Tolles Azubiprojekt: Nisthilfe für Störche

 

Es ist einfach toll zu sehen, mit welcher Begeisterung sich die AVU Azubis neuen Herausforderungen stellen. So, wie jetzt die angehenden Anlagenmeachaniker Johannes Bick , Maximilian Hellwig  und Ömer Ünlü und Niklas Ostwinkel, beim Bau einer Nisthilfe für Störche einfach alles gegeben haben.
Das Ergebnis, das neue Zuhause für ein Storchenpaar, wurde jetzt von Vorstand Uwe Träris und dem Landrat Olaf Schade bei einer "offiziellen Einweihung" gewürdigt. 
Beide waren zum Schultenhof nach Hattingen gekommen, auf dessen Gelände die Nisthilfe nun steht.

 

 

Auf dem Schultenhof an der Ruhraue in Hattingen haben demnächst Störche eine neue Gelegenheit, ihren Nachwuchs groß zu ziehen. Auszubildende der AVU Netz GmbH konstruierten, bauten und errichteten unter Anleitung einen „Storchenmast“. Hausherr Alfred Schulte-Stade und Landrat Olaf Schade hatten die Idee, die sofort viele Unterstützer und Helfer fand.

Wenn alles gut läuft, dann bekommt Alfred Schulte-Stade auf seinem Grundstück bald einen neuen Nachbarn. Das wäre ganz im Sinne des Hattingers. Denn mit Unterstützung der AVU hat er alle Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich dort ein Storchenpaar niederlassen kann. Die Idee, an der Ruhraue in Hattingen eine Nisthilfe für Freund Adebar montieren zu lassen, entstand schon vor einiger Zeit bei einem geselligen Treffen, an dem Landrat Olaf Schade und Alfred Schulte-Stade teilnahmen.

Fachleute gaben wertvolle Tipps

Natürlich dauerte es ein bisschen, bis alles vorbereitet war, damit sich ein Brutpaar an einem neuen Nistplatz niederlassen kann. Mit Unterstützung durch den Landrat nahm Alfred Schulte-Stade zuerst einmal Kontakt mit der Biologischen Station im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Unteren Landschaftsbehörde auf. Von den Fachleuten bekam er praktische Hinweise, wie das Grundgestell aussehen muss, damit es vom Storch angenommen wird. „Ohne diese wertvollen Tipps über den richtigen Standort, die richtige Höhe und die Ausgestaltung der Nisthilfe, wäre das ganze Projekt nicht zustande gekommen“, erzählt Schulte Stade.

Letztendlich musste dann nur noch die Frage nach einem passenden Mast geklärt werden, auf dem die Nisthilfe installiert werden sollte. Da lag es nahe, die AVU um Unterstützung zu bitten. Mit dem Bau von Masten hat das Unternehmen schließlich Erfahrung. Alfred Schulte-Stade stieß sofort auf offene Ohren. Für die Mitarbeitenden stand schnell fest: Nur der Mast ist zu wenig. Eine passende Nisthilfe müsste ebenfalls her, gerade um damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten.

So fertigte als erstes Klaus Fricke, Leiter AVU-Netzbetrieb, eine Zeichnung der Nisthilfe. Damit ging er zu Elmar Hieronymus, dem Verantwortlichen für die Azubis im Bereich Anlagenmechaniker,

Hoffentlich zieht hier bald eine Storchefamilie ein!

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Der war ebenfalls von der Idee „Storchennest“ begeistert. Insbesondere, weil die Herstellung der Nisthilfe ziemlich genau den Anforderungen entsprach, die die Azubis im ersten Lehrjahr absolvieren müssen: Die Umsetzung einer Zeichnung, Materialplanung und Bestellung, Schweißen, Biegen, Kreise berechnen und einiges mehr. Hieronymus hatte zudem im Internet recherchiert, dass ein Storchennest, wenn es denn „bewohnt“ ist, bis zu 500 Kilogramm wiegen kann. Daher hat er gemeinsam mit den Azubis auf dem Hof der AVU mithilfe eines Kranes getestet, ob die Nisthilfe die Last von diesem hohen Gewicht auch wirklich trägt.

Elmar Hieronymus freut sich natürlich, wenn er öfter mit den Auszubildenden Projekte durchführen kann, die einerseits einen „guten Zweck“ dienen und gleichzeitig die handwerklichen Fähigkeiten und das Engagement der AVU-Azubis fördern.

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