• Mit "Vollgas" durchstarten

    Ihr beruflicher Einstieg mit der AVU

Die "Vollgas"-Initiative der AVU

Sie haben noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Sie wissen noch nicht, welche Ausbildung für Sie die richtige ist? Dann geben Sie jetzt Vollgas und bewerben Sie sich für unsere Vollgas-Initiative, dem Einstiegsjahr bei der AVU! Hierbei erhalten junge Erwachsene die Chance, sich beruflich zu orientieren und wichtige handwerklich-technische Schlüsselqualifikationen für die Ausbildung zu erwerben. Im Anschluss haben Sie beste Chancen, für eine reguläre Ausbildung übernommen zu werden.

Das Einstiegsjahr bei der AVU 

Für wen..?

  • Haupt-/Förderschule (mit oder ohne Abschluss)
  • Keinen Ausbildungsplatz bekommen
  • Interesse am technischen/ gewerblichen Bereich
  • Wohnort im EN Kreis

Wozu..?

  • Vorbereitung auf eine Berufsausbildung 
  • Kennenlernen unseres Betriebs, möglicher Ausbildungsberufe und des Berufsalltag
  • Vermittlung fachspezifischer und sozialer Kompetenzen
  • Erwerben grundlegender Qualifikationen, technischen Verständnis und handwerklichen Fähigkeiten

Ein Erfahrungsbericht:

Auch Ethem Yilmaz hat seine Karriere bei der AVU mit  der Einstiegsqualifizierung begonnen...
 

"Mit 16 Jahren wusste ich nicht welchen beruflichen Weg ich gehen soll. Das Einstiegsjahr hat mich beruflich und persönlich ganz weit nach vorne gebracht: Ich musste von Anfang an mit anpacken und durfte überall in die Praxis hineinschnuppern, sogar in anderen technischen Betrieben. Das Team der AVU hat mich dabei immer unterstützt und gefördert, wo es nur konnte. Die AVU hat mir nach dem Programm die Möglichkeit zu einer Ausbildung gegeben. In dieser Zeit habe ich auch mein Fachabitur nachgeholt. Im Anschluss daran habe ich noch eine Zusatzqualifizierung gemacht und jetzt bin ich an meinen Meister dran. Für mich war die berufliche Einstiegsqualifizierung eine geniale Möglichkeit festzustellen was mir Spaß macht und was ich beruflich machen möchte!"

Die "Vollgas"-Initiative zur Ausbildungsvorbereitung - FAQ

Die Einstiegsqualifizierung ist ein Angebot der AVU an junge Menschen mit aus individuellen Gründen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven. Durch eine Kombination von Arbeiten und Lernen können sie in einem Tätigkeitsfeld eines Ausbildungsberufs in das Berufsleben starten. Die Einstiegsqualifizierung richtet sich in erster Linie an die am 30.9. noch unvermittelten jungen Menschen.

Die Einstiegsqualifizierung ist für alle Tätigkeitsbereiche offen. Schulzeugnisse sagen oft nicht viel über die praktischen Begabungen aus. Uns bietet die Einstiegsqualifizierung die Chance, den jungen Nachwuchs intensiv kennen zu lernen.

Die Dauer der Einstiegsqualifizierung muss mindestens sechs Monate und kann maximal ein Jahr betragen. Entsprechend liegt die Gesamtförderdauer zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Wie viele Monate konkret vereinbart werden, hängt von der persönlichen Entwicklung der Jugendlichen im Einzelfall ab.

Das betriebliche Zeugnis ist für die Einschätzung des Leistungsstandes der teilnehmenden Jugendlichen unbedingt erforderlich. Der entwickelte Vordruck wird empfohlen, da er einfach zu handhaben ist und bundesweit einheitlich verwendet wird. Für das IHK-Zertifikat muss der Betrieb vier der sechs Beurteilungskriterien mit mindestens „ausreichend erkennbar“ bewertet haben.

Existiert in einem Unternehmen eine Betriebsvereinbarung, gilt sie grundsätzlich auch für die Teilnehmer an einer Einstiegsqualifizierung. Allerdings ist zunächst zu prüfen, ob dort überhaupt Regelungen über Praktikumsverhältnisse getroffen wurden.

Die Berufsausbildungsvorbereitung (§§ 68 ff. BBiG) richtet sich an lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Personen, deren Entwicklungsstand eine erfolgreiche Ausbildung noch nicht erwarten lässt. Sie kann mit einer sozialpädagogischen Betreuung verknüpft werden. Berufsausbildungsvorbereitungen werden auch von Bildungsträgern durchgeführt, während Einstiegsqualifizierungen mindestens zu 70 Prozent im Betrieb stattfinden müssen. Eine Berufsausbildungsvorbereitung kann im Übrigen auch als Teil der Einstiegsqualifizierung angesehen und bei der Festlegung der Dauer für die Einstiegsqualifizierung berücksichtigt werden.

Das Kündigungsrecht ist in §§ 22, 26 BBiG geregelt und wird im Vertrag genannt. Während der Probezeit kann der Vertrag jederzeit von beiden Parteien ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Nach der Probezeit kann der Vertrag nur gekündigt werden:

a) aus einem wichtigen Grund. Dann ist keine Kündigungsfrist einzuhalten.

b) vom Jugendlichen mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn er die Einstiegsqualifizierung aufgeben oder eine andere Beschäftigung aufnehmen möchte.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und den Kündigungsgrund enthalten. Eine sog. Kündigung aus wichtigem Grund ist nur wirksam, wenn sie innerhalb von zwei Wochen erklärt wird, nachdem der wichtige Kündigungsgrund demjenigen bekannt wurde, der die EQ-Maßnahme beenden möchte.

Nein. Die Einstiegsqualifizierung unterscheidet sich von einem Arbeitsverhältnis dadurch, dass vom Betrieb Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die einem Teilbereich einer anerkannten Ausbildung entsprechen. Schwerpunkt eines EQ-Verhältnisses ist die Qualifizierung der Jugendlichen.
Ein Arbeitsverhältnis ist dagegen anzunehmen, wenn die Leistung von Arbeit auf der einen und die Zahlung von Lohn auf der anderen Seite den Schwerpunkt des Beschäftigungsverhältnisses bilden. Wenn der zu Qualifizierende zwar offiziell eine Einstiegsqualifizierung absolviert, aber trotzdem vom Betrieb als Hilfsarbeiter eingesetzt wird, so läuft der Betrieb Gefahr, den vollen Lohn für die geleistete Tätigkeit bezahlen zu müssen. Darüber hinaus kann die Arbeitsagentur den Vergütungszuschuss zurückfordern.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Zwar verbietet das Teilzeit- und Befristungsgesetz im Regelfall, dass Arbeitnehmer befristete Verträge erhalten, die bereits zuvor bei demselben Arbeitgeber befristet beschäftigt waren. Das Verbot gilt aber nicht, wenn für die erste Befristung ein sogenannter sachlicher Grund vorlag. Bei einer einjährigen Einstiegsqualifizierung besteht ein solcher sachlicher Grund: Die Agenturen für Arbeit gewähren die Förderung nur für den bestimmten Zeitraum.

Bei einer anschließenden Übernahme in ein Arbeitsverhältnis wäre eine neue Befristung daher unschädlich. Allerdings bestehen hier viele denkbare Konstellationen, so dass sich vor Abschluss eines anschließenden Arbeitsvertrags konkret über die Konsequenzen erkundigt werden sollte.

Ja. Das Berufsbildungsgesetz fordert, dass eine Probezeit von mindestens einem bis höchstens vier Monate zu vereinbaren ist. Allerdings sollte die Probezeit einen Monat dann nicht überschreiten, wenn die Einstiegsqualifikation erfolgreich absolviert wurde und das Ausbildungsverhältnis in ein und demselben Unternehmen stattfindet.

Das Angebot ist ideal für bedingt ausbildungsfähige Jugendliche, die auch nach Vorbereitungsmaßnahmen keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Die Jugendlichen lernen den Betrieb und das Berufsleben kennen. Die Tätigkeiten und Inhalte der Einstiegsqualifizierung sind stets Bestandteile staatlich anerkannter Ausbildungsberufe. Dadurch ist bei gegenseitigem Interesse der Übergang in eine Ausbildung oder Beschäftigung jederzeit möglich.

Für Jugendliche, die aus individuellen Gründen nur eingeschränkte Vermittlungsperspektivenhaben und trotz bundesweiter Nachvermittlungsaktionen keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, beginnt die Förderung ab dem 1. Oktober. Jugendliche ohne die erforderliche Ausbildungsreife, lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche wie auch sogenannte „Altbewerber“ können bereits ab dem 1. August gefördert werden. Die Förderung endet in der Regel im Monat vor Beginn einer regulären betrieblichen Ausbildung.

Die erfolgreiche Teilnahme an einer Einstiegsqualifizierung wird durch das betriebliche Zeugnis und ein auf dessen Grundlage beantragtes und ausgestelltes IHK-Zertifikat bestätigt. Es enthält eine Erläuterung der einzelnen Bereiche, in denen der Jugendliche tätig war. Mit dem IHK-Zertifikat kann die Einstiegsqualifizierung auf eine nachfolgende betriebliche Berufsausbildung angerechnet werden. Der Betrieb muss zudem beachten, innerhalb von zwei Monaten nach Ende des Förderzeitraumseine Zusammenstellung über die an den Jugendlichen gezahlte Vergütung und die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge mit entsprechenden Zahlungsnachweisen bei der Agentur für Arbeit einzureichen.

Die Einstiegsqualifizierung ist so ausgestaltet, dass der Jugendliche nach dem Prinzip „learning by doing“ betriebliche Aufgaben ausführt und der Betrieb ihm dabei Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt. Diese entsprechen Teilbereichen eines anerkannten Ausbildungsberufes. Schwerpunkt des Beschäftigungsverhältnisses ist die Vermittlung fachspezifischer und sozialer Kompetenzen. Aus diesem Grund ist § 26 Berufsbildungsgesetz die rechtliche Basis für ein Vertragsverhältnis im Rahmen der Einstiegsqualifizierung. Eine Kopie des Vertrages muss an die IHK gesendet werden.

Ja, allerdings nur, wenn sie noch nicht 18 Jahre alt sind. Dann gelten die §§ 32 f. JArbSchG, d. h. der Jugendliche muss innerhalb der letzten vierzehn Monate vor Eintritt in das Berufsleben von einem Arzt untersucht worden sein und dem Unternehmen muss eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung ausgehändigt werden.

Die Berufsschulpflicht ist unabhängig von dem gewählten Ausbildungsberuf bzw. der daraus abgeleiteten Einstiegsqualifikation. Allerdings sind die Regelungen zur Berufsschulpflicht in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Ob Jugendliche berufsschulpflichtig sind, richtet sich daher nach den jeweiligen Landesschulgesetzen. Besteht eine Berufsschulpflicht, so können Jugendliche nur an einer Einstiegsqualifizierung teilnehmen, sofern der Besuch der Berufsschule sichergestellt ist oder eine Befreiung durch das zuständige Schulamt vorliegt. Es sollten vor Ort alle Möglichkeiten einer sinnvollen und zielführenden Ausgestaltung der Berufsschulpflicht genutzt werden.

Die Einstiegsqualifizierung richtet sich vorwiegend an Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren ohne (Fach-)Abitur, denen es bisher nicht gelungen ist, einen Ausbildungsplatz zu finden. Eine Förderung von Jugendlichen, die älter als 25 Jahre sind und/ oder über ein (Fach-)Abitur verfügen, ist nur ausnahmsweise im begründeten Einzelfall möglich (z. B. Krankheit, Suchtprobleme, Straffälligkeit, Auslandsaufenthalte u. a.). Die Jugendlichen können aber auch unter 18 Jahre alt sein. Die Einstiegsqualifizierung bereitet auf den Besuch weiterführender Bildungsgänge (Ausbildung) vor. Die Ausschließlichkeitsklausel § 4 Abs. 3 BBiG, wonach Jugendliche nur in anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden dürfen, gilt daher nicht.

Versicherungsträger ist der für das Unternehmen zuständige Unfallversicherungsträger gemäß der §§ 121-129, 133 SGB VII. Das wird in den meisten Fällen die gewerbliche Berufsgenossenschaft sein. Der Versicherungsschutz ergibt sich für die Jugendlichen aus § 2 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 SGB VII.

Ja, die Ausbildung kann aufgrund der vorangegangenen Einstiegsqualifizierung um bis zu 6 Monate verkürzt werden.

Unser Programm:

  • In der Zeit lernen Sie technische, handwerkliche und soziale Fähigkeiten mit der Chance auf eine qualifizierte Berufsausbildung
  • Praktische Erfahrungen werden in unsere Werkstatt und in den Netzcentern gemacht
  • Zusätzlich werden 2 Tagen die Woche in der Berufsschule Dortmund verbracht
  • Durch „learning by doing“ sollen betriebliche Aufgaben ausgeführt und gleichzeitig Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden
  • Die erfolgreiche Teilnahme des Programmes wird durch das betriebliche Zeugnis und ein ausgestelltes IHK-Zertifikat bestätigt
  • Bei gegenseitigem Interesse besteht die Möglichkeit zu einer Ausbildung

Ihre Aufgabenschwerpunkte

Ziele 

  • Vorbereitung auf eine Berufsausbildung und stärken der Persönlichkeit
  • Kennenlernen von Betrieb, Teilen eines Ausbildungsberufes und dem Berufsalltag
  • Vermittlung fachspezifischer und sozialer Kompetenzen
  • Erwerben von grundlegenden Qualifikationen, technischen Verständnis und handwerklichen Fähigkeiten

Ihr Profil

Sie haben…

  • … eine Haupt-/Förderschule besucht (mit oder ohne Abschluss)
  • … keinen Ausbildungsplatz bekommen
  • … Interesse am technischen/ gewerblichen Bereich
  • … einen Wohnort im EN Kreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins sowie Ihrer Gehaltsvorstellung über unser Online-Formular.

Ihr(e) Ansprechpartner

Bewerben Sie sich bis zum 27.08.2017 mit vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis).

maximale Größe: 8 MB