Februar 2019

EN Crowd hilft dem Voltigierzentrum am Sunderholze
Viertes Projekt in der AVU-Plattform startet

Das junge „Voltigierzentrum im Sunderholze“ aus Gevelsberg sucht über die regionale Crowdfunding-Plattform der AVU, die EN Crowd, Unterstützer*innen für sein Projekt "Pferdesport statt Schwertransport". 
Viele Vereinsmitglieder packen täglich bei der anfallenden Arbeit rund um die Anlage mit an. „Insbesondere ist uns wichtig, dass die Jüngsten den Reitsport mit Spaß, Vergnügen, aber auch mit allen Pflichten bei uns erleben,“ sagen Sarah und Gabi Kühnhauser, die 2017 gemeinsam den Verein gegründet haben. Deswegen helfen Kinder und Jugendliche gleichermaßen bei der Pflege der Anlage und der Weiden, die den dreizehn Pferden und Ponys für den Freigang zur Verfügung stehen. 
Hier ergibt sich ein schwerwiegendes Problem: Die Hinterlassenschaften der Vierbeiner, besser bekannt als „Pferdeäpfel“, müssen regelmäßig auf den Weiden gesammelt und entfernt werden, da es ansonsten dort nicht mehr grünen kann. Die steilen Weiden machen den Vereinsmitgliedern das Schippen und Schleppen schwer, insbesondere bei Regenwetter und bei hohen Temperaturen. Großer Wunsch des Vereins sind zwei Schubkarren mit elektrischem Antrieb, die auf dem unwegsamen Gelände Abhilfe schaffen sollen. 
 
Für diese Anschaffung benötigen die Voltigierer*innen 2.700 €, die sie seit Mitte Januar über die Plattform EN Crowd sammeln. Über die Hälfte des Finanzierungsziels ist bereits erreicht! Jetzt hat jeder bis zum 02. März die Gelegenheit, den Verein bei seiner Investition auf die Sprünge zu helfen – gesucht werden Unterstützer aus dem ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis, gerne auch darüber hinaus.
Im Gegenzug bietet der Verein tolle Prämien an – so ist noch ein Platz frei bei einer Herbstferienwoche auf dem Ponyhof, ebenso wie Workshop-Plätze oder ein Ponyreiten-Gutschein für Kinder. Mehr Informationen zum Projekt des Voltigierzentrums im Sundernholze unter: https://www.en-crowd.de/elektrokarren. 

Stichwort EN Crowd 
Die „EN Crowd“ ist die Crowdfunding-Plattform der AVU für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Vereine und Initiativen stellen ihre Projekte vor und erhalten online finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Prinzip. Beim Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen mit Spenden gemeinsam ein Projekt. Die Unterstützer hinterlassen den Projekten auf der Plattform per Online- Überweisung eine kleinere oder größere Spende. Nur wenn die festgelegte Zielsumme gesammelt wird, erhalten die Projektstarter die Unterstützung, anderenfalls erhalten sie ihr Geld zurück. Für jede einzelne Unterstützung ab fünf Euro erhält das Projekt zusätzlich fünf Euro aus dem AVU Spendentopf – bei 20 Spenden also 100 Euro zusätzlich. Für die Vereine gilt es, die Werbetrommel zu rühren, um möglichst viele Projektunterstützer zu gewinnen.
Mehr Informationen unter www.en-crowd.de oder www.avu.de/en-crowd.

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Es ist schon der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit: Die Bayerische Energieversorgung (BEV) hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Betroffen davon sind bundesweit eine halbe Million Strom- und Gaskunden, auch im Gebiet der AVU Netz.
„Wir kümmern uns zuverlässig um die Kunden und bieten ihnen unseren attraktiven Fix-Vertrag an“, sagt Uwe Träris, Vorstand der AVU. Vor dem Wechsel in den Tarif mit zweijähriger Preisgarantie steht aber die gesetzlich geregelte, sogenannte Ersatzversorgung durch die AVU. Für Haushaltskunden und kleinere Betriebe ist das Verfahren bei Ausfall eines Lieferanten klar vorgeschrieben: Die AVU als Grund- und Ersatzversorger sorgt für Strom und Gas, ohne dass es zu einer Unterbrechung kommt. „Wir beraten Sie gern über unseren Fix-Vertrag oder andere Angebote, in unseren sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder auf avu.de“, erklärt Uwe Träris weiter. Zusätzliche Informationen, sowohl zu den gesetzlichen Vorgaben als auch zum AVU-Service, gibt es auf den Internet-Seiten. 
Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten hatte der Energielieferant DEG Insolvenz beantragt. Davon waren besonders Unternehmen betroffen.
 

 

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Januar 2019

Die Auszeichnung ist in der Stadtwerke-Branche etabliert: Über 600 Unternehmen haben sich für das Siegel „Top-Lokalversorger“ beworben. 269 Energieversorger haben es bekommen – die AVU wird zum neunten Mal ununterbrochen für Strom und Gas ausgezeichnet. Beim TOP-Lokalversorger für Wasser ist das Unternehmen seit dem Start 2017 dabei. 
Durchgeführt wird die Untersuchung vom Energieverbraucherportal – einer unabhängigen Internet-Plattform, bei der neben dem Preis zum Beispiel auch regionales Engagement, Umweltaspekte und Datenschutz bewertet werden. Neben den Tarifangeboten musste die AVU für ihre Bewerbung einen ausführlichen Kriterienkatalog zu Bereichen wie Regionalität, Nachhaltigkeit und Service einreichen. Dieser Kriterienkatalog wird dann geprüft und bewertet. 
AVU-Vorstand Uwe Träris bedankte sich für das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartnern: „Das ist die Grundlage für die Auszeichnung als TOP-Lokalversorger. Gleichzeitig bekommen wir durch den Kriterienkatalog gezeigt, wo wir noch besser werden können.“
Informationen über die Tarife und Services der AVU gibt es in jeder Stadt des Versorgungsgebiets im AVU-Treffpunkt, telefonisch unter 02332 73-123 oder im Internet unter www.avu.de. 

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Flüchtlingshilfe Sprockhövel erreicht Finanzierungsziel
Über 1.000 Euro durch die EN Crowd der AVU

Mit dem Motto „Sharing is CARing“ ging die Flüchtlingshilfe Sprockhövel Ende des letzten Jahres an den Start: Mit Spenden auf der Plattform EN Crowd wollten die Ehrenamtlichen ihren Transporter für bedürftige Menschen auch in 2019 finanzieren.
Mit Erfolg: Am Mittwoch endete der Spendenzeitraum und der Verein konnte sich 1.340 Euro sichern. Hiervon werden Betriebs- und Wartungskosten für den Transporter bezahlt, die ansonsten auf die Nutzerinnen und Nutzer umgelegt werden müssten. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die damit das Angebot für Bedürftige in Sprockhövel erhalten!“ sagt Miriam Venn von der Flüchtlingshilfe.
Der Transporter wird über gemeinnützige Organisationen an die Menschen vermittelt, insbesondere an bedürftige Familien, Senioren und Bürger*innen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Nicht nur der Ford Transit gehört zum Angebot, auch ein internationales ehrenamtliches Umzugshelferteam bietet tatkräftige Hilfe beim Schleppen an. Dieser wundervolle Anlass für den interkulturellen Austausch in einer alltäglichen Situation kommt in Sprockhövel sehr gut an: Der Wagen wurde zwischen September 2018 und Mitte Januar 2019 rund 100 Mal ausgeliehen. 
Für den Verein ist es wichtig, mit dem Konzept des „Sharing-Transporters“ benachbarte Kommunen zu inspirieren, ähnliche Angebote auf die Beine zu stellen. Bei einem solchen Projekt sind aber viele helfende Hände der wichtigste Aspekt: „Jeder ist bei uns ganz herzlich willkommen, der ehrenamtlich bei den Umzügen innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises mit anpacken möchte!“, erklärt die Flüchtlingshilfe. Insbesondere freut sich der Verein über zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer, die den Sharing-Transporter bei den Einsätzen von A nach B bringen. 

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Unterstützung für die „Hasengrube“
Die Spende kommt in die „Hasengrube“. So heißt eine neue Wohngruppe der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach in Gevelsberg-Silschede, die letztes Jahr eröffnet wurde. Mit der Weihnachtsspende 2018 unterstützt die AVU Netz die Sirach gGmbH – heute besuchten AVU Netz-Geschäftsführer Ralf Holtmann und AVU-Marketingleiter Daniel Flasche die Einrichtung. 
„Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Nachricht von der Spende bekamen“, erklärte Torsten Bickert, Geschäftsführer und pädagogischer Leiter von Sirach. Die Wohngruppe “Hasengrube” bietet bis zu 8 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren einen sicheren Ort, an dem sie sich wohl fühlen können. Das Besondere an der „Hasengrube”: Mit Methoden und Aktivitäten der tiergestützten Pädagogik wird der Bindungs- und Beziehungsaufbau unterstützt. So leben auf dem Hof auch ein Hund und zwei Katzen. „Jedes Kind wird Pate eines Kaninchens“, erzählt Bickert – so gelinge es, anfängliche Ängste der Kinder zu überbrücken. 
Weiterhin wolle man mit der Spende die Ferienfreizeiten und Projekte des Sprecherrats finanzieren, so Bickert weiter. Denn durch den Sprecherrat entscheiden die Kinder und Jugendlichen selbst über Anschaffungen und Projekte.
„Das ist eine wichtige Arbeit, die Sie hier leisten“, erklärte Ralf Holtmann von der AVU Netz. „Es ist gut zu wissen, dass es Einrichtungen wie Sirach gibt und interessant zu erfahren, was Sie alles machen.“ Im Jahr 2018 habe man als AVU-Gruppe Kinder- und Jugendhilfe unterstützen wollen. Neben der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach bekommt die Ev. Stiftung Lohernocken in Ennepetal eine Zuwendung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. 
Bereits zum zwölften Mal verzichtet die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weih¬nachtszeit. Mit den Weihnachtskarten informierte man über den Zweck der Spende. Das Motiv der Karte stammt von Heba Hejazi, einem zwölfjährigen Mädchen aus Syrien, das nach vier Jahren durch Familien¬zusammenführung ihren Vater und den älteren Bruder wiedersehen konnte. Zur Verfügung gestellt hat es der Verein „Atelier Sieben“ aus Schwelm.

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v.l.: Ralf Holtmann, Miriam Mußmann (Sirach-Gruppenleiterin "Hasengrube" mit Gruppenhund Monte), Stefanie Queißer-Abdelraouf (Sirach-Erziehungsleiterin mit dem Kaninchen Schlappohr), Daniel Flasche und Torsten Bickert (Geschäftsführer und Pädagogischer Leiter von Sirach) - Foto: AVU / Bernd Henkel

 

 

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AVU-Weihnachtsspende für Ev. Stiftung Lohernocken 
Das Schloss in Voerde ist fast fertig. Ein Robinienschloss entsteht gerade auf dem Gelände der Ev. Stiftung Lohernocken: Das Spielgerät wird die Attraktion auf dem Kinder-Campus der Stiftung und soll Kindern und Familien aus Ennepetal und Umgebung zur Verfügung stehen.
Möglich wurde dies unter anderem durch die Weihnachtsspende der AVU. Heute besuchten AVU-Vorstand Uwe Träris und Marketing-Leiter Daniel Flasche die Stiftung und schauten sich das Schloss an: „Die Spielidee des Robinienschlosses beinhaltet sowohl Rollenspiel- als auch Klettermöglichkeiten“, erklärte Dr. Thomas Trapper, Geschäftsführer der Stiftung. „Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns sehr und ermutigen uns Projekte zu starten, die sonst nicht finanzierbar wären“, bedankte sich Trapper. 
Zusammen mit Nesrin Goy Gesamtleitung (Tages- und Kindergruppen) und Alessandro Leanza (Bereichsleitung Kindergruppen) stellte er das pädagogische Konzept der Stiftung vor. Man arbeite eng mit den Familien zusammen, denn Ziel sei es ja, dass die Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren können. Bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sei die Stiftung aber eine „Heimat auf Zeit“, so Trapper weiter.

„Die Kinder können es sicherlich kaum abwarten, das Schloss endlich einzuweihen“, vermutete AVU-Vorstand Uwe Träris. „Beeindruckend für mich ist natürlich auch das vielfältige Angebot der Stiftung, das Kindern und Jugendlichen Hilfe, Schutz und Zukunftsperspektiven bietet. Das unterstützen wir als AVU gerne.“

In diesem Jahr habe man als AVU-Gruppe Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ausgewählt. Neben der Ev. Stiftung Lohernocken bekommt die gemeinnützige Gesellschaft für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sirach in Gevelsberg eine Spende der AVU Netz. Die beiden Einrichtungen erhalten eine Zuwendung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. 


Bereits zum zwölften Mal verzichtet die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weih¬nachtszeit. Mit den Weihnachtskarten informierte man über den Zweck der Spende. Das Motiv der Karte stammt von Heba Hejazi, einem zwölfjährigen Mädchen aus Syrien, das nach vier Jahren durch Familienzusammenführung ihren Vater und den älteren Bruder wiedersehen konnte. Zur Verfügung gestellt hat es der Verein „Atelier Sieben“ aus Schwelm.

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Im Robinienschloss v.l.: Uwe Träris und Daniel Flasche (AVU), Dr. Thomas Trapper, Alessandro Leanza und Nesrin Goy (Ev. Stiftung Lohernocken) - Foto: AVU/Bernd Henkel

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AVU hilft Unternehmen nach Insolvenz des Strom- und Gaslieferanten DEG
Keine Unterbrechung für Haushalte dank gesetzlicher Absicherung


Die Nachricht kam am letzten Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen: Der Strom- und Gaslieferant DEG (Deutsche Energie GmbH) aus Baden-Württemberg muss Insolvenz anmelden, nachdem die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Amprion die gesetzlich geregelte Durchleitung gekündigt haben. Grund seien laut Tennet Zahlungsrückstände von mehr als einer EEG-Abschlagsforderung. Davon betroffen ist auch eine einstellige Anzahl von Strom- und Gaskunden im Gebiet der AVU Netz GmbH, die die Energie bei DEG eingekauft haben.
Für Haushaltskunden und kleinere Betriebe ist das Verfahren bei Ausfall eines Lieferanten klar in Gesetzen und Verordnungen vorgeschrieben: Hier tritt die sogenannte „Ersatzversorgung“ in Kraft – das heißt: Der Grundversorger sorgt für Strom und Gas, ohne dass es zu einer Unterbrechung kommt. Das ist in diesem Fall die AVU AG - die Preise der Ersatzversorgung für Haushaltskunden entsprechen den AVU-Grundversorgungs-Tarifen „comfortstrom“ bzw. „comfortgas“. Die Ersatzversorgung läuft aus, sobald ein neuer Vertrag geschlossen wird – spätestens nach drei Monaten. Sollte kein Vertrag geschlossen werden, geht die Lieferstelle in die Grundversorgung über. „Gerne beraten wir die Kunden in der Ersatzversorgung zuverlässig über unsere attraktiven Tarife – in unseren sieben Treffpunkten, telefonisch unter 02332 73-123 oder auf avu.de“, erklärt AVU-Vertriebschef Benjamin Kreikebaum.
Anders ist die Situation bei Kunden aus der Industrie, die über einen individuellen Liefervertrag versorgt werden: Sie müssen sich selbst einen neuen Energie-Lieferanten suchen. Und hier reagierten die AVU-Kundenberater schnell, denn zwischen den Feiertagen wäre eine Lieferanten-Suche eine kaum lösbare Aufgabe für viele Betriebe gewesen. Mit Erfolg: Die meisten Unternehmen nahmen das Angebot an und schlossen einen Liefervertrag mit der AVU ab.
„Mit einer seriösen Kalkulation durch uns als Energieversorger vor Ort ist man auf der sicheren Seite“, meint Kreikebaum. Immer wieder hätten Unternehmen die Erfahrung machen müssen, dass vermeintlich günstigere Angebote nicht in die Belieferung kommen. „Mit der AVU als starkem Partner lassen sich Unsicherheiten wie jetzt mit der DEG vermeiden“, so Kreikebaum weiter.
Und AVU-Vorstand Uwe Träris erklärt: „Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt funktioniert – auch auf den Schattenseiten. Wir sind Teil der heimischen Wirtschaft und sehen uns deshalb in der Verantwortung. Also sprechen wir die Unternehmen an und wollen sie auch gerne wieder mit Energie beliefern.“

 

 

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