14.07.2026
Die Energiewende wirft viele Fragen auf – gerade rund um das Thema Photovoltaik ranken sich einige Mythen.
Wir haben die verbreitetsten gecheckt.
14.07.2026
Die Energiewende wirft viele Fragen auf – gerade rund um das Thema Photovoltaik ranken sich einige Mythen.
Wir haben die verbreitetsten gecheckt.
Bei starkem Sonnenschein ist der Ertrag zwar am höchsten. Doch moderne Solarmodule erzeugen auch bei bedecktem Himmel aus diffusem Licht Strom. Süddächer mit 30 Grad Neigung liefern meist den besten Ertrag. Ost- und Westdächer erreichen jedoch oft 80 bis 90 Prozent davon.
Photovoltaikanlagen brauchen keine aufwendige Wartung. Ein jährlicher Check genügt, um Schäden frühzeitig zu erkennen. Läuft die Anlage störungsfrei, können die Abstände auch länger sein. Viele Fachbetriebe bieten dafür feste Wartungsintervalle an. Geprüft werden um Beispiel kleinere Schäden aus dem Winter durch Hagel, Äste oder Vereisung.
Wer eine Solaranlage kauft, investiert zunächst mehrere Tausend Euro. Dafür senkt sie die Energiekosten durch Eigenverbrauch über mehr als 20 Jahre und bringt zusätzlich noch Vergütung durch die Überschuss-Einspeisung. Mit 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde ist Netzstrom etwa dreimal so teuer wie der vom Dach. Wirtschaftlich ist eine Solaranlage, wenn Einsparungen und Erträge über 20 Jahre die Anschaffungskosten übersteigen. Die Rendite hängt dabei von Anlagenleistung, Sonneneinstrahlung, Einspeisevergütung und Eigenverbrauch ab. Viele Beispielrechnungen kommen auf rund drei bis sechs Prozent pro Jahr
Stimmt nicht.
Eine PV-Anlage hält oft bis zu 40 Jahre. Die Energie für Herstellung, Transport und Entsorgung der Solarmodule hat sie oft schon nach rund zwei Jahren wieder eingespielt. Danach erzeugt die Anlage lange sauberen Strom. 2025 wurden in Deutschland mehr als 60 Millionen Tonnen CO2-Emissionen durch Stromerzeugung aus Photovoltaik vermieden.
Photovoltaikanlagenentzünden sich nicht von selbst. Auch das Risiko eines Blitzschlags steigt durch sie nicht. Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigt: Nur sechs von 100.000 PV-Anlagen verursachen einen Brand mit größerem
Schaden. Damit entspricht das Brandrisiko dem anderer Elektrogeräte. Wichtig, um das Risiko zu minimieren: fachkundige Beratung, Qualitätsprodukte und regelmäßige Wartung.
Bild Header: IStock, RossHelen
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