• Energie sparen

    Tipps und Tricks

Clever Energie sparen und die Umwelt schonen

Sie haben es selbst in der Hand: Der größten Hebel zur Senkung Ihrer Energiekosten ist Ihr eigener Strom- und Gasverbrauch. Und ebenso wie beim Autofahren werden sie feststellen: Kosten gleich Preis mal Verbrauch.

Unsere Spartipps helfen Ihnen ganz einfach Energiekosten zu sparen.

Und: Energiesparen ist die einfachste und wirksamste Maßnahme für die Umwelt. Durch den bewussten Umgang mit Energie können Sie jede Menge klimaschädliche Treibhausgase einsparen.

Unsere besten Stromspartipps 

Sie glauben Energie sparen ist aufwändig und zeitraubend?

Lassen Sie sich mit unseren Tipps vom Gegenteil überzeugen!
Und wenn Sie, wie in dem Film gleich nebenan, einen kleinen Rundgang durch Ihre Wohnung machen und unsere Tipps beherzigen, können Sie viel Strom, aber auch Heizenergie und Kosten für Warmwasser sparen. Los geht's!
 

  • Kühl- und Gefriergeräte nicht neben die Heizung oder den Herd stellen und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Für den Kühlschrank empfiehlt der Deutsche Mieterbund 7 Grad, für den Gefrierschrank minus 18 Grad als optimale Temperatur.
  • Prüfen, ob alle elektrischen Kleingeräte wirklich gebraucht werden: etwa elektrische Dosenöffner, Eierkocher, Brotschneider, Radiowecker usw.
  • Beim Kochen immer einen Deckel benutzen – es sind bis zu 75 Prozent Energieeinsparung möglich, wenn der passende Deckel auf den Topf kommt.
  • Elektrokochplatte frühzeitig ausschalten; das Gericht wird dann mithilfe der Restwärme gar.
  • Die Tiefkühlpizza schon morgens zum Auftauen in den Kühlschrank legen, damit sie abends im Backofen schneller fertig wird.
  • Warme Lebensmittel erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen oder eingefroren werden.
  • Eine gute Übersicht in den Kühl- und Gefriergeräten schaffen; das beugt langem Suchen vor und verhindert, dass warme und feuchte Luft in das Gerät dringt Spülmaschine, Waschmaschine oder Trockner immer komplett füllen.
  • Wasser möglichst niemals im Topf, sondern immer im Wasserkocher erwärmen; er hat einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent – der Elektroherd gerade einmal 40 Prozent.
  • Geschirrspüler verwenden, anstatt selber abzuwaschen – aber möglichst ohne Vorwäsche; Sparprogramm einstellen.
  • Beim Wäschewaschen möglichst wenig Temperatur und Schleuderleistung einstellen: Waschen bei 40 Grad statt bei 60 Grad spart fast die Hälfte an Strom.
  • Wäsche möglichst im Freien trocknen.
  • Nicht genutzte Geräte vom Netz trennen; hilfreich dabei sind Zwischenstecker oder Steckerleisten, die sich ausschalten lassen.
  • TV, Musikanlage oder Computer sowie Ladegeräte nicht unnötig am Netz lassen – sie ziehen auch im ausgeschalteten Zustand Strom.
  • Weniger leistungsstarke, preisgünstigere Computer auswählen, wenn sie für „normalen“ Gebrauch gedacht sind: Ein „Gamer-PC” für aufwändige Spiele kann laut Umweltbundesamt bis zu 767 Kilowattstunden pro Jahr benötigen und damit rund 151 Euro Stromkosten verursachen, ein sparsamer Multimedia-PC kommt auf nur 88 Kilowattstunden und rund 17 Euro.

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Ihr Vorteil beim E-Bike

Richtig Heizen

 

Egal ob Sie in einer Mietwohnung oder im Eigenheim wohnen: Die Heizkosten haben einen erheblichen Anteil an den Haushaltsausgaben. Richtig zu heizen sorgt nicht nur für ein gutes Klima in Ihren Räumen, sondern kann auch Ihre Haushaltskasse  entlasten.
Und um schnell Heizkosten zu sparen, müssen Sie nichts investieren außer ein bisschern Zeit und ein paar Gewohnheiten ändern.

Denn mit dem eigenen Verhalten beim Heizen kann jeder beeinflussen, dass weniger Energie verbraucht wird.

 

 

 

Diese Tipps beim Heizen anwenden und Geld sparen

  • Jedes Grad weniger spart Heizkosten

Zum Wohlfühlen müssen es schon 23 Grad oder mehr sein! Natürlich hat jeder Mensch ein individuelles Wärmeempfinden. Allerdings lohnt es sich, die Zimmertemperatur zu reduzieren: Jedes Grad weniger beim Heizen spart rund sechs Prozent Heizkosten. Probieren Sie doch mal aus, ob im Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Bad nicht 20 bis 22 Grad genügen. Auch solche Temperaturen werden als warm empfunden. In der Küche reichen 18 bis 20 Grad, im Schlafzimmer 17 bis 20 Grad, im Flur 15 bis 18 Grad und im WC 16 bis 19 Grad.

  • Räume nicht auskühlen lassen...

Beim Verlassen der Wohnung die Heizung abdrehen? Lieber nicht. Denn was Energie sparen soll, kann das Gegenteil bewirken. Grundsätzlich gilt: Es ist mehr Energie notwendig, um kalte Räume wieder aufzuheizen, als eine Mindesttemperatur zu halten. Kalte Luft kann zudem Luftfeuchtigkeit weniger gut aufnehmen, was zu feuchten Wänden führen kann. Es ist also besser, die Räume gleichmäßig zu beheizen. Die Mindesttemperatur sollte 16 Grad betragen. 

  • Nicht bei offenem Fenster Heizen

Heizen durch die offene Tür: kann man so benachbarte Räume beheizen? Ja, das geht. Doch gibt es einen wichtigen Punkt zu beachten: Gelangt Luft von einem warmen in einen kalten Raum, bringt sie neben Wärme auch mehr Luftfeuchtigkeit ein. Kühlt die warme Luft ab, kann Feuchtigkeit in die Wände eindringen und zu Schimmelbildung führen.

  • Möbel vor dem Heizkörper erhöhen den Energieverbrauch

Hauptsache, das Zimmer sieht schön aus! Was für feuchte Wäsche auf dem Heizkörper gilt, trifft auch für die Inneneinrichtung zu: Verdeckt diese den Heizkörper, treibt das den Energieverbrauch unnötig in die Höhe. Besser ist es also, Schreibtisch oder Sofa beiseite zu räumen oder dafür zu sorgen, dass die Gardine nicht den Heizkörper verdeckt.

  • Stoßlüften ist effizienter

Beim Lüften die Fenster nur auf Kipp stellen? Einige glauben, dass dadurch nicht so viel Energie beim Heizen verloren geht, andere wiederum meinen, so schnell für frische Luft zu sorgen. Beides stimmt nicht: Dauer-Kipp tauscht die Luft nur in geringem Umfang aus und es geht viel Wärme verloren. Hinzu kommt, dass das Mauerwerk rund ums Fenster auskühlen kann, wodurch sich Schimmel bilden kann. Besser ist es, die Fenster regelmäßig für ein paar Minuten weit aufzureißen und wenn möglich dabei für Querlüftung zu sorgen. Bei diesem Stoßlüften wird die Luft effizient ausgetauscht.

  • Heizkörper nicht verdecken

Feuchte Wäsche trocknet man am besten auf dem Heizkörper! Wird der Heizkörper durch die Wäsche verdeckt, kann die Wärme nicht ungehindert in den Raum gelangen. Dadurch steigt der Energieverbrauch. Außerdem erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und im schlimmsten Fall kann es zu Schimmelbildung kommen.

  • Badezimmer gleichmäßig beheizen

Im Badezimmer nur kurz und kräftig heizen? Auch in diesem Zimmer ist es besser, gleichmäßig zu heizen. Dreht man die Heizung kurzzeitig voll auf, erwärmt sich zwar die Luft, die Wände bleiben jedoch noch länger kühl. Die Folge ist ein feuchtes Bad – ein idealer Nährboden für Schimmel.

 

 

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Energetisch sanieren

Lichtspiele

Gar nicht so einfach der Lampenkauf heutzutage. Energiesparlampe oder LED. Was ist das Richtige? Und wie sieht es aus mit den Helligkeit? Lumen? Kelvin? Abstrahlwinkel? Zählte beim Lampenkauf vor wenigen Jahren alleine die Wattzahl, begegnen einem in der LED-Abteilung viele  neue Begriffe. Welche Wahl muss man treffen bei der Auswahl zwischen Leuchtstoff-, Eco-Halogen- und LED-Lampe? Unsere Tipps helfen Ihnen bei der Auswahl und unser kleiner Flm hat noch mehr Tipps zum Thema Licht für Sie parat...

 

 

 

 

Lumen statt Watt - was strahlt wie hell?

Wie soll man nur die ganz verschiedenen Watt-Angaben verstehen? Denn die reine Watt-Angabe sagt ja nicht wirklich etwas über die Leuchtkraft einer Lampe aus.

"Die Angabe in Watt sagt zwar etwas über den Energieverbrauch aus. Wie viel Licht eine Lampe erzeugt, verrät sie aber nicht, da die verschiedenen Lampentypen unterschiedlich energieeffizient sind." erklärt Manfred Müllner, stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).  Aus diesem Grund gibt es eine erweiterte Kennzeichnungspflicht für Leuchtmittel und die aussagekräftigste Größe bei der Lampenwahl heißt: "Lumen".

Lumen gilt also als Maßstab, wie hell die gekaufte Lampe leuchten wird.

Unsere Vergleichstabelle zeigt, wieviel Lumen herkömmliche Glühlampen erzeugt haben:

Watt (W) Lumen (lm)
25 W 220 lm
40 W 415 lm
60 W 710 lm
75 W 935 lm
100 W 1.340 lm

Übrigens sind auch Farbtemperatur und Abstrahlwinkel wichtig beim Lampenkauf. Daher hier noch ein paar Tipps, mit denen Sie garantiert die passende Lampe finden:

  • Leitzahl für angenehmes Licht: Eine 60-Watt-Glühlampe leuchtet mit knapp 2700 Kelvin. Arbeitsräume benötigen 5300 Kelvin. Beim Kauf auf die Farbtemperatur achten.
  • Eigentlich strahlen LED, ähnlich wie Spots, in einem begrenzten Abstrahlwinkel. Lampen mit geschickt angeordneten Leuchtdioden erhellen den gesamten Raum.
  • Manche LED-Lampen lassen sich dimmen. Allerdings muss der Dimmer zur Lampe passen.
  • LED-Lampen kommen ohne Quecksilber aus und glänzen nach Angaben der Stiftung Warentest mit der besten Ökobilanz – vorausgesetzt, es handelt sich um hochwertige Modelle.