April 2019

Kommunale Unternehmen unter einem Dach

Die ersten Kunden waren natürlich schon längst da: Seit Anfang des Monats ist der AVU-Treffpunkt in den Räumen der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, Frankfurter Straße 39, zu finden.
Heute besuchten Bürgermeister André Dahlhaus, die Sparkassen-Vorstände Bodo Bongen und Uwe Volkmer und AVU-Vorstand Uwe Träris das neue Kundenbüro. Bodo Bongen begrüßte die neuen Mieter: „Hier sind zwei kommunale Unternehmen unter einem Dach – so können unsere Kunden auch Beratung und Dienstleistungen der AVU in Anspruch nehmen.“ Und Uwe Träris erläuterte: „Damit setzen wir auch in Breckerfeld das um, was schon in Schwelm und Wetter erfolgreich ist: die gute Zusammenarbeit mit der Sparkasse vor Ort. Auch in Zeiten der Digitalisierung halten wir es für wichtig, mit unserem bewährten Angebot rund um Energie vor Ort zu sein.“ Benjamin Kreikebaum, AVU-Vertriebschef, ergänzte: „Und vor allem mit erfahrenen Mitarbeiterinnen, die sich in Breckerfeld auskennen und bekannt sind.“
Über die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen freute sich natürlich auch Bürgermeister André Dahlhaus: „Mit der neu aufgestellten Kundenberatung zeigt die AVU, dass ihr die Präsenz bei uns in der Stadt wichtig ist – dafür meinen herzlichen Dank.“
Der AVU-Treffpunkt in Breckerfeld ist dienstags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 14:30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Übersicht über alle sieben AVU-Treffpunkte gibt es im Internet: www.avu.de/privat/service/avu-treffpunkte. 

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v.r. Uwe Volkmer (Sparkasse), Bürgermeister André Dahlhaus, Bodo Bongen (Sparkasse); AVU: Susanne Schmaling, Uwe Träris und Benjamin Kreikebaum - Foto: Bernd Henkel

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AVU-Kreismeisterschaft für Demenzhilfe-Einrichtungen / Stadtspitzen spielen mit E-Jugend-Kickern

Mit dem Bürgermeister oder dem Landrat ein Team bilden und Tipp-Kick spielen: Das kann für zehn Jungen oder Mädchen wahr werden - die AVU sucht für ihr Tipp-Kick-Turnier fußballbegeisterte Spielerinnen im Alter von von 8 bis 10 Jahren.
Denn bei der 4. AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft am 14. September in der Schwelm ArENa spielen Landrat Olaf Schade und alle Bürgermeister*innen der Region wieder für Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region. Gesucht werden Jungen und Mädchen, die jetzt oder im September in der E-Jugend spielen, um mit der Stadtspitze bzw. dem Landrat ein Team zu bilden. Bewerben können sich interessierte Kinder - selbstverständlich nur zusammen mit ihren Erziehungsberechtigen - auf der Internet-Seite www.avu.de/tippkick. Und es gibt natürlich etwas zu gewinnen: Jedes ausgeloste Fußball-Kind gewinnt 100 Euro für die Mannschaft. Der Tipp-Kick-Meister bekommt sogar 500 Euro und ein Pizza-Essen für sein Fußballteam. Die Bewerbungsphase endet am 12. Mai 2019.
Die AVU bittet auch alle Trainer von E-Jugend-Mannschaften um Unterstützung und hofft auf viele Bewerbungen und Fans beim Turnier im September in der Schwelm ArENa. Unterstützt wird das Unternehmen wieder vom Tipp-Kick-Verein TKC 1986 Gevelsberg und erstmals auch von den EN Baskets Schwelm. Bei den ersten drei Turnieren kamen über 100.000 Euro für Demenzhilfe-Einrichtungen in der Region zusammen. 

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Kleine Figuren, großer Spaß: In diesem Jahr spielen Jungen und Mädchen der E-Jugend mit den Tipp-Kick-Figuren (Foto: Güttler /AVU).

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Die Kunden der Energycoop Services SE im Gebiet der AVU Netz werden ab sofort von der AVU mit Energie versorgt. Dafür ist die AVU als Grundversorger in der Region zuständig. Darüber hinaus bietet der heimische Energieversorger Beratung und sinnvolle Alternativen zu dem insolventen Anbieter an.
Zum Hintergrund: Die Vertriebsgesellschaft Energycoop Services SE hatte am Montag dieser Woche Insolvenz beantragt. Betroffen ist davon im AVU-Netzgebiet nur eine zweistellige Zahl an Kunden. Doch AVU-Vorstand Uwe Träris betont: "Das Insolvenzverfahren der Energycoop ist bereits der dritte uns bekannte Fall seit Weihnachten. Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt funktioniert - auch auf den Schattenseiten. Die AVU ist ein wirtschaftlich leistungsfähiges und regional verwurzeltes Unternehmen - mit uns gehen die Kunden kein Risiko ein."
Die AVU bietet Beratung in den sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder im Internet (www.avu.de) an. Vertriebsleiter Benjamin Kreikebaum erklärt dazu: "Wir kümmern uns zuverlässig um die Kunden und bieten ihnen unseren attraktiven Fix-Vertrag an." Vor dem Wechsel in diesen Tarif mit zweijähriger Preisgarantie stehe aber die sogenannte Ersatzversorgung. Mit dem Beratungsangebot mache das Unternehmen deutlich, dass es auch günstigere Konditionen als die Ersatzversorgung anbietet, so Kreikebaum weiter. 

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Zusammenfassung
Der AVU-Aufsichtsrat hat einstimmig für eine zweite Amtszeit von Uwe Träris gestimmt, die Anfang 2020 beginnt. Das erklärte Landrat Olaf Schade als Aufsichtsratsvorsitzender heute beim Jahrespressegespräch des Energieversorgers. Träris dankte für das Vertrauen und stellte aktuelle Projekte und Investitionen vor. Insgesamt will die AVU-Gruppe in diesem Jahr 15,3 Mio. Euro investieren, davon entfallen 13,8 Mio. Euro auf die AVU Netz und somit auf die weiterhin qualitativ hohe und sichere Versorgung mit Strom, Gas und Wasser in der Region. 

Langfassung
Zweite Amtszeit für Uwe Träris
AVU-Aufsichtsrat einstimmig für Wiederwahl des Vorstands - In diesem Jahr über 15 Mio. Euro an Investitionen

Der Aufgabenzettel ist gut gefüllt für eine zweite Amtszeit: Mitte März hat der AVU-Aufsichtsrat Uwe Träris, seit 2015 Allein-Vorstand des Energieversorgers, für fünf Jahre wiederbestellt. „Das war für uns eine klare Sache. Der Aufsichtsrat ist sehr zufrieden mit der Arbeit von Herrn Träris und der Entwicklung der AVU“, erklärte Landrat Olaf Schade als Vorsitzender des Aufsichtsrats das einstimmige Votum. Schade nannte einige Erfolge und Leistungen aus der ersten Amtszeit Uwe Träris‘: „Da ist natürlich gleich zu Beginn die Verlängerung der Konzessionsverträge zu nennen, die die Grundlage für den Netzbetrieb und damit für sichere Arbeitsplätze bei der AVU ist. Weiterhin hat sich die AVU als Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Energiewende profiliert. Sie ist damit einer der Motoren der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr. Und nicht zuletzt möchte ich die Präsenz von Herrn Träris hervorheben, der in der Öffentlichkeit die AVU hervorragend repräsentiert“, lobte Schade.
Diplom-Volkswirt Uwe Träris (55) bedankte sich für das Vertrauen und das Lob: „Die Zusammenarbeit mit den Anteilseignern, aber auch mit allen anderen Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis ist gut. Uns ist es in den letzten Jahren gelungen, die AVU für die Herausforderungen der Energiebranche kontinuierlich weiterzuentwickeln, vor allem für den Wettbewerb. Die Basis dafür ist die feste Verbundenheit der AVU in der Region“, erklärte Träris und schloss in seinen Dank auch ausdrücklich die Belegschaft der AVU-Gruppe ein.

Digitalisierung und Projektarbeit
Denn die Mitarbeiter*innen der AVU und der AVU Netz sind es, die den besagten Aufgabenzettel mitgestalten und umsetzen werden. Da ist vor allem die Digitalisierung, die alle Bereiche und Aufgaben berührt. So wird zurzeit das virtuelle Kundenbüro der AVU, der „Online-Treffpunkt“, komplett umgestaltet. Er wird in diesem Jahr mehr Service bieten. „Wir merken, dass die Kunden uns online und mobil erreichen wollen. Also müssen wir auch dort unsere Produkte und Dienstleistungen in gewohnter Qualität anbieten“, so Träris.
Die Neugestaltung des Online-Treffpunkts ist ein gutes Beispiel, wie sich der Arbeitsalltag ändert. Statt klassischer Strukturen fordert die Digitalisierung mehr Projektarbeit: Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen und Hierarchie-Ebenen arbeiten zusammen, bis die vorab festgelegten Projektziele erreicht sind – teilweise auch in mehreren Projektgruppen parallel. 
„Zurzeit sind es rund 20 Projekte mit entsprechender Projektstruktur, regelmäßiger Berichterstattung und beein-druckender Themenvielfalt“, weiß Uwe Träris. Der bereits erwähnte Online-Treffpunkt gehört ebenso dazu wie die Gesundheitsförderung der Belegschaft oder die Digitali-sierung des Messwesens. „Alle Unternehmensbereiche sind betroffen. Und alle Kolleginnen und Kollegen gehen den Weg konstruktiv mit“, beschreibt Uwe Träris anerkennend und ein wenig stolz die aktuelle Situation.

Weniger Personal
Gleichzeitig sinkt die Zahl der Mitarbeiter*innen in der AVU-Gruppe: Zum Jahresende 2018 waren 443 Menschen bei AVU, AVU Netz und AVU Serviceplus beschäftigt. Zum Vergleich: Ende 2016 waren es noch 470 Beschäftigte. Der Personalabbau erfolgt natürlich sozialverträglich, zum Beispiel über 90 bereits abgeschlossene Altersteilzeit-Verträge. Davon befinden sich 26 Mitarbeiter*innen bereits in der Passivphase und sind somit aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Investitionen
Auf annähernd gleichem Niveau bleibt das Investitionsvolumen des Unternehmens: Insgesamt will die AVU-Gruppe in diesem Jahr 15,3 Mio. Euro investieren: Darin enthalten sind 13,8 Mio. Euro der AVU Netz für die weiterhin qualitativ hohe und sichere Versorgung mit Strom, Gas und Wasser in der Region. Größere Einzelmaßnahmen sind die Erneuerung des Umspannwerks Steinenhaus an der Stadtgrenze Hattingen/Witten und das Pumpwerk Am Kaltenborn für die Wasserverbindungsleitung zum Wasserwerk Hengstey der Mark-E.

Engagement: AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft
Eine lohnenswerte Investition ganz anderer Art ist das Engagement der AVU für Vereine und Gruppen in der Region: Zum vierten Mal gibt es ein AVU-Tipp-Kick-Turnier zugunsten von Demenzhilfe-Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. In diesem Jahr spielen der Landrat und die Bürgermeister*innen mit Nachwuchs-Kickern zusammen. Die AVU-Tipp-Kick-Kreismeisterschaft findet am 14. September 2019 in der Schwelm ArENa statt. „Ich freue mich schon auf das Turnier und hoffe, dass ich mich gut halte neben meinem jungen Mitspieler“, erklärte Landrat Schade augenzwinkernd beim Jahrespressegespräch.

Strategiediskussion gestartet
Noch viele weitere Themen stehen auf dem Aufgabenzettel – damit alles zusammenpasst, haben die Führungskräfte der AVU im Januar dieses Jahres eine Strategiediskussion begonnen. Die Fragestellungen lauten: Was hat man schon geschafft? Welche Aufgaben kommen auf die AVU zu? Und vor allem: Welche Ziele will man in den nächsten Jahren erreichen? Über diesen laufenden Prozess sind alle Mitarbeiter*innen in Veranstaltungen informiert worden. 
Ein Fazit steht für Uwe Träris bereits fest: „Es bleibt spannend und eine tolle Aufgabe – ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre“.


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Landrat Olaf Schade (li.), AVU-Aufsichtsratsvorsitzender, und Uwe Träris, AVU-Vorstand, sind gut gelaunt und vorbereitet für die zweite Amtszeit des Vorstands. (Foto: Bernd Henkel / AVU).

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44 Bewerbungen für den Engagement-Wettbewerb der AVU
Bis Ende März haben sich 44 Vereine und Gruppen für die EN Krone, den Engagement-Preis der AVU beworben. Gestern trafen sich die Jury-Mitglieder erstmals um die eingegangenen Bewerbungen entgegenzunehmen. Nun hat Sie bis Mitte Mai Zeit, um alle Projekte zu bewerten und die diesjährigen Gewinner zu ermitteln.
Am Freitag, 5. April 2019 startet die Online-Abstimmung auf der Seite www.avu.de/en-krone/voting. Dort kann für maximal drei Vereine abgestimmt werden. Das Projekt mit den meisten Online-Stimmen ist dann Sieger in der Kategorie „Publikumskrone“ und erhält damit eine zusätzliche Förderung. 
Die Online-Abstimmung dauert bis zum 30. April 2019. Die Siegerehrung für alle geförderten Projekte findet am 19. Juni 2019 um 18 Uhr bei der AVU statt.

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März 2019

AVU hisst Europaflagge
Die heiße Wahlkampfphase zur Europawahl naht und die AVU setzt ein kleines, aber bedeutsames Zeichen der Verbundenheit mit Europa: Bis zur Wahl am 26. Mai hängt die Europaflagge an der AVU Hauptverwaltung in Gevelsberg. Zu dieser Aktion hatten die Arbeitgeberverbände in NRW aufgerufen, um damit sowohl Mitarbeiter*innen als auch Bürger*innen zum Wählen zu motivieren.

Dabei geht es auch darum, auf den erstarkenden Populismus in Europa aufmerksam zu machen: „Ist die Wahlbeteiligung niedrig, haben Populist*innen leichtes Spiel. Wir glauben nicht, dass dies unser aller Interesse widerspiegelt. Täglich arbeiten wir mit vielen Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis zusammen und erleben sie stets als freundlich und weltoffen“, sagt Uwe Träris, Vorstand der AVU. „Wir schätzen das Europa der offenen Grenzen für Menschen und Güter und wir befürworten natürlich den Energiebinnenmarkt, der uns bei der täglichen Arbeit begleitet.“

Die Europaflagge soll den vielen Gästen, den Spaziergänger*innen, die in ihrer Freizeit auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe zur Ennepe unterwegs sind, und nicht zuletzt den AVU Mitarbeiter*innen als kleine Erinnerung dienen, den Wahltermin nicht zu versäumen.

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Ein spannender Beruf
Das ist ein spannender und vielfältiger Beruf: Bei der AVU Netz sind kurzfristig noch Ausbildungsplätze frei. Ab 12. August 2019 können junge Leute den Beruf Elek­troniker/in für Betriebstechnik erlernen – Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Mit dieser Maßnahme will die AVU den Schulabgängern in der Region, die bis jetzt noch keinen Ausbildungsplatz haben, die Möglichkeit zu einer qualitativ hochwertigen und interessanten Ausbildung bieten. Bewerber können ihre Bewerbungsunterlagen einschließlich des letzten Schulzeugnisses über die Seite avu.de/elektroniker hoch­laden oder per E-Mail an ausbildung@avu.desenden. Mehr Informationen zur Ausbildung im Internet: www.avu.de/ausbildung.

Die Elektroniker sind in der Energiebranche ebenso wie im Handwerk und in der Industrie gesuchte Fachkräfte. Sie sind die Experten für die elektrischen und elektroni­schen Anlagen der Energieversorgung und der Mess-, Steuer-, Regelungs- und Antriebstechnik. Die Ausbildung erfolgt an unterschiedlichen Standorten des Unternehmens sowie in Kooperation mit der Ausbildungswerkstatt der SIHK Hagen.

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AVU Netz setzt Anschlussarbeiten für Umspannwerk fort

Die AVU Netz setzt die Arbeiten in Haßlinghausen fort, um das neue Umspannwerk an das Stromnetz anzu­schließen. Die Bauarbeiten in der Flur- und in der Heidestraße haben bereits begonnen. Dazu ist die Zufahrt in die Flurstraße von der Mittelstraße gesperrt. Die Ein­bahnstraßen-Regelung ist aufgehoben, so dass man die obere Flurstraße über die Heidestraße erreicht. Diese Beeinträchtigung wird ca. zwei Wochen dauern. Bei dieser Baumaßnahme durch die Firma Haas werden nur Leer­rohre verlegt – die eigentlichen Stromkabel werden später eingezogen.

Die AVU Netz baut im Bereich Flurstraße ein neues Um­spannwerk für die sichere Stromversorgung der Ortsteile Hiddinghausen, Haßlinghausen und Gennebreck. Der Ein­zug der eigentlichen Strom-Kabel und die Anbindung des Umspannwerkes sind für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

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Die AVU Netz hat diese Woche begonnen, die Wasser­leitung im Ortsteil Bühren zu erneuern. Sie wird im Zuge der allgemeinen Instandhaltung auf einer Länge von 1,2 km ausgetauscht – und zwar im sogenannten Relining-Verfahren: Die neuen Rohre mit 11 cm Durchmesser werden in die alte Leitung eingezogen. Dazu werden alle 150 Meter Kopflöcher angelegt. Dabei kann es zu kurz­fristigen Beeinträchtigungen der Zuwege kommen. Die Baumaßnahme ist voraussichtlich im Oktober 2019 fertig. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Februar 2019

Erfolgreiche AVU-Beteiligung an Trianel Erneuerbare Energien GmbH

Die Erneuerbaren-Portfolien der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) haben sich 2018 mit einer guten Ertragslage behauptet. Die AVU ist an der TEE mit 3,8 Prozent beteiligt – gemeinsam mit 37 Stadtwerken und dem Stadtwerke-Verbund Trianel.
„Das positive Ergebnis bestätigt den Kooperationsansatz unserer Gesellschafter für ein gemeinsames und diversifiziertes Erneuerbaren-Portfolio“, kommentiert TEE-Geschäftsführer Markus Hakes das zurückliegende Ertragsjahr.
Ein starkes Jahr 2018 für Photovoltaik mit einem langanhaltenden und besonders sonnenreichen Sommer hat die Ertragslage des TEE-Portfolios wesentlich geprägt. Dazu AVU-Vorstand Uwe Träris: „Der Mix aus Wind- und PV-Anlagen hat das in den Sommermonaten geschwächte Windjahr 2018 sehr gut kompensieren können.“
Im zurückliegenden Ertragsjahr 2018 erzeugten die Windkraft- und PV-Freiflächenanlagen der TEE- insgesamt rund 353 GWh Strom aus Wind- und Sonnenenergie und haben die Ertragserwartungen damit voll erfüllt. Damit können rechnerisch rund 100.000 Haushalte versorgt werden – also zweimal der Ennepe-Ruhr-Kreis.  Zum Ende des Jahres 2018 umfasste das TEE-Portfolio eine Kapazität von 175 MW, verteilt auf PV-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von 43 MW und 132 MW an Windparks. Für 2019 rechnet die TEE weiterhin mit einer soliden Ertragslage. „Wir werden die Wind- und PV-Kapazitäten weiter ausbauen“, soTEE-Geschäftsführer Hakes. Aktuell sind weitere 250 MW an Windenergie- und PV-Projekten deutschlandweit „in der Pipeline“, die nach und nach realisiert werden sollen.
37 Stadtwerke und die Trianel GmbH engagieren sich im Rahmen der TEE für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Gemeinsam investieren sie bis Ende 2020 rund eine halbe Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau von Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland. 

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„Klimaschutz spielt für den Ennepe-Ruhr-Kreis eine sehr wichtige Rolle und dabei freut es mich besonders, dass unsere Industrieunternehmen sich in diesem Bereich so stark engagieren“. Landrat Olaf Schade sparte nicht mit Lob, als er jetzt gemeinsam mit Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser und Martin Serres, dem Leiter der Hattinger Wirtschaftsförderung, die Firma AVOLA besuchte. Das Unternehmen beteiligt sich, so wie acht weitere Betriebe aus der Region, an dem Umweltprojekt ÖKOPROFIT. Und das mit viel Erfolg.
Das 1836 gegründete Familienunternehmen stellt Baukreissägen, Steintrennsägen und modulare Zimmerei- Kreissägemaschinen her. Bei ÖKOPROFIT hat ein Umweltteam bestehend aus Mitarbeitern zum Beispiel die Beleuchtung in den Fabrikhallen unter die Lupe genommen. Die alten Leuchten sollen nun gegen moderne LED Beleuchtung ausgetauscht werden und so können fast 40.000 Kilowattstunden Strom gespart werden. 
Beim Betriebsrundgang waren für die Gäste allerdings nicht nur die Ergebnisse des Umweltprojektes interessant, sondern auch die Produktionsprozesse der großen Sägen. „Unsere Produkte hat sicher jeder von Ihnen schon einmal gesehen, denn sie sind an jeder Baustelle zu finden.“ erklärte AVOLA-Geschäftsführerin Barbara Volkenborn-Gehrmann. Sie leitet das Unternehmen in fünfter Generation. 
Auch Bürgermeister Dirk Glaser betonte, dass er es spannend findet, die Unternehmen in seiner Stadt besser kennen zu lernen und betonte, wie wichtig es ist, gerade beim Thema Klimaschutz auch die Industrie mit einzubeziehen. 
„ÖKOPROFIT ist Wirtschaftsförderung und Umweltschutz zugleich und daher werden wir auch intensiv daran arbeiten, eine fünfte Runde des Projektes für den Ennepe-Ruhr-Kreis zu realisieren“, betonte schließlich auch AVU-Vorstand Uwe Träris. Neben der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr mit Sitz in Hattingen, den Stadtwerken Witten und der SIHK unterstützt die AVU das Projekt von Anfang an personell als auch finanziell.

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Dirk Strauch (links), Technischer Geschäftsführer bei Avola, informiert die Besucher über die Produktion der Sägen (Foto: AVU / Bernd Henkel).

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Endspurt beim Engagement-Preis EN Krone: Noch bis zum 25. März 2019 können sich Vereine und Gruppen bewerben. Mit dem Wettbewerb unterstützt die AVU Projekte von ehrenamtlichen Organisationen mit bis zu 4.000 Euro pro Projekt. Wer mit welchem Beitrag gefördert wird, entscheidet wie bisher eine unabhängige Jury mit Fachleuten aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Medien. Bewerben kann man sich online unter www.avu.de/en-krone.  
„Wir haben unseren Engagement-Preis nach fünf erfolgreichen Jahren überarbeitet und bieten jetzt mehr Kategorien für eine Förderung. So können wir die Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements noch besser unterstützen“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. Neu sind zum Beispiel Kategorien wie „EN Krone für Nachhaltigkeit“ oder „EN Krone für das beste Kidsprojekt“.
Über 200 Projekte hat die AVU bisher mit der EN Krone unterstützt – die Fördersumme beträgt 190.000 Euro. Für den Energieversorger ist der Wettbewerb ein wichtiger Baustein für das Unternehmensziel, Beiträge für die Lebensqualität im Ennepe-Ruhr-Kreis zu leisten. „Und wir sind immer wieder begeistert über den Einsatz der Menschen, die mit ihrem Engagement Besonderes leisten“, berichtet Uwe Träris. Das wird bei der Preisverleihung deutlich, die gleichzeitig ein Netzwerk-Treffen für Ehrenamtliche ist. Für die EN Krone 2019 findet diese Abschluss-Feier am 19. Juni 2019 statt.

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EN Crowd hilft dem Voltigierzentrum am Sunderholze
Viertes Projekt in der AVU-Plattform startet

Das junge „Voltigierzentrum im Sunderholze“ aus Gevelsberg sucht über die regionale Crowdfunding-Plattform der AVU, die EN Crowd, Unterstützer*innen für sein Projekt "Pferdesport statt Schwertransport". 
Viele Vereinsmitglieder packen täglich bei der anfallenden Arbeit rund um die Anlage mit an. „Insbesondere ist uns wichtig, dass die Jüngsten den Reitsport mit Spaß, Vergnügen, aber auch mit allen Pflichten bei uns erleben,“ sagen Sarah und Gabi Kühnhauser, die 2017 gemeinsam den Verein gegründet haben. Deswegen helfen Kinder und Jugendliche gleichermaßen bei der Pflege der Anlage und der Weiden, die den dreizehn Pferden und Ponys für den Freigang zur Verfügung stehen. 
Hier ergibt sich ein schwerwiegendes Problem: Die Hinterlassenschaften der Vierbeiner, besser bekannt als „Pferdeäpfel“, müssen regelmäßig auf den Weiden gesammelt und entfernt werden, da es ansonsten dort nicht mehr grünen kann. Die steilen Weiden machen den Vereinsmitgliedern das Schippen und Schleppen schwer, insbesondere bei Regenwetter und bei hohen Temperaturen. Großer Wunsch des Vereins sind zwei Schubkarren mit elektrischem Antrieb, die auf dem unwegsamen Gelände Abhilfe schaffen sollen. 
 
Für diese Anschaffung benötigen die Voltigierer*innen 2.700 €, die sie seit Mitte Januar über die Plattform EN Crowd sammeln. Über die Hälfte des Finanzierungsziels ist bereits erreicht! Jetzt hat jeder bis zum 02. März die Gelegenheit, den Verein bei seiner Investition auf die Sprünge zu helfen – gesucht werden Unterstützer aus dem ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis, gerne auch darüber hinaus.
Im Gegenzug bietet der Verein tolle Prämien an – so ist noch ein Platz frei bei einer Herbstferienwoche auf dem Ponyhof, ebenso wie Workshop-Plätze oder ein Ponyreiten-Gutschein für Kinder. Mehr Informationen zum Projekt des Voltigierzentrums im Sundernholze unter: https://www.en-crowd.de/elektrokarren. 

Stichwort EN Crowd 
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online- Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls erhalten sie ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU Spendentopf – bei 20 Spenden also 100 Euro zusätzlich. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen.
Mehr Informationen unter www.en-crowd.de oder www.avu.de/en-crowd.

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Es ist schon der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit: Die Bayerische Energieversorgung (BEV) hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Betroffen davon sind bundesweit eine halbe Million Strom- und Gaskunden, auch im Gebiet der AVU Netz.
„Wir kümmern uns zuverlässig um die Kunden und bieten ihnen unseren attraktiven Fix-Vertrag an“, sagt Uwe Träris, Vorstand der AVU. Vor dem Wechsel in den Tarif mit zweijähriger Preisgarantie steht aber die gesetzlich geregelte, sogenannte Ersatzversorgung durch die AVU. Für Haushaltskunden und kleinere Betriebe ist das Verfahren bei Ausfall eines Lieferanten klar vorgeschrieben: Die AVU als Grund- und Ersatzversorger sorgt für Strom und Gas, ohne dass es zu einer Unterbrechung kommt. „Wir beraten Sie gern über unseren Fix-Vertrag oder andere Angebote, in unseren sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder auf avu.de“, erklärt Uwe Träris weiter. Zusätzliche Informationen, sowohl zu den gesetzlichen Vorgaben als auch zum AVU-Service, gibt es auf den Internet-Seiten. 
Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten hatte der Energielieferant DEG Insolvenz beantragt. Davon waren besonders Unternehmen betroffen.
 

 

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Januar 2019

Die Auszeichnung ist in der Stadtwerke-Branche etabliert: Über 600 Unternehmen haben sich für das Siegel „Top-Lokalversorger“ beworben. 269 Energieversorger haben es bekommen – die AVU wird zum neunten Mal ununterbrochen für Strom und Gas ausgezeichnet. Beim TOP-Lokalversorger für Wasser ist das Unternehmen seit dem Start 2017 dabei. 
Durchgeführt wird die Untersuchung vom Energieverbraucherportal – einer unabhängigen Internet-Plattform, bei der neben dem Preis zum Beispiel auch regionales Engagement, Umweltaspekte und Datenschutz bewertet werden. Neben den Tarifangeboten musste die AVU für ihre Bewerbung einen ausführlichen Kriterienkatalog zu Bereichen wie Regionalität, Nachhaltigkeit und Service einreichen. Dieser Kriterienkatalog wird dann geprüft und bewertet. 
AVU-Vorstand Uwe Träris bedankte sich für das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartnern: „Das ist die Grundlage für die Auszeichnung als TOP-Lokalversorger. Gleichzeitig bekommen wir durch den Kriterienkatalog gezeigt, wo wir noch besser werden können.“
Informationen über die Tarife und Services der AVU gibt es in jeder Stadt des Versorgungsgebiets im AVU-Treffpunkt, telefonisch unter 02332 73-123 oder im Internet unter www.avu.de. 

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Flüchtlingshilfe Sprockhövel erreicht Finanzierungsziel
Über 1.000 Euro durch die EN Crowd der AVU

Mit dem Motto „Sharing is CARing“ ging die Flüchtlingshilfe Sprockhövel Ende des letzten Jahres an den Start: Mit Spenden auf der Plattform EN Crowd wollten die Ehrenamtlichen ihren Transporter für bedürftige Menschen auch in 2019 finanzieren.
Mit Erfolg: Am Mittwoch endete der Spendenzeitraum und der Verein konnte sich 1.340 Euro sichern. Hiervon werden Betriebs- und Wartungskosten für den Transporter bezahlt, die ansonsten auf die Nutzerinnen und Nutzer umgelegt werden müssten. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die damit das Angebot für Bedürftige in Sprockhövel erhalten!“ sagt Miriam Venn von der Flüchtlingshilfe.
Der Transporter wird über gemeinnützige Organisationen an die Menschen vermittelt, insbesondere an bedürftige Familien, Senioren und Bürger*innen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Nicht nur der Ford Transit gehört zum Angebot, auch ein internationales ehrenamtliches Umzugshelferteam bietet tatkräftige Hilfe beim Schleppen an. Dieser wundervolle Anlass für den interkulturellen Austausch in einer alltäglichen Situation kommt in Sprockhövel sehr gut an: Der Wagen wurde zwischen September 2018 und Mitte Januar 2019 rund 100 Mal ausgeliehen. 
Für den Verein ist es wichtig, mit dem Konzept des „Sharing-Transporters“ benachbarte Kommunen zu inspirieren, ähnliche Angebote auf die Beine zu stellen. Bei einem solchen Projekt sind aber viele helfende Hände der wichtigste Aspekt: „Jeder ist bei uns ganz herzlich willkommen, der ehrenamtlich bei den Umzügen innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises mit anpacken möchte!“, erklärt die Flüchtlingshilfe. Insbesondere freut sich der Verein über zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer, die den Sharing-Transporter bei den Einsätzen von A nach B bringen. 

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Unterstützung für die „Hasengrube“
Die Spende kommt in die „Hasengrube“. So heißt eine neue Wohngruppe der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach in Gevelsberg-Silschede, die letztes Jahr eröffnet wurde. Mit der Weihnachtsspende 2018 unterstützt die AVU Netz die Sirach gGmbH – heute besuchten AVU Netz-Geschäftsführer Ralf Holtmann und AVU-Marketingleiter Daniel Flasche die Einrichtung. 
„Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Nachricht von der Spende bekamen“, erklärte Torsten Bickert, Geschäftsführer und pädagogischer Leiter von Sirach. Die Wohngruppe “Hasengrube” bietet bis zu 8 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren einen sicheren Ort, an dem sie sich wohl fühlen können. Das Besondere an der „Hasengrube”: Mit Methoden und Aktivitäten der tiergestützten Pädagogik wird der Bindungs- und Beziehungsaufbau unterstützt. So leben auf dem Hof auch ein Hund und zwei Katzen. „Jedes Kind wird Pate eines Kaninchens“, erzählt Bickert – so gelinge es, anfängliche Ängste der Kinder zu überbrücken. 
Weiterhin wolle man mit der Spende die Ferienfreizeiten und Projekte des Sprecherrats finanzieren, so Bickert weiter. Denn durch den Sprecherrat entscheiden die Kinder und Jugendlichen selbst über Anschaffungen und Projekte.
„Das ist eine wichtige Arbeit, die Sie hier leisten“, erklärte Ralf Holtmann von der AVU Netz. „Es ist gut zu wissen, dass es Einrichtungen wie Sirach gibt und interessant zu erfahren, was Sie alles machen.“ Im Jahr 2018 habe man als AVU-Gruppe Kinder- und Jugendhilfe unterstützen wollen. Neben der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach bekommt die Ev. Stiftung Lohernocken in Ennepetal eine Zuwendung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. 
Bereits zum zwölften Mal verzichtet die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weih¬nachtszeit. Mit den Weihnachtskarten informierte man über den Zweck der Spende. Das Motiv der Karte stammt von Heba Hejazi, einem zwölfjährigen Mädchen aus Syrien, das nach vier Jahren durch Familien¬zusammenführung ihren Vater und den älteren Bruder wiedersehen konnte. Zur Verfügung gestellt hat es der Verein „Atelier Sieben“ aus Schwelm.

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v.l.: Ralf Holtmann, Miriam Mußmann (Sirach-Gruppenleiterin "Hasengrube" mit Gruppenhund Monte), Stefanie Queißer-Abdelraouf (Sirach-Erziehungsleiterin mit dem Kaninchen Schlappohr), Daniel Flasche und Torsten Bickert (Geschäftsführer und Pädagogischer Leiter von Sirach) - Foto: AVU / Bernd Henkel

 

 

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AVU-Weihnachtsspende für Ev. Stiftung Lohernocken 
Das Schloss in Voerde ist fast fertig. Ein Robinienschloss entsteht gerade auf dem Gelände der Ev. Stiftung Lohernocken: Das Spielgerät wird die Attraktion auf dem Kinder-Campus der Stiftung und soll Kindern und Familien aus Ennepetal und Umgebung zur Verfügung stehen.
Möglich wurde dies unter anderem durch die Weihnachtsspende der AVU. Heute besuchten AVU-Vorstand Uwe Träris und Marketing-Leiter Daniel Flasche die Stiftung und schauten sich das Schloss an: „Die Spielidee des Robinienschlosses beinhaltet sowohl Rollenspiel- als auch Klettermöglichkeiten“, erklärte Dr. Thomas Trapper, Geschäftsführer der Stiftung. „Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns sehr und ermutigen uns Projekte zu starten, die sonst nicht finanzierbar wären“, bedankte sich Trapper. 
Zusammen mit Nesrin Goy Gesamtleitung (Tages- und Kindergruppen) und Alessandro Leanza (Bereichsleitung Kindergruppen) stellte er das pädagogische Konzept der Stiftung vor. Man arbeite eng mit den Familien zusammen, denn Ziel sei es ja, dass die Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren können. Bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sei die Stiftung aber eine „Heimat auf Zeit“, so Trapper weiter.

„Die Kinder können es sicherlich kaum abwarten, das Schloss endlich einzuweihen“, vermutete AVU-Vorstand Uwe Träris. „Beeindruckend für mich ist natürlich auch das vielfältige Angebot der Stiftung, das Kindern und Jugendlichen Hilfe, Schutz und Zukunftsperspektiven bietet. Das unterstützen wir als AVU gerne.“

In diesem Jahr habe man als AVU-Gruppe Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ausgewählt. Neben der Ev. Stiftung Lohernocken bekommt die gemeinnützige Gesellschaft für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach in Gevelsberg eine Spende der AVU Netz. Die beiden Einrichtungen erhalten eine Zuwendung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. 


Bereits zum zwölften Mal verzichtet die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weih¬nachtszeit. Mit den Weihnachtskarten informierte man über den Zweck der Spende. Das Motiv der Karte stammt von Heba Hejazi, einem zwölfjährigen Mädchen aus Syrien, das nach vier Jahren durch Familienzusammenführung ihren Vater und den älteren Bruder wiedersehen konnte. Zur Verfügung gestellt hat es der Verein „Atelier Sieben“ aus Schwelm.

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Im Robinienschloss v.l.: Uwe Träris und Daniel Flasche (AVU), Dr. Thomas Trapper, Alessandro Leanza und Nesrin Goy (Ev. Stiftung Lohernocken) - Foto: AVU/Bernd Henkel

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AVU hilft Unternehmen nach Insolvenz des Strom- und Gaslieferanten DEG
Keine Unterbrechung für Haushalte dank gesetzlicher Absicherung


Die Nachricht kam am letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen: Der Strom- und Gaslieferant DEG (Deutsche Energie GmbH) aus Baden-Württemberg muss Insolvenz anmelden, nachdem die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Amprion die gesetzlich geregelte Durchleitung gekündigt haben. Grund seien laut Tennet Zahlungsrückstände von mehr als einer EEG-Abschlagsforderung. Davon betroffen ist auch eine einstellige Anzahl von Strom- und Gaskunden im Gebiet der AVU Netz GmbH, die die Energie bei DEG eingekauft haben.
Für Haushaltskunden und kleinere Betriebe ist das Verfahren bei Ausfall eines Lieferanten klar in Gesetzen und Verordnungen vorgeschrieben: Hier tritt die sogenannte „Ersatzversorgung“ in Kraft – das heißt: Der Grundversorger sorgt für Strom und Gas, ohne dass es zu einer Unterbrechung kommt. Das ist in diesem Fall die AVU AG - die Preise der Ersatzversorgung für Haushaltskunden entsprechen den AVU-Grundversorgungs-Tarifen „comfortstrom“ bzw. „comfortgas“. Die Ersatzversorgung läuft aus, sobald ein neuer Vertrag geschlossen wird – spätestens nach drei Monaten. Sollte kein Vertrag geschlossen werden, geht die Lieferstelle in die Grundversorgung über. „Gerne beraten wir die Kunden in der Ersatzversorgung zuverlässig über unsere attraktiven Tarife – in unseren sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder auf avu.de“, erklärt AVU-Vertriebschef Benjamin Kreikebaum.
Anders ist die Situation bei Kunden aus der Industrie, die über einen individuellen Liefervertrag versorgt werden: Sie müssen sich selbst einen neuen Energie-Lieferanten suchen. Und hier reagierten die AVU-Kundenberater schnell, denn zwischen den Feiertagen wäre eine Lieferanten-Suche eine kaum lösbare Aufgabe für viele Betriebe gewesen. Mit Erfolg: Die meisten Unternehmen nahmen das Angebot an und schlossen einen Liefervertrag mit der AVU ab.
„Mit einer seriösen Kalkulation durch uns als Energieversorger vor Ort ist man auf der sicheren Seite“, meint Kreikebaum. Immer wieder hätten Unternehmen die Erfahrung machen müssen, dass vermeintlich günstigere Angebote nicht in die Belieferung kommen. „Mit der AVU als starkem Partner lassen sich Unsicherheiten wie jetzt mit der DEG vermeiden“, so Kreikebaum weiter.
Und AVU-Vorstand Uwe Träris erklärt: „Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt funktioniert – auch auf den Schattenseiten. Wir sind Teil der heimischen Wirtschaft und sehen uns deshalb in der Verantwortung. Also sprechen wir die Unternehmen an und wollen sie auch gerne wieder mit Energie beliefern.“

 

 

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