Januar 2020

Weihnachtsspende der AVU an den NABU Ennepe-Ruhr

Ein winterliches Bild vom Breckerfelder Mühlenhof mit Blick in das Hügelland zierte die Weihnachtskarte der AVU. Und passte genau zur Spende des Unternehmens: Denn der NABU Ennepe-Ruhr e.V. freut sich über die Zuwendung – bereits 13mal verzichtete die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weihnachtszeit.
„Mittlerweile hat sich dieses Engagement bei vielen Unternehmen etabliert“, weiß Uwe Träris, Vorstand der AVU. „Für uns ist es schon lange selbstverständlich, Organisationen auf diese Weise zu unterstützen. Und natürlich gehen unsere Spenden an Vereine hier in der Region“, so Träris weiter.
Das trifft auf den NABU  genau zu: Der nach eigenen Angaben größte Naturschutzverband im Ennepe-Ruhr-Kreis ist mit zahlreichen Projekten und Aktionen im Ennepe-Ruhr-Kreis aktiv. Dazu zählt auch eine aktive Jugendarbeit als Naturschutzjugend Ennepe-Ruhr (NAJU). Das Spektrum der Aktivitäten reicht von Projekten wie der Müllsammel-Aktion am Harkortsee in Wetter über Praxisseminare zum Obstbaumschnitt bis hin zu Arbeitseinsätzen zur Kontrolle und Säuberung von Vogel-Nisthilfen.
„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und Unterstützung unserer Arbeit“, erklärt Isolde Füllbeck, 2. Vorsitzende des NABU Ennepe-Ruhr. „Das ist wichtig, um den Natur- und Artenschutz vor Ort zu stärken.“
Auch die zweite Weihnachtsspende der AVU-Gruppe geht an eine Einrichtung aus dem Umweltbereich: Der Trägerverein der Biologischen Station im Ennepe-Ruhr-Kreis erhält ebenfalls 5.000 Euro Unterstützung, hier von der AVU Netz.
Auf die beiden Spenden wiesen AVU und AVU Netz auf ihren Weihnachtskarten hin. Und dazu passte auch das Zitat von Mahatma Gandhi auf den Karten: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“


Bildzeile: 
AVU-Vorstand Uwe Träris (Mitte) mit den ehrenamtlichen NABU-Aktiven (v.l.): Jürgen Döbert (Ortsbeauftragter Schwelm), Günter Schürhoff, Isolde Füllbeck (2. Vorsitzende NABU Ennepe-Ruhr), Stefan Füllbeck, Axel Gosewisch (Ortsbeauftragter Gevelsberg), Heinz Schmiers (Ortsbeauftragter Ennepetal) und Bernd Rittig (Ortsbeauftragter Gevelsberg) - Foto: AVU / Bernd Henkel

 

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Neuer Hausanschluss – einseitige Verkehrsführung notwendig

In Breckerfeld beginnen am Dienstag, 21. Januar 2020, Bauarbeiten im Ortskern: In der Frankfurter Straße schließt die AVU Netz das Haus Nr. 51 an das Gasnetz an. Für die Herstellung dieses Hausanschlusses sind Tiefbauarbeiten bis zum Ende der Woche (24. Januar) geplant.
Der Verkehr auf der Frankfurter Straße kann deshalb nur auf einer Fahrspur und mit einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt werden. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Photovoltaik-Anlage auf dem VER-Busdepot

Die Busse der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER) parken demnächst unter einem Kraftwerk, genauer gesagt unter einem Sonnenkraftwerk. Heute stellten VER und AVU Serviceplus die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Busdepots in Ennepetal vor.
Zwar ist nicht die gesamte Dachfläche mit den Modulen bestückt worden, aber es ist schon eine imposante Anlage: 1.374 Module erzeugen demnächst auf einer Fläche von rund 2.300 Quadratmetern umweltfreundlich Strom. Die Anlage hat eine Leistung von 446,55 kWp und ist damit eine der größten PV-Anlagen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis. 
Eigentümer der Anlage ist die VER. Geschäftsführer Peter Bökenkötter betont: „Wir werden fast 70 Prozent des erzeugten Stroms selbst nutzen und den kleineren Teil ins Netz einspeisen. Das ist für uns eine ideale wirtschaftliche Lösung, die wir mit Hilfe der AVU Serviceplus so konzipiert haben.“
Die AVU-Tochtergesellschaft für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien war nämlich federführend für Beratung und Begleitung bei der Installation der Anlage. „Wir haben uns um die technische Konzeption, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Ausschreibung, Formalien und vieles mehr gekümmert“, erzählt Serviceplus-Geschäftsführer Thorsten Coß.
Dabei begannen die ersten Überlegungen zum Bau einer eigenen PV-Anlage schon im Rahmen der dritten ÖKOPROFIT-Runde 2016/2017.„Kraft-Wärme-Kopplung schlossen wir damals auf Grund des geringen Wärmebedarfs der VER schnell aus.“, so Coß weiter „und konzentrierten uns auf das sehr große Dach."
Die Berechnungen kommen aufgrund der Anlagenleistung auf eine Jahresproduktion von rund 384.000 Kilowattstunden Strom – so viel wie für rund 100 Drei-Personen-Haushalte. Genau so wichtig ist für VER und AVU auch die CO2-Einsparung: Hier haben die AVU-Fachleute eine Einsparung von 180 Tonnen des klimaschädlichen CO2 berechnet.
Die Photovoltaik-Anlage ist aber nur ein Baustein in einem Gesamtkonzept: Denn im November 2019 erhielt die VER das Zertifikat zum Energieaudit nach DIN 16247. In der gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchung werden Energieeinsatz und -verbrauch eines Unternehmens systematisch untersucht, um die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu verringern. Auch hier arbeiteten VER und AVU Serviceplus zusammen. Die VER wird durch die teilweise Umstellung auf LED-Beleuchtung, die Optimierung der Druckluftanlage, die Verbesserung des Fahrzeugeinsatzes und eben die Stromeigenerzeugung durch Photovoltaik in diesem Jahr die meisten Maßnahmen des Energieaudits schon umgesetzt haben. VER-Geschäftsführer Peter Bökenkötter dazu: „Wir setzen damit konsequent unseren Weg zu mehr Klimaverträglichkeit fort.“
Zeitgleich ist die AVU Serviceplus auch bei der Städtischen Sparkasse zu Schwelm aktiv: Hier konzipierte man eine 99 kWp große PV-Anlage: Alle beteiligten Unternehmen sind von der Wirtschaftlichkeit der umweltfreundlichen Stromerzeugung bei den beiden PV-Anlagen überzeugt. Als kommunal verbundene Unternehmen leisten VER, Sparkasse und AVU Serviceplus so ihren Beitrag zur Klimaverträglichkeit des Kreises und seiner Kommunen.

Bildzeile: VER-Geschäftsführer Peter Bökenkötter (li.) und AVU Serviceplus-Geschäftsführer Thorsten Coß - Bildnachweis: AVU/Bernd Henkel

 

 

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Dr. Gerhard Pels Leusden bis 1998 Technischer Vorstand 

Die AVU trauert um ihren früheren Technischen Vorstand: Dr.-Ing. Gerhard Pels Leusden starb – wie erst jetzt bekannt wurde – im Alter von 85 Jahren am 20. Dezember in Dortmund. Er war von 1980 bis 1998 Technischer Vorstand des Energieversorgers.
In seine Amtszeit fielen sowohl wichtige technische als auch politische Entscheidungen für die AVU: Dazu gehören sowohl die Liberalisierung der Energiewirtschaft am Ende seiner Amtszeit als auch der Einstieg der AVU ins Entsorgungs- und Telekommunikationsgeschäft, zum Beispiel mit der Gründung der AHE Mitte der 90er Jahre. Und natürlich galt als Ingenieur sein Augenmerk der kontinuierlichen Modernisierung der Strom-, Gas und Wasserversorgung. Weiterhin war für Pels Leusden wie für seine kaufmännischen Pendants Günter Zimmermann und Helmut Raabe die Zusammenarbeit mit den Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis von entscheidender Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg der AVU. So entwickelte man bereits in den 80er Jahren Energiekonzepte mit den Kommunen, die die Versorgungssicherheit und Umweltaspekte berücksichtigten. 
„Durch sein sicheres Gespür für die richtige Entscheidung zum Wohle des Unternehmens hat er die AVU in ihrer Entwicklung wesentlich mitgeprägt“, heißt es in dem offiziellen Nachruf des Unternehmens. 

Fotonachweis: Dr.Ing. Gerhard Pels Leusden (1934-2019) - Historisches Archiv AVU

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