September 2020

AVU Netz baut in der Ottostraße

Am Mittwoch, 16. September, beginnt die AVU Netz mit der Erneuerung der Versorgungsnetze in der Schwelmer Ottostraße. Auf einer Länge von 350 Metern werden im Ortsteil Loh die 50 Jahre alten Strom-, Gas- und Wasser­leitungen ausgetauscht und die Hausanschlüsse der Kunden kostenlos erneuert. Die Ottostraße wird nach Vorgaben der Stadt Schwelm zur Einbahnstraße für die Dauer der Baumaßnahme. Ausführendes Tief­bauunternehmen ist die Firma Korte aus Witten.

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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In der kommenden Woche, ab 9. September, beginnen für ca. zehn Wochen Bauarbeiten der AVU Netz in der Arndt­straße. Der Netzbetreiber erneuert dort die Leitungen für Strom, Gas und Wasser. Es stehen weniger Parkplätze zur Verfügung. Weitere Verkehrsregelungen sind nicht vorge­sehen. Hausanschlüsse der Anlieger werden – falls erforderlich – kostenlos erneuert. Ausführendes Bau­unternehmen ist die Firma Diedrich aus Gevelsberg.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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August 2020

Europaabgeordneter Radtke besucht EN-Agentur
Einen Einblick in Wirtschaftsförderung und Vernetzung zahlreicher Akteure vor Ort bekam jetzt Dennis Radtke, Abgeordneter der EVP-Fraktion des Europaparlaments. Im Mittelpunkt standen dabei zeero – das Kompetenzzentrum für Energie-, Effizienz- und Ressourcenoptimierung und die Arbeit der EN-Agentur. Der CDU-Politiker gratulierte den zeero-Partnern zur erfolgreichen Teilnahme beim Wettbewerb um den Europäischen Unternehmensförderpreis (siehe Info-Kasten).

Erfolge und Herausforderungen für die Unternehmen in der Region, vor allem bei der Umsetzung der Energiewende, waren die Themen des Gesprächs, an dem sich auch Landrat Olaf Schade und Oliver Flüshöh, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, beteiligten. „Wir wollen den Unternehmen beim Transformationsprozess helfen“, machte Radtke deutlich.

Kathrin Peters von der EN-Agentur berichtete von den zeero-Aktivitäten für diesen Transformationsprozess: Analyse der Unternehmensprozesse hinsichtlich Energie und Effizienz, Erarbeitung von Maßnahmen, Vermittlung von Ansprechpartnern sind der zentrale Bestandteil des zeero-Angebots. Aktuell plant die EN-Agentur ein CO2-Kompensationsprodukt für die Region. „Viele Unternehmen bekennen sich zur Region und wollen sich hier engagieren und CO2-Kompensation realisieren“, erklärte Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur. Landrat Olaf Schade als Aufsichtsrats-Vorsitzender der EN-Agentur begrüßte das und verwies auf den parteiübergreifenden Beschluss, die Kreisverwaltung bis 2028 klimaneutral zu machen.

Über die zeero-Kernthemen hinaus stellte Jürgen Köder die Arbeit der EN-Agentur als Ansprechpartner für die heimische Wirtschaft vor und skizzierte die Herausforderungen für die Unternehmen. Der Ennepe-Ruhr-Kreis sei eine industriell geprägte Region. Ein Beleg dafür: Aufgrund der vielen Industriebetriebe sei der Jahres-Stromverbrauch pro Kopf doppelt so hoch wie in Berlin, so der Hinweis von Thorsten Coß, Geschäftsführer AVU-Serviceplus. Um die Klimaziele zu erreiche und die Unternehmen zu unterstützen, sei das zeero-Kompetenzzentrum in Nachfolge der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr entwickelt worden.

Darüber hinaus bräuchten die Unternehmen als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler Perspektiven bei der Weiterentwicklung von Gewerbeflächen und eben dem Wandel zu effizienten Unternehmen, so Köder weiter.

Das passt zu Dennis Radtkes Verständnis als Fachmann für Beschäftigungs- und Sozialpolitik – für ihn geht es dabei auch um Wettbewerbsgerechtigkeit im globalisierten Markt und unter den Bedingungen einer Pandemie. Er ermunterte die EN-Agentur und die zeero-Partner sich weiter für die Region zu engagieren und sich bei Wettbewerben und Förderprogrammen der Europäischen Union zu bewerben.


Bildzeile: Sie diskutierten über zeero, das Zentrum für Energie-, Effizienz- und Ressourcenoptimierung: (v.l.) Jürgen Köder (EN-Agentur), Landrat Olaf Schade, MdEP Dennis Radtke, Kathrin Peters (EN-Agentur), Thorsten Coß (AVU Serviceplus), Markus Borgiel (Stadtwerke Witten) und Oliver Flüshöh (CDU-Fraktionsvorsitzender Kreistag) - Foto: AVU.

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Zwei neue Baustellen in Schwelm
Ab dieser Woche gibt es zwei Baumaßnahmen der AVU Netz voraussichtlich bis Ende des Jahres in Schwelm:
Im Vordergrund bei der ersten Baumaßnahme steht die Breitband-Anbindung (schnelles Internet) für das Märkische Gymnasium, die Grundschule Engelbert und das Amtsgericht.
In folgenden Straßen werden LWL-Kabel verlegt: Bahnhof-, Emil-Ritterhaus-, Engelbert-, Gerichts-, Haynauer- und Potthoffstraße. Gleichzeitig werden auf der gesamten Trasse (ca. 900 Meter) die Stromleitungen erneuert, in der Engelbertstraße und einem Teilstück der Haynauer Straße auch die Gas- und Wasserleitungen. Die Arbeiten finden im Gehweg-
Bereich statt, so dass für Fuß-gänger „Umleitungen“ ausgeschildert sind. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Diedrich aus Gevelsberg.
Die zweite Baumaßnahme startet in der Prinzen- (ab Haus-Nr. 22) und Markgrafenstraße (bis Haus-Nr. 10). Dort werden Stromleitungen und LWL-Kabel verstärkt. In der Prinzenstraße fallen während der Bauarbeiten die Parkplätze weg. Hier ist die Firma Vorberg Tiefbau aus Herdecke tätig. Besondere Verkehrsregelungen sind nicht vorgesehen.
Dennoch werden Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

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Tagesbaustelle in Sprockhövel

In einer für nur einen Tag vorgesehenen Maßnahme
erledigt die AVU Netz die restlichen Oberflächen-
Arbeiten in der Sprockhöveler Heidestraße. Am 12.
August 2020 wird auf ca. 250 m Länge gearbeitet. Zu
diesem Zweck ist ein Halterverbot auf der gesamten Länge
eingerichtet. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma
Haas/Teerhoff.
Die AVU Netz bittet alle Anlieger und
Parkplatzsuchenden um Verständnis.

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AVU-Treffpunkt zieht um


Kundenbüro ab 10. August in der Sparkasse

Am kommenden Montag, 10. August 2020, zieht der AVU-Treffpunkt in Niedersprockhövel um. Neuer Standort des Kundenbüros wird die Sparkasse (Hauptstraße 68). Auch die Öffnungszeiten ändern sich und kommen den Kundenbedürfnissen entgegen: Statt wie bisher an drei Tagen können Kunden die Beratung nun an vier Tagen nutzen: mon-tags und donnerstags 15 bis 17 Uhr, dienstags und mittwochs 9 bis 13 Uhr.
„Damit setzen wir fort, was in Schwelm und Breckerfeld er-folgreich funktioniert: die gute Zusammenarbeit mit der Spar-kasse vor Ort“, erklärte AVU-Vorstand Uwe Träris. Auch in Ennepetal ist in diesem Herbst ein Umzug des AVU-Treffpunkt in die Sparkasse in Milspe geplant.

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Zukunft Wasserwerk Volmarstein

Gemeinsam für die nachhaltigste Nutzung

„Das Wasserwerk Volmarstein ist Teil der DNA der AVU. Es liefert seit über 100 Jahren Trinkwasser. Die AVU versorgt seit 1961 von hier aus einen Teil unserer Kunden mit Trinkwasser“ erklärt AVU Vorstand Uwe Träris. „Eine Nachnutzung der Liegenschaft, die weiterhin den Menschen in der Region zugutekommt, ist in unserem dringenden Interesse“, so Träris weiter.
Die Nutzung der Liegenschaft „Wasserwerk Volmarstein“ mit Gebäuden, Gelände und der historischen Brücke nach Ende der Bewirtschaftung als Wasserwerk ist Gegenstand gemeinsamer Bemühungen der Stadt Wetter und der AVU.


Nutzungsende absehbar
Mit der vereinbarten Kopplung der beiden Wassernetze von AVU Netz und Enervie Vernetzt wird für die Wasserversorgung des Ennepe-Ruhr-Kreises das Wasserwerk Volmarstein nicht mehr benötigt. Die Baumaßnahmen zur Kopplung haben bereits begonnen. Das ambitionierte Großprojekt beinhaltet allerdings einige Unwägbarkeiten und es ist offen, ob der geplante Fertigstellungstermin im Mai 2021 eingehalten werden kann. Aber auch wenn der endgültige Termin noch nicht feststeht – sicher ist, dass die Zeit der Immobilie in Volmarstein als aktives Wasserwerk danach enden wird.
Stadt wünscht sich naturnahe Freizeit- und Erholungsnutzung
Die bereits seit 2019 laufende Planung der Städtekooperation für das mittlere Ruhrtal mit Blick auf die IGA 2027 der Metropole Ruhr setzt das Wasserwerk Volmarstein und Burgruine mit Freiheit für Wetter in den Fokus. „Das schöne Gelände direkt an der Ruhr
zusammen mit der historischen Seilhängebrücke und dem Bruno-Taut-Kraftwerk ist ein Kernelement unserer Planungen“, betont Bürgermeister Frank Hasenberg. „Wir sind mit allen Akteuren wie RVR, AVU und EN-Kreis im dauerhaften Austausch, um eine touristische Nutzung des Areals realisieren zu können. Die Öffnung für die Naherholung der Wetteraner Bürger ist uns wichtig. Hierzu wird auch bis Ende dieses Jahres eine Machbarkeitsstudie aus dem Förderprogramm „Grüne Infrastruktur“ erarbeitet, um die konkrete Nachnutzung des Geländes auch unter den gegebenen Rahmenbedingungen festzulegen. In diesem Zusammenhang wird es weiterhin einen intensiven Austausch mit den Partnern geben.“

Finanzierung und Kooperationsmodell
Wie so oft ist die Finanzierung der vorgesehenen Nachnutzung mit allen dafür notwendigen Teilprojekten ein zentraler und nicht zu unterschätzender Aspekt. Ohne eine Förderung oder Investoren wird eine Umsetzung für die Stadt Wetter schwierig – ein Trägermodell ist zur Prüfung in einer Machbarkeitsstudie vorgesehen. Eine enge Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Partnern würde eine gute Lösung darstellen. Mit Unterstützung eines auf land- und forstwirtschaftliche Immobilien spezialisierten Maklers unterstützt die AVU die weiteren Planungen aktuell in einem Markterkundungsverfahren, das im allseitigen Interesse ist. Um mit potenziellen Investoren in Kontakt zu kommen, wurden auch Anzeigen auf den führenden Online-Immobilienbörsen geschaltet. Uwe Träris: „Wir möchten im Schulterschluss mit der Stadtspitze die Nachnutzung unserer Liegenschaft regeln. Die geschalteten Anzeigen sind ein üblicher Schritt in der Partnerfindung für solcherlei Projekte.“ Zu bereits eingegangenen Anfragen kann die AVU noch keine Auskünfte geben.

Landrat freut sich auf „Perle in der Kette“
Die in Wetter (Ruhr) geplanten Maßnahmen als Teil der IGA 2027 begleitet auch der EN-Kreis positiv mit. „In der ‚Perlenkette von Projekten‘ entlang der Ruhr sind die Freiheit mit der Burgruine und das Wasserwerk mit der Hängebrücke für mich ausgewiesene Leuchttürme“, erklärt Landrat Olaf Schade. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der AVU begleitet Schade beide Akteure in ihrem Handeln. „Gut, dass wir im Kreis so partnerschaftlich zusammenarbeiten“, betont Schade. Die touristischen Impulse, die die IGA 2027 verspricht, möchte er an möglichst vielen Orten im Landkreis auffangen.


Bildzeile:

Verfolgen gemeinsam die Nutzungspläne für das Wasserwerk Volmarstein: Bürgermeister Frank Hasenberg, Landrat Olaf Schade, Birgit Gräfen-Loer, Fachbereichsleiterin Bauwesen Stadt Wetter (Ruhr), AVU-Vorstand Uwe Träris (v.l.n.r.)
Foto: Stadt Wetter/M. Elsche

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Wasserversorgung in Kanalbauzeiten
In der ersten Augustwoche (KW 32, ab 3. August 2020)
beginnt mit Bauarbeiten der AVU Netz eine umfangreiche
Kanalbaumaßnahme der Stadt Wetter. In der Straße Am
Brasberg in Wengern bereitet der Netzbetreiber den
städtischen Kanalbau mit einer Umlegung der
Wasserleitungen vor und sichert so die Wasserversorgung
auch während der nachfolgenden Kanalbaustelle. Die
Arbeiten der AVU Netz sind für ca.
4 Wochen angesetzt. In diesem Zeitraum wird die Straße
Am Brasberg zwischen den Hausnummern 36 und 46
einspurig, die Durchfahrt aber weiterhin möglich sein.
Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Jakobi.
Verkehrsbeeinträchtigungen und auch
Parkraumeinschränkungen werden sich nicht vermeiden
lassen. Die AVU Netz bittet alle Anlieger und
Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Zehn Auszubildende starteten heute (3. August 2020) bei der AVU-Gruppe ins Berufsleben – so viele wie lange nicht mehr. „Wir setzen auf Ausbildung und senden so be-wusst ein Zeichen, weil für viele junge Leute im Corona-Jahr Berufswahl schwieriger und Zukunftsperspektiven unsicherer geworden sind“, erklärte AVU-Vorstand Uwe Träris. Er begrüßte die neuen Mitarbeiter*innen und ver-sprach abwechslungsreiche und fundierte „Lehrjahre“. Und das sind die neuen Azubis:
• Elektroniker für Betriebstechnik: Tim Rohde (Hattingen) und Tim Alex Rudloff (Breckerfeld)
• Industriekaufleute: Selina Baltzer (Schwelm) und Emrullah Tastemürlü (noch Düsseldorf, bald Gevelsberg)
• Anlagenmechaniker: Jonas Holleck (Gevelsberg) und Julian Ostwinkel (Sprockhövel)
• Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung: Sevilay Cavas (Ennepetal)
• Fachinformatiker Systemintegration: Sebastian Kaiser (Sprockhövel)
• Praxisintegriertes Studium (Finance, Accounting, Controlling, Taxes): Pia-Marie von Hein (Dort-mund), Alem Hodzic (Wetter)


In der ersten Woche stehen für alle gemeinsame Seminare auf dem Programm, um das Unternehmen und die Energiebranche kennenzulernen. Danach geht es in die be-rufsspezifischen Stationen und Lehrwerkstätten.

Für das Ausbildungsjahr 2021 hat die Suche bereits begonnen: Schon jetzt nimmt die AVU für die klassischen Ausbildungsberufe Industriekaufmann/-frau, Anlagen-mechaniker*in und Elektroniker*in für Betriebstechnik Bewerbungen entgegen. Gesucht werden pro Beruf mindestenszwei Auszubildende.
Insgesamt absolvieren zurzeit in der AVU-Gruppe 22 Mitarbeiter*innen ihre Ausbildung. Interessante Projekte, Werksunterricht zur optimalen Prüfungsvorbereitung, sehr gute Übernahmemöglichkeiten und weitere Qualifizie-rungsangebote nach der Ausbildung und vieles mehr bietet die Ausbildung bei dem Energieversorger. Mehr dazu auf der Internet-Seite www.avu.de/ausbildung.

 

Bildzeile:
Ausbildungsstart bei der AVU. Von links nach rechts: Uwe Träris, Sebastian Kaiser, Sevilay Cavas, Markus Schwandt, Jonas Holleck, Pia- von Hein, Alem Hodzic, Astrid Wollbaum, Julian Ostwinkel, Tim Rudloff, Selina Baltzer und Tim Rohde.
Foto: AVU/Bernd Henkel

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Juli 2020

AVU Netz führt Restarbeiten an der Straßenoberfläche aus

Am kommenden Donnerstag (16. Juli 2020) muss die Zufahrt von der Mittelstraße zur Flurstraße gesperrt werden. Eine Zufahrt ist von der Heidestraße aus möglich, die Einbahnstraßenregelung ist aufgehoben. Ferner fallen im unteren Bereich der Flurstraße für diesen Tag Parkplätze weg.

Grund für die Sperrung sind letzte Arbeiten, um die Straßenoberfläche wiederherzustellen. Die AVU Netz hatte seit letztem Jahr das neue Umspannwerk an das Stromnetz angeschlossen.

Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer für mögliche Beeinträchtigungen um Verständnis.

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AVU erneuert Belüftungsanlage in der Ennepetalsperre

Ein seltener Anblick bot sich Spaziergängern und Radfahrer in dieser Woche an der Ennepetalsperre. Mit etwas Glück konnte man von der frei zugänglichen Sperrmauer Bautaucher bei der Arbeit zu sehen: Die AVU erneuerte zusammen mit ihrer Wasserwerk-Tochterfirma VWW und Fachfirmen das Belüftungsgerät in der Ennepetalsperre.

Die AVU entnimmt der Talsperre Wasser, um es im nahegelegenen Wasserwerk Rohland zu Trinkwasser aufzubereiten. Im Sommer entstehen unterschiedliche Temperaturschichten in der Talsperre, die einen Austausch des oberen wärmeren Wassers mit dem unteren kälteren Horizont verhindern. Daher kommt es im Spätsommer zu einem Mangel an Sauerstoff im Tiefenwasser. Dort wird das Rohwasser für das Wasserwerk entnommen. Bereits seit 1978 wird mit einer Belüftungsanlage am Talsperrengrund das Tiefenwasser „belüftet“, um so eine optimale Wasserqualität zu erreichen. Dadurch konnte die AVU die Wasserqualität in den letzten Jahren bereits erheblich verbessern. Die rund 800 kg schwere und im Durchmesser 7,5 Meter große Anlage ist in den letzten Monaten an Land generalüberholt worden. Und in dieser Woche brachten VWW-Mitarbeiter und Spezialtaucher der Firma Moissl GmbH aus Köln die Anlage wieder an ihren ca. 30 Meter tiefen Bestimmungsort zurück.

Taucher auf einem Ponton mitten auf dem Wasser, ein Baukran auf dem Weg, der normalerweise gesperrt ist: Der Aufwand war schon enorm. Mehrere Tauchgänge waren notwendig, um den genauen Ort zu bestimmen, das Fundament freizulegen und die Belüftungsanlage zu verankern. Doch die Arbeit hat sich gelohnt, wie Klaus Döhmen, VWW-Geschäftsführer und damit verantwortlich für die AVU-Wasserwerke, Bilanz zog: „Wir haben hier mit dem Talsperren-Wasser ideale Bedingungen für die Trinkwasser-Produktion. Und dank der Belüftungsanlage können wir das noch verbessern und so die Qualität des AVU-Trinkwassers sicherstellen.“


Foto Taucher: Spezialtaucher der Firma Moissl GmbH bei der Arbeit im See der Talsperre

Foto Kran: Das rund 800 kg schwere Belüftungsgerät wird mit einem Kran zu Wasser gelassen (Fotos: Bernd Henkel/AVU)

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Staatssekretär lobt Zusammenarbeit der Landwirte und Wasserversorger
AVU seit fast 30 Jahren aktiv an der Ennepetalsperre

Sie arbeiten Hand in Hand und nicht gegeneinander, die Landwirte im Einzugsgebiet der Ennepetalsperre und die AVU als größter Trinkwasserversorger im Ennepe-Ruhr-Kreis. Und das schon seit drei Jahrzehnten. Davon überzeugte sich heute Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann aus dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW bei seinem Besuch auf dem Hof Abel in Breckerfeld.
„Wir haben hier kein Nitratproblem“ – das machte Gastgeber Christian Abel deutlich, als er die Gäste begrüßte: Die Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und der AVU ist von gegenseitigem Nutzen und Vertrauen geprägt. Und Staatssekretär Bottermann lobte das Engagement des Landwirts, der gerade in einen neuen Stall mit integriertem Güllekeller investiert hat. So kann die Gülle als Dünger gelagert werden und dann ausgebracht werden, wenn es betrieblich und von der Witterung her passt. 
Als „gut im Fluss“ bezeichnete AVU-Vorstand Uwe Träris denn auch die Kooperation. Er stellte die Vorteile für die AVU-Kunden heraus: „Neben den seit Jahren guten Nitratwerten weit unterhalb der Grenzwerte sichern wir gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Betrieben die Wassergüte. Sonst wäre die Trinkwasser-Aufbereitung aufwändiger und damit auch teurer für die Verbraucher.“ Träris nutzte einen weiteren passenden Vergleich: „Wir sitzen in einem Boot mit den anderen Wasserversorgern hier an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet, Sauerland und Bergischem Land, denn auch die benachbarten Wasserversorger kooperieren im Einzugsgebiet der Talsperren mit den Landwirten.“
Das ist auch für Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), der glasklare Vorteil: „Mit Blick auf die Erfolge im Trinkwasserschutz fordern die Landwirtschaftsverbände in NRW deshalb, das Kooperationsmodell nicht nur zu stärken, sondern auch in die Bereiche außerhalb von Schutzgebieten zu tragen. Freiwillige Kooperation muss Vorrang vor einem zu strengen und wenig auf die örtlichen Gegebenheiten angepassten Ordnungsrecht haben."
Auch die weiteren Besucher auf dem Abel-Hof betonten den Nutzen der Kooperation. Dr. Harald Lopotz, Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer in der Region, erläuterte, dass die Beratung der Kammer in Sachen Gewässerschutz auch ein konkretes Beispiel für die Kooperation sei. Marius Bußmann ist als eben dieser Berater aktiv – seine Stelle wird von den Trinkwasser-Versorgern finanziert. 
Für die heimische Kommunalpolitik waren Landrat Olaf Schade und Thomas Lay, stellvertretender Bürgermeister von Breckerfeld, vor Ort: „Der Ennepe-Ruhr-Kreis und die AVU waren 1989 Vorreiter in Sachen Kooperation von Landwirten und Wasserwerken“, erinnerte Landrat Schade an die Anfänge. Und Thomas Lay ergänzte: „Ich habe gehört, dass früher der Mann vom Wasserwerk manchmal im wahrsten Sinne des Wortes vom Hof gejagt wurde. Heute begegnen sich Landwirte und AVU freundschaftlich und auf Augenhöhe.“


Bildzeile: Landwirt Christian Abel erklärt Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, Landrat Olaf Schade, WLV-Präsident Hubertus Beringmeier und  AVU-Vorstand Uwe Träris (vorne v.r.) den Gülle-Schleppschuh. (Foto: AVU/Bernd Henkel)

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Juni 2020

AVU-Hauptversammlung wählte neuen Aufsichtsrat

Das Jahr 2019 schien angesichts der Corona-Pandemie viel weiter weg als „nur“ sechs Monate: Auf der Hauptversammlung beschlossen die fünf Aktionäre der AVU (Ennepe-Ruhr-Kreis, die Städte Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal sowie die innogy SE) alle Beschlüsse zum Geschäftsjahr 2019 einstimmig. Dazu zählt auch die stabile Dividende von 0,80 Cent je Aktie: Wie im Vorjahr bedeutet das einen Bilanzgewinn der AVU von 11,52 Mio. Euro.

Die regionale Wertschöpfung 2019 beträgt 73,3 Mio. Euro. In diese Summe fließen neben dem Bilanzgewinn weitere Leistungen und Zahlungen der AVU-Gruppe für die Region mit ein, vor allem die Konzessionsabgaben der AVU Netz (9 Mio. Euro) und die Gewerbesteuern für alle Kommunen im Kreis (3,9 Mio. Euro). „Das ist ein erfreuliches, weil stabiles Ergebnis in dieser schwierigen wirtschaftlichen Lage und deshalb gut für die kommunalen Haushalte“, erklärte Landrat Olaf Schade, der als AVU-Aufsichtsratsvorsitzender die Hauptversammlung leitete.

Die Hauptversammlung wählte außerdem turnusgemäß einen neuen Aufsichtsrat. Dem Gremium gehören an (in alphabetischer Reihenfolge): Oliver Flüshöh, Guido Freisewinkel, Bürgermeisterin Imke Heymann, Dr. Uta Grone, Bürgermeister Claus Jacobi, Rolf-Christian Otto, Daniel Pilz, Klaus Reisiger, Landrat Olaf Schade, Dr. Achim Schröder, Ralf Schweinsberg, Dr. Bernd Widera, Robin Weiand, Matthias Weiss und Astrid Wollbaum.

Aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurden Werner Becker, Dr. Babett Bolle, Dr. Arnim Brux und Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock. Landrat Schade dankte allen vier für ihr Engagement im Sinne des Unternehmens.

Genauso wie die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder gehörte die Konstituierung des neuen Aufsichtsrats zum Programm am Donnerstag im AVU-Betriebsrestaurant, in dem unter Einhaltung der Hygienevorschriften getagt wurde: Neuer und alter Vorsitzender ist Landrat Olaf Schade, seine Stellvertreter sind Dr. Bernd Widera (ehem. Vorstandsmitglied der RWE Deutschland AG), Klaus Reisiger (Betriebsratsvorsitzender der AVU) und Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi.


Bildzeile: Landrat Olaf Schade (li.) als Vorsitzender des Aufsichtsrat und Vorstand Uwe Träris stellten die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019 vor – das Foto stammt von einem Pressegespräch im April 2019.(Archivfoto: AVU/ B.Henkel)

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In der kommenden Woche (KW 27, ab 29. Juni 2020) beginnen Bauarbeiten der AVU Netz in der Loher Straße in Ennepetal. Vor der Sanierung der Straßenoberfläche durch Straßen NRW nutzt der Netzbetreiber die Gelegenheit, die 60 Jahre alte Wasserleitung zu erneuern und Glasfaser-Kabel zu verlegen. Die Arbeiten finden zwischen den Häusern Nr. 11 und 45 statt und werden voraussichtlich bis Ende September dauern. Falls notwendig werden die Hausanschlüsse kostenlos erneuert. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Haakshorst aus Dortmund. Eine Baustellen-Ampel regelt den Verkehr und die Mittelstraße wird von der Neustraße Richtung Milsper Straße zur Einbahnstraße.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 
 

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AVU: Versorgung zuverlässig und sicher

Jeder Tag im Jahr ist ein Gedenk- oder Aktionstag – zum Beispiel, um auf etwas aufmerksam zu machen, was mehr Aufmerksamkeit verdient.
Dazu zählt der Tag der Daseinsvorsorge morgen (23. Juni): An diesem Tag weisen die Stadtwerke in ganz Deutschland auf ihre alltägliche Leistung für die Energie- und Wasserversorgung hin. „In diesem außergewöhnlichen Jahr der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass die Versorgung mit Strom, Erdgas und Wasser zuverlässig und sicher funktioniert“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. „Wir sind krisenfest und selbstverständlich für unsere Kunden da.“
Die AVU ist als kommunal geprägtes Unternehmen für viele Bürger und Unternehmen in der Region der erste Ansprechpartner in Sachen Daseinsvorsorge. Diese Leistung für Bürger und Unternehmen erbringen die Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter der AVU-Gruppe mit hohem Engagement und Verantwortungsbewusstsein. „Unser aktueller Werbeslogan lautet: ,Wir versorgen die Heimat‘, um deutlich zu machen, dass wir verwurzelt sind in der Region und die Menschen hier in ihrem Engagement für unsere Heimat unterstützen“, erläutert Träris den Hintergrund der Kampagne „#Heimatmacher“. 
Das passt zum Tag der Daseinsvorsorge. Michael Ebling, Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) und Oberbürgermeister von Mainz erklärt: „Häufig wird die Daseinsvorsorge als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Aber auch in der Krise können sich die Bürgerinnen und Bürger auf ihre kommunalen Unternehmen verlassen. Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage der Forsa zeigt, dass Stadtwerke und kommunale Unternehmen zur Spitzengruppe der vertrauenswürdigsten Institutionen in Deutschland gehören.“

Über den Tag der Daseinsvorsorge 
Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt. Deutschlandweit zeigen kommunale Unternehmen an diesem Tag ihre Leistungen der Daseinsvorsorge – von Energie- und Wasserversorgung, über Abwasser- und Abfallentsorgung bis hin zum Ausbau von Glasfaser. International ist der Tag als „Public Service Day“ (Tag des öffentlichen Dienst) bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen. Der Tag der Daseinsvorsorge wird vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert. Mehr Informationen im Internet:
• Tag der Daseinsvorsorge: daseinsvorsorge.vku.de
• AVU-Kampagne: www.avu.de/Blog/Heimatmacher 

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AVU Netz tauscht Leitungen von 1950 aus
In dieser Woche haben Arbeiten der AVU Netz in der Loher Straße begonnen. Von Hausnummer 2 bis Nr. 29 tauscht die beauftragte Tiefbaufirma Korte aus Witten eine Gas-Mitteldruck-Leitung aus. Das ca. 400 Meter lange Teilstück stammt aus dem Jahr 1950 und wird im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung erneuert. Gleichzeitig werden Leerrohre für Strom und Glasfaser mit verlegt.
Im unmittelbaren, wandernden Arbeitsbereich der Baustelle gilt ein Parkverbot. Die Einbahnstraßen-Regelung ist aufgehoben. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich Mitte August abgeschlossen. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Neue Öffnungszeiten im AVU-Treffpunkt Breckerfeld
Die AVU passt ihre Öffnungszeiten im Treffpunkt Breckerfeld den Geschäftszeiten der Sparkasse an. Das Beratungsbüro des Energieversorgers befindet sich seit April 2019 in der Sparkasse. Ab nächsten Dienstag (16. Juni) ist der AVU-Treffpunkt dienstags von 9 bis 12 Uhr (bisher 13 Uhr) und donnerstags von 14:30 bis 16:30 Uhr (bisher: 18 Uhr) geöffnet.
Eine Übersicht aller sieben AVU-Treffpunkte gibt es im Internet: www.avu.de/privat/service/avu-treffpunkte. Neben der persönlichen Beratung in den sieben Treff-punkten bietet die AVU telefonische Beratung (02332 / 73-123) und ein Online-Kundencenter (portal.avu.de) an.

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AVU Netz baut Verbindungsleitung zum Wassernetz der Enervie
Für die sichere Wasserversorgung planen die Unternehmen AVU Netz und Enervie Vernetzt eine Verbindung ihrer Leitungsnetze. Die Arbeiten dazu beginnen jetzt auf Hagener Stadtgebiet zwischen Harkortsee und Rangierbahnhof Vorhalle. Der Abschluss der Leitungsbauarbeiten ist für Mai 2021 geplant. Zur Planung gehörte auch ein aufwändiges Genehmigungsverfahren, das sowohl den Naturschutz als auch die vorhandene Infrastruktur (z.B. die Bahnlinie) berücksichtigt.
Federführend für diese Netzkopplung ist die AVU Netz. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Köster aus Osnabrück. Die ca. 2,6 km lange Verbindungsleitung beginnt auf Hagener Gebiet an einem Übergabe-Schacht der Enervie Vernetzt im Bereich Brockhausen. An das Leitungsnetz der AVU wird die Leitung im Bereich des Wasserwerks Volmarstein angeschlossen. Für die weitere Verteilung des Trinkwassers im AVU-Versorgungsgebiet baut die AVU Netz außerdem ein Pumpwerk neben dem Strom-Umspannwerk Volmarstein im Ruhrtal.

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In der Boesebecker Straße beginnen am 04.06.2020 Bauarbeiten der AVU Netz: Die Leitungen für Strom, Gas und Wasser werden erneuert. Die Leitungen stammen aus dem Jahr 1956 und werden im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung der Stromversorgung ausgetauscht. Hausanschlüsse werden falls notwendig kostenlos erneuert. Im Bereich der Baustellen fallen Parkplätze weg. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Mai 2020

Netzkabel und Hausanschlüsse - letzte Arbeiten der AVU Netz in Heide- und
Flurstraße

In der kommenden Woche ab 4. Juni beginnen letzte Arbeiten der AVU Netz im Bereich des
neuen Umspann-werks in Haßlinghausen: Dort werden die Hausanschlüsse in der Heidestraße
26-53 an die neuen Stromkabel ange-schlossen. Wegen des Neubaus des Umspannwerks war
dort da Stromnetz erneuert worden. Zu diesen letzten Arbeiten gehören auch Asphaltierungen in
der Flurstraße. Beauftragter Tiefbauer ist die Firma Haas aus Gevelsberg.
Besondere Verkehrsregelungen sind nicht geplant. Einige Parkplätze fallen während der Bauzeit
weg. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.


Neue Stromleitungen in der Südstadt - AVU Netz erneuert über 50
Jahre alte Kabel

Ab 8. Juni beginnt die AVU Netz mit der Erneuerung der Stromleitungen in der Südstadt: In der
Droste-Hülshoff -, Goethe-, Lessing- und Bruchstraße erneuert das beauftragte Tiefbau-
Unternehmen IK Bau aus Hagen die Kabel auf einer Länge von 900 Metern. Die Kabel stammen
aus dem Jahr 1967 und werden im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung der
Stromversorgung ausgetauscht. Hausanschlüsse werden falls notwendig kostenlos erneuert. In
der Goethestraße werden die Stadtwerke Hattingen gleichzeitig Leitungen neu verlegen.
Im unmittelbaren, wandernden Arbeitsbereich der Baustelle gilt ein Parkverbot und der Gehweg
wird gesperrt. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen.
Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Die Sonne scheint in diesen Tagen lange und intensiv – das bringt nicht nur gute Laune, sondern auch gute Erträge für die Photovoltaik-Anlagen im Netzgebiet der AVU. Und besonders freuen sich darüber die über 3.100 Grünstrom-Kunden der AVU, die jetzt im Mai den Jahresbericht für 2019 bekommen haben. Denn auch das letzte Jahr war ein gutes „Sonnenjahr“: Die Photovoltaik-Anlagen mit Grünstrom-Förderung erzeugten klimafreundlich insgesamt rund 154.000 Kilowattstunden Strom – rechnerisch reicht das für ca. 50 Haushalte. Und im Vergleich zur Stromproduktion mit fossilen Brennstoffen sind rund 65 Tonnen CO2 eingespart worden. Diese Anlagen befinden sich zum Beispiel auf dem Dach des ZOB in Schwelm oder der Pestalozzi-Grundschule in Gevelsberg.


„Wir haben schon lange ein Ökostrom-Angebot für umweltbewusste Kunden. Das Besondere dabei ist die regionale Förderung, über den ein Kundenbeirat entscheidet“, erläutert AVU-Vorstand Uwe Träris. Für zwei Euro mehr im Monat bekommen die Kunden zertifizierten Ökostrom. Damit unterstützen sie den Bau umweltfreundlicher Anlagen zur Stromerzeugung sowie Maßnahmen im Bereich Energie-Effizienz und CO2-Einsparung hier vor Ort im Ennepe-Ruhr-Kreis. Im letzten Jahr waren das sechs öffentliche Ladesäulen für E-Mobilität (zum Beispiel zwischen Rathaus und Einkaufsmarkt in Haßlinghausen) oder ein Zuschuss für die Mofa-AG des Reichenbach-Gymnasiums, die damit zwei E-Roller kaufte.


Zum Kundenbeirat gehören mit Klaus Agarius, Gisela Cappel, Alexander Dyck, Michael Ebel, Annette Kowald, Rolf Reick und Uwe Slotkowksi sowohl Privatkunden als auch Unternehmensvertreter, die Grünstrom beziehen. „Die Grünstrom-Kunden leisten einen wichtigen gesellschaftlichen und umweltpolitischen Beitrag: Sie engagieren sich für Umwelt- und Klimaschutz in der Region und gestalten damit aktiv eine klimafreundlichere Zukunft“, berichtet Uwe Träris. Und Benjamin Kreikebaum, Vertriebsleiter der AVU ergänzt: „Wir entscheiden gemeinsam über Projekte, die gefördert werden. Für dieses Jahr prüfen wir zum Beispiel den Bau weiterer Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Kindertagesstätten.“

Mit Stichtag 31.12.2019 waren rund 357.000 Euro im Fördertopf: Geld und Ideen sind also da…
Mehr Informationen: www.avu.de/gruenstrom.

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Neue Zeiten, neue Formate. Die AVU hat die Verleihung ihres Engagement-Preises ins Netz verlegt: Am frühen Donnerstagabend verfolgten die Bewerber-Vereine um die AVU Krone ebenso gespannt wie interessierte Zuschauer*innen via Livestream bei Facebook oder avu.de die „Krönung“ von insgesamt 42 Projekten. Um es vorwegzunehmen: Es war genauso kurzweilig wie eine „richtige“ Veranstaltung, die Loreen Grimm vom AVU-Marketing zusammen mit Moderator Stefan Erdmann und seinem Team vorbereitet hatten. Denn es war gestaltet wie eine Fernseh-Show mit „Studiogästen“, Einspielfilmen und „Schalten“ zu den Gewinnern, die dann eben mit der online-typischen Verzögerung jubelten.
Und besonders laut dürfte der Jubel in Schwelm ausgefallen sein: Sowohl der erste als auch der dritte Platz gehen in die Kreisstadt. Sieger wurde der Differenzierungskurs Bio-Chemie des Märkischen Gymnasiums mit ihrem Projekt „Schwelm forstet auf – Klimabäume für die Stadt“. Den Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 geht es nicht um eine klassische Aufforstung, sondern um das gezielte Pflanzen von Klimabäumen, die insektenfreundliche Gestaltung von Gärten und die Information der Gesellschaft über lokale Klimaherausforderungen.
Bemerkenswert ist, dass auch Platz Zwei ein nachhaltiges Projekt ist: Diese Krone geht nach Hattingen an Foodsharing Hattingen e.V. mit dem Aufbau eines Fairteilers für Foodsharing, um ähnlich wie das Prinzip der Tafeln Lebensmittel zu verteilen. Auch Platz 3 verdient das Prädikat „nachhaltig“: Das „Netzwerk der guten Taten Schwelm“ kümmert sich um das Nachbarschaftsbeet am Märkischen Platz.

„Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch viele Projekte“ weiß AVU-Vorstand Uwe Träris. „Das ist ein Beleg dafür, dass das Thema für viele Menschen enorm wichtig ist und sie sich dafür engagieren wollen.“ Im Interview mit Stefan Erdmann versicherte Träris, dass es auch im kommenden Jahr eine AVU Krone geben wird. Und auch Corona konnte die diesjährige Preisverleihung nicht verhindern: „Die AVU Krone ist eine wichtige Säule für die Förderung von Vereinen und Projekten in der Region. Deshalb war klar, dass sie auf jeden Fall stattfinden wird.“

Beide Aussagen sind an den Bildschirmen und Smartphones zuhause sicherlich mit Freude angekommen. Und wer es verpasst hat: Die Preisverleihung ist im Internet weiterhin verfügbar. „Die eingereichten Projekte sind so vielfältig wie die Region“, erklärt Daniel Flasche vom AVU-Marketing. „Deshalb vergeben wir ja auch noch sechs Sonderkronen.“ Das sind im Einzelnen:

  • Breitenwirkung:
    Glückauf-Trasse e.V.I.G. – „WaldErleben“
  • Sportliche Aktivitäten:
    RSC Tretlager Ruhr e.V. – „AVU-Charity-Cup“
  • Darstellende Künste:
    Magic Academy Witten e.V. – „Großes Zaubertheater Rückkehr der Zauberkunst“
  • Soziales Engagement: Merlin e.V. – „Kein Kind sollte abseitsstehen“
  • Nachhaltigkeit: Hegering Volmarstein – „Jäger als Sammler: Biotop- und Streuobstwiesenpflege und Müllsammeln“
  • Tradition:
    TC Grün-Weiß Silschede – „18. Tennis-Turnier des TC GW Silschede e.V.“

Alle Projekte zeigen, wie vielfältig und lebenswert diese Region ist. Sei es nun ein integrativer reitpädagogischer Ferienkurs in Breckerfeld, die Kitzrettung per Drohne durch den Hegering Ennepetal (Publikums-Krone in der Online-Abstimmung) oder die Zirkus-Projektwoche der Grundschule Börgersbruch in Sprockhövel: Und deshalb haben sie auch alle eine Krone verdient.
 

Bildzeile: Ein Blick aus dem Regieraum (Foto: AVU/jöp)

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Bürgermeister befürworten Wahlangebot der AHE Bestellmöglichkeit ab dem 22.Mai: www.tonnENwahl.de
 

Selten hat es ein so einstimmiges und wohlwollendes Votum der Politik und Verwaltung auf Kreisebene gegeben: Die AHE bietet die gelbe Tonne als Wahlmöglichkeit in den Ruhrstädten und auch im Rest des Ennepe-Ruhr-Kreises an. Das stößt bei Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster und Bürgermeister Frank Hasenberg auf Zustimmung.

Frank Hasenberg: „Das neue kostengünstige Angebot der Gelben Tonne ist begrüßenswert. Damit haben unsere Bürgerinnen und Bürger in Wetter (Ruhr) eine alternative Wahlmöglichkeit. Wichtig ist: Wer dieses neue Angebot nicht annehmen möchte, kann natürlich wie bisher den Gelben Sack nutzen, den wir auch weiterhin an den bekannten Stellen für die AHE ausgeben.“ Und seine Kollegin Katja Strauss-Köster ergänzt: „Mit der Gelben Tonne gibt es ein bürgerfreundliches Wahlangebot, das wir gerne unterstützen möchten.“

Die AHE bietet an, die sogenannten gelben Säcke (Abfall der mit dem „grünen Punkt“ gekennzeichnet ist) als Wahl-option zusätzlich in einer gelben Tonne zu sammeln. „Die Haushalte haben die Wahlfreiheit“, erklärt AHE-Geschäftsführer Johannes Einig: „Durch das zusätzliche Angebot einer gelben Tonne lösen wir ein seit vielen Jahren andauerndes Problem. So erreichen wir eine ökologischere Abfallwirtschaft und geben ein verantwortliches Statement für eine saubere Stadt.“ Wer sich für die gelbe Tonne entscheiden möchte, kann sich bereits heute darüber auf der neuen Internet-Seite der AHE: www.tonnENwahl.de informieren.

 

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Umleitung bis zum Kreisverkehr Ruhrtal-Center
In der kommenden Woche (KW 22, ab 25. Mai) beginnen umfangreiche Bauarbeiten der AVU Netz in der Kaiserstraße. Vom Kreisverkehr am Ruhrtal-Center wird die Kaiserstraße halbseitig gesperrt. Die Umleitung als Einbahnstraßen-Regelung führt über die Bahnhofs- und die Carl-Bönnhof-Straße bis zum Kreisverkehr. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende November 2020 dauern. 
In dieser Zeit erneuert der Netzbetreiber Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Im Einzelnen: Es werden sowohl Mitteldruck- als auch Niederdruck-Gasleitungen neu verlegt, teilweise stammen sie noch aus dem Jahr 1926. Weiterhin tauscht die beauftragte Tiefbaufirma Jakobi aus Hattingen Mittelspannungs- und Niederspannungskabel für die Stromversorgung aus. Und eine Wasserleitung aus dem Jahr 1963 wird ebenfalls erneuert. Hinzu kommen Glasfaser- und Beleuchtungskabel – letztere sind für die Straßenbeleuchtung. Dafür werden auch noch drei Masten neu aufgestellt. Wie immer werden für Anwohner die Hausanschlüsse kostenlos ersetzt. Bei der Baumaßnahme kooperiert die AVU Netz mit dem Stadtbetrieb Wetter, der im Anschluss Fahrbahn und Gehwege erneuert.
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Bauarbeiten in der Epscheider Straße

In der kommenden Woche (21. KW) erneuert die AVU Netz in der Epscheider Straße, Ecke Danziger Straße sogenannte Schieber (Absperrungen) und Hydranten in einer Wasserleitung. Bei einem Rohrbruch Anfang April hatte man die Schäden festgestellt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Monats dauern. Bei den Schachtarbeiten kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

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Die AVU-Treffpunkte sind seit heute (15. Mai 2020) wieder geöffnet. Kunden können sich persönlich in allen sieben Städten des AVU-Gebiets zu den üblichen Öffnungszeiten beraten lassen. Dabei gelten wie bei allen anderen Geschäften die üblichen Hygiene- und Abstandsvorschriften.

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5-Jahres-Vorschau: AVU-Gruppe plant 88 Mio. Euro für sichere Energie- und Wasserversorgung

Die AVU-Gruppe plant in den nächsten fünf Jahren (bis zum Jahr 2024) Investitionen in Höhe von 88 Mio. Euro für die zuverlässige Energie- und Wasserversorgung und die kontinuierliche Modernisierung des Unternehmens, davon allein 79,9 Mio. Euro bei der AVU Netz.
AVU-Vorstand Uwe Träris erläutert: „Wir planen mittelfristig, die Summe konstant zu halten – auch wenn das in der Corona-Krise nicht einfach wird. Wir möchten so auch die heimische Wirtschaft stärken.“ Und AVU Netz-Geschäftsführer Ralf Holtmann ergänzt: „In der jetzigen Situation haben wir bewusst keine Kürzungen beim Tiefbau geplant. Unsere Investitionen in Netze und Anlagen für Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation sind langfristig ausgelegt.“

Allein für das laufende Jahr sind rund 17,8 Mio. Euro für Investitionen der AVU und der AVU Netz geplant. Davon entfallen 90 Prozent (rund 16 Mio. Euro) auf die AVU Netz und damit auf die Weiterentwicklung und die Instandhaltung der Infrastruktur für Energie und Wasser. Eine nennenswerte geplante Einzelmaßnahme ist zum Beispiel die Erneuerung der Verbindungsleitung zwischen dem Wasserwerk Rohland und dem Wasserbehälter Wengeberg in Breckerfeld. Die Planungen laufen bereits – ein Baubeginn steht aber noch nicht fest.
Denn die größeren Netzbau-Projekte erstrecken sich in Planung, Vorbereitung und Bau über mehrere Jahre: In den letzten Jahren waren das zum Beispiel der Neubau des Strom-Umspannwerks in Haßlinghausen oder der Ausbau der Nahwärmeversorgung in Schwelm am Brunnen durch die AVU Serviceplus.  

Nicht nur „unter der Erde“, sondern auch in die digitale Welt investiert die AVU: Dazu zählen Anschaffungen von Hard- und Software, Servern und anderen IT-Einrichtungen. „Wir wollen in den kommenden Jahren die Digitalisierung weiter vorantreiben. Unsere Geschäftsprozesse und Abläufe im Unternehmen müssen noch digitaler werden. Nur so bleiben wir wettbewerbsfähig“, macht AVU-Vorstand Uwe Träris die Herausforderungen deutlich. 

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Im Ortsteil Wengern beginnen in dieser Woche Bauarbeiten der AVU Netz: In der Südstraße, ab Haus-Nr. 34 Richtung der Straße Wengerner Mühle und im Mühlenweg werden die Strom-, Wasser- und Glasfaser-Leitungen erneuert. Die Länge der erneuerten Trasse beträgt ca. 350 Meter, die Leitungen stammen aus den Jahren 1955 bzw. 1971 und werden im Rahmen der kontinuierlichen Instandhaltung modernisiert. Im Mühlenweg wird die Fahrbahn halbseitig gesperrt. In der Südstraße verläuft die Trasse im Gehweg, so dass es einen gesicherten „Notweg“ für Fußgänger auf der Fahrbahn gibt. Abschluss der Arbeiten ist voraussichtlich Ende August. 
Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Stracke aus Witten. Wie für alle Baumaßnahmen des Netzbetreibers gilt auch hier, dass die eigenen Mitarbeiter und die des Tiefbau-Unternehmens sich an die Hygiene- und Abstandregelungen halten. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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April 2020

Entsorger kauft Nachbargrundstück
Bürgermeister: Gutes Signal für die heimische Wirtschaft

Die AHE als führendes Unternehmen der Kreislaufwirtschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis setzt seinen Wachstumskurs fort: Der Entsorger hat im Gewerbegebiet Nielande das benachbarte Grundstück der ehemaligen Spedition Lingnau gekauft.
Die rund 10.000 m² große Fläche stand zur Verfügung, weil der bisherige Firmeninhaber die Spedition aus Altersgründen verkauft hat. „Der Standort hier ist für unsere Logistik ideal, nahe an der Autobahn und zentral gelegen für unsere Routen im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen“, erklärt AHE-Geschäftsführer Johannes Einig. Außerdem, fügt er erleichtert hinzu, sei die Autobahn-Auffahrt Volmarstein bald wieder vollständig nutzbar. 
Die AHE ist auch am Standort Wetter enorm gewachsen – mittlerweile arbeiten rund 150 Menschen dort. „Dafür können wir die Sozial- und Büroräume der Spedition gut gebrauchen“, so Einig weiter. Auch die rund 40 in Wetter stationierten Transport- und Sammelfahrzeuge brauchen Platz: Rund ein Drittel des Grundstücks ist bereits jetzt von der Spedition als Parkfläche angemietet. 
Für Bürgermeister Frank Hasenberg ist die Erweiterung der AHE ein gutes Signal für die heimische Wirtschaft. „Positive Nachrichten aus unseren Unternehmen sind eher selten in diesen Tagen. Deshalb freue ich mich, dass die AHE hier ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort abgibt. Gleichzeitig danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. Das Einsammeln und die Abfuhr des Mülls klappt gut - das haben die letzten Wochen gezeigt.“ 
„Über den Wachstumskurs der AHE freuen wir uns als Gesellschafter natürlich“, meint auch AVU-Vorstand Uwe Träris. „Die AHE ist nicht nur eine wichtige Finanzbeteiligung für uns. Sie ist auch Teil der Daseinsvorsorge: Die Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger können sich auf die zuverlässige Entsorgung verlassen.“
Die AHE ist für die Abfuhr der gelben Säcke sowie für Altglas und Altpapier im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis zuständig. Die AHE behandelt bereits heute am Standort in Wetter ca. 40.000 Tonnen Altpapier pro Jahr aus dem gesamten Kreisgebiet. Auf dem neuen angrenzenden Standort soll eine zusätzliche gewerbliche Annahmestelle eingerichtet werden – vergleichbar mit dem Wertstoffhof in Herdecke. „Wir planen, diese Annahmestelle in naher Zukunft an mindestens fünf Tagen in der Woche zu öffnen“, blickt Johannes Einig voraus.


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Das neu erworbene AHE-Gelände besichtigten Bürgermeister Frank Hasenberg, AVU-Vorstand Uwe Träris und AHE-Geschäftsführer Johannes Einig (Foto: AVU/ Bernd Henkel).

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AVU Netz baut auf der Hagener Straße

Anfang Mai beginnen Bauarbeiten der AVU Netz in der Hagener Straße (zwischen Haus-Nr. 269 und 299). Die Leitungen für Strom und Gas sowie die Glasfaserkabel werden erneuert. In diesem einspurigen Bereich zwischen Uferstraße und (in Fahrtrichtung Gevelsberg) Tankstelle regelt eine Baustellenampel den Verkehr.
In den ersten Bauabschnitten liegt die Baustelle direkt innerhalb der Fahrbahn, im weiteren Verlauf dann in den Seitenstreifen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Baustellenampel nur noch während der Arbeitszeit benötigt. Die Baustellen-Länge beträgt maximal 50 Meter - in diesem Bereich fallen Parkplätze weg und es gilt ein Halteverbot.
Die Leitungen stammen aus dem Jahr 1959. Die Erneuerung dient der sicheren Energieversorgung und wird voraussichtlich bis September 2020 dauern. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Diedrich aus Gevelsberg. Wie für alle Baumaßnahmen des Netzbetreibers gilt auch hier, dass die eigenen Mitarbeiter und die des Tiefbau-Unternehmens sich an die Hygiene- und Abstandregelungen halten. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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In der kommenden Woche (18. KW, ab 27. April) startet die AVU Netz zwei Baumaßnahmen in Ennepetal. Sie gehören zu den wich-tigen Arbeiten, um die Netzqualität und die zuverlässige Versorgung sicherzustellen. Wie für alle Baumaßnahmen des Netzbetreibers gilt auch hier, dass die eigenen Mitarbeiter und die des Tiefbau-Unternehmens sich an die Hygiene- und Abstandregelungen halten.

Kölner Straße wird gequert
Zwischen Hembecker Talstraße und Ambrosius-Brand-Straße hat die AVU Netz die Gas-Hochdruckleitung erneuert und eine Trafostation neu errichtet. Nun müssen diese Anlagen an das bestehende Netz angeschlossen werden. Dazu ist quer über die Kölner Straße ein Graben erforderlich. Der Verkehr ist in diesem Bereich nur einspurig möglich und wird mit einer Baustellen-Ampel geregelt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Haakshorst aus Dortmund.

Hembecker Talstraße: Glasfaser-Anschluss für die Stadtbetriebe
Ebenfalls in der kommenden Woche beginnen Bauarbeiten in der Hembecker Talstraße von Nr. 51 bis Höhe Wuppermannstraße. Die Stromleitungen werden erneuert und verstärkt. Außerdem bekommen die Stadtbetriebe Ennepetal einen Glasfaser-Anschluss. Die Leitungen befinden sich im südlichen Randbereich (in Fahrtrichtung Kölner Straße also rechts).
Ausführendes Bau-Unternehmen ist die Firma Söhn aus Ennepetal. Voraussichtliches Ende der Baumaßnahmen ist Ende August 2020. 
Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

 

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AVU-Gruppe ehrt Arbeitsjubilare und Ruheständler

Es war noch „vor Corona“, als die Unternehmensleitung der AVU-Gruppe Arbeitsjubilare und Ruheständler des Jahres 2019 eingeladen hatte. Und wie üblich bei dieser traditionellen Veranstaltung standen nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus. Auch ein Blick in die AVU-Geschichte und aktuelle Entwicklungen des Unternehmens waren Themen der Reden und Gespräche.
Vor allem aber bedankten sich AVU-Vorstand Uwe Träris, AVU Netz-Geschäftsführer Ralf Holtmann und Betriebsratsvorsitzender Klaus Reisiger für den langjährigen Einsatz für die AVU. In den Ruhestand bzw. in Altersteilzeit gingen 2019 insgesamt 21 Beschäftigte. Bei der Feier anwesend waren (Wohnort in Klammern): Stephanie Berns (Hagen), Frank Fritzsch (Gevelsberg), Reiner Gregarek (Gevelsberg), Bernd Kötting (Sprockhövel), Ulrike Pradtke (Sprockhövel), Friedrich Rothenberg (Ennepetal), Reinhard Severing (Sprockhövel, Jürgen Ulomek (Gevelsberg)und Eckhard Walter (Waltrop. Sein 40jähriges Arbeitsjubiläum im aktiven Dienst feierte Paul Müller (Sprockhövel). 
Träris lud in seiner Rede zu einer „Zeitreise“ ein und erinnerte an die Ereignisse vor 40 Jahren: Damals besuchte zum Beispiel Ministerpräsident Johannes Rau die AVU: „Die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit bestimmten schon damals unsere Arbeit“, erläuterte er die besondere Verantwortung des Energieversorgers.

Natürlich war die Zeitreise auch ein schöner Impuls für die geehrten Jubilare und Ruheständler, der Erinnerungen an das Arbeitsleben weckte. Für alle Ruheständler war es ein gelungener Abschluss ihres Berufslebens und für alle stand fest, dass sie weiterhin der AVU verbunden bleiben möchten.


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Noch "vor Corona" hatte die Unternehmensleitung der AVU-Gruppe Arbeitsjubilare und Ruheständler des Jahres 2019 eingeladen (Foto: AVU/Jonas Güttler)

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Baustelle Haßlinghauser Straße

Seit Anfang der Woche ist die Telekom mit Leitungsarbeiten in der Haßlinghauser Straße tätig. Jetzt nutzt die AVU Netz diese Baumaßnahme, um dort ebenfalls Stromleitungen und Glasfaser-Kabel zu erneuern bzw. zu verstärken - und zwar von der Haßlinghauser Straße Nr. 155 bis Nr. 193. Die zweite Etappe beginnt dann voraussichtlich ab 4. Mai: Die AVU Netz macht dann allein weiter von Nr. 155 bis zur Straße In den Weiden. Wie immer werden die Hausanschlüsse dabei überprüft und ggf. kostenlos erneuert.
Besonders Verkehrsregelungen sind nicht notwendig. Die Leitungen befinden sich im südlichen Randbereich - dort stehen teilweise keine Parkplätze zur Verfügung. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich dennoch nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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AVU Netz erneuert Leitungen für Strom, Gas und Wasser
Ab kommender Woche (17. KW, 20. April 2020) muss die Drosselstraße komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die AVU Netz erneuert dort auf einer Länge von 300 Metern die Leitungen für Strom, Gas und Wasser. Die Straße ist zu schmal, um den Verkehr an der Baustelle vorbeizuführen. Die Einbahnstraßen-Regelung gilt während der Bauzeit nicht, so dass Anwohner auch von der Lerchenstraße aus in die Drosselstraße fahren können. Beeinträchtigungen gibt es nur im „wandernden“ Arbeitsbereich der Baustelle.
Die Leitungen stammen aus den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts – die Erneuerung gehört zu den wichtigen Arbeiten, um die Netzqualität und die zuverlässige Versorgung sicherzustellen.
Die Mitarbeiter des beauftragten Tiefbau-Unternehmens Korte und der AVU Netz halten sich an die Hygiene- und Abstandregelungen. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

 

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In dieser Woche beginnen Bauarbeiten der AVU Netz in Gevelsberg: Im Bereich Theodorstraße (Haus-Nr. 1-26), Dörnenstraße (Nr. 24-28) und Im Himmel (Nr.11-33) werden die Stromleitungen erneuert bzw. verstärkt. Grund für diese nicht verschiebbare Baumaßnahme sind die Neubauten im Bereich Theodor-, Ecke Heidestraße (Dorotheenhof). Der zu erwartende Stromverbrauch kann mit der bisherigen Einspeisung von der Trafostation in der Dörnenstraße nicht gedeckt werden. Also ist zur Versorgungssicherheit aller Haushalte eine Verstärkung notwendig. Start der Arbeiten ist in der Theodorstraße - fertig will man bis Ende August sein.

Die Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens IK Bau und der AVU Netz halten sich an die Hygiene- und Abstandregelungen. Besondere Verkehrsregelungen gibt es nicht. Einige Parkplätze stehen während der Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis

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Ab Montag, 6. April, überprüft die AVU Netz das Gasrohrnetz im Stadtgebiet Sprockhövel. Hierzu gehen Mitarbeiter des Unternehmens mit einem Gasspürgerät alle im Außenbereich befindlichen Gasleitungen ab. Sie überprüfen die Leitungen auf Dichtheit. Diese Maßnahme muss alle vier Jahre durchgeführt werden und dient der sicheren Gasversorgung.
Auch die Gashausanschlüsse müssen geprüft werden. Dazu betreten die Mitarbeiter auch die entsprechenden Grundstücke, aber nicht die Gebäude. Ein direkter Kontakt mit dem Kunden ist in der Regel nicht notwendig. Die Mitarbeiter der AVU Netz halten sich an die Hygiene- und Abstandregelungen. Falls ein Schaden festgestellt wird, der sofort repariert werden muss (zum Beispiel eine Gasundichtigkeit), sind die Mitarbeiter mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet und befolgen eine genau festgelegte Vorgehensweise.
Alle nicht dringenden Reparaturen werden nur dokumentiert und zu einem späteren Zeitpunkt erledigt. Die gesamte Überprüfung in Sprockhövel wird ca. vier Wochen dauern.

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März 2020

AVU garantiert auch in Corona-Zeiten einwandfreie Qualität durch moderne Aufbereitung

Viele Menschen beschäftigt zurzeit die Frage, ob das Coronavirus über das Trinkwasser übertragen werden kann. Die AVU stellt hierzu auf Basis aller bekannten Studien und Untersuchungen fest: Der Übertragungsweg Trinkwasser ist ausgeschlossen! 

Das Virus und unser Trinkwasser 
Corona-Viren sind nicht lange lebensfähig in der Umwelt und in Gewässern. Außerdem ist die verwendete Filtertechnik in den AVU-Wasserwerken virentötend: „Unser Trinkwasser verdient seine Bezeichnung zu Recht“, erklärt Uwe Träris, Vorstand der AVU und weist auf die Aufbereitung hin: „Mit der 2-stufigen Filteranlage unseres Wasserwerkes und der abschließenden Desinfektion werden Viren und Bakterien sicher zurückgehalten.“ 

Trinkwasser ist gesund
Klaus Döhmen, Leiter der AVU-Wasserwerke, geht sogar noch weiter und rät allen Bürgerinnen und Bürgern, viel Wasser zu trinken: „Das Trinkwasser ist nicht nur sicher, sondern auch extrem hilfreich in diesen Zeiten.“ Es fördere die allgemeine Gesundheit und Abwehrkräfte des Körpers. „Trinken Sie Wasser, wie Sie es am liebsten mögen. Ob mit oder ohne Kohlensäure, als Tee oder einfach mit einer frischen Zitronenscheibe.“ rät Klaus Döhmen. Zudem spart das Glas aus dem Wasserhahn einen weiteren Gang zum Einkaufen – in diesen Tagen wichtiger denn je. 

 

Laborwerte weit unterhalb aller Grenzwerte
In der aktuellen Mittelwert-Auswertung zur Trinkwasser-Qualität des Jahres 2019 bestätigt sich erneut die hohe Güte des AVU-Trinkwassers. Für das Wasserwerk Rohland, das den überwiegenden Teil der Bürger im südlichen EN-Kreis versorgt, sind drei Ergebnisse für Verbraucher besonders relevant: 
•    Sehr weiches Wasser: Spül- und Waschmittel können in den Haushalten sehr zurückhaltend dosiert werden. 
•    Kaum Nitrat im Wasser: Der gemessene Mittelwert beträgt nur 12,7 mg/l (Milligramm pro Liter Trinkwasser) – der zulässige Grenzwert laut Trinkwasser-Verordnung ist mehr als 4 x höher: 50 mg/l
•    Sehr wenig Natrium: Besonders Menschen mit Bluthochdruck, Diabetiker oder z.B. Nierenpatienten profitieren von nur 8,8 mg/l Natrium im Mittel (Trinkwasser-Grenzwert: 200 mg/l).
Klaus Döhmen rät: „Unser Wasser lagert kaum Kalk ab und ist weich. Daher können alle beim Dosieren von Wasch- und Spülmittel sehr zurückhaltend sein“. Alle Messwerte und Details zur Wassergüte finden sie auf den Internetseiten der AVU.

Corona-Maßnahme: Keine Beprobungen in Privathaushalten
Auch der Betrieb in den AVU-Wasserwerken ist nach einem innerbetrieblichen Pandemie-Plan umgestellt. Durch die Einteilung des Personals in kleine, voneinander getrennt arbeitende Gruppen, strenge Zutrittsbeschränkungen und natürlich maximale Hygiene ist der Betrieb sichergestellt. 
Dabei bittet Klaus Döhmen um Nachsicht: Um möglichst wenig Kontakte nach außen zu haben, sind die Beprobungen von Privathaushalten durch das Labor vorerst eingestellt worden. „Aber dafür haben alle Verständnis“, berichtet er von den Rückmeldungen der Kunden. Weiterhin regelmäßig beprobt werden natürlich sensible Punkte wie das Trinkwassernetz oder beispielsweise Krankenhäuser, Altenheime oder Schulen, sofern diese wieder geöffnet werden.

 

Hintergrund-Informationen zur Trinkwasser-Versorgung
Die AVU versorgt mit einer durchschnittlichen Trinkwasserproduktion von etwa 22 Millionen Litern pro Tag 145.000 Einwohner des südlichen Ennepe-Ruhr-Kreises. Weitere rund 18 Millionen Liter werden täglich im Verbundwasserwerk Witten – ein Gemeinschaftsunternehmen mit den Stadtwerken Witten – produziert und in das Netz der Stadtwerke Witten eingespeist.


 

Hinweis Bildzeile (Archivfoto Juni 2019): Im Wasserwerk Rohland an der Ennepetalsperre AVU-Vorstand Uwe Träris (li.) und Klaus Döhmen, Leiter der AVU-Wasserwerke - Foto: AVU/Bernd Henkel.

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Erneuerung der Hauptleitung in der Bergstraße

AVU Netz baut ab KW 14 in Ennepetal

Ennepetal, 27. März 2020

In Ennepetal erneuert die AVU Netz die Versorgungsleitungen in der Bergstraße. Ausgetauscht werden die alten Leitungen für Strom, Gas und Wasser, die zum Teil noch aus dem Jahr 1959 stammen. Auf einer Länge von ca. 150 Meter sind vor den Hausnummern 8 bis 32 aus diesem Grund Tiefbauarbeiten nötig.

Behinderungen für die Anwohner werden so weit es geht minimiert. Nicht vermeiden lassen sich fallweise der Wegfall von Stellplätzen sowie im Laufe der Arbeiten Änderungen an der Verkehrsführung.

Selbstverständlich spielt bei allen Arbeiten der Gesundheitsschutz der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie der Anwohnerinnen und Anwohner eine Hauptrolle. Auch in Coronavirus-Zeiten ist es Ziel, die Grundversorgung wie stets zu sichern und die Netze dort, wo es nötig ist, entsprechend zu warten.

 

Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

AVU – Heimatvorteil für EN:

Unkomplizierte Unterstützung in Corona-Zeiten

Corona ist leider überall. Wir wünschen uns sehr, dass unser Ennepe-Ruhr-Kreis so glimpflich durch diese Krise kommt wie nur eben möglich. Auch die AVU als regionaler Energie-Grundversorger leistet ihren Beitrag sowohl zur Pandemie-Prävention als auch zur Unterstützung Krisenbetroffener.

Präventive Maßnahmen:

  • Für besondere Beratungsbedarfe ist eine intensivierte Beratung per Telefon durch aufgestockte Serviceteams möglich.
  • Besucher sind u.a. auch im Wasserwerk Rohland zunächst nicht weiter zugelassen.
  • Umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der AVU Mitarbeiter mit Fokus auf Sicherstellung des Betriebs der systemrelevanten Infrastruktur (Strom und Gas sowie Wasser) wurden umgesetzt. Die Energie- und Wasserversorgung im EN-Kreis ist gesichert!

Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen:

  • Es finden aktuell keine Sperrungen statt.
  • Im Hinblick auf Abstand und Vereinzelung wurden alle Ablesungen pausiert.
  • Die AVU Kundenberatung geht sensibel und maximal serviceorientiert mit allen Fällen um, in denen Bürger in Notlagen geraten und um Hilfe bitten. Forderungsstundungen sind ein mögliches Instrument der AVU Berater.
  • Auch und gerade für KMUs sind die AVU Kundenberater im Einsatz. Bei krisenbedingten Verbrauchsminderungen – keine Kunden erlaubt, kaum Strom wird gebraucht – ermöglichen sie auf Nachfrage unkompliziert Abschlagssenkungen per sofort.


Uwe Träris, Vorstand AVU, bekräftigt: „Wir lassen in diesen unübersichtlichen Zeiten niemand zurück und beweisen als Energieversorger für alle Kunden unsere Positionierung als „Heimatvorteil für den EN-Kreis.“

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Statt Kundenbüros Online-Angebote nutzen

Die sieben AVU-Treffpunkte sind bis auf Weiteres geschlossen. Das Unternehmen bittet Kunden, dringende Anfragen per Telefon (02332 73-123), per Mail (info@avu.de) oder im Kundenportal  (https://portal.avu.de) zu stellen. Dort können außerdem persönliche zum Vertrag gehörende Änderungen oder Umzugsmeldungen und die Verwaltung der persönlichen Daten vorgenommen werden. 
 

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AVU Netz passt Trasse an – Neuverrohrung Kamperbach

Die AVU Netz beginnt in der kommenden Woche mit Bauarbeiten in der Wittener Straße zwischen Kämpenstraße und Kreuzung L924 (Autobahn-Zubringer): Die Trasse der Gashochdruck-Leitung wird dort auf einer Länge von ca. 30 Metern tiefergelegt. Grund für die ca. achtwöchige Baumaßnahme ist die Neuverrohrung des Kamperbachs. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 
Zum Hintergrund: Die AVU Netz betreibt eine Gashochdruck-Ringleitung im Ennepe-Ruhr-Kreis, über die u.a. für die Stadtwerke Witten das Erdgas aus dem Ferntransportnetz übernommen wird. 

 

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AVU: Stromausfall weit unter dem Bundesdurchschnitt

Hervorragende Werte für die AVU Netz weist jetzt die Bundesnetzagentur aus: Durchschnittlich fiel 2018 der Strom 4,81 Minuten pro Kunde aus. Der Bundesdurchschnitt ist mit 13,91 Minuten pro Jahr und Kunde fast dreimal so hoch. Bei großen Kunden mit Stromversorgung über das Mittelspannungsnetz ist der Wert mit 2,51 Minuten pro Jahr und Kunde sogar noch besser (Bundesdurchschnitt hier: 11,57 min/a). „Das ist ein gutes Qualitätsurteil für unsere zuverlässige Strom- und Gasversorgung und zeigt uns, dass wir mit unserer Investitions- und Instandhaltungs-Strategie richtig liegen“, erklärt Ralf Holtmann, Geschäftsführer der AVU Netz. Holtmann betont, dass die Werte seit Jahren unter dem Bundesdurchschnitt liegen (siehe Info-Graphik) – sowohl bei Strom als auch bei Gas. Bei Gas ist der Unterschied allerdings nicht ganz so groß (AVU Netz: 0,39 Minuten – Bundesdurchschnitt: 0,48 Minuten).
Zum Hintergrund: Alle Netzbetreiber für Strom und Gas müssen ihre Ausfallzeiten der Bundesnetzagentur melden, die damit einen bundesweiten Vergleich anstellt. Die aktuellen Zahlen von 2018 sind erst Ende 2019 veröffentlicht worden.
Neben der kontinuierlichen Investition in das Netz ist die hohe Fernsteuerbarkeit des Mittelspannungsnetzes ein weiterer Grund für die gute Platzierung des AVU-Stromnetz im bundesweiten Vergleich. So kann im Falle einer Störung der Strom oft wieder eingeschaltet werden, ohne dass ein Mitarbeiter der AVU Netz zur Störungsstelle fahren muss. Gerade für produzierende Industriebetriebe ist eine schnelle Wiederversorgung wichtig. 
Gleichzeitig ist die AVU Netz natürlich an sieben Tagen die Woche 24 Stunden in Bereitschaft, wenn mal etwas passiert: Regulär sind außerhalb der normalen Arbeitszeiten 20 Mitarbeiter für die sichere Energie- und Wasserversorgung im Netzgebiet der AVU zuständig. Dazu gehört auch die telefonische Störungsannahme mit den Telefonnummern 02332 73-750 (Gas/Wasser) und 02332 73-770 (Strom).

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Februar 2020


WKT in Sprockhövel produziert mit AVU-Ökostrom

Die Anforderungen an die heimische Industrie sind grün. Denn Strom aus erneuerbaren Energien, CO2-Kompensation und Nachhaltigkeit in der Produktion sind Vorgaben, die zum Beispiel Konzerne als Auftraggeber ihren Lieferanten vorschreiben. Das gilt auch für das Unternehmen WKT Westfälische Kunststoff Technik aus Niedersprockhövel, das seit Jahresbeginn TÜV-zertifizierten Ökostrom der AVU bezieht. Einzelheiten der beispielhaften Zusammenarbeit stellten der geschäftsführende Gesellschafter der WKT, Rudolf Zimmermann, Geschäftsführer Oliver Denz und AVU-Vorstand Uwe Träris bei einem Besuch von Bürgermeister Ulli Winkelmann vor.
Für den Hersteller von Kunststoffrohren ist entscheidend, dass der Herkunftsnachweis TÜV-zertifiziert ist: Der Strom stammt aus skandinavischen Wasserkraftwerken. Die Stromproduzenten dort haben sich verpflichtet, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Und auch die CO2-Emissionen beim Bau und Betrieb der Anlagen sind klimaneutral, weil im Gegenzug Klimaschutzprojekte als Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden.
„Die Verringerung der CO2-Emissionen ist uns ein persönliches Anliegen und wir sehen darin eine gesellschaftliche Verpflichtung, der sich moderne Unternehmen heute stellen müssen“ erläuterte Rudolf Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Westfälischen Kunststoff Technik. Geschäftsführer Oliver Denz ergänzte: „Wir kommen damit auch Anforderungen unserer Kunden nach, arbeiten mit unserem bewährten Energie-Lieferanten zusammen und haben dabei sehr geringe Mehrkosten.“ Ein weiterer Vorteil für die WKT: „Auch bei der Suche nach Fachkräften ist ein Engagement für den Klimaschutz ein Argument.“
AVU-Vorstand Uwe Träris berichtete, dass die Nachfrage nach Ökostrom und klimaneutralen Produkten seitens der Geschäftskunden zunimmt: „Wir merken verstärkt, dass dies ein Standard bei produzierenden Betrieben wird. Die AVU bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Produkte für Strom und Erdgas – wie hier bei WKT mit einem Zertifikat vom TÜV Rheinland oder bei anderen Kunden ein AVU-Grünstrom-Vertrag für einen Teil des Stromverbrauchs.“
Über das WKT-Engagement für Klimaschutz und die Zusammenarbeit mit der AVU freute sich Bürgermeister Ulli Winkelmann: „Das ist natürlich ein gutes Beispiel für andere Unternehmen, die ihre Produktion klimaneutral stellen wollen. Außerdem arbeiten hier zwei in Stadt und Region verankerte Unternehmen zusammen – ganz nach dem Motto: global denken, lokal handeln.“
Auch der Bürgermeister der Stadt Sprockhövel engagiert sich für Klimaschutzprojekte auf kommunaler Ebene: „Ich hatte die Idee, im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Stadt Sprockhövel 80 Bäumen im Stadtgebiet zu pflanzen und habe mich gefreut, dass die Westfälische Kunststoff Technik dabei als Spender für die Hälfte der Bäume bereitsteht.“ Rudolf Zimmermann fügt hinzu: „Dadurch können weitere 80 Tonnen C02 neutralisiert werden. Nicht reden, sondern machen. Das ist das Motto unseres Unternehmens.“
 

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AVU liefert Ökostrom, WKT liefert für die AVU Netz Gas- und Wasserrohrleitungen - über die gute Zusammenarbeit freuen sich (v.l.): Rudolf Zimmermann (geschäftsführender Gesellschafter WKT), Thorsten Kattenstein (Geschäftsführer WKT), Bürgermeister Ulli Winkelmann, Uwe Träris (AVU-Vorstand) und Oliver Denz (Geschäftsführer WKT) - Foto: AVU/Bernd Henkel.

 

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AVU-Beteiligung TEE realisiert zwei Projekte
Die AVU konnte über ihre Beteiligung an der Trianel Erneuerbare Energien GmbH zwei Windkraft-Projekte realisieren. Und setzt damit ein Zeichen gegen die allgemeine Flaute bei der Stromproduktion aus Windenergie. AVU-Vorstand Uwe Träris erläutert das Engagement des Unternehmens bei der TEE: „Wir setzen hier auf eine ideale Kombination aus Erfahrung im Bereich der Erneuerbaren Energien und finanzieller Planungssicherheit. Die TEE arbeitet mit bewährten Partnern zusammen oder übernimmt bereits fertige Projekte.“
Zur ersten Kategorie gehört der Windpark Bad Arolsen, der nach weniger als sechs Monaten Bauzeit mit zwei Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 6,9 Megawatt (MW) seinen Betrieb aufgenommen hat. 
Die beiden Windräder befinden sich im Stadtwald südlich von Bad Arolsen-Landau im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg Mit dem produzierten Strom können jährlich rund 9.000 Menschen versorgt werden. „Trotz der aktuell sehr geringen Genehmigungszahlen für Windkraftanlagen in Deutschland ist es uns gelungen, gemeinsam mit unserem Partner ABO Wind und im Einklang mit der Kommune, ein sehr werthaltiges Windparkprojekt zu realisieren“, erklärt Thomas Schulte, zuständiger Projektleiter bei Trianel. 
Ein fertiges Projekt ist die Übernahme von drei Windkraftanlagen im Windpark Emmerthal in Niedersachsen, die von der Ebert Erneuerbare Energien Firmengruppe projektiert, errichtet und in Betrieb genommen wurden. 
Der Windpark Emmerthal besteht aus insgesamt acht Windkraftanlagen des Typs Vestas 136-3.45. Errichtet wurden die Anlagen in der Gemeinde Emmerthal im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont, rund 40 Kilometer südwestlich von Hannover entfernt. Seit Ende 2018 ist der Windpark am Netz und wird von mehreren Betreibern im Rahmen eines Pooling-Modells betrieben. Die drei von TEE gekauften Anlagen haben eine Gesamtleistung von 10,35 MW und werden rund 21 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. 

Hintergrund-Information über die TEE

An der TEE sind 37 Stadtwerke aus Deutschland sowie die Stadtwerke-Kooperation Trianel beteiligt. Gemeinschaftlich investieren sie rund eine halbe Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau des eigenen Erneuerbaren-Portfolios mit Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland. Das TEE-Portfolio umfasst derzeit rund 200 MW an Wind- und Solarenergie in acht Bundesländern. Die AVU ist seit 2015 mit 3,8 % an der TEE beteiligt.

Mehr Informationen: www.trianel.com/trianel/erneuerbare-energien


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Der Windpark Emmerthal im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont (Foto: TEE)

 

 

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AVU Netz repariert Anlage bis Ende kommender Woche
Auf einer Länge von ca. 300 Metern hat das Sturmtief „Sabine“ die Straßenbeleuchtung in der Marxstraße zu Fall gebracht. Ein Baum war in die Tragseil-Anlage gestürzt und hatte so den Schaden verursacht. Die Reparatur durch eine Fachfirma wird in der kommenden Woche beginnen – zum Ende der Woche ist dann eine provisorische Beleuchtung wiederhergestellt. 
Auch das Beleuchtungssignal für diesen Bereich, vereinfacht gesagt der Ein-/Aus-Schalter, ist mit zerstört worden. Aus diesem Grund bleibt die Straßenbeleuchtung zwischen Thing- und Blankensteiner Straße jetzt permament eingeschaltet.
Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Beeinträchtigungen um Verständnis. Hinweise zur Straßenbeleuchtung nehmen die Stadt Hattingen, Fachbereich Gebäudewirtschaft oder die AVU Netz entgegen.

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AVU Netz hatte Bereitschaftsdienst verstärkt
Der Sturm „Sabine“ hat bisher keine großen Auswirkun-gen auf die Stromversorgung gehabt. Größere Ver-sorgungsunterbrechungen habe es nicht gegeben, meldet die Leitstelle der AVU Netz am Montagmorgen. Nicht auszuschließen sei es, dass im Laufe des Tages noch Schäden an Freileitungen, gerade im ländlichen Bereich, auftreten. Für Strom-Störungen ist die AVU Netz unter 02332 73-770 erreichbar.
Der Bereitschaftsdienst der AVU Netz war am Sonntag bei den Technikern und den Monteuren verstärkt worden. Auch die Netzleitstelle hätte schnell besetzt werden können, falls die Lage es erfordert hätte. Regulär sind außerhalb der normalen Arbeitszeiten 20 Mitarbeiter für die sichere Energie- und Wasserversorgung im Netzgebiet der AVU im Einsatz.

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Auch in diesem Jahr können sich Vereine und Gruppen bis zum 15. März 2020 unter www.avu-krone.de für den Engagement-Preis bewerben. Der Wettbewerb der AVU krönt und fördert bereits seit 2015 engagierte Menschen des Ennepe-Ruhr-Kreises.
Eine unabhängige Jury entscheidet, welcher Beitrag gefördert wird. Sie vergibt anhand vorher festgelegter Kriterien, wie viele Punkte jede Bewerbung bekommt. Jährlich nehmen rund 40 Projekte an dem Engagement-Wettbewerb teil.
Neben dem Hauptwettbewerb und der Publikumskrone werden in diesem Jahr fünf Sonderkronen in folgenden Kategorien vergeben: Sport, Soziales Engagement, Darstellende Künste, Nachhaltigkeit und Tradition.
Für die Publikumskrone können Unterstützer*innen mittels Online-Voting vom 7. bis 30. April 2020 abstimmen.
Jedes eingereichte Projekt wird von der AVU gefördert. Im vergangenen Jahr hat die AVU Gruppen und Vereine innerhalb des Wettbewerbs mit einer Summe von insgesamt 38.500 Euro unterstützt. „Wir sind immer wieder begeistert von den Menschen, die mit ihrem Engagement Besonderes leisten“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris. Für den Energieversorger ist der Wettbewerb ein wichtiger Baustein für das Unternehmensziel, Beiträge für die Lebensqualität im Ennepe-Ruhr-Kreis zu leisten und in nachhaltige Zukunft zu investieren.
Zur Preisverleihung der AVU Krone am 28. Mai 2020 sind alle Vereine mit jeweils zwei Personen eingeladen. Projektleiterin Loreen Grimm freut sich auf den Wettbewerb: „Auch in diesem Jahr hoffen wir auf großartige Projekte und vor allem auf neue Teilnehmer*innen. Ich bin gespannt darauf, die Bewerber*innen während des Wettbewerbs näher kennenzulernen.“

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AVU Netz baut am Bürgerplatz in Schwelm
Der Bürgerplatz ist nicht nur über der Erde ein zentraler Ort in Schwelm. Auch unter dem Pflaster sind hier wichtige Leitungen und Kanäle der Ver- und Entsorgung vorhanden. Für die Daseinsvorsorge mit Energie und Wasser werden hier vier Hauptversorgungsleitungen zusammengeführt.
Die AVU Netz beginnt ab Montag (03.02.2020) mit Reparaturarbeiten an den Gas- und Wasserleitungen. Zusätzlich werden Glasfaser-Kabel verlegt. Die Baumaßnahme muss aufgrund des komplexen Unter-grunds in offener Bauweise durchgeführt werden. Für die Bauzeit sind ca. sechs Wochen veranschlagt. Hausanschlüsse sind nicht betroffen. Gleichzeitig wird das Patrizierhaus der Brauerei wegen des geplanten Abrisses vom Netz getrennt. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Diedrich aus Gevelsberg. Beeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner sowie Fuß-gänger und andere Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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Januar 2020

Kompetenzzentrum zeero macht Unternehmen nachhaltig
Das Thema Klimaschutz hat enorm an Bedeutung gewonnen. Viele Unternehmen in der Region stehen vor großen Herausforderungen, die der Klimaschutz mit sich bringt. Die Erwartungshaltung ihrer Auftraggeber, ihrer Kunden und der Politik ist hoch, doch oft fehlen Know-how und Kapazitäten, um diesen neuen und wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Heute (29. Januar 2020) stellte Landrat Olaf Schade mit „zeero“ als Nachfolger der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr (EER), die Lösung dafür vor. 
„zeero“ steht für „Zentrum für Energie-; Effizienz- und Ressourcen-Optimierung im Ennepe-Ruhr-Kreis und ist ein Zusammenschluss von Klimaschutzprofis der Region, die mit ihrem Know-how den regionalen Mittelstand unterstützen, ihre Unternehmen nachhaltig und zukunftssicher zu machen. Mit einem Rundum-Service von der Vorbereitung bis zur praktischen Umsetzung CO2-relevanter Maßnahmen.
„Unser Kreis war mit der EER Vorreiter beim Thema Energieeffizienz in Unternehmen. Jetzt wollen wir mit zeero beweisen, dass wir, auch wenn es um CO2- Reduktion geht, Wegbereiter sind. Die Region Ennepe Ruhr ist durch die Industrie geprägt. Und Klimaschutz ist eine große Aufgabe für die Unternehmen. Mit zeero werden wir unserem Mittelstand dabei zur Seite stehen und ihn praktisch unterstützen. Dazu bieten wir Kompetenz aus einer Hand“, erklärte Olaf Schade. „Die Nachfrage ist da – das hat einerseits der Industriegipfel vergangene Woche gezeigt. Und mit zeero leisten wir zudem auch einen großen Beitrag zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts, das der Kreistag beschlossen hat“, so der Landrat weiter.
Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur ergänzte: „Die EER stand für betriebliche Energieeffizienz, energieeffiziente Gebäudesanierung und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in der Region. In neun Jahren haben wir zum Beispiel durch ÖKOPROFIT viele Einzelprojekte in Unternehmen umgesetzt. Basierend auf diesen Erfahrungen haben wir zeero entwickelt.“ 
Die EN-Agentur ist Ansprechpartner für interessierte Unternehmen: Dort koordiniert Kathrin Peters die „zeero“-Anfragen. Die Ingenieurin und Fachfrau für Erneuerbare Energien führt die ersten Analysen durch und ermittelt zusammen mit Unternehmen eine individuelle Lösungsstrategie und zieht die entsprechenden Kompetenzpartner hinzu. 
Zum zeero-Kompetenzzentrum gehören die bisherigen EER-Unternehmen EN-Agentur, AVU und Stadtwerke Witten. Neu hinzugekommen sind aus dem Kreis die AHE (Entsorgung/Kreislaufwirtschaft), VER (Nahverkehr), die beiden Agenturen Grauzone („Business WG“ als Raum für Kooperation und gemeinsame Entwicklungen) und Voll digital (Agentur für digitale Lösungen) sowie die Volksbank Sprockhövel. Als weiteres Kreditinstitut ist die GLS Bank aus Bochum mit dabei. Ihre fachliche Expertise bringt außerdem die Effizienz-Agentur NRW mit ein, die bereits bei den Ökoprofit-Runden mitgewirkt hat. Weitere Partner sind in dem Netzwerk willkommen.
Das zeero-Leistungsspektrum reicht von der CO2-Bilanzrung über verschiedene Analysen und praktischen Maßnahmen in den Bereichen Energienutzung, den Bau von energetischen Anlagen (Photovoltaik, BHKW, Druckluft, Heizung, Klima etc), effizientem Materialeinsatz, innerbetrieblicher Logistik, Mobilität, Entsorgung und Finanzierung bis zu passgenauen Angeboten der CO2-Kompensation. Oder kurz zusammengefasst: zeero ist die regionale Antwort auf globale Herausforderungen.

Hintergrund-Informationen zum zeero-Kompetenzzentrum 
zeero ist das Kompetenzzentrum für Energie-, Effizienz- und Ressourcen-Optimierung im Ennepe-Ruhr-Kreis. Ein Team von Klimaschutzprofis bietet einen Rundum-Service: von der Vorbereitung bis zur praktischen Umsetzung CO2-relevanter Maßnahmen. Mit dem Know-how dieser regionalen Partner und ihrer langjährigen Erfahrung sichern Unternehmen ihr Geschäft nachhaltig und zukunftssicher und leisten gleichzeitig einen Beitrag für einen starken Wirtschaftsstandort Ennepe-Ruhr-Kreis.
Das sind die zeero-Partner: Agentur für Wirtschaftsförderung (EN-Agentur), AVU, Stadtwerke Witten, AHE, Effizienz Agentur NRW, GLS Bank Bochum, Grauzone („Business WG“ als Raum für Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklungen), VER Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr, Volksbank Sprockhövel und Voll digital (Agentur für digitale Lösungen). Die zentrale Steuerung liegt bei der EN-Agentur mit Sitz in Hattingen.
Mehr Informationen: www.zeero.ruhr
Kontakt: EN-Agentur, Kathrin Peters. Tel.: 02324 5648-18

 

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AVU Netz erneuert 110-kV-Kabel in Witten
Die AVU Netz beginnt in dieser Woche mit Bauarbeiten in Witten-Annen. Ein Stromkabel (110kV) zwischen den Trafo-Stationen „Annen“ (Wittener Bruch) und „Mitte“ (Dortmunder Straße) wird erneuert. Dazu verlegt das beauftragte Bauunternehmen Leerrohre, in denen in den Sommermonaten die Stromkabel eingezogen werden. Die Trasse beginnt im „Wittener Bruch“, verläuft dann über die Straßen „Am Stadion“ und „Westfalenstraße“. In Höhe der Firma HPC muss die Straße gequert werden – dort regelt eine Baustellen-Ampel den Verkehr. Dann geht es weiter über das Werksgelände in die dahinter liegende Station der AVU Netz. Beauftragter Tiefbauer ist die Firma Neveling aus Gevelsberg.
Die geplante Bauzeit beträgt ca. drei Monate. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 
Hintergrund: Die AVU Netz ist sogenannter vorgelagerter Netzbetreiber in der Stadt Witten und somit für die Hochspannungsleitungen zuständig. Von diesem 110-kV-Netz wird der Strom über die Trafostationen in das Stromnetz der Stadtwerke Witten eingespeist. 

 

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AVU seit 2010 ohne Unterbrechung als „Top Lokalversorger“ prämiert
Auch im neuen Jahrzehnt bleibt die AVU „TOP Lokalversorger“ – das Gütesiegel hat der heimische Energieversorger erneut für alle drei Sparten Strom, Gas und Wasser erhalten.
Durchgeführt wird die Untersuchung vom Energieverbraucherportal – einer unabhängigen Internet-Plattform, bei der neben dem Preis auch regionales Engagement, Umweltaspekte und Datenschutz bewertet werden. Neben den Tarifangeboten musste die AVU für ihre Bewerbung einen ausführlichen Kriterienkatalog zu Bereichen wie Regionalität, Nachhaltigkeit und Service einreichen. Dieser Kriterienkatalog wird dann geprüft und bewertet. 
Dr. Uwe Pöhls vom Energieverbraucherportal zu den Kriterien: „Das Hauptaugenmerk liegt besonders auf preisunabhängigen, regionalen Leistungen der Versorger. Dabei gewinnen Nachhaltigkeit, Datenschutz und Zukunftsorientierung immer mehr an Bedeutung. Mit der Kennzeichnung TOP-Lokalversorger 2020 werden Verbraucher somit auf verantwortungsbewusste Energieversorger mit fairen Tarifen aufmerksam gemacht.“
Uwe Träris, AVU-Vorstand, freut sich über die erneute Auszeichnung: „Wir sind seit zehn Jahren dabei und jedes Mal ausgezeichnet worden. Das zeigt nicht nur die kontinuierliche Qualität in unserem regionalen Engagement, sondern auch die Verbundenheit mit den Menschen und Unternehmen in der Region – mein persönlicher Dank gilt unseren Kunden für ihr Vertrauen.“
In den Sparten Strom, Gas und Wasser gingen insgesamt 614 Bewerbungen ein. 264 Versorger konnten schließlich den Auszeichnungskriterien für ihr lokales Versorgungsgebiet gerecht werden und tragen das Siegel TOP-Lokalversorger 2020.
Informationen über die Tarife und Services der AVU gibt es in jeder Stadt des Versorgungsgebiets im AVU-Treffpunkt, telefonisch unter 02332 73-123 oder im Internet unter www.avu.de. 

 

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In der kommenden Woche (KW 05, 27. bis 31. Januar) beginnen zwei Baumaßnahmen der AVU Netz im Südkreis.

Erdgas-Anschluss für das „platsch“ in Ennepetal

In Ennepetal bekommt das Freizeitbad „platsch“ im Zuge des allgemeinen Umbaus einen Erdgas-Anschluss. Dazu wird in der Straße Hülsenbecke eine Gasleitung in offener Bauweise ver­legt. Im ersten Bauabschnitt muss die Straße „Hülsenbecke“ vom Aufgang zum Hülsenbecker Tal bis zur Hausnummer 22 vollständig gesperrt werden. Die Umleitung wird über den Parkplatz eingerichtet.

Die Anbindung an die bestehende Gasleitung ist im Bereich Hausnummer 7. Die gesamte Trasse ist ca. 550 Meter lang, da­von werden ca. 420 Meter in eine vorhandene, stillgelegte Leitung gelegt. Dazu sind nur sieben Kopflöcher notwendig. Der letzte Teilabschnitt Richtung Wilhemshöher Straße (ca. 135 Meter) wird in offener Bauweise verlegt. Insgesamt werden alle Bauarbeiten bis voraussichtlich Mitte Mai dauern. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Jakobi aus Hattingen.

Energie für Job-Center und Kita in Schwelm

Ebenfalls für die Energieversorgung öffentlicher Gebäude ist die AVU Netz in der Rheinischen Straße in Schwelm aktiv. Dort werden das Job-Center des Ennepe-Ruhr-Kreises und die DRK-Kindertagesstätte an das Strom-, Gas- und Wassernetz ange­schlossen. Die Bauarbeiten sollen Ende Februar abgeschlossen sein.

Wie üblich werden vorhandene Hausanschlüsse im Bereich der Baustelle (ca. 250m Meter) überprüft und je nach Zustand und Alter miterneuert. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Stracke aus Witten.

Bei beiden Baustellen werden Parkplätze wegfallen und Ver­kehrsbeeinträchtigungen sich nicht vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

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E-Mobilität ganz praktisch

Das Thema E-Mobilität ist fast jeden Tag in den Medien - bei der AVU gehört es ganz praktisch zum Arbeitsalltag: Seit letztem Jahr sind die Lademöglichkeiten auf dem Gelände der AVU (An der Drehbank) verdreifacht worden: Statt einer Ladesäule stehen dort jetzt drei öffentliche Tankmöglichkeiten für Elektroautos, so dass sechs Fahrzeuge gleichzeitig laden können. Und der E-Fuhrpark des Unternehmens wächst weiter: Das elfte E-Fahrzeug ist ein Klein-Transporter der Marke Nissan, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AVU Netz im Außendienst auch mit den entsprechenden Werkzeugen und Materialien elektrisch unterwegs sein können. "Wir bemerken in der Tat, dass mehr Kunden und Geschäftspartner uns mit einem E-Auto besuchen. Da ist es selbstverständlich. dass sie bei uns auch laden können", erklärt Uwe Träris, Vorstand der AVU. "Hinzu kommen die eigenen Fahrzeuge und die zunehmende Zahl der privaten E-Autos unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", ergänzt er.Neben den öffentlichen Ladesäulen auf dem Firmengelände ist die AVU-Gruppe auch Partner der Kommunen und Unternehmen beim Ausbau der öffentlichen Lade-Infrastruktur. So wurden gemeinsam mit den Städten vergangenes Jahr Ladesäulen unter anderem in Ennepetal, Gevelsberg und Wetter eröffnet. Bereits vor mehreren Jahren hatte die AVU in jeder Stadt des Netzgebiets auf Eigeninitiative eine öffentliche Ladesäule installiert. 

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Sechs E-Autos können gleichzeitig laden - die drei Ladesäulen sind öffentlich und werden auch von Besuchern der AVU genutzt (Foto: AVU / Henkel).
 

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Weihnachtsspende der AVU an den NABU Ennepe-Ruhr

Ein winterliches Bild vom Breckerfelder Mühlenhof mit Blick in das Hügelland zierte die Weihnachtskarte der AVU. Und passte genau zur Spende des Unternehmens: Denn der NABU Ennepe-Ruhr e.V. freut sich über die Zuwendung – bereits 13mal verzichtete die AVU auf Geschenke für Geschäftspartner und Kunden zur Weihnachtszeit.
„Mittlerweile hat sich dieses Engagement bei vielen Unternehmen etabliert“, weiß Uwe Träris, Vorstand der AVU. „Für uns ist es schon lange selbstverständlich, Organisationen auf diese Weise zu unterstützen. Und natürlich gehen unsere Spenden an Vereine hier in der Region“, so Träris weiter.
Das trifft auf den NABU  genau zu: Der nach eigenen Angaben größte Naturschutzverband im Ennepe-Ruhr-Kreis ist mit zahlreichen Projekten und Aktionen im Ennepe-Ruhr-Kreis aktiv. Dazu zählt auch eine aktive Jugendarbeit als Naturschutzjugend Ennepe-Ruhr (NAJU). Das Spektrum der Aktivitäten reicht von Projekten wie der Müllsammel-Aktion am Harkortsee in Wetter über Praxisseminare zum Obstbaumschnitt bis hin zu Arbeitseinsätzen zur Kontrolle und Säuberung von Vogel-Nisthilfen.
„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und Unterstützung unserer Arbeit“, erklärt Isolde Füllbeck, 2. Vorsitzende des NABU Ennepe-Ruhr. „Das ist wichtig, um den Natur- und Artenschutz vor Ort zu stärken.“
Auch die zweite Weihnachtsspende der AVU-Gruppe geht an eine Einrichtung aus dem Umweltbereich: Der Trägerverein der Biologischen Station im Ennepe-Ruhr-Kreis erhält ebenfalls 5.000 Euro Unterstützung, hier von der AVU Netz.
Auf die beiden Spenden wiesen AVU und AVU Netz auf ihren Weihnachtskarten hin. Und dazu passte auch das Zitat von Mahatma Gandhi auf den Karten: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“


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AVU-Vorstand Uwe Träris (Mitte) mit den ehrenamtlichen NABU-Aktiven (v.l.): Jürgen Döbert (Ortsbeauftragter Schwelm), Günter Schürhoff, Isolde Füllbeck (2. Vorsitzende NABU Ennepe-Ruhr), Stefan Füllbeck, Axel Gosewisch (Ortsbeauftragter Gevelsberg), Heinz Schmiers (Ortsbeauftragter Ennepetal) und Bernd Rittig (Ortsbeauftragter Gevelsberg) - Foto: AVU / Bernd Henkel

 

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Neuer Hausanschluss – einseitige Verkehrsführung notwendig

In Breckerfeld beginnen am Dienstag, 21. Januar 2020, Bauarbeiten im Ortskern: In der Frankfurter Straße schließt die AVU Netz das Haus Nr. 51 an das Gasnetz an. Für die Herstellung dieses Hausanschlusses sind Tiefbauarbeiten bis zum Ende der Woche (24. Januar) geplant.
Der Verkehr auf der Frankfurter Straße kann deshalb nur auf einer Fahrspur und mit einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt werden. Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Die AVU Netz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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Photovoltaik-Anlage auf dem VER-Busdepot

Die Busse der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER) parken demnächst unter einem Kraftwerk, genauer gesagt unter einem Sonnenkraftwerk. Heute stellten VER und AVU Serviceplus die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Busdepots in Ennepetal vor.
Zwar ist nicht die gesamte Dachfläche mit den Modulen bestückt worden, aber es ist schon eine imposante Anlage: 1.374 Module erzeugen demnächst auf einer Fläche von rund 2.300 Quadratmetern umweltfreundlich Strom. Die Anlage hat eine Leistung von 446,55 kWp und ist damit eine der größten PV-Anlagen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis. 
Eigentümer der Anlage ist die VER. Geschäftsführer Peter Bökenkötter betont: „Wir werden fast 70 Prozent des erzeugten Stroms selbst nutzen und den kleineren Teil ins Netz einspeisen. Das ist für uns eine ideale wirtschaftliche Lösung, die wir mit Hilfe der AVU Serviceplus so konzipiert haben.“
Die AVU-Tochtergesellschaft für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien war nämlich federführend für Beratung und Begleitung bei der Installation der Anlage. „Wir haben uns um die technische Konzeption, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Ausschreibung, Formalien und vieles mehr gekümmert“, erzählt Serviceplus-Geschäftsführer Thorsten Coß.
Dabei begannen die ersten Überlegungen zum Bau einer eigenen PV-Anlage schon im Rahmen der dritten ÖKOPROFIT-Runde 2016/2017.„Kraft-Wärme-Kopplung schlossen wir damals auf Grund des geringen Wärmebedarfs der VER schnell aus.“, so Coß weiter „und konzentrierten uns auf das sehr große Dach."
Die Berechnungen kommen aufgrund der Anlagenleistung auf eine Jahresproduktion von rund 384.000 Kilowattstunden Strom – so viel wie für rund 100 Drei-Personen-Haushalte. Genau so wichtig ist für VER und AVU auch die CO2-Einsparung: Hier haben die AVU-Fachleute eine Einsparung von 180 Tonnen des klimaschädlichen CO2 berechnet.
Die Photovoltaik-Anlage ist aber nur ein Baustein in einem Gesamtkonzept: Denn im November 2019 erhielt die VER das Zertifikat zum Energieaudit nach DIN 16247. In der gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchung werden Energieeinsatz und -verbrauch eines Unternehmens systematisch untersucht, um die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu verringern. Auch hier arbeiteten VER und AVU Serviceplus zusammen. Die VER wird durch die teilweise Umstellung auf LED-Beleuchtung, die Optimierung der Druckluftanlage, die Verbesserung des Fahrzeugeinsatzes und eben die Stromeigenerzeugung durch Photovoltaik in diesem Jahr die meisten Maßnahmen des Energieaudits schon umgesetzt haben. VER-Geschäftsführer Peter Bökenkötter dazu: „Wir setzen damit konsequent unseren Weg zu mehr Klimaverträglichkeit fort.“
Zeitgleich ist die AVU Serviceplus auch bei der Städtischen Sparkasse zu Schwelm aktiv: Hier konzipierte man eine 99 kWp große PV-Anlage: Alle beteiligten Unternehmen sind von der Wirtschaftlichkeit der umweltfreundlichen Stromerzeugung bei den beiden PV-Anlagen überzeugt. Als kommunal verbundene Unternehmen leisten VER, Sparkasse und AVU Serviceplus so ihren Beitrag zur Klimaverträglichkeit des Kreises und seiner Kommunen.

Bildzeile: VER-Geschäftsführer Peter Bökenkötter (li.) und AVU Serviceplus-Geschäftsführer Thorsten Coß - Bildnachweis: AVU/Bernd Henkel

 

 

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Dr. Gerhard Pels Leusden bis 1998 Technischer Vorstand 

Die AVU trauert um ihren früheren Technischen Vorstand: Dr.-Ing. Gerhard Pels Leusden starb – wie erst jetzt bekannt wurde – im Alter von 85 Jahren am 20. Dezember in Dortmund. Er war von 1980 bis 1998 Technischer Vorstand des Energieversorgers.
In seine Amtszeit fielen sowohl wichtige technische als auch politische Entscheidungen für die AVU: Dazu gehören sowohl die Liberalisierung der Energiewirtschaft am Ende seiner Amtszeit als auch der Einstieg der AVU ins Entsorgungs- und Telekommunikationsgeschäft, zum Beispiel mit der Gründung der AHE Mitte der 90er Jahre. Und natürlich galt als Ingenieur sein Augenmerk der kontinuierlichen Modernisierung der Strom-, Gas und Wasserversorgung. Weiterhin war für Pels Leusden wie für seine kaufmännischen Pendants Günter Zimmermann und Helmut Raabe die Zusammenarbeit mit den Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis von entscheidender Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg der AVU. So entwickelte man bereits in den 80er Jahren Energiekonzepte mit den Kommunen, die die Versorgungssicherheit und Umweltaspekte berücksichtigten. 
„Durch sein sicheres Gespür für die richtige Entscheidung zum Wohle des Unternehmens hat er die AVU in ihrer Entwicklung wesentlich mitgeprägt“, heißt es in dem offiziellen Nachruf des Unternehmens. 

Fotonachweis: Dr.Ing. Gerhard Pels Leusden (1934-2019) - Historisches Archiv AVU

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