhövel gearbeitet hat. Zahlreiche Termine mit Kunden und Geschäftspartnern, mit Vertretern aus Vereinen, Politik und Verwaltung füllen zurzeit seinen Terminkalender.  „Ich bin froh, dass Klaus Bruder und ich die Chance auf eine geregelte Übergabe bekommen haben. Ich profitiere natürlich von seiner Erfahrung aus all seinen AVU-Jahren freut sich der neue Marketing-Leiter.

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Ein Stromkabel als symbolischer Staffelstab - Klaus Bruder (Mitte) übergibt ihn an Daniel Flasche (re.) im Beisein von AVU-Vorstand Uwe Träris (Foto: AVU / Jonas Güttler).

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Es ist eine der ersten, vielleicht sogar die erste Crowd­funding-Plattform für die Region. Bisher gab es nur einzelne Projekte, die per Crowdfunding finanziert wurden. Jetzt star­tet die AVU die erste Plattform für den Ennepe-Ruhr-Kreis – die „EN Crowd“.

Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Hierzu stellen Vereine oder andere ehrenamtlich tätige Organisationen als Projekt­starter ihre Idee auf der neuen Online-Plattform www.avu.de/en-crowd vor. Und dann gilt es für die Vereine, die Werbetrommel zu rühren, um Projektunterstützer zu ge­winnen! Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online-Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Und für jeden Spender gibt es fünf Euro von der AVU dazu. Wenn man also 50 Unterstützer in einem Monat findet, gibt es von der AVU 250 Euro dazu.

Die Summe wird nur dann ausgezahlt, wenn der benötigte Betrag innerhalb eines gewissen Zeitraums (maximal 60 Tage) erreicht wird. Andernfalls erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück.

Gesucht werden insbesondere Projekte von Schulen und KiTas aus den Städten des EN-Kreises (außer Witten), die Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Kommerzielle Bewerbungen oder Projekte von Einzelpersonen sind nicht möglich. Auf die Menge kommt es also an: Wichtig ist es immer, dass eine Gruppe viele Unterstützer, also die Crowd, mobilisiert.

Am Mittwochabend informierten sich die ersten interessier­ten Schul-Fördervereine und Träger-Organisationen von Kitas bei der AVU über die „EN Crowd“. Uwe Träris, Vor­stand der AVU, begrüßte die Gäste: „Mit der EN Crowd er­öffnen wir ein neues Kapitel in unserem Engagement für die Region. Wir verhelfen Ihrem Projekt gemeinsam mit Ihnen zum Erfolg und geben Ihnen mit der neuen Plattform die Möglichkeit, mehr Unterstützer zu finden und so in relativ kurzer Zeit Ihre Finanzierungsziele zu erreichen.“

Mit der „EN Crowd“ entwickelt die AVU den erfolgreichen Wettbewerb um die ENKrone weiter und schafft eine Platt­form, dass Projekte aus dem sozialen Bereich gefördert wer­den können. Das Ziel für 2018 ist es, 25 Projekte über die Plattform zu finanzieren. Gerade wer keine Zeit hat, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren, sucht vielleicht nach Gelegenheiten und Projekten in der Region, die es wert sind unterstützt zu werden.

 

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Probetraining für das AVU-Familienfest bei BIW Isolierstoffe

Vor einem wichtigen Turnier muss man trainieren, sich als Team einspielen und den Gegner kennenlernen. Das gilt für die Fußball-Weltmeisterschaft der Profis genauso wie für das TippKick-Turnier auf dem AVU-Familienfest. Heute (07.05.2018) kamen bei der Firma BIW Isolier­stoffe in Ennepetal-Oelkinghausen einige Spieler aus Gruppe A zusammen, um mit den kleinen Figuren zu trainieren.

Die Spieler-Duos setzen sich zusammen aus dem Landrat, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aller neun EN-Städte und Unternehmern aus der Region. So spielen zum Beispiel für Ennepetal Ralf Stoffels, Geschäftsführer der BIW Isolierstoffe GmbH, und Stephan Langhard (Fachbereichsleiter Stadt Ennepetal) zusammen. Weiterhin treten in Gruppe A an: für Breckerfeld Thomas Lay (stell­vertretender Bürgermeister) und Stephan Wertmann (Geschäftsführer Baumeister Frischei), für Schwelm Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Harry Kaiser (Inhaber Stadtbäckerei Kaiser), für Sprockhövel Bürger­meister Ulli Winkelmann und Denis Glowicki (Prokurist Wicke GmbH) und für Witten Lars König (stellvertreten­der Bürgermeister) und Andreas Schumski (Geschäfts­führer Stadtwerke Witten).

Bei den Trainingsspielen wurde auf jeden Fall schon die Vorfreude auf das Turnier geweckt. Nach Pfingsten findet dann das Probetraining bei der Hattinger Wohnstätten eG für die Gruppe B statt: Dort treten die Städte Hattingen, Herdecke, Wetter und Gevelsberg sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis gegeneinander an.

Und jedes geschossene Tor beim Turnier kommt Demenz­hilfe-Einrichtungen in der Region zugute: „Mit unserem TippKick-Turnier machen wir jetzt zum dritten Mal auf das Thema aufmerksam. Und in den vergangenen Jahren kam eine Spendensumme von insgesamt 86.000 Euro zu­sammen“, berichtet AVU-Vorstand Uwe Träris. „In diesem Jahr knacken wir die 100.000-Euro-Grenze“, hofft Träris. Gastgeber Ralf Stoffels, zugleich ja auch SIHK-Präsident, ergänzt: „Das ist eine tolle Idee, mit der wir hier in der Region Einrichtungen unterstützen. Als ich ange­fragt wurde, habe ich sofort zugesagt.“

Wer also den TippKick-Spaß für die gute Sache erleben möchte, sollte sich den Termin schon mal notieren: Das AVU-Familienfest findet am Samstag, 9. Juni, auf dem Gelände der AVU, An der Drehbank 18 in Gevelsberg, statt. Das Turnier geht von 14 bis 15:30 Uhr mit anschlies­sender Siegerehrung. Und am ganzen Wochenende bietet das AVU-Familienfest ein attraktives Programm für Jung und Alt.

 

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April 2018

In dieser Woche beginnt die AVU Netz mit Bauarbeiten in Hattingen-Blankenstein: Im Bereich Wittener Straße/Hauptstraße erneuert der Netzbetreiber die Stromleitungen und die Kabel für die Straßenbeleuchtung. Auch die Bodenstrahler am Stadtmuseum bzw. Marktplatz werden modernisiert. Es gibt also neues Licht für die „gute Stube“ in Blankenstein. Ausgetauscht werden Kabel aus dem Jahr 1959 auf einer Länge von ca. 200 Metern.
Die Bauarbeiten sind bis Ende Juli 2018 geplant – das Stadtmuseum ist teilweise nur über Gehwegbrücken erreichbar. 

Außerdem gibt es ein Parkverbot im Bereich der Baustelle. Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich also nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

 

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Ladesäule für E-Autos bei der AHE
Gemeinsame Aktion mit Stadtwerke und AVU

Wie wird Elektromobilität anschaulich? Eine gute Idee präsentierten jetzt die AHE, die Stadtwerke Witten und die AVU an der Biomüllvergärungsanlage am Bebbelsdorf: Dort stellten die drei Unternehmen die öffentliche Ladesäule für E-Autos und den elektrisch betriebenen VW Golf der AHE vor. Und auf dem Pkw ist zu lesen: „Wussten Sie, dass wir aus einer Tonne Bioabfall Strom für 2.000 km e-Mobilität gewinnen?“
Die Ladesäule ist ein gemeinsames Projekt der drei Unternehmen – die Initiative ging von der AHE aus, die Stadtwerke Witten sorgten für den Anschluss an die Stromleitungen und die AVU für die Einbindung in das bundesweite Ladesäulennetz.
So freuten sich denn auch die drei Chefs der Unternehmen. AHE-Geschäftsführer Johannes Einig erklärte: „Mit dem Biomüll aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis erzeugen wir hier Strom und wollen anschaulich erklären, was man damit alles machen kann. Kurz gefasst: Wie man mit Biomüll mobil sein kann.“ Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski meint: „Bei diesem Projekt haben wir uns prima ergänzt – wie bei vielen Projekten für die Energie-Effizienz-Region arbeiten AHE, AVU und wir Hand in Hand.“
Und AVU-Vorstand Uwe Träris betont: „Elektromobilität ist bereits ein fester Bestandteil unsers Handelns als Energieversorger. Wir sorgen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur und haben mittlerweile acht E-Autos im Fuhrpark. Und vor allem: Wir beraten unsere Kunden und machen maßgeschneiderte Angebote – Unternehmen ebenso wie privaten Haushalten.“
Die Ladesäule befindet sich an der Straße zur Biomüll-Vergärungsanlage, aber außerhalb des Betriebsgeländes und ist somit rund um die Uhr erreichbar. Sie liegt direkt an der Verbindung zum Radweg Rheinischer Esel. 

 

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Beim vierten Mal darf man schon von einer „Traditionsveranstaltung“ sprechen: Heute startete bei der AVU die neue , vierte ÖKOPROFIT-Runde: Neun Unternehmen nehmen an zehn Standorten ihre Arbeits- und Produktionsabläufe unter die Lupe. Ziel ist es, Energie- und Ressourceneinsatz zu optimieren, klug in entsprechende Maßnahmen zu investieren und so die Betriebskosten zu senken (siehe Info-Kasten unten). 

Folgende Unternehmen nehmen teil: 

• TS GmbH Transport- und Sicherungssysteme (Gevelsberg)

• Otto Vollmann Group (Gevelsberg)

• Sander GmbH (Ennepetal)

• Ervin Germany GmbH (Sprockhövel) 

• Stadtwerke Witten mit den zwei Standorten Hallenbad Annen und Freibad Annen

• Christopherus Haus e.V. (Witten)

• AZ Ausrüstung und Zubehör (Hattingen)

• AVOLA Maschinenfabrik (Hattingen)

• Püschel Elektrotechnik GmbH (Wetter)

 

Landrat Olaf Schade, AVU-Vorstand Uwe Träris und Stadtwerke Witten-Geschäftsführer Andreas Schumski betonten in ihrer gemeinsamen Begrüßung auch den Netzwerk-Gedanken und die Möglichkeitz zum Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen.

Beim ersten Treffen am Mittwoch morgen bei der AVU stellten sich die Unternehmen vor, besprachen Organisatorisches und vereinbarten Termine für die Workshops und Betriebsbesuche. Natürlich berichteten die Unternehmen auch schon von ihren ersten Maßnahmen und Erfahrungen rund um Energie- und Ressourceneffizienz.

Hausherr Uwe Träris erläuterte, was die AVU bereits gemacht hat: „Wir möchten selbst eben mit gutem Beispiel vorangehen und haben ein Energiemanagementsystem eingeführt. Danach wussten wir genau, wo und wie wir die meiste Energie einsparen können. Seit der ersten TÜV-Zertifizerung 2015 haben wir fast 64 000 Kilowattstunden Strom und 41 000 kWh Gas eingespart.“

Die AVU unterstützt ÖKOPROFIT und die mittelständischen Unternehmen aus der Region bei Maßnahmen zur Umsetzung von Energie- und Ressourceneffizienz. „Das ist ein Projekt, das uns sehr am Herzen liegt“, so Träris abschließend.

 

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In den Straßen Lausitzer Weg (Nr. 2-22), Tilsiter Weg (48-50), Glatzer Weg (1-20) und Ulmenweg (8-14) haben Bauarbeiten begonnen. Die AVU Netz erneuert dort die Strom-, Gas- und Wasserleitungen für die ortsnahe Versorgung mit Energie und Trinkwasser. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Septem­ber dauern. Abschnittsweise werden weniger Parkplätze zur Verfügung stehen und die Durchfahrt schwieriger werden.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Ver­kehrsteilnehmer um Verständnis.

Je nach Zustand und Alter werden die Hausanschlüsse der Kosten kostenlos mit erneuert. Die Maßnahme ist mit der Stadt Schwelm koordiniert, die anschließend dort Bauarbeiten durchführen wird.

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In dieser Woche haben die Bauarbeiten in der Heideschul- und der Frielinghauser Straße begonnen: Die AVU Netz erneuert dort die Stromleitungen von der Nelkenstraße bis zur Frieling­hauser Straße und dort dann bis zur Haßlinghauser Straße. Die Arbeiten finden im Gehweg statt und werden voraussichtlich ca. acht Wochen dauern.

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Investition in die Versorgungssicherheit. In dem Bereich gab es Anfang des Jahres auch Reparaturen an den Wasserleitungen. Ursache dafür waren Rohrbrüche, so dass die anschließenden Arbeiten nicht planbar waren und schnell durchgeführt werden mussten.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Ver­kehrsteilnehmer um Verständnis. 

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AVU Netz legt Leitungen in der Hauptstraße

Ende dieser Woche wird eine Baustelle der AVU Netz in Volmarstein eingerichtet: In der Hauptstraße (Haus-Nr. 50 bis 75) werden bis voraussichtlich Mitte Juni Strom- und Gasleitungen erneuert. Außerdem legt das Unternehmen Leerrohre für LWL-Kabel (Glasfaser-Netz). Die Haus­anschlüsse werden kostenlos ausgetauscht. Die Gasleitung stammt aus dem Jahr 1930.

Eine Umleitung ist ausgeschildert. Für Anlieger ist die Straße bis zur Baustelle frei. Staus und Verkehrs­beeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteil­nehmer um Verständnis.

 

 

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AVU Netz erneuert Gas- und Wasserleitungen
Bürgersprechstunde im Treffpunkt

In dieser Woche beginnt eine umfangreiche Baumaß­nahme der AVU Netz im Ortskern der Hansestadt. Rund um die Jakobus-Kirche erneuert das Unternehmen die Gas- und Wasserleitungen in der Denkmal- und der Schul­straße.

Auf einer Länge von 130 Metern (Denkmalstraße) bzw. 115 Metern Schulstraße werden die ca. 50 bis 60 Jahre alten Leitungen erneuert. Teilweise werden auch die Hausanschlüsse kostenlos ausgetauscht.

Die Arbeiten beginnen in der Denkmalstraße, dort wird es zu einer Verengung der Fahrbahn kommen – eine Durch­fahrt ist aber weiter möglich. Wenn die Leitungen mit dem vorhandenen Netz in der Post- und Schmiedestraße und dem Uferplatz verbunden werden, sind diese Kreuzungen für ca. vier Stunden gesperrt. Nach diesem ersten Bauab­schnitt beginnen die Arbeiten in der Schulstraße – die ge­naue Verkehrsregelung dort wird noch festgelegt.

Die Stadt Breckerfeld bittet aufgrund der Verkehrs­situation, Mülltonnen und gelbe Säcke für die Müllabfuhr so abzustellen, dass sie gut erreichbar sind, zum Beispiel in Absprache auch bei nicht betroffenen Nachbarn. Auch die Straßenreinigung wird wie gewohnt durchgeführt, wird aber aufgrund der Baumaßnahmen nicht alle Bereiche erreichen können.

Für alle Fragen rund um die Erneuerung der Leitungen bietet die AVU Netz eine Bürgersprechstunde an. Jeweils donnerstags von 14 bis 15 Uhr ist ein Ansprechpartner im AVU-Treffpunkt, Schulstraße 1, erreichbar. Insgesamt soll die Baumaßnahme voraussichtlich 16 Wochen dauern. Für die Jakobuskirmes im Juli wird sie unterbrochen.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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März 2018

100.000-Euro-Grenze soll geknackt werden
Turnier für den guten Zweck beim AVU-Familienfest

Bis zur Fußball-WM im Sommer dauert es nicht mehr lange und die Turniervorbereitungen laufen bereits. Auch bei der AVU. Der Energieversorger wird am Wochenende vor dem WM-Start die „EN-TippKick-Kreismeister­schaften“ ausrichten. Wie in den vergangenen Jahren ist der Hintergrund für den großen Spaß mit den kleinen Figuren aber ein ernsthafter: Pro Tor füllt sich das Spendenkonto für Einrichtungen der Demenzhilfe in der Region.

„Mit unserem TippKick-Turnier machen wir jetzt zum dritten Mal auf das Thema aufmerksam. Und in den ver­gangenen Jahren kam eine Spendensumme von insgesamt 86.000 Euro zusammen“, berichtet AVU-Vorstand Uwe Träris. „In diesem Jahr knacken wir die 100.000-Euro-Grenze“, hofft Träris.

Darüber freut sich auch Landrat Olaf Schade: Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aller neun Städte tritt er bei dem Turnier auf dem AVU-Fami­lienfest an. Wie im letzten Jahr als 2er-Team, dieses Mal mit einem Vertreter der heimischen Wirtschaft. Auch von dort gibt es schon Zusagen, unter anderem von SIHK-Präsident Ralf Stoffels oder Stadtwerke Witten-Geschäfts­führer Andreas Schumski.

Der Landrat und die neun Stadtoberhäupter schlagen auch die Einrichtung vor, an die die Spende geht. „Das ist eine bemerkenswerte Aktion der AVU, mit der ein wichtiges Thema einem breiten Publikum bewusst gemacht wird“, erklärt Schade, der auch AVU-Aufsichtsratsvorsitzender ist.

Gemeinsam nahmen Olaf Schade und Uwe Träris heute (27. März 2018) die Auslosung für die Gruppenphase vor: In Gruppe A spielen die Städte Breckerfeld, Witten, Sprockhövel, Schwelm und Ennepetal.. Und die Städte Hattingen, Herdecke, Wetter und Gevelsberg sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis treten in Gruppe B gegeneinander an.

Wer also den TippKick-Spaß für die gute Sache erleben möchte, sollte sich den Termin schon mal notieren: Das AVU-Familienfest findet am Samstag, 9. Juni, auf dem Gelände der AVU, An der Drehbank 18 in Gevelsberg, statt. Das Turnier geht von 14 bis 15:30 Uhr mit an­schließender Siegerehrung. Und am ganzen Wochenende bietet das AVU-Familienfest ein attraktives Programm für Jung und Alt.

Bildzeile: Natürlich hat der Landrat auch das Los des Ennepe-Ruhr-Kreis gezogen... (Foto: AVU / Jonas Güttler)

 

 

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In der kommenden Woche bekommt die Barmer Straße in kompletter Breite einen neuen Fahrbahnbelag. Von Höhe der Feuerwehr-Wache bis zur Kreuzung Mettberg/ Ochsenkamp werden diese Arbeiten durchgeführt. Damit ist die umfangreiche Baumaßnahme, mit dem der Ortsteil Herzkamp an das Erdgasnetz angeschlossen wurde, abgeschlossen.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Auch in diesem Jahr bedankte sich die AVU bei den Mitarbei­terinnern und Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand gingen oder ein Arbeitsjubiläum feierten.
Folgende Mitarbeiter der AVU-Gruppe gingen 2017 in den Ruhestand: Jürgen Acker, Gudrun Badermann, Volker Barbe, Silvia Berger, Peter Berns, Ulrike Breyer, Monika Deuss-Graf, Rudolf Eckhardt, Ulrike Femi-Dagunro, Petra Garczorz, Brigitte Laake, Holger Piorek, Uwe Proll, Hans Ratka, Franz-Josef Ruthmann, Fritz Scherzer, Erich Schulz, Dirk Stoltenhoff, Peter Tappe, Margit von Wrede.

Besonders würdigte AVU-Vorstand Uwe Träris die vier Mit­arbeiter, die 40 Jahre im Unternehmen beschäftigt sind bzw. waren: Thomas Czybulka, Monika Deuß-Graf, Jürgen Ulomek und Silvia Zimmermann. „In guten und in schlechten Zeiten haben Sie mit Ihren Leistungen zum Erfolg des Unternehmens beigetragen“, so Träris. Das gelte natürlich auch für die Jubilare mit 25 Jahren Betriebszugehörigkeit: Wolfgang Knoch, Bernd Kötting, Sascha Molitor, Susanne Schmaling, Thorsten Seidler, Thomas Tauber, Joachim Wienholz und Sascha Wimmer.

Dem Dank von Uwe Träris an die insgesamt zwölf Jubilare und 20 neuen Ruheständler schlossen sich Ralf Holtmann (Geschäftsführer AVU Netz) und Klaus Reisiger (AVU-Betriebsratsvorsitzender) bei der Feierstunde in Hattingen an.

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Erste Veränderungen am Standort erfreuen Anwohner
Zum Jahresbeginn hat das Entsorgungsunternehmen AHE aus Wetter die Vorberg-Gruppe in Herdecke übernommen, die aus insgesamt vier Gesellschaften besteht. Die Hintergründe und die aktuellen Entwicklungen stellten AHE-Geschäftsführer Johannes Einig, Unternehmer Jürgen Vorberg sowie die Vertreter der AHE-Gesellschafter (Klaus Erlenbach, Remondis, und Uwe Träris, AVU) jetzt vor.
Die Geschäftstätigkeit von Vorberg reicht von klassischen Container-Diensten für Kunden aus Handel, Gewerbe und Industrie über die Wertstoff-Aufbereitung und Altpapier-Vermarktung bis hin zu Abbruch- und Ausschachtarbeiten. 
„Unsere AHE-Leistungen umfassen das gesamte Spektrum der Entsorgung und Wertstoff-Aufbereitung. Insofern ist der Erwerb der Vorberg-Gruppe eine ideale Ergänzung, da sich das Portfolio in vielen Bereichen ähnelt und die Unternehmen sich gegenseitig ergänzen“, erläutert Johannes Einig, Geschäftsführer der AHE. Außerdem passten Jürgen Vorbergs Überlegungen als Inhaber und Gründer der Vorberg-Gruppe genau dazu: Bei der Planung seines Ruhestands hatte er sich für eine geordnete Nachfolgeregelung und einen vollständigen Verkauf entschieden.
 
„Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sieht, dass das eigene Unternehmen in guten Händen ist“, machte Vorberg klar, wie wichtig eine rechtzeitige Suche nach einem Nachfolger ist.
„Die AHE GmbH ist gut aufgestellt und im Ennepe-Ruhr-Kreis bekannt“, ergänzte AVU-Vorstand Uwe Träris: Er freute sich nicht nur über die Erweiterung durch den Vorberg-Kauf. Gleichzeitig gratulierten Träris und Erlenbach zum erfolgreichen Auftrag der Altpapier-Verwertung im Ennepe-Ruhr-Kreis an die AHE. Für die nächsten acht Jahre wird das Altpapier bei der AHE umgeladen und dann weiter verwertet.
„Die Aufträge für den Kreis und die Kommunen sind ein wichtiges Standbein für die AHE“, erläuterte Klaus Erlenbach, Geschäftsführer von Remondis West. Er weiß das noch aus seiner eigenen Erfahrung als AHE-Chef und blickte dabei nach vorn: „Natürlich sind auch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit hier an dem Standort mit der Stadt Herdecke denkbar und gewünscht.“ 
An dem Standort in Herdecke hat es in den ersten beiden Monaten bereits einige Veränderungen gegeben: So wird der Bauschutt nicht mehr am Standort in Herdecke gebrochen und zerkleinert – über die wegfallende Belästigungen durch Lärm und Staub freuen sich vor allem die Anwohner. Mit der Bürgerinitiative Semberg gebe es bereits konstruktive Gespräche, berichtete Johannes Einig. Eine Verlagerung von Aktivitäten von anderen Standorten nach Herdecke sei nicht geplant. 
 
Verkehr und Betrieb bleiben im bisherigen Rahmen bzw. werden sogar weniger auffällig sein. Und schließlich eine gute Nachricht für Herdecke: Auch die 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von der AHE übernommen worden und tragen zum weiteren Unternehmenserfolg bei. 

 

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Auftaktveranstaltung zum EN-Klimaschutzkonzept
TV-Moderator Plöger: Mensch beschleunigt Klimawandel

Alle reden über das Wetter – viel wichtiger ist es aber, über das Klima und den Klimawandel zu reden. Genau das tat Sven Plöger, Diplom-Moderator und TV-Moderator, am Mittwoch Abend im „Triebwerk“ in Schwelm. Sein Vortrag „Klima­wandel: Gute Aussichten für morgen?!“ machte auf kurzweilige und dabei sehr fachkundige Art und Weise deutlich, dass es Zeit zum Handeln ist, um die Erderwärmung zu stoppen. „Den Klimawandel gab es schon immer. Wir Menschen beschleuni­gen den Prozess. Und genau darin liegt das Problem“, erklärte der bekannte Fernsehmann, der unter anderem in der ARD „Das Wetter vor Acht“ moderiert.

Plöger erläuterte den Unterschied zwischen Wetter und Klima: Das Wetter sei immer ein Gesprächsthema, mit Emotionen ver­bunden, aber eben nur ein physikalischer Zustand. Klima hin­gegen sei die Gesamtheit der Wettererscheinungen an einem Ort über einen bestimmten Zeitraum. Und wenn man zuverlässig über 30 Jahre Klimadaten auswertet, ist die Erderwärmung er­kennbar. Er zeigte an Satellitenbildern vom Nordpol, wie stark die Eisflächen zurückgegangen sind. Und er tat das auf eine humorvolle, umso eindringlichere Art und Weise: Zu sehen war zwar nur der Nordpol mit den angrenzenden Ländern, aber Plöger verwies auf den Rand der Leinwand und erklärte: „Dahinten ist Schwelm.“

Und das hatte einen konkreten Hintergrund: Mit dem Plöger-Vortrag und den anschließenden Gruppen-Diskussionen beginnt der Ennepe-Ruhr-Kreis die Arbeit am Klimaschutzkonzept. Landrat Olaf Schade hatte es in der Begrüßung so ausgedrückt: „Beim Klimaschutzkonzept müssen ganz viele Maßnahmen zu­sammengehen. Und da müssen wir die Menschen mitnehmen, um die Ziele zu erreichen“, betonte er.

Die ersten Bürgerinnen und Bürger wurden durch den Plöger-Vortrag erreicht und beteiligten sich an den Gruppen-Diskussio­nen. Themen waren Mobilität, Erneuerbare Energien/ Energie­effizienz, Klimaschutz im Alltag, Klimaanpasung und Verknüfung Kreis und Kommunen. In der Diskussion kamen viele Ideen und Themen zur Sprache – von konkreten Vorschlä­gen zum öffentlichen Personen-Nahverkehr bis hin zu Über­legungen, wie Verwaltungen in den Städten und dem Kreis gemeinsam agieren. Denn angesichts der Szenarien zur Erd­erwärmung war allen Beteilgten klar: Mit dem Kirchturmdenken muss Schluss sein!

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Die AVU zeigt sich mit den Aktivitäten der Trianel Er­neuerbare Energien GmbH  (TEE) zufrieden: „In diesem Jahr ist bereits ein Windpark ans Netz gegangen. Und die TEE hat eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage erworben“, freut sich AVU-Vorstand Uwe Träris über die Aktivitäten des Unternehmens aus Aachen, an der insgesamt 38 Stadtwerke und die Trianel selbst beteiligt sind. „Die Aktivitäten der TEE ergänzen unser eigenes Engagement für die erneuerbaren Energien mit der AVU Serviceplus – hier in der Region und darüber hinaus. Damit bringen wir die Energiewende weiter voran“, erläutert Träris.

WINDPARK GRÜNBERG
Das jüngste Windenergieprojekt ist der Windpark Grün­berg in Hessen (Landkreis Gießen) – er besteht aus drei Windkraftanlagen und hat eine Gesamtleistung von 8,25 MW. Für den Windpark Grünberg rechnen die Ertrags­prognosen mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 20 Millionen Kilowattstunden. Das reicht rechnerisch um ca. 600 Haushalte mit Strom zu versorgen. Zum Jahres­wechsel 2017/2018 erfolgten die technische Abnahme und der Übergang vom Probebetrieb in den regulären Betrieb.

Damit beträgt die Gesamtleistung aller TEE-Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen rund 165 Megawatt (MW). „Die bisherige Umsetzung unserer Erneuerbaren-Projekte zeigt, dass unsere Strategie einer breit verteilten Investi­tion in Wind- und Solarparks aufgeht“, erklärt Markus Hakes, Geschäftsführer der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Insgesamt werden sieben Windparks und fünf PV-Freiflächenanlagen betrieb en, die auf sieben Bundesländer verteilt sind.

Solarpark Camp Astrid
Der Kaufvertrag für die fünfte Photovoltaik-Freiflächen­anlage wurde jetzt mit der PHOTON Power AG unter­zeichnet. Dabei handelt es sich um den Solarpark Camp Astrid im rheinländischen Stolberg nahe Aachen, beste­hend aus 11.760 Solarmodulen und mit einer Leistung von 3,53 MWpeak. Der Solarpark in Ost-West-Ausrichtung befindet sich auf einer Fläche von 36.000 Quadratmetern im Stolberger Gewerbegebiet Camp Astrid. Seit Ende 2011 ist die PV-Freiflächenanlage in Betrieb und hat einen Ertrag von knapp 3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Hintergrund-Information über die TEE

Unter dem Dach der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co KG (TEE)engagieren sich 38 Stadtwerke und der Stadtwerke-Verbund Trianel GmbH für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Gemeinsam investieren sie rund eine halbe Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau des eigenen Erneuerbaren-Portfolios mit Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland. Aktuell umfasst das TEE-Portfolio rund 121 MW Windenergie und weitere knapp 44 MWPeak an PV-Leistung. Die AVU ist seit 2015  mit 3,8 % an der TEE beteiligt.

Mehr Informationen:
www.avu.de/die-avu/ihre-avu/profil
www.trianel-erneuerbare.de/home/

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Februar 2018

Zum Ende des Winters sinkt das Thermometer zurzeit vor allem nachts auf ordentliche Minusgrade. Deshalb empfiehlt die AVU Netz jetzt allen Hausbesitzern, freiliegende oder ungeschützte Wasserleitungen vor dem Frost zu schützen. Oder die bereits getroffenen Maßnahmen zu überprüfen. Empfehlenswert ist be­sonders ein Check, ob die Wasserzähler funktionieren – vor allem bei Zählern in außen gelegenen Schächten.

Denn bei strengem Frost kann das Wasser in außenliegenden Rohrleitungen und Wasserzählern frieren. Doch diese Schäden können vermieden werden. Als Schutzmaßnahme empfiehlt die AVU Netz spezielle Schutzboxen – Installateure oder Fach­händler geben dazu Tipps.

Nicht genutzte Wasserleitungen zu außenliegenden Anschlüssen (z.B. für die Gartenarbeit) und ungeheizten Gebäuden sollten abgesperrt und geleert werden.

Leitungen und Zähler in ungeheizten Kellern müssen ebenfalls vor Kälte geschützt werden. Besonders an Außenwänden oder offenen Fenstern sind Wasserleitungen bei starkem Frost ge­fährdet. Der Tipp für den Keller: Die Fenster schließen und die Leitungen einfach mit Decken schützen. Auch die Anlagen in Wasserschächten dürfen bei Frostschutzmaßnahmen nicht ver­gessen werden. Stroh, Styropor oder industriell vorgefertigtes Dämm-Material sind für den Frostschutz geeignet.

Mehr Informationen zu diesem Thema erfahren Kunden in den AVU-Treffpunkten oder unter der Service-Nummer 02332/73-123.

 

 

 

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Sport- und Kulturvereine können sich bis 15. März 2018 bewerben

Auch in diesem Jahr zeichnet die AVU wieder ehrenamt­liches Engagement mit der ENKrone aus. Der Energie­versorger hat den Engagement-Preis im vierten Jahr seines Bestehens weiterentwickelt. Im ersten Halbjahr werden Projekte aus den Bereichen Sport und Kultur ausgezeich­net. Vereine, Gruppen und Organisationen können sich noch bis zum 15. März 2018 bewerben. Weitere Informa­tionen und Bewerbungsformulare sind online abrufbar unter www.en-krone.de.

Bewährt hat sich die Arbeit mit einer unabhängigen Jury: Fachleute aus dem jeweiligen Bereich bewerten die einge­reichten Projekte. Bewertungskriterien sind Kreativität der Projektidee, Engagement allgemein, sozialer Mehrwert und Breitenwirkung des geplanten Projekts bzw. der Ver­anstaltung.

Auch eine Siegerehrung wird es wieder geben – alle ge­förderten Vereine stellen ihr Projekt vor und machen es so zu einem Netzwerktreffen der Ehrenamtler für Sport oder Kultur in der Region Ennepe-Ruhr. Dieser Termin wird voraussichtlich Ende Mai 2018 stattfinden.

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Die AVU ist wieder „Top-Lokalversorger“

Als die Nachricht kam, war die Freude einmal mehr groß bei den Mitarbeitern der AVU. Denn das ist keinesfalls selbstverständlich: Der regionale Energieversorger ist bereits zum achten Mal als „TOP-Lokalversorger“ ausge­zeichnet worden und das gleich in drei Sparten: Strom, Gas und Wasser.

„Ein Label, für das man einiges leisten muss“, so AVU-Vorstand Uwe Träris. Bereits seit 2010 nimmt die AVU regelmäßig an dem bundesweiten Wettbewerb des Energieverbraucherportals teil. Jährlich beteiligen sich bis zu 400 Energie- und Wasseranbieter an dem Wettbewerb.

Um zu gewinnen, muss man einiges leisten. Bei der Be­wertung steht nicht ausschließlich der Preis im Vorder­grund. Auch auf Qualitätskriterien wie Service, regionales Engagement, Ökologie, Transparenz und Datenschutz wird besonderen Wert gelegt. AVU-Marketingleiter Klaus Bruder erklärt: „Das Energieverbraucherportal hat die Qualitätskriterien aktualisiert und optimiert. So wird zum Beispiel darauf geachtet, ob die Versorger einen Ökostromtarif anbieten, bei Kunden neben Tarifberatung auch zum Thema Energiesparen beraten, die Wasser­versorgung wird detailliert unter die Lupe genommen und es wird überprüft, ob sich die Versorger sozial engagieren bzw. Sponsoring betreiben. Auch das Energie­managementsystem-Zertifikat nach ISO 50001 oder das Thema Datenschutz auf der jeweiligen Website der Unter­nehmen finden in der Beurteilung Beachtung.“

„Für unsere Kunden bedeutet die Auszeichnung ‚TOP-Lokalversorger‘, dass sie sich auf das Preis-Leistungs-Paket der AVU verlassen können“, so Bruder weiter. Und Uwe Träris ergänzt: „Dass wir wieder zum ‚TOP Lokal­versorger‘ erklärt worden sind, zeigt auch, dass wir uns nachhaltig und dauerhaft engagieren und dass der Service- und Fortschrittsgedanke in unserer täglichen Arbeit verankert ist.“

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In der kommenden Woche beginnen Bauarbeiten im Ortsteil Herzkamp: In der Stichstraße Herzkamper Mulde werden für einen Neubau die Hausanschlüsse errichtet. Die Strom- und Wasserleitungen sind vorhanden – aufgrund der engen Straßensituation lassen sich kurzfristige Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden. Die AVU Netz rechnet mit einer Bauzeit von ca. 14 Tagen und bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Die Genehmigungen durch die Stadt Sprockhövel liegen vor, ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Korte aus Witten.

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In der kommenden Woche beginnen Bauarbeiten der AVU Netz in der Schulstraße zwischen den Häusern Nr.17 bis 44. Das Unternehmen erneuert die Gas- und Wasserleitungen aus dem Jahr 1963. Die Arbeiten der AVU Netz werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme ist mit der Stadt Schwelm abgestimmt, die anschließend die die Straßenoberfläche erneuern wird – deshalb stellt das Bauunternehmen die Straßendecke nur provisorisch wieder her.
Die Trasse befindet sich im Gehwegbereich. Der Verkehr wird per Einbahnstraße geregelt. Auch Parkplätze und Gehwege stehen nicht immer zur Verfügung. Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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AVU Netz erneuert Gas- und Wasserleitungen 

In der kommenden Woche (ab 12. Februar) gehen die Bauarbeiten in der Königstraße weiter. Jetzt erneuert die AVU Netz die Gas- und Wasserleitungen und legt Leerrohre für Glasfaser-Kabel. Die Baumaßnahme ist mit dem Stadtbetrieb Wetter abgestimmt, der bereits vorher die Kanalisation erneuert hat und anschließend die Straßenoberfläche sanieren wird. Die Leitungen stammen aus den Jahren 1926 (Gas) bzw. 1966 (Wasser). Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein.
Das Bauunternehmen Stracke aus Witten führt die Arbeiten der AVU Netz aus – die Leitungserneuerung ist zwischen Wilhelm- und Harkortstraße geplant. Die Fahrbahn muss dafür voll in zwei Bauabschnitten und die Gehwege müssen teilweise gesperrt werden. Auch Bürgerbus- und Schulbus-Haltestellen werden verlegt. Die Busse halten in der Wilhelmstrasse gegenüber Hausnummer 22  bzw. (nur Bürgerbus) in der Gartenstraße 1.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Januar 2018

5-Jahres-Vorschau: AVU-Gruppe plant Investitionen von rund 70 Mio. Euro

Die AVU-Gruppe investiert weiterhin in die Instandhaltung und Weiterentwicklung der Strom-, Gas- und Wassernetze. Auch der Ausbau der Lichtwellenleiter-Kabel für schnelles Internet und der Bau von Anlagen für erneuerbare Energien sind vorgesehen. Insgesamt plant die AVU Investitionen von rund 70 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Der größte Anteil entfällt auf die AVU Netz GmbH mit 61 Millionen Euro. Zwei große Ein­zelmaßnahmen sind der Bau eines neuen Strom-Umspannwerks in Sprockhövel-Haßlinghausen und die Verbindung der beiden Wasserversorgungsnetze von AVU und Mark-E (Neubau einer Transportleitung von Wetter nach Hagen und eines Pumpwerks in Volmarstein).

„Damit sichern wir auch in den kommenden Jahren die zuver­lässige Versorgung mit Energie und Wasser. Gleichzeitig wird durch die Modernisierung der Netze die Energiewende mög­lich“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. Er betont gleichzeitig, dass auch Anlagen der Energieeffizienz-Tochter AVU Service­plus im Auftrag von Industriekunden zum geplanten Investiti­onsplan gehören. „Damit unterstützen wir gerne die heimische Wirtschaft und tragen so zur Standortsicherung bei.“

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   AVU-Auto gekauft: „Elektrisches Fahren erlebbar machen“

„Aktiver Umweltschutz und der Einsatz neuer Technologien sind für die Stadt Sprockhövel nichts Neues. Bereits seit langem leistet die Verwaltung einen wertvollen Beitrag zur Verringerung schädlicher Treibhausgase durch den schonenden Umgang fossiler Brennstoffe. Insbesondere im Bereich der regenerativen Energieverwendung durch Fotovoltaikanlagen und der energetischen Dämmung der städtischen Gebäude sind wir gut aufgestellt“, so der Beigeordnete Volker Hoven.

„Elektromobilität ist neben dem autonomen Fahren einer der wich­tigsten Trends im Automobilbereich. Elektromobilität kann einen be­deutenden Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten. Deshalb haben wir uns kurzfristig entschieden, ein Elektrofahrzeug in die Dienstwagenflotte aufzunehmen. Der umweltschonende Mobilitäts­beitrag ist die eine Sache, es geht aber insbesondere auch darum, der Belegschaft das elektrische Fahren erlebbar zu machen“, erklärt Bürgermeister Ulli Winkelmann.

„Die Idee entstand zwischen dem Beigeordneten und mir im Dezem­ber 2017. Gemeinsam haben wir eine ganze Menge in Bewegung ge­setzt, um trotz bescheidener Haushaltsmittel ein solches Elektroauto zu beschaffen. Hierbei zeigte sich einmal mehr, dass wir uns auf unsere Partner verlassen können. Und so kam uns unsere AVU zu Hilfe“, sagt der Bürgermeister.

Deshalb wechselte bereits vor Weihnachten ein Opel Ampera (Erst­zulassung Mai 2012) zum taxierten Wiederverkaufswert den Besitzer. Das E-Mobil nutzte die AVU für Kundenbesuche und andere Dienst­fahrten.

„Für uns ist E-Mobilität wichtig für die weitere unternehmerische Entwicklung. Wir bieten unseren Kunden – Privathaushalten, Unter­nehmen und der öffentlichen Hand – Komplettlösungen oder auch einzelne Bausteine an. Dazu gehört auf Wunsch auch die Vermittlung an heimische Autohändler oder der Verkauf von Gebrauchtwagen aus unserem Fuhrpark“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. Er freue sich deshalb über dieses Geschäft, so Träris weiter. Insgesamt haben AVU und AVU Netz jetzt noch sieben E-Autos. Weitere Anschaffungen für die AVU-Fahrzeugflotte sind geplant.

Denn darin sind sich alle einig: Auch bei den Dienstfahrzeugen der Stadtverwaltung Sprockhövel werden bestimmt weitere E-Autos hinzukommen.

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In zentraler Lage, wenn auch kleiner als bisher, ist die AVU seit Anfang des Jahres in Schwelm erreichbar. Das Kundenbüro des Energieversorgers ist zwischen den Feiertagen in die Sparkasse umgezogen. Heute schauten sich Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Beigeordneter Ralf Schweinsberg begleitet von Michael Lindermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Vorstandsmitglied Johannes Schulz und AVU-Vorstand Uwe Träris die neuen Räume an.
Grüne Punkte weisen den Weg in den AVU-Treffpunkt, aber über mangelnden Besuch kann sich Kundenberaterin Astrid Süther auch ohne Wegweiser nicht beklagen. Denn der AVU-Treffpunkt in der Kreisstadt ist das meistbesuchte der insgesamt sieben Kundenbüros: 16.547 Besucherinnen und Besucher verzeichnet die Statistik für das Jahr 2017.
AVU-Vorstand Uwe Träris erklärte: „Wir bieten weiterhin unser bewährtes Angebot rund um Energie und Wasser hier bei der Sparkasse an. Unser jetziger Standort in der Bahnhofstraße war schon gut – aber jetzt ziehen wir mitten ins Herz der Stadt.“
Zum Angebot gehören Beratung rund um die Produkte, Verträge und Rechnungen für Strom, Gas und Wasser ebenso wie der Shopverkauf und natürlich „Klassiker“ wie Meldung der Zählerstände oder An- und Abmeldung bei einem Umzug. Den Umzugsservice bietet die AVU für ihre Kunden ja seit letztem Jahr NRW-weit an.
Michael Lindermann von der Städtischen Sparkasse zu Schwelm freute sich über den neuen Untermieter: „Sparkasse und AVU sind Unternehmen nah am Kunden in ihrer Stadt. Da ist es im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend, auch räumlich an einer Stelle präsent zu sein. Es ist schön, dass die AVU bei uns eingezogen ist.“
Dementsprechend sind die Öffnungszeiten des AVU-Treffpunkts gleich den Öffnungszeiten der Sparkasse: montags bis donnerstags 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 14:30 Uhr.

Auf dem Foto von links: Beigeordneter Ralf Schweinsberg (Stadt Schwelm), Benjamin Kreikebaum (Leiter Privatkunden-Vertrieb AVU), Uwe Träris (Vorstand AVU), Susanne Schmaling (Teamleiterin AVU-Treffpunkte), Johannes Schulz (Vorstandsmitglied Sparkasse), Astrid Süther (AVU-Kundenberaterin), Michael Lindermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse und Bürgermeisterin Gabriele Grollmann (Foto: Bernd Henkel)

 

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Vertrag zur Straßenbeleuchtung unterzeichnet

Stadt und AVU setzen Zusammenarbeit fort

Die Stadt Wetter verlängert den Service-Vertrag mit der AVU für die Straßenbeleuchtung. Das bestätigten heute (10.01.2018) im Rathaus Bürgermeister Frank Hasenberg, AVU-Vorstand Uwe Träris und AVU Netz-Geschäfts­führer Ralf Holtmann mit ihren Unterschriften. „Die Be­leuchtung der öffentlichen Wege und Plätze gehört zur Daseinsvorsorge und damit zu den Kernaufgaben einer Stadt“, erklärte der Bürgermeister. „Mit der AVU haben wir da einen zuverlässigen und langjährigen Partner“, so Hasenberg weiter. Vorausgegangen waren entsprechende Beratungen und Beschlüsse im Rat und den Ausschüssen der Stadt.

Wartung, Reparaturen und Erneuerung erledigen die Mit­arbeiter der AVU Netz – künftig werden neue Laternen und Anlagen Eigentum der Stadt und nicht mehr der AVU. Insgesamt gibt es zurzeit über 2.800 Straßenlaternen im wetterschen Stadtgebiet.

„Der Vertrag ist ein Beleg für die bereits seit Jahren gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wetter und uns. Als Partner der Kommunen in der Region ist der Betrieb der Straßenbeleuchtung eine unserer Kernaufgaben“, meinte AVU-Vorstand Uwe Träris.

Foto-Information:
Einen modernen LED-Leuchtenkopf präsentierten (v.l.): Manfred Sell (Leiter Fachbereich Bauwesen Stadt Wetter), Thomas Ostmann (AVU), Bürgermeister Frank Hasenberg, Winfried Hoppmann (AVU), Uwe Träris (AVU-Vorstand), Matthias Weiss (AVU Netz) und Ralf Holtmann (Geschäftsführer AVU Netz) bei der Vertragsunterzeichnung - Foto: Stadt Wetter/ Jens Holsteg.

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