• Legionellen-Prüfung

    Auf Nummer sicher!

Günstige Wasserprüfung direkt vor Ort

Immer wieder erkranken Menschen aufgrund von Legionellen. Sie sollten auf Nummer sicher gehen – und Ihre Hausinstallation von der AVU  auf diese Bakterien prüfen lassen!

Wir bieten eine kostengünstige Basisuntersuchung an.
 

Stellen Sie im Haus erwärmtes Trinkwasser mit einer zentralen Anlage zur Trinkwassererwärmung bereit, so müssen Sie gemäß  Trinkwasserverordnung 2011 prüfen:

  • ob die Anlagen einer Anzeigepflicht unterliegen,
  • ob Sie Legionellen untersuchen lassen müssen,
  • ob Ihre Anlage den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Unser günstiger Service:

Mit unserem Vordruck „Anzeige einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung“ können Sie die Daten für das Gesundheitsamt erfassen.Wenn Sie es wünschen, beraten wir Sie und führen die komplette Untersuchung inklusive Bericht zum Pauschalpreis von € 295,- inkl. MwSt durch.

 

*Dieser Pauschalpreis umfasst die Anfahrt zum Objekt (innerhalb des EN-Kreises), die Probenahme und Untersuchung von bis zu fünf Proben inklusive Bericht.
Wir unterbreiten Ihnen gern ein individuelles Angebot.

Checkliste Warmwasseranlage

Prüfen Sie, inwiefern Sie von den Pflichten zur Legionellenuntersuchung bei gewerblicher oder öffentlicher Tätigkeit betroffen sind:

  • Vermietung und Verpachtung ist eine gewerbliche Tätigkeit
  • Öffentliche Objekte sind Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, etc.
  • Eine Großanlage zur Erwärmung von Trinkwasser, liegt vor (gemäß DVGW W 551)
  • beim Speichervolumen größer 400 Liter oder
  • bei Zuleitungsvolumen größer 3 Liter (ohne das Volumen der Zirkulationsleitung)
  • Anlagen im Ein- oder Zweifamilienhaus sind keine Großanlagen!
  • Sind Duschen o. ä. in der Anlage vorhanden (Aerosolbildung), besteht eine Untersuchungspflicht (gemäß § 13 Abs. 5 TrinkwV).
  • Es müssen Probenahmestellen am Speicheraustritt und, falls vorhanden, am Rücklauf der Zirkulationsleitung eingebaut sein.
  • Untersuchungen in kaltem Trinkwasser sind nötig, falls am Kaltwasserhahn die Temperatur zeitweilig größer als 25°C ist.

Fragen und Antworten

Legionellen sind Bakterien, die unter dem Mikroskop wie kleine Stäbchen aussehen. Sie leben im Wasser und derzeit sind mehr als 48 verschiedene Arten bekannt. Die wichtigste Art ist die Legionella pneumophila, die in 90 bis 95 % der Fälle vorkommt.

Legionellen werden durch zerstäubtes, vernebeltes Wasser, also allerkleinste Wassertropfen, übertragen. Die Tropfen enthalten die Erreger und verbreiten sich über die Luft. Zerstäubtes Wasser finden wir unter anderem unter Duschen und Wasserhähnen, in Whirlpools, in Schwimmbädern bei Wasserfällen und Rutschen. Aber auch Kühltürme und Klimaanlagen „zerstäuben“ Wasser. 

Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch scheint es nicht zu geben!

Das ist höchst unwahrscheinlich! Es sei denn, das Wasser mit den Erregern gelangt, zum Beispiel durch Verschlucken, in die Luftröhre und so weiter in die Lunge.

Die Probenahme muss durch zertifizierte Probenehmer (gem. DIN EN ISO 19458) erfolgen. Proben sind am Ein- und Ausgang der Warmwasseranlage und am Ende jeder Warmwassersteigleitung zu entnehmen.

Die Trinkwasseranalyse ist von einem zertifizierten Labor (gem. DIN EN ISO 17025) mit frist- und fachgerechtem Versand durchzuführen. Positive Legionellen-Befunde sind unverzüglich an das Gesundheitsamt zu melden und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen.

Legionellen leben im Wasser und vermehren sich in warmem Wasser zwischen 25 °C und 45 °C besonders gut. Über 60 °C werden sie abgetötet, unter 20 °C vermehren sie sich kaum mehr. Daher finden sie in Hausinstallationen optimale Bedingungen. Die Ablagerungen und Beläge in den Rohren tragen neben der Wassertemperatur zur Vermehrung bei.

Legionellen verursachen beim Menschen verschiedene Krankheitsbilder – von leichten Grippesymptomen bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Die Legionella pneumophila löst unter anderem die Legionärskrankheit aus, auch Legionellose genannt. Dabei handelt es sich um eine sehr schwere Lungenentzündung, die über Tröpfcheninfektion weitergegeben wird und lebensgefährlich sein kann. 

Das Bakterium kann weitere Infektionen, zum Beispiel der Atemwege, auslösen. 

Auch das Pontiac-Fieber wird durch Legionella pneumophila ausgelöst. Es verläuft deutlich milder und ohne Lungenentzündung.

Die AVU prüft auf Ihren Wunsch, ob die gefährlichen Bakterien bei ihnen auftreten. 

Es ist wichtig, die Vermehrung der Legionellen in der Hausinstallation zu vermeiden. Bei einem Verdacht sollten Sie Ihre Hausinstallation auf Legionellen untersuchen lassen.

Stellen Sie im Haus erwärmtes Trinkwasser mit einer zentralen Anlage zur Trinkwassererwärmung bereit, so müssen Sie gemäß  Trinkwasserverordnung 2011 prüfen:

  • ob die Anlagen einer Anzeigepflicht unterliegen,
  • ob Sie Legionellen untersuchen lassen müssen,
  • ob Ihre Anlage den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Informationspflichten

Ihre Anlage zur Trinkwassererwärmung sollten Sie regelmäßig warten und ggf. den Speicher reinigen lassen.
Die Speichertemperatur sollte 65 °C betragen. Dies vermindert das Legionellenrisiko. Treten Legionellen im Warmwasser vermehrt auf, kann dies zur lebensbedrohlichen Infektion führen. Werden in der Trinkwasser-Installation grobsinnlich wahrnehmbare Beeinträchtigungen durch Geruch,
Geschmack, Färbung oder Trübung festgestellt, müssen Sie die Ursachen ermitteln und Abhilfe schaffen.
Anhaltende Störungen sind dem Gesundheitsamt anzuzeigen.
Die Trinkwasserverordnung fordert für Trinkwasseranlagen die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik. Lassen Sie deshalb Installationsarbeiten von zugelassenen Fachfirmen ausführen.
Als Betreiber einer Trinkwasser-Versorgungsanlage müssen Sie über die Wasserqualität informieren. Dies gilt bei Grenzwertüberschreitungen in der
Installation, wenn sich Bleileitungen im Haus befinden oder wenn Sie Dosieranlagen nutzen, z. B. für die Zugabe von Chlor oder Phosphaten.
Die Information muss bei besonderem Anlass erfolgen, bei Änderungen an der Anlage, jedoch mindestens jährlich, beispielsweise per Aushang.

So erreichen Sie uns:

VWW Verbund-Wasserwerk Witten GmbH
Ein Unternehmen der Stadtwerke Witten und der AVU
Adresse: Ruhrstraße 110
58452 Witten
Telefon: 02302 9173-747
Telefax: 02302 9173-509

Internet: www.vww-witten.de
E-Mail: labor@vww-witten.de

 

Beratung ganz persönlich

Laborleiter
Dipl.-Ing. Ulrich Schulte
Telefon: 02302 9173-740
E-Mail: ulrich.schulte@vww-witten.de

Stellvertretender Laborleiter
Dipl.-Chem. Thomas Lottes
Telefon: 02302 9173-741
E-Mail: thomas.lottes@vww-witten.de