• Eine regionale Spezialität

    Unser Trinkwasser

Wasser - Qualität aus dem Hahn

Wasser ist nicht nur unser erstes, sondern auch unser wichtigstes Lebenselixier.
Und mit dem Trinkwasser aus unserer Region Ennepe-Ruhr genießen wir jeden Tag gesunde Spitzenqualität.

Wasser: Quelle des Lebens. Täglich benötigen wir zirka 130 Liter Wasser pro Person. Um Ihren Bedarf zu decken, liefern wir rund 1200m³ Trinkwasser pro Stunde auch zu Ihnen nach Hause.

Egal ob Sie waschen, kochen, baden, duschen oder Ihren Durst löschen wollen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das AVU-Trinkwasser! Unser Trinkwasser-Reservoir, die Ennepe-Talsperre, verfügt über 12, 3 Millionen Kubikmeter Wasser.

Kostbares Nass, das täglich im Labor untersucht wird und das gewissenhaft im Wasserwerk Rohland zu Trinkwasser aufbereitet wird.

Weich, mittel oder hart?

Ob Kaffeemaschine, Waschmaschine oder Spülmaschine – viele Haushaltsgeräte müssen auf den richtigen Härtebereich eingestellt werden. 

Trinkwasser kann „weich“ oder „hart“ sein. Abhängig von seiner Zusammensetzung wird zwischen diesen Härtegraden unterschieden, die unter anderem für die Dosierung von Waschmitteln von Bedeutung sind.

Die Wasserhärte im AVU Versorgungsgebiet beträgt 4° deutscher Härte. Und das ist ein weiches Wasser. 

 

Wasserhärte

Auszug aus der Trinkwasseranalyse für das Wasserwerk Rohland:

Wasserhärte Magnesium Natrium Calcium
4 °dH - (Bereich "weich") 3,4 mg/l 7,7 mg/l 21,4 mg/l

 

Auszug aus der Trinkwasseranalyse für das Wasserwerk Volmarstein:

Wasserhärte Magnesium Natrium Calcium
11 °dH - (Bereich "mittel") 13,0 mg/l 22,8 mg/l 55,5 mg/l

Trinkwasser-Analyse

Wasser ist lebensnotwendig und ein kostbarer Rohstoff der Natur. Die Trinkwassergewinnung ist deshalb eine unserer wichtigsten Aufgaben. Mit dem Wasserwerk Rohland und dem Gemeinschafts-Wasserwerk Volmarstein betreibt die AVU zwei moderne Trinkwassergewinnungsanlagen, die über ausgezeichnete technische Möglichkeiten zur Aufbereitung von Rohwasser zu Trinkwasser von hoher Qualität verfügen. 

Gewissenhafte Prüfung

In der modernen Aufbereitungstechnik ist auch eine Verwendung von Zusatzstoffen vorgesehen. Durch den Zusatz von Chlor und Chlordioxid wird sicherheitshalber eine Desinfektion des Trinkwassers vorgenommen. Die Beimengung dieser Stoffe erfolgt vor der Einspeisung in das Leitungsnetz und schützt vor Verkeimungen im Rohrleitungssystem.

Weitere Informationen über die Qualität unseres Trinkwassers stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Ort, Ortsteil Härtebereich Zusatzstoffe
Wasser vom Wasserwerk Rohland
Breckerfeld weich

Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid

Ennepetal weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid
Gevelsberg weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid
Schwelm weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid
Sprockhövel weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid
Wetter weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid
Alt Wetter* weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Aluminiumchlorid
Wasser vom Gemeinschaftswerk Volmarstein (GWV)
Alt Wetter* mittel Chlor
Wasser vom Verbund-Wasserwerk Witten
Witten weich Aluminiumchlorid
Wetter-Trienendorf weich Aluminiumchlorid
Wetter-Wengern weich Aluminiumchlorid
Wasser von der Mark E
Ennepetal-Verneis weich Natriumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Wasser von den Wuppertaler Stadtwerken
Schwelm-Weuste weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Schwelm-Brambecke weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Sprockhövel-Eynern weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid
Sprockhövel-Horath weich Calciumhydroxid, Chlor/Chlordioxid

*Versorgung vom WW Rohland während 90 % des Jahres und Versorgung vom WW Volmarstein während 10 % des Jahres.

Auf Nummer Sicher!

Umwelt-Engagement

Aus Verantwortung für unsere Region

Wir alle wollen für uns und die nachfolgenden Generationen eine vielversprechende Zukunft. Die gilt es schon im „Hier und Jetzt“ zu gestalten. Deshalb setzt sich unser Unternehmen ganz besonders für unser Trinkwasser und für die Regionen, in denen wir tätig sind, ein.

Für das Wassereinzugsgebiet der Ennepetalsperre wurde eine Schutzgebietsverordnung erlassen, die Regelungen für die Nutzung der Flächen festlegt, um die Wasserressourcen zu schützen. 
Bei regelmäßigen Probenahmefahrten wird das Wasserschutzgebiet der Ennepetalsperre auf Veränderungen geprüft. Durch Untersuchungen der zufließenden Bäche werden übermäßige Nährstoffeinträge und andere Ursachen für mögliche Verunreinigungen der Talsperre erkannt und abgestellt. 


Kooperation mit Landwirten

Weil höhere Nährstoffeinträge das Algenwachstum steigern können, wird in Kooperation der AVU mit der Landwirtschaft eine schonende Bewirtschaftung des Wassereinzugsgebiets der Ennepetalsperre realisiert. Analysen der Bäche bewerten den Erfolg der Maßnahmen und geben Auskunft über die Nährstofffrachten, die in die Ennepetalsperre eingetragen werden.

Ergebnisse einer schonenden Bewirtschaftung zeigen sich bei Untersuchungen der Talsperre. Bei einem Tiefenschnitt werden die Wasserschichten Meter für Meter bis zum Grund der Ennepetalsperre untersucht. Sichttiefe, Algenvorkommen, Trübung, Sauerstoffgehalt und Temperaturprofil geben neben anderen Parametern Auskunft über den Zustand des Stausees und mögliche Algenmassenentwicklungen - und dies nicht nur zur Sommerzeit ….

Nach den Informationen des Tiefenprofils der Talsperre richtet sich die Wahl der Rohwasser-Entnahmeleitung mit den günstigsten Bedingungen. Das Rohwasser wird über Pumpen direkt in die Filteranlagen des Wasserwerks Rohland transportiert. Starke Belastungen der Filter können vermieden werden, in dem man Wasserschichten mit hohen Trübungen oder Massen von Algen ausweicht. Dies spart Aufwand und Kosten.

Über die Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e.V. (ATT) wird ein reger Erfahrungsaustausch betrieben, der das Know How aller Mitglieder steigert. Die Erfahrung der Unternehmen bei der Trinkwassergewinnung und Trinkwasseraufbereitung aus Talsperren wird so gebündelt. Die gute Zusammenarbeit in der ATT stellt bei plötzlich auftretenden Problemen eine umgehende Unterstützung für die bzw. durch die Fachkollegen sicher.

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